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Mystery: Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut
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Titel:      Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut
Kategorien:      Mystery
BuchID:      2105
Autor:      Tessa Gratton
ISBN-10(13):      3570152863
Verlag:      cbj
Publikationsdatum:      2011-07-18
Edition:      Hardcover
Number of pages:      448
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Die Macht in Deinem Blut!

31.08.2011 Bewertung:  5 Cornelia Bruno vergibt 10 von 10 Punkten

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Silla, lebt nach dem schrecklichen Tod ihrer Eltern zusammen mit ihrem  Bruder Reese und der „Zieh-Oma“ Judy. Alle sind in dem Glauben, daß der Vater die Mutter getötet habe und dann sich selbst umbrachte. Doch Silla weiß es besser, sie ist das von überzeugt, daß die Eltern ermordet wurden. Sie war es, die die Beiden gefunden hatte und sie ist sich sicher, daß ihr Vater so etwas niemals hätte tun können.

Als sie ein kleines Lederbuch zugeschickt bekommt, in dem sich Zaubersprüche von ihrem Vater befinden, sowie ein Brief von einem Mann, der sich Diakon nennt, wird Silla neugierig. Auch wenn Sie nicht so recht zu glauben vermag, daß ihr Vater ein Mensch mit magischen Fähigkeiten gewesen sein soll, probiert sie auf dem Friedhof selbst einen der Zaubersprüche aus. Der Zauber nennt sich „Erneuerung“ und soll mit Hilfe von Blut Dinge die tot sind wieder zum Leben erwecken. Silla probiert es mit einem verwelkten Blatt und einem Tropfen ihres Blutes aus und es wirkt tatsächlich, aus dem welken Blatt entsteht ein grünes, frisches und lebendiges Blatt.

Dabei wird sie von Nicholas beobachtet, der als Kind miterleben musste, wie seine Mutter ebenfalls diese Blutmagie ausübte, denn er war dabei und wurde von seiner Mutter darüber unterrichtet. Auch er verfügt über diese Fähigkeiten, die er aber lieber vergessen würde. Zu sehen wie Silla sich selbst weh tut, bringt Kindheitserinnerungen ans Tageslicht. Er weiß, daß das alles kein Spiel ist, sondern gefährlicher Ernst. ...

Tessa Gratton versteht es die Leser mit ihrem bildhaften und anschaulichen Schreibstil, den Leser sofort mitten ins Geschehen zu ziehen. Die Geschichte wird aus drei versch. Perspektiven erzählt, da sind einmal Sillas und Nicholas Sichtweisen, die die jeweiligen Gefühls- und Gedankenwelten der beiden gut wiedergeben. Aber es gibt auch immer wieder Tagebucheinträge, welche von einer Frau geschrieben wurden, die zu früheren Zeiten gelebt hat. Diese Einträge sind kursiv gedruckt und beginnen mit einem Eintrag im März 1904. Die Frau ist dem Diakon sehr zugetan und übt selbst Blutmagie aus.

Silla wirkt was die Magie und den Gebrauch anbelangt sehr forsch und sicher, ist sie doch im sonstigem Leben eher vorsichtig und wie ich finde auch ängstlich. Sie denkt sich Masken aus, wie bei einer Theateraufführung, um bestimmte Stimmungen aufzusetzen. Wenn sie z.B. fröhlich sein will, stellt sie sich bunten Masken mit tollen Verzierungen vor etc. Das fand ich beim Lesen immer etwas merkwürdig. Nicholas wirkt wie ein junger Mann, der sich sehr gut im Griff hat und auch die Situationen stets gut überschauen kann. Er ist der sichere Hafen, den Silla anfangs noch nicht ganz zu vertrauen scheint, sich dann aber sicher ist und ihm öffnet.

