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Kinderbuch: Licht am Ende des Tunnels
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Titel:      Licht am Ende des Tunnels
Kategorien:      Kinderbuch
BuchID:      698
Autor:      Klaus-Peter Wolf
ISBN-10(13):      3760728219
Verlag:      Ars Edition
Publikationsdatum:      2009-01-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      182
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
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Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3.5 Anonym vergibt 7 von 10 Punkten

UserpicDer Schutzengel-Opa

Inhalt:

Robert kann sich glücklich schätzen, er hat einen Schutzengel - seinen verstorbenen Opa.
Das Verhältnis zwischen Opa und Enkel war immer eng und deswegen kann auch der Tod des Großvaters diese Bindung nicht brechen.
In schwierigen Situationen spricht Robert mit seinem Opa, dieser stützt ihn, motiviert ihn und passt auf ihn auf.
Diesen Beistand hat Robert auch bitter nötig als der Verkaufsleiter aus der Familienfirma ihn entführt, denn schnell beginnt für den Jungen ein Kampf um sein Leben...

Meine Meinung:

Länge, Handlungsaufbau und Sprache des Thrillers zeigen, dass es sich bei "Licht am Ende des Tunnels" um ein Jugendbuch handelt.
Das Geschehen, das sich auf 182 Seiten abspielt, ist ziemlich flach und harmlos. Dennoch aber spannend und mitreißend.
Das Buch ist in 22 Kapitel unterteilt die jeweils sehr kurz sind, so können auch jüngere Leser ohne Anstrengung der Geschichte folgen und jederzeit eine kurze Lesepause machen.
Die Sprache ist leicht und locker was vermutlich auch daran liegt, dass das Buch aus der Sicht von Robert selbst in der "Ich-Person" geschrieben ist.
Der Handlungsaufbau ist chronologisch und übersichtlich - ohne Verstrickungen, der Satzbau ist kurz und klar.

Auch die Charaktere sind nicht kompliziert oder tieflastig. Außerdem gibt es auch nur eine überschaubare Anzahl von Protagonisten, so dass auch in diesem Punkt für eine gute Übersicht gesorgt ist.

Fazit:

Klaus-Peter Wolf hat ein überzeugendes Jugendbuch geschrieben, das für Erwachsene vielleicht wenig anspruchsvoll ist, aber trotzdem (oder gerade deswegen) für vergnügliche Lesestunden sorgen kann.

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Maren vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicZu seinem Großvater hat Robert immer schon ein ganz besonderes Verhältnis gehabt. Das ändert sich auch nicht nach dessen Tod, denn nun ist Opa immer und überall bei ihm, sogar schon auf der Beerdigung.
Kurz darauf hat Robert einen Reitunfall, nach dem er ins Koma fällt. Sein Opa hält ihn davon ab, zu ihm zu kommen und befiehlt ihm, ins Leben zurückzukehren.
Robert erholt sich zwar wieder, doch es hat sich einiges verändert. Seine Mutter hat einen neuen Freund, die Eltern trennen sich und Robert kommt ins Internat. Natürlich in eines der besten, denn seine Familie hat sehr viel Geld.
Eines Tages taucht dort Freddy Frambach, Verkaufsleiter in der Firma von Roberts Vater, auf und sagt Robert, dass er ihn mitnehmen wird, um ihn zu seinem Vater zu bringen, der bereits im Hotel auf ihn warte.
Arglos steigt Robert ein, doch bald schon merkt er, dass etwas nicht stimmt. Ihm wird klar, dass Freddy ihn entführen will. Eine Flucht ist unmöglich. So landet Robert in einer einsamen Hütte, eingesperrt in einer Kiste und unter ständiger Bewachung. Freddy will Geld mit der Entführung erpressen.
Die Gegenwart seines Schutzengel-Opas hilft Robert, die Nerven zu behalten. Er weiß, dass er in Lebensgefahr schwebt. Freddy ist unberechenbar, auch scheint er nicht alleine zu sein, irgendwer steckt mit ihm unter einer Decke. Doch wer? Bald kommt Robert der schreckliche Verdacht, dass sein eigener Vater die Entführung eingefädelt haben könnte, denn ihm wird klar, dass Freddy nur ein Handlanger ist.

