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Science-Fiction: Burning Dreams
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Titel:      Burning Dreams
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      676
Autor:      Margaret Wander Bonano
ISBN-10(13):      743496930
Verlag:      Pocket Books
Publikationsdatum:      2006
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      0
Sprache:      Englisch
Bewertung:     

3 
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Beschreibung:     

Before James T. Kirk, another captain stood on the bridge of the U.S.S. Enterprise(tm), spearheading its mission of exploration into the uncharted reaches of the galaxy. He was a man driven to perfection, a brooding soul whose haunted eyes reflected the burden of the impossible standards he set for himself, and for whom his long-time science officer, Spock, would one day risk everything. Yet little is truly known about the enigmatic Christopher Pike, the events that defined him, or the secrets that consumed him.

From the embers of his early childhood among Earth's blossoming interstellar colonies to the terrifying conflagration that led him back to the world of his birth; from the mentor who would ignite young Chris's desire to return to the stars to the career he blazed in Starfleet that would end in supreme sacrifice - the path of Pike's life leads through fire again and again. But even amid the ashes of Talos IV, the forbidden world on which he would live out the remainder of his days, the dreams still smouldering within his aging, radiation-ravaged breast fan the flames of Pike's spirit to accomplish one final task...

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Zelda vergibt 6 von 10 Punkten

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„Burning Dreams“ erzählt die Geschichte von Captain Pike, der die Enterprise vor Kirk elf Jahre lang kommandierte. Über ihn ist nur wenig bekannt, hauptsächlich, dass er bei einem Unfall schwer verkrüppelt wurde, so dass er an einem Rollstuhl gefesselt vollständig im eigenen Körper gefangen war. Spock ist dabei aus der eigentlichen klassischen Star Trek Serie der einzige Charakter, der unter Pike gedient hat, damals jedoch allein als wissenschaftlicher Offizier.

Margaret Wonder Bonano erzählt hier den Lebensweg von Pike, beginnend in seiner Kindheit bis hin zu den Ereignissen, die in der einzigen TOS Doppelfolge zu sehen sind. Außerdem gibt es einige kurze Szenen, die ein halbes Jahrhundert später einen weiteren Besuch Spocks auf Talos IV beinhalten, um zu zeigen, was später aus Pike wurde.

Im Prinzip war eine Geschichte über Pike längst überfällig. Da er eigentlich in Roddenberrys erstem Konzept die tragende Rolle von Star Trek hatte werden sollen, war er von Anfang an vielschichtig, eine zerrissene Person mit viel Potential. Der spätere Unfall machte ihn dann endgültig zum tragischen Charakter.

Margaret Wonder Bonano ist eigentlich für ein solches Buch sehr gut geeignet. Sie gehört zu den Autoren, die bereits in den 1980er Jahren Star Trek geschrieben haben und mit einigen ihrer Werke hat sie sich in die Bestenliste katapultiert. Jahrelang war es in Sachen Star Trek still um die Autorin geworden, nachdem es durch das Buch „Die Sonde“ zum Zerwürfnis gekommen war. Besagtes Buch wurde seinerzeit unter ihrem Namen veröffentlicht, enthielt aber nur noch ca. 7% ihres Manuskriptes. Die Ereignisse um die Erscheinung dieses Buches trugen daher maßgeblich dazu bei, dass es jahrelang keinen neuen ST Roman von ihr gab. Die Zeiten ändern sich jedoch und so auch die Namen der Verantwortlichen, so dass sogar im Nachwort zu „Burning Dreams“ einige Zeilen zu dem Zerwürfnis zu finden sind.

In Anbetracht der Vergangenheit der Autorin also konnte die Geschichte von Captain Pike mit Spannung erwartet werden. Insgesamt aber wird das Buch zumindest meinen Erwartungen nicht gerecht. Zwar werden alle bekannten Fakten berücksichtigt und das Ganze liest sich auch ganz akzeptabel, der besondere Kick fehlt jedoch. Die Kindheit von Pike nimmt einen überproportional großen Anteil ein, was zu Lasten seiner Starfleet-Zeit geht. Szenen, die ihn als Captain der Enterprise zeigen, sind extrem dünn gesät. Auch der eigentliche tragische Unfall und seine Folgen werden mir zu schnell übergangen. Die ganze Erzählweise wirkt sehr linear, mehr wie die Langfassung eines Lebenslaufes, weniger aber wie eine Geschichte mit Ecken, Kanten und Wendungen. Figuren aus dem ursprünglich unveröffentlichten Star Trek-Pilot-Film „The Cage“ haben aus dem gleichen Grund nicht mehr als eine unbedeutende Nebenrolle. Eine Interaktion mit „Number One“, jener Frau, die mit ihrer unterkühlten Art Neugier geweckt hatte, bleibt vollständig außen vor. Auch eine Sicht von Spock zu seinen Anfangszeiten an Bord als Vulkanier unter Menschen wäre interessant gewesen, fehlt jedoch.

Insgesamt also bleibt „Burning Dreams“ eher im Belanglosen stecken. Der Roman gehört zu denjenigen, die zum 40-jährigen Jubiläum von Star Trek veröffentlicht wurden, kann aber wie fast alle seine „Geschwister“ nicht mit Brillanz punkten. 


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