Die Geschichte birgt anfangs viele Rätsel und wirft beim Leser auch viele Fragen auf, die aber im Laufe der Geschichte alle beantwortet werden. Schön ist hier, daß man oft Überraschungen erlebt. Man scheint zu ahnen, wer sich hinter den Tagebucheinträgen verbirgt oder auch, wer der Mörder der Eltern sein könnte und ist letzten Endes doch sehr überrascht. Vor allem die Briefe von Silla´s Vater gegen Ende des Buches geben doch noch einmal viel Aufschluss, dabei ist es sicher gewollt, daß die Briefe in einer Handschrift gedruckt sind, die sich nicht ganz so leicht lesen lässt. Man hat so beim Lesen das Gefühl, daß diese Briefe Gewicht haben und entscheidend  zur Lösung beitragen. Auch die Tagebucheinträge, die mit jedem Mal brutaler wirken, geben der Geschichte jedes Mal ein Ruck nach vorn und so ahnt man als Leser, daß diese ebenfalls große Bedeutung haben.

 

Alles in allem ist dieses Buch wirklich mal etwas Besonderes unter all den Jugendbüchern. Hier steht nicht die Liebe der Protagonisten im Vordergrund sondern die Geschichte rund um die Blutmagie und damit auch um die Vergangenheit und die Zukunft der Beiden. Ein mitreißender und magischer Roman für alle Leser, die gern Geschichten mit Zauberei und Magie lesen!


Cornelia Bruno hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Mit deinem Blut ist alles möglich!

25.11.2011 Bewertung:  4.5 roccosmom vergibt 9 von 10 Punkten

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 „Ich heiße Josephine Darly, und ich habe vor, ewig zu leben.“….

 

Nach dem grausamen Tod ihrer Eltern fällt Silla ein Zauberbuch in die Hände. Mithilfe eines Tropfen Blutes soll sie angeblich magische Dinge bewirken können. Ihr fällt es zwar nicht leicht ihr Blut zu opfern, doch schon bald kann sie gar nicht mehr anders. Denn Magie gibt es wirklich!

Da lernt Silla den zugezogenen Nicholas kennen, dem sie ihr Geheimnis anvertraut. Er hält die Blutmagie, im Gegensatz zu Silla, für gefährlich und warnt sie. Doch Silla ist längst trunken vor Magie, während die Gefahr schon in den Schatten lauert….

 

Die jeweiligen Kapitel sind aus der Sicht der vorher angekündigten Person geschrieben. Hier also von Josephine, Silla und Nicholas. Dabei hat man auch am Schreibstil leicht gemerkt, dass unterschiedliche Personen dargestellt werden sollen. Überhaupt ließ sich das Buch sehr gut und flüssig lesen. Man stolpert weder über Begriffe, noch über Namen oder Orte. Die Autorin hat auch eine sehr schöne Art die Dinge zu beschreiben. Ich kann einfach sagen, dass mir das gut gefallen hat.

Die Schreibschrift der Widmung und des Briefes fand ich allerdings leider etwas schwierig zu lesen. Wobei der Stil aber gut zum Buch passt.

 

Eine düstere Magie dominiert die Geschichte um den Stein der Weisen und die finstere Blutmagie. Alles ist möglich und hängt nur davon ab, ob du das richtige Blut besitzt. Stimmt das Blut, liegt es an einem selbst ob man damit Gutes oder Böses tut. Die Entscheidungen machen den Zauberer zu demjenigen, der er ist. Diese Idee hat die Autorin fantastisch und kurzweilig umgesetzt. Das Grundgerüst und die Umsetzung stimmen genauso, wie die Atmosphäre und die Charaktere.

 

Das Cover ist zwar nicht ungewöhnlich, aber nichtsdestotrotz magisch. Vor einem komplett schwarzen Hintergrund sieht man eine rote Rose, die sich in Blutäderchen aufzuspalten scheint. Über all dem steht in großen, weißen Lettern der Titel BLOOD MAGIC. Das lässt sich gleichzeitig schön anschauen und gut merken.

 

Das Debüt der Autorin ist auf jeden Fall lesenswert.  Vor allem, da es aus der breiten Masse heraus sticht und mal wieder mit neuen Ideen aufwartet. Diese abwechslungsreiche Geschichte hält doch so einige Überraschungen bereit und hält einem in Atem. Jetzt heißt es nur noch, auf den zweiten Teil zu warten. Toll!


roccosmom hat insgesamt 134 Rezensionen angelegt.


