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Sachbuch: Black Celebration. 20 Jahre / years Wave-Gotik-Treffen
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Titel:      Black Celebration. 20 Jahre / years Wave-Gotik-Treffen
Kategorien:      Sachbuch
BuchID:      2059
Autor:      Jennifer Hoffert, Alexander Nym (Hg.)
ISBN-10(13):      3862110370
Verlag:      Plöttner Verlag Leipzig
Publikationsdatum:      2011-06-10
Edition:      1. Aufl.
Number of pages:      192
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
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Rezensionen
Facettenreich wie das Treffen selbst

19.07.2011 Bewertung:  4 Tialda vergibt 8 von 10 Punkten

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Rezension:

Pünktlich zum 20. WGT erschien „Black Celebration. 20 Jahre/years Wave-Gotik-Treffen“, das von Jennifer Hoffert und Alexander Nym („Schillerndes Dunkel“) herausgegeben wurde. Dabei handelt es sich um ein Büchlein, etwas kleiner als DIN-A-5, das zum Schmökern einlädt.

 

Insgesamt haben 20 Autoren ihre Texte beigesteuert, in denen sie von ihren WGT-Erlebnissen berichten und ihre Erinnerungen zum Besten geben. Es beginnt mit einer kurzen Einleitung der beiden Herausgeber, in der noch einmal das grobe ‘Grundgerüst’ des WGTs erklärt wird. Also was es auf dem Festival, das in ganz Leipzig verteilt ist, zu sehen gibt und was die wichtigsten Eckdaten sind.

 

Den Anfang der Geschichten macht Bruno Kramm (Das Ich), und berichtet von dem ersten Treffen in Potsdam und dem darauf folgenden im Leipziger Eiskeller. In der nächsten Geschichte erzählt Herausgeber Alexander Nym von seinen Erinnerungen an das WGT 1993 während Gernot Musch (Pilori) in einem weiteren Artikel erzählt, dass er am Festival meistens dienstlich unterwegs ist.

 

In einem Beitrag von Norbert Strahl (Dies Natalis) wird vom ‘Pleite-WGT’ 2000 erzählt und wie Festivalbesucher und einige Bands das beste daraus machten. Vor allem in diesem Beitrag wird das familiäre Klima deutlich, dass die Veranstaltung ausmacht.

 

Neben den Künstlern, wie z.B. Myk Jung (The Fair Sex), John Murphy (Knifeladder) und Klive Humberstone (In The Nursery) und anderen bekannten Persönlichkeiten, wie der Herausgeber des Pfingstboten, Marcus Rietzsch, kommen auch Besucher aus England, Amerika und Japan zu Wort, die immer wieder weite Wege auf sich nehmen, um an dem großen schwarzen ‘Familienfest’ teilzunehmen.

 

Zu guter Letzt gibt es einen abschließenden Beitrag von Marliese Weißmann und Nicole Sachmerda-Schuld, beide von der Universität Leipzig, die am 19. WGT, also 2010, eine Analyse der Schwarzen-Szene anhand Besucherbefragungen erstellten. Dabei erfährt man unter anderem den Altersdurchschnitt und Bildungsstand der Masse und auch worauf die Szenemitglieder am meisten Wert legen. Zur Auswahl standen Aspekte wie z.B. Toleranz.

 

Man kann also sagen, dass der erste und der letzte Beitrag sehr informativ sind und sich dazwischen Geschichten, Impressionen und Anekdoten verschiedenster Szenemitglieder befinden. Außerdem sind die Texte zweisprachig, in deutsch und englisch, abgedruckt und es sind viele schwarz/weiße, als auch farbige Fotos jeder Art abgebildet. Zum einen Festival-Schnappschüsse und zum anderen kunstvoll in Szene gesetzte Bilder von Goths in auffälligen Outfits.

 

Fazit:

Alles in allem ergibt dies ein wunderbares Werk, mit dem man sich die Zeit bis zum nächsten Wave-Gotik-Treffen vertreiben und vielleicht auch in eigenen Erinnerungen schwelgen kann. Zudem eignet sich „Black Celebration“ auch gut dafür, Freunden und Bekannten, die noch nicht dort waren, Lust auf einen Besuch im pfingstlichen Leipzig machen.

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Meine Originalrezension erschien unter necroweb.de


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