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Mystery: Das Buch der Namen
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Titel:      Das Buch der Namen
Kategorien:      Mystery
BuchID:      393
Autor:      Jill Gregory, Karen Tintori
ISBN-10(13):      3499244810
Verlag:      rororo
Publikationsdatum:      2006-12-01
Edition:      7. Auflage
Number of pages:      400
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Bei einer Nahtoderfahrung als Junge während eines Sturzes vom Dach haben die Seelen einiger Verstorbenen David Shepherd um Hilfe gebeten: Jetzt, im Alter, holt ihn die Erinnerung an dieses Ereignis wieder ein. Denn plötzlich fallen Shepherd wie aus dem Nichts die Namen wieder ein, die die Toten ihm damals zugerufen haben. Er notiert sie in ein Buch und muss erkennen, dass alle Träger nacheinander auf mysteriöse Weise sterben oder schon gestorben sind. Allmählich lichtet sich das Dunkel: Die Namen gehören zu den zweiunddreißig Gerechten, die nach jüdischer Überlieferung das Weltgefüge im Gleichgewicht halten. Wie zu allen Zeiten gibt es auch jetzt eine Gruppe von Verschwörern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Gerechten zu ermorden, um die Erde in Chaos und Verderben zu stürzen. Einzig Shepherd kann deren apokalyptischen Plan verhindern ....

Mit Hilfe modernster Computertechnik gelingt es Shepherd schließlich in Israel, die Namen der letzten, ihm bisher noch verborgenen Gerechten herauszufinden -- allerdings zu spät, denn am Ende sind sie alle tot. Alle bis auf Shepherds Stieftochter, die ebenfalls zu den identifizierten Gerechten gehört, sich allerdings schon in der Gewalt der verschworenen Gruppe befindet. Und diese wiederum haben sich zum Fest ihrer Erlösung und Neugeburt bereits in den Katakomben unter dem Tower of London eingefunden. Gemeinsam mit der ebenso schönen wie geheimnisvollen Yael begibt sich Shepherd in die Höhle des Löwen. Aber wird es ihm auch gelingen, das Ende der Welt abzuwenden?

Irgendwie scheint das Thema, dass Jill Gregory und Karen Tintori in ihrem Buch der Namen aufgegriffen haben, unter Mystikthrillerautoren beliebt zu sein. 2006 kam mit Die Gerechten von Sam Bourne bereits ein packender Krimi mit fast identischem Plot heraus, bei dem der Protagonist, der Journalist Will Monroe, in die mysteriösen Morde zum Zweck des Weltuntergangs hineingezogen wird -- nur, dass bei Bourne nicht die geliebte Stieftochter, sondern die geliebte Ehefrau in die Fänge der Weltverschwörer gerät. Bei Bourne ist der Showdown zudem weniger großformatig als beim Duo Gregory/Tintori inszeniert (die schon beim Schreiben auf eine Verfilmung ihres Stoffs spekuliert haben mögen). Und auch die oft allzu lang gestreckten Actionszenen fehlen. Trotzdem, und trotz aller Längen: Das Buch der Namen ist eine überaus packende Lektüre. Und dies gilt selbst für Leser, denen die Idee der Autorinnen, religiöse Überlieferung für bare Münze zu nehmen und die Welt mit jedem Ermordeten etwas schlechter werden zu lassen und immer mehr in die (Natur-)Katastrophe zu treiben, nicht behagt. --Stefan Kellerer

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3.5 Anonym vergibt 7 von 10 Punkten

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Ich finde die Story des Buches ist wirklich interessant, wenn auch ein wenig unwahrscheinlich, gerade zum Anfang herrschte bei mir ein klein wenig Verwirrung, wer denn nun wie und warum in diese Geschichte passte. Allerdings lernt man noch ein klein wenig über das Judentum, denn diese Religion wird hier ganz gut näher gebracht. Witzig ist auch die Bezeichnung der Gerechten: Lamedwowniks, den Begriff hatte ich erst drauf nach dem ich ihn so 10 mal gelesen hatte.

Das Buch liest sich sehr flüssig, weil es auch ziemlich einfach gehalten ist. Die Kapitel sind sehr kurz und es wird auch um Spannung zu erzeugen, des öfteren von einem Cliffhanger Gebrauch gemacht.

Was mich ein wenig gestört hat, war, dass das Buch dannn doch zum Ende hin recht vorhersehbar gewesen ist. Die letzten 60 Seiten hätte ich mir auch sparen können, genauso hätte ich es wohl auch geschrieben... Humor versuchen die Autorinnen auch einmal kurz enzublenden, aber es misslingt kläglich. Die vielen Zufälle in diesem Buch sind auch ein kleines Ärgernnis.

Naja, aber im grossen und Ganzen ist das Buch gut geschrieben und auch recht informativ. Als leichte Lektüre durchaus zu empfehlen.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Etsas vergibt 10 von 10 Punkten

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Die sechsunddreißig Gerechten sollten allesamt getötet werden und die die dieses Vorhaben, die Gnoseos, sind ihrem Ziel schon sehr Nahe gekommen.

Man findet schnell eine Beziehung zur Hauptfigur David Shepard und möchte unbedingt wissen, wie das "Abenteuer" endet. Wer nachts nicht schlafen will, kann dieses Buch ruhig zur Hand nehmen, denn es ist spannedn und fesselnd. Der Schreibstil ist nicht ermüdent, so dass schnell mal einige Stunden vergehen bis man merkt, dass man eigentlich (bspw.) doch noch einkaufen wollte...

Ich kann das Buch einfach nur empfehlen! 


Etsas hat insgesamt 70 Rezensionen angelegt.


 
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