Blutige Familiengeheimnisse

25.11.2011 Bewertung:  5 SabrinaK1985 vergibt 10 von 10 Punkten

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\"Wenn ich dir auch nur den kleinsten Trost reichen kann, so hoffe ich, dass es hierin besteht. In diesem Buch sind die Geheimnisse verzeichnet, die er zur Vollkommenheit gebracht hat. Jahrzehnte der Forschung, die Erkenntnisse eines ganzen Lebens. Dein Vater war ein außerordentlicher begabter Magier und Heiler, der sehr stolz auf dich war, stolz auf deine Kraft.\"
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Drusilla, kurz Silla, findet ein Buch voller Zaubersprüche vor, zusammen mit einem Brief vom \"Diakon\". Es handelt sich um Blutmagie, und Silla stellt fest, dass auch sie diese Art der Magie in sich trägt. Nun will sie unbedingt Reese von der Magie überzeugen. Aber er ist zuerst kritisch, da es sich um das Buch seines Vaters handelt. Sein Vater, der angeblich, erst seine Mutter und dann sich selbst erschossen hat. Doch nichts ist in dieser Familie so, wie es scheint...
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Tessa Gratton hat mit \"Blood Magic - Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut\" ein unglaublich faszinierendes, düsteres aber auch romantisches Buch geschrieben.
Die Idee mit der Blutmagie, den Zauberern und Heilern, sowie ihre Umsetzung ist erfrischend neu, hebt sich von den gängigen Fantasyromanen ab und der Autorin durchaus gelungen.
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Grattons Schreibstil ist locker leicht zu lesen, die Geschichte fliegt nur so dahin. Ebenfalls förderlich für den Lesefluß ist die Einteilung in relativ kurze Kapitel..
Sie beschreibt die Begebenheiten und Örtlichkeiten sehr detailliert und bildhaft, so dass man fast meinen könnte, dass man gemeinsam mit Silla, Reese und Nicholas auf dem alten Friedhof hinter dem Haus befindet! Kurz und knapp: Tessa Gratton hat es echt drauf!
Eine weitere Besonderheit in diesem Buch sind die wechselnden Erzählperspektiven von Silla und Nicholas. Durch diese Perspektivenwechsel kann der Leser zu beiden Protagonisten einen engeren Bezug herstellen, indem er an den Gedanken, Ängsten und Gefühlen teilhaben kann.
Und dann wird die Story auch noch durch die Tagebucheinträge von Sillas Vater und den Rückblenden aus der Sicht von Josephine Darly, ihres Zeichens ebenfalls Blutmagierin, aufgelockert.
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Allein der Aufbau des Buches verspricht also schon spannende, unterhaltsame und düstere Stunden, aber der Inhalt erst recht. Schon nach ein paar Seiten, war ich komplett in diese wunderbar dunkle Geschichte voller Magie, Hass, Liebe und Leidenschaft versunken.
Die Protagonisten hat die Autorin mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet.
Silla, Reese und auch Nicholas haben alle unter einem Verlust zu leiden. Sillas und Reeses Eltern sind tot, und Nicholas Mutter ist vor vielen Jahren abgehauen. Silla und Nicholas lernen sich auf dem Friedhof kennen, und ziemlich schnell lernen sie sich lieben. Sie finden beieinander Halt und lieben sich bedingungslos. Diese Passagen habe ich aber viel lieber aus Nicholas Sicht gelesen, denn er ist was seine Gefühle angeht offener, seine Liebe wirkt intensiver und auch wilder.
Aber die Zwei verbindet noch mehr: Die Blutmagie und der Kampf gegen das Böse, das in Yaleyah einzieht...
Auch die anderen Protagonisten wie Reese, Grandma Judy oder Lilith und Josephine Darlay sind interessant und vielfältig.
Der einzige Charakter, der im Dunklen und geheimnisvoll bleibt ist der \"Diakon\". Doch hier habe ich Hoffnung, dass sich das im nächsten Band ändern wird.
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Das Cover des Buches ist schlicht gehalten und wunderschön anzusehen, und vor allen Dingen passt es zur Geschichte. Es zeigt eine Rose, die auseinanderfällt und in Blut übergeht.
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Fantasyfans aufgepasst: \"Blood Magic\" ist ein absolutes Must-Read und besticht durch facettenreiche Protagonisten und eine wunderbare andere Story! Unbedingt lesen!


