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Science-Fiction: Crucible: Spock - The Fire and the Rose
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Titel:      Crucible: Spock - The Fire and the Rose
Kategorien:      Science-Fiction
BuchID:      660
Autor:      David R. George III
ISBN-10(13):      743491696
Verlag:      Pocket Books
Publikationsdatum:      2006
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      0
Sprache:      Englisch
Bewertung:     

2 
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Beschreibung:      In a single moment
...the lives of three men will be forever changed. In that split second, defined paradoxically by both salvation and loss, they will destroy the world and then restore it. Much had come before, and much would come after, but nothing would color their lives more than that one, isolated instant on the edge of forever.

In a single moment
...Spock, displaced in time, watches his closest friend heed his advice by allowing the love of his life to die in a traffic accident, thereby preserving Earth's history. Returning to the present, however, Spock confronts other such crises, and chooses instead to willfully alter the past. Challenged by the thorny demands of his logic, he will have to find a way to face his conflicting decisions.

In a single moment
...that stays with Spock, he preserved the timeline at the cost of Jim Kirk's happiness. Now, the death of that friend will cause Spock to reexamine the fundamental choices he has made for his own life. Unwilling to accept his feelings of loss and regret, he will seek that which has previously eluded him: complete mastery of his emotions. But while his quest for the perfect geometry of total logic will move him beyond his remorse, another loss will bring him full circle to once more face the fire he has never embraced.
   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Zelda vergibt 4 von 10 Punkten

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„Crucible: Spock“ ist nach „Crucible: McCoy“ der zweite Teil einer Trilogie „to celebrate 40 years of STAR TREK“.

Vorneweg: das Buch ist entschieden besser als sein Vorgänger und es ist nicht nötig, „Crucible: McCoy“ zu lesen, um diesen Roman verstehen zu können. Zwar gibt es einige Berührungspunkte, aber nur wenige.

Abermals ist die TOS-Episode „Griff in die Geschichte“ der Angelpunkt, der These des Autors nach eine entscheidende Wende im Leben sowohl von McCoy, als auch von Spock und Kirk. War der Bezug bei McCoy noch mehr erkennbar – hier entwickelte der Autor eine alternative Zeitlinie – ist im zweiten Teil eine Relevanz zur Folge nur aufgrund der Schuldgefühle Spocks zu erkennen.

Dafür zerfällt die Handlung auch hier in zwei Teile: zum einen wird die Episode „Griff in die Geschichte“ aus Spocks Sicht nacherzählt bis hin zum tragischen Ende. Zum anderen zentriert die Handlung auf Spock, einsetzend kurz vor den Ereignissen, die im siebenten Star Trek-Film „Generations“ zu sehen sind.

Als Vorteil gegenüber dem ersten Buch der Trilogie ergibt sich damit zumindest ein in sich schlüssiger Verlauf, keine eher sinnlose Aneinanderreihung von Augenblicken, die bereits in einzelnen Episoden oder Filme zu sehen waren. Zwar gibt es auch hier den einen oder anderen Rückblick, sie sind aber besser integriert und von daher ergibt sich keine Anthologiensammlung sondern tatsächlich ein Handlungsbogen bzw. zwei davon.

Was die Ereignisse in der Vergangenheit der Erde von 1930 betrifft, so ist die Nacherzählung der TOS-Folge durchaus gefühlvoll – nur konnte der Autor hier auf eine grandiose Vorlage zurückgreifen ohne eigene Fallstricke einfügen zu müssen. Bei seinen Danksagungen „vergisst“ er dann allerdings denjenigen, der ihm das Material dazu lieferte: Harlan Ellison, Autor dieser Folge.

Die Schilderungen der Zukunft beruhen dagegen zumeist auf eigenen Ideen des Autors, wobei es möglich ist, darüber zu streiten, ob es sich um neue Ideen handelt:

Spock wird zunächst Botschafter, nur um sich nach Kirks (vermeintlichem) Tod (erneut) dem Kolinahr zu widmen, dem vulkanischen Ritual, um zu absoluter Nicht-Emotionalität zu kommen. Spocks Botschafter-Dasein wurde in TNG erwähnt, das Kolinahr hat schon in „Star Trek – The Motion Picture“ nicht funktioniert. Dementsprechend ist das Endergebnis nicht wirklich neu und zeigt einen Spock, der nicht ganz zu dem bekannten Charakter passen will.

Verglichen mit dem Vorgänger ist die Seitenzahl übrigens erheblich geringer, was etwas unlogisch ist, immerhin ist Spocks Lebenserwartung als Vulkanier erheblich höher als die des Menschen McCoy. Als Konsequenz endet die Handlung dann auch weit vor der TNG-Zeit, es wird aber trotzdem eine genügend große Zeitspanne abgedeckt, um die Frage nach Pon Farr aufkommen zu lassen. In TOS erfunden, wurde damit der „Vulkanische Paarungszyklus“ bezeichnet, der alle sieben Jahre einsetzt. Bei Spock anscheinend nicht (mehr), denn diese Tatsache bleibt außen vor.

Als Schlussfolgerung ist festzustellen, dass der Autor zwar einen guten Schreibstil hat, dafür aber kein wirklich gutes Gefühl für die Serie(n). Letzteres ist entscheidend bei einem Star Trek-Roman, insbesondere, wenn nicht ein „Abenteuer der Woche“ geschildert werden soll sondern eine Handlung, die sich möglicht nahtlos in den „Canon“ integriert. Viele Verweise, die auch die Zeichentrickserie einbeziehen und vom Leser doch schon einiges an Vorwissen verlangen, reichen dabei noch lange nicht aus.


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