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Mystery: Das Avalon-Projekt
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Titel:      Das Avalon-Projekt
Kategorien:      Mystery
BuchID:      377
Autor:      Wolfgang Hohlbein
ISBN-10(13):      3426618664
Verlag:      Droemer Knaur
Publikationsdatum:      2002-03-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      800
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicIch habe jetzt das Buch "Avalon Projekt" beendet. Und ich muss sagen, das Buch hat mich enttäuscht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das kein echter Hohlbein war. Es fehlten diese kleinigkeiten, die ein gewisses Maß an Angst erzeugen und eine gewisse Spannung ebenso.rnSicher, das Buch fesselt auf seine Weise. Vor allem wenn ich an die Flucht auf der Militärbasis denke, aber sonst. Irgendwie wirkt alles so ... steril. So unwirklich.rnBeispiel: Die Flucht vor Thomas mit dem Wagen. Das Rudger alles aus dem kleinen Wagen rausprügelt verstehe ich noch. 300 PS geben das her. (Ich spreche da aus Erfahrung...) Nur mit 200 Sachen ist es rnrna) unmöglich bei einem derartigen Wolkenbruch das Wort Aquaplaning aus dem Duden zu streichen undrnb) sich noch zwischen anderen Verkehrsteilnehmern durchzuschlängeln.rnrnMal davon abgesehen, dass der Z3 ein Hecktriebler ist und bei der Geschwindigkeit und der nassen Fahrbahn bei jeder heftigen Lenkbewegung ausbrechen würde, bräuchte es schon eine Walter Röhrl um den Wagen zu halten und ganz sicher keine Versichrungsdetektiv.rnUnd dann einhändig im Elbtunnel bei 200 Sachen zu fahren, der egal bei welchem Wetter dicht befharen ist und dann noch Autos auszuweichen und irgendwelche "Extras" zu aktivieren setzt dem ganzen die Krone auf. rnNeee, das war echt die härte. Das würde selbst James Bond nicht schaffen (und der kann ja bekanntlich alles, vom Entjungfern bis Raktenfliegen).rnApropos James Bond: Das Ende hätte aus einem solchen Film sein können. Mutter tot, Vater tot, Bruder tot, Freund lebt. Kurzes Achselzucken und knutschen und die Welt ist in Ordnung (ich habe allen Ernstes geguckt ob da nicht eine Seite fehlt!).rnAuch der ganze Kampf ist irgendwie nicht Hohlbeintypisch. DiernHauptpersonen interagieren sonst vielmehr. Rudger steht nur daneben (könnte sich glatt 'ne Tasse Kaffee holen) und erlebt alles Wirklichkeitsfremd.rnrnVielleicht bin ich einfach zu sehr vom Druidentor und Der Widersacher verwöhnt, aber das Buch war echt nicht mein Fall. Die Komik zwischendurch war echt gut und stellenweise konnte es trotzdem fesseln, aber insgesamt habe ich beim Lesen mehr Zeilen übersprungen als bei allen anderen Büchern.rn

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Alien vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicWas haben vierblättrige Kleeblätter und silberne Dolche mit einer Bohrinsel zu tun? Nichts, aber irgendwie doch. Auf der 'Avalon II' vor der britischen Küste taucht unter mysteriösen Umständen eine junge Frau auf. Rudger Harm wird von seinem Chef in einer Versicherungsangelegenheit auf die besagte Bohrinsel beordert und erkennt schon nach kurzer Zeit, daß hinter dem Auftauchen der jungen Frau viel mehr steckt, als ihm Mannschaft und der Junior-Chef der Ölgesellschaft glauben machen wollen. Kaum hat er die angebliche Terroristin zu Gesicht bekommen, überschlagen sich die Ereignisse in Rudgers Leben: Stürme und schwarze Segler aus dem Nichts bedrohen sein Leben, ein paar Tage später wird er in einen Unfall mit Folgen verwickelt: ihr Name ist Jenny. Und über allem schwebt immer wieder der Name des Besitzers der Bohrinsel... Arthur Spangler, von aller Welt nur "King Arthur" genannt. Ein Schatten folgt Rudger durch alle Katastrophen, Schlägereien und immer wieder durch strömenden Regen. Thomas, der Leibwächter vom alten Spangler. Die Lage spitzt sich immer weiter zu und schließlich kommt es zu einem Showdown mit einigen interessanten Neuigkeiten - und das auch noch an Rudgers und Jennys Geburtstag - WAS für ein Zufall...

650 Seiten und hat gerade mal 4 Tage gehalten - gar keine schlechte Bilanz für einen Hohlbein. Es liest sich sehr flüssig, die Überraschungen sind zwar etwas dünn gesät, aber das stört in keinster Weise. "Das Avalon Projekt" tritt in die Fußstapfen der "Rückkehr der Zauberer", auch wenn es den Nervenkitzel nicht ganz erreichen kann. Eine Art modernes Märchen, wobei die Gegenwart ziemlich technisch ausgefeilt ist - die mystische Seite hingegen wird nur angehaucht bzw. lebt von Andeutungen - mystisch eben. Meiner Meinung nach ein sehr lesenswertes Buch.

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