SabrinaK1985 hat insgesamt 31 Rezensionen angelegt.


Typischer Jugendbuch-Fantasy

18.01.2013 Bewertung:  3 Tialda vergibt 6 von 10 Punkten

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Klappentext:

Er zischte durch die Zähne und starrte auf das Blut, das sich in meiner hohlen Hand sammelte. Es war so schön, schimmerte so dunkel, als sickerte der Nachthimmel selbst aus meiner Hand. “Ago vita iterum”, flüsterte ich. Ich mache dich wieder lebendig. Dann spürte ich das Einsetzen der Magie.

Als Silla ein geheimnisvolles Buch der Zaubersprüche findet, tut sich eine neue Welt vor ihr auf. Magie gibt es wirklich, sie liegt ihr im Blut. Aber die Mächte, die Silla jetzt heraufbeschwört, sind Segen – genauso wie Fluch.

Verführerisch, abründig, hypnotisch – Tessa Gratton lässt Magie zum Leben erwachen!

Rezension:

Das Cover von Tessa Grattons “Blood Magic – Weiß wie Mondlicht, rot wie Blut” sieht mit seinem roten, wie Blut wirkenden Spotlack sehr imposant aus und macht richtig Lust darauf, das Buch zu lesen. Was die Story an sich aber angeht, weiß ich nicht so ganz, was ich davon halten soll.

Die Autorin hat einen, für Jugendbücher typischen, leicht zu lesenden Schreibstil und das erste Drittel des Buches hat mich auch sehr begeistert und mitgerissen. Doch irgendwann wirkte das Ganze immer chaotischer auf mich. Wenn sich die Ereignisse mehr und mehr überschlagen, wirkt sich diese Unruhe auch schlagartig auf den Lesefluss aus und man überliest leicht Details.

Gut gefallen hat mir hingegen, dass man zwar sehr lange zu wissen glaubt, wer hinter allem Übel steckt, sich dies dann aber als Irrtum herausstellt und stattdessen eine Person in den Vordergrund tritt, die man auf keinen Fall mit dem Übersinnlichen in Verbindung gebracht hätte.

Außerdem hübsch ist die Aufmachung der Tagebucheinträge von Sillas Vater, welche in Handschrift abgedruckt wurden. Zwar ist es etwas schwer diese zu entziffern, gleichzeitig wird aber auch der Eindruck in persönlichen Aufzeichnungen zu stöbern angenehm verstärkt.

Man liest die Geschichte übrigens immer wieder abwechselnd aus Sillas und Nicks Sicht und zudem wurden dazwischen immer wieder von einer Frau namens Josephine verfasste Tagebucheintrage aus dem frühen 20. Jahrhundert eingeschoben. Erst nach und nach erfährt man, dass diese das Wesen ist, das Silla und ihrem Bruder Böses will und das wohl auch mit dem Tod ihrer Eltern zu tun hat.

Während sich Silla und Nick immer intensiver mit dem Handwerk der Blutmagie beschäftigen und sich damit vor Josephine schützen wollen, entstehen zwischen den beiden – wie sollte es in einem Jugendbuch aus anders sein – tiefe Gefühle. Das hätte man meiner Meinung nach ruhig weglassen können, da es für die Geschichte eigentlich nicht wirklich relevant ist. Aber ich bin mir sicher, die Zielgruppe – Teenies ab 13 – wird das toll finden.

Fazit:

Typischer Jugendbuch-Fantasy. Magie, der Kampf gegen böse Mächte und eine entflammende Liebe. Ganz nett, wenn auch gegen Ende etwas chaotisch, zu lesen.


Tialda hat insgesamt 379 Rezensionen angelegt.


 
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