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Mystery: Atlantis
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Titel:      Atlantis
Kategorien:      Mystery
BuchID:      387
Autor:      Stephen King
ISBN-10(13):      3453177487
Verlag:      Heyne
Publikationsdatum:      2001-10-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      598
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

2 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Atlantis erzählt nicht eine, sondern mehrere Geschichten, die alle auf die eine oder andere Weise miteinander verknüpft sind. Um es vorweg zu sagen: Es geht nicht um den versunkenen Kontinent. Jedenfalls nicht um den, an den Sie jetzt denken.

Wir schreiben das Jahr 1960, und der Ort ist Harwich, Connecticut, USA, ein idyllisches Vorstädtchen. In der Broad Street 149 wohnt Bobby Garfield mit seiner strengen und geizigen Mutter Liz. Seine Freunde sind der kräftige John Sullivan ("Sully-John") und die hübsche Carol Gerber, die über beide Ohren in Bobby verknallt ist. An seinem elften Geburtstag zieht in der Wohnung über den Garfields ein neuer Mieter ein. Theodore Brautigan heißt er, ein freundlicher älterer Herr, der Bobby einiges über ihr gemeinsames Hobby erzählen kann. Schließlich bietet er ihm auch einen kleinen Nebenverdienst an. Es geht um Männer, die ihn verfolgen. Männer mit übernatürlichen Fähigkeiten. Männer mit gelben Mänteln. "Niedere Männer", wie Ted sie nennt. Bobby mag Ted, hält ihn aber für ein bißchen plemplem. Doch dann schlägt das Grauen mit scharfen Zähnen zu.

Ort- und Zeitwechsel. 1966, Universität von Maine. Ein Kartenspiel und der Vietnamkrieg führen dazu, dass ein Haufen College-Studenten den Boden unter den Füßen verliert. Sie spielen "Hearts" in Atlantis, und sie können nicht mehr aufhören. Mit von der Partie, wenn auch nicht buchstäblich, ist Carol Gerber, die bereits aus der ersten Geschichte bekannt ist.

1983, New York. Bill Shearman tut Buße, Buße für etwas, das er vor langer Zeit getan hat. 1960, um genau zu sein. Doch man will ihn an seiner Buße hindern. Vielleicht sollte er einen seiner Vietnam-Kameraden um Hilfe bitten. Sie sind immer noch bei ihm, sie alle, in seinem Kopf.

1999, New York. John Sullivan gibt einem Vietnam-Kameraden die letzte Ehre. Dabei kommen die Erinnerungen wieder hoch, an die abgestürzten Hubschrauber, die herausquellenden Gedärme, an Willie Shearman, der "Ich bin blind! Ich bin blind!" schreit. Und auch an die alte Mama-san, deren Geist ihn seit damals verfolgt, seit damals in der Provinz Dong Ha.

1999, Harwich, Connecticut. Ein alter Bekannter kehrt in seine Heimat zurück. Fast alles hat sich verändert, doch an einigen Menschen scheint die Zeit spurlos vorüberzugehen.

Die erste Geschichte, hervorragend erzählt, spannend und gefühlvoll (und eine erstklassige Hommage an William Golding), nimmt fast die Hälfte des Buches ein, und sie passt so gar nicht mit den übrigen Geschichten zusammen. Tatsächlich erscheint es sogar pervers, den fiktiven Horror um die "Niederen Männer" und den Mythos um den Dunklen Turm -- um den es auch hier wieder geht, wie in fast allen von Kings jüngeren Büchern -- mit dem realen Horror von Vietnam zu vermischen. Dieser Versuch führt überdies zu logischen Fehlern und langweiligen Wiederholungen. Und Kings Abrechnung mit den 60er und 70er Jahren, mit den Studentenprotesten und den Kriegshelden, ist für das nichtamerikanische Publikum von begrenztem Interesse.

Atlantis ist dennoch durchaus lesenswert, aber die Verwebung von Geschichten, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben, ist ein literarischer Fauxpas. Eine längere Pause zwischen den einzelnen Teilen hilft vielleicht beim Lesen über diesen Mangel hinweg. --Erik Möller

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Jester vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicAls Ted Brautigam in das Haus des elfjährigen Bobby einzieht beginnt sich die Welt für den Jungen zu verändern. Bobby freundet sich schnell mit dem alten mysteriösen Mann an und erhält von ihm die Aufgabe nach seltsamen Symbolen und Männern in gelben Mänteln Ausschau zu halten.

"Atlantis" ist kein abgeschlossener Roman, sondern eine Sammlung von mehreren Novellen (3), die alle in Zusammenhang stehen. Die erste Geschichte stellt einen weiteren Baustein zum besseren Verständnis des "Der dunkle Turm"-Zyklus dar und endet an der spannendsten Stelle, ohne eine zufriedenstellende Erklärung für die vorangegangenen Ereignisse zu liefern.
Die zwei weiteren Geschichten sind eher unspektakulär und handeln von Spielsucht, dem Widerstand gegen den Vietnamkrieg und diversen Liebesgeschichten.

Schade, das Buch fängt sehr vielversprechend an, aber lässt den Leser an den spannendsten Stellen im Stich. Möglicherweise wird die Geschichte um Ted Brautigam und dem Jungen Bobby im Abschlussband von "Der dunkle Turm" fortgesetzt, diverse Anzeichen deuten darauf hin.

Jester hat insgesamt 20 Rezensionen angelegt.


 
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