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Sachbuch: Jenseits von Star Trek. Die Physik hinter den Ideen der Science Fiction
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Titel:      Jenseits von Star Trek. Die Physik hinter den Ideen der Science Fiction
Kategorien:      Sachbuch
BuchID:      523
Autor:      Lawrence M. Krauss
ISBN-10(13):      3453196708
Verlag:      Heyne
Publikationsdatum:      2002
Edition:      Hardcover
Number of pages:      221
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
"Das Innerste der Welt/umgangssprachlich dargestellt", könnte man reimen. Und hätte Recht. Das Buch handelt in ziemlich einfachen Worten (vor allem: ohne Zahlen!) von ziemlich komplizierten Dingen, von Relativitätstheorie und Quantenphysik, Zeitlöchern und Antimaterie. Lawrence M. Krauss erzählt, als säße er beim Bier mit -- naturwissenschaftlich ungebildeten -- Freunden. Und die -- wir Leser -- lauschen hingerissen und verstehen. Oder glauben zumindest zu verstehen.

Krauss schreibt seinen Bestseller Die Physik von Star Trek weiter. Er kommt auf all die schönen Dinge zu sprechen, die uns so begeistern, sei es in Büchern oder in Filmen: sich an entfernte Orte beamen! Durch Galaxien reisen wie durch die Toskana oder das Ruhrgebiet! Er hat Geduld mit unseren Wünschen, denn es sind Menschheitsträume und daher mitunter auch -- er gibt das zu -- seine eigenen.

Tatsächlich haben ja Science Fiction-Autoren häufig Ahnung von Physik. Viele Stories kommen mit wissenschaftlichem Zungenschlag daher. Aber die Naturgesetze gelten eisern. So überschlägt Krauss mal eben den Energiebedarf für eine intergalaktische Reise und kommt zu ernüchternden Resultaten. Ähnlich ist es auch mit der gern gestellten Frage: Sind wir allein? Gibt es irgendwo da draußen intelligentes Leben (müssen ja keine grünen Männchen sein)? Krauss: Wir sind schon ziemlich allein. Bisschen unbefriedigende Antwort, zugegeben. Aber mehr weiß die Wissenschaft derzeit nicht zu sagen.

Fazit: Ideales Buch für alle, die gern bei der Fantasie gepackt werden, um mitreden zu können, wenn wieder einmal darüber gestritten wird, was die Welt im Innersten zusammenhält. --Michael Winteroll

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Zelda vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic"Jenseits von Star Trek" ist genau das: ein Buch, bei dem Star Trek nur im Titel vorkommt und allenfalls alle zehn Seite eine Klammer mit einem Satz á la "wie xy in Star Trek" einen Bezug herstellt. Der amerikanische Untertitel ("PHYSICS FROM ALIEN INVASIONS TO THE END OF TIME") zeigt ziemlich deutlich den etwas reißerischen Charakter des Buches, der für die deutsche Version zu einem harmlosen "Die Physik hinter den Ideen der Science Fiction" abgemildert wurde.
Um eines klar zu stellen: Der Inhalt an sich ist interessant. Der Autor ein Physik- und Astronomie-Professor zieht einen Streifzug durch beliebte SF-Themen wie z. B. Ufos, Aliens, interstellare und Zeitreisen, ESP usw. Dabei verweist er hier und da bevorzugt auf "Akte X"-Folgen als auch auf "Independence Day", ohne jedoch bis auf wenige Ausnahmen konkret auf diese "Meilensteine der Fernsehgeschichte" einzugehen. Lediglich zu "Independence Day" wird erläutert, warum der ganze Film der zum US-Erscheinungsdatum des Buches gerade aktuell gewesen sein dürfte physikalisch so nicht funktionieren kann.

Was schade ist, ist die Tatsache, dass die meisten Themen nur kurz angerissen werden. Der Autor der zuvor "Die Physik von Star Trek" schrieb hetzt geradezu von Kapitel zu Kapitel, von Thema zu Thema.

Ein grobes Manko ist, wie oben erwähnt, die reißerische Art, in die die durchaus interessanten Fakten verpackt sind, als auch, wofür es einen weiteren Stern Abzug gibt, die sprachlichen Mängel. Um sich bewusst "kumpelhaft" zu geben, verwendet Lawrence Krauss bevorzugt Sätze wie "Nehmen Sie, ein, sagen wir, xxx", wobei das "sagen wir" pro Seite mindestens zwei bis dreimal in unterschiedlichen Zusammenhängen auftaucht (und man muss kein Physik-Professor sein, um die Anzahl der "sagen wir"s auf die 213 Seiten hochzurechnen). Spätestens ab dem dritten Kapitel fängt es an zu nerven, zwei weitere Kapitel später zu stören.
Auch ansonsten habe ich stilistisch schon Besseres gelesen.

Insgesamt also durchaus interessant, allerdings zu reißerisch und zu wenig in die Tiefe gehend.

Zelda hat insgesamt 179 Rezensionen angelegt.


 
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