Licht am Ende des Tunnels ist ein in einem atemberaubendem Tempo erzählter Thriller. Klaus-Peter Wolf schreibt in Ich-Form und seine Erzählstimme passt ganz wunderbar zu dem jugendlichen Protagonisten. Die Idee des verstorbenen Großvaters, der als Schutzengel Robert Beistand leistet, ist ganz wunderbar.
Sehr gestört hat mich allerdings das Ende des Buches. Es bleiben nämlich sämtliche Fragen offen. Welche Rolle Roberts Vater bei der Entführung spielte, wird nicht geklärt.
Auch wurde die Situation von Roberts Familie viel zu schnell und nebensächlich abgehandelt und auch dort enden sehr interessant begonnene Handlungsstränge plötzlich und ohne Erklärung.
Trotzdem ist das Buch eine ganz klare Leseempfehlung. Es ist geradezu atemberaubend spannend und lässt sich in einem Rutsch verschlingen.

Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Verlassen ist nur, wer sich selbst verlässt

02.10.2009 Bewertung:  4.5 silkedb vergibt 9 von 10 Punkten

Userpic

Inhalt:
Robert Sonntag ist elf Jahre alt, als sein Großvater verstirbt. Obwohl dieser Firmengründer und Anteilseigner war, fand er immer Zeit für seinen Enkel. Für Robert ist es schwer ohne diese wichtige Bezugsperson zurechtzukommen. Nach einem Unfall liegt er für viele Wochen im Koma. Er sieht das sprichwörtliche \"Licht am Ende des Tunnels\". Doch sein Großvater hält ihn davon ab ins Licht zu gehen. Als er wieder aufwacht, hat sich auch seine direkte Umwelt verändert. Seine Eltern haben sich getrennt. Roberts Vater verbringt die meiste Zeit des Jahres in Amerika, seine Mutter geht eine neue Beziehung ein.
Robert ist nun 14 Jahre alt und kommt auf ein Internat in der Schweiz.
Der Kontakt zur Familie ist nur sporadisch da und so freut sich Robert zunächst, als ein Tag vor den Ferien ein Mitarbeiter seines Vaters auftaucht, um ihn zu seinem Vater zu bringen. Doch Freddy Frambach hat nichts Gutes im Sinn, er entführt Robert ...


Meine Meinung:
\"Licht am Ende des Tunnels\" ist ein erfrischend anderes Jugendbuch, an dem auch erwachsene Leser ihre Freude haben können.
Der Titel kann hier sowohl für Roberts Nahtoderfahrung stehen, als auch als Leitsatz für alle Leser:
Gib niemals auf! Handle! Nutze die Zeit! Es gibt einen Ausweg für Dich!
Es ist hier nicht wichtig, ob Robert tatsächlich seinen toten Großvater sieht, oder ob man gläubig ist. Entscheidend ist die Sichtweise die hier vermittelt wird. Verpackt in einen möglichst unblutigen Thriller, stellt dieses Buch einen interessanten Anreiz für Leser ab ca. 12 Jahren dar. Durch die Schilderung der Ereignisse aus Roberts Perspektive ist der Leser von Anfang an in seine Gefühlswelt eingebunden. Gleichzeitig erhält man dadurch jedoch auch die beruhigende Gewissheit, dass die Entführung für Robert kein tödliches Ende nimmt.
Neben der Entführung spielen hier auch alltägliche Verlustängste von Kindern und Teenagern eine Rolle. Mit dem Tod seines Opas verlor Robert seine wichtigste Bezugsperson. Sein Vater zieht ihm das Geschäft vor, seine Mutter erkennt erst spät was sie an ihrem Sohn hat. Robert fühlt sich allein gelassen in der Welt, abgeschoben in ein Internat. Die Entführung ist somit eigentlich die erzwungene Handlungsunfähigkeit, die er psychisch schon lange fühlt. Robert muss sich seinem Entführer entgegenstellen, sich aus einer ausweglosen Situation befreien und schafft es so auch, zu sich selbst zu finden.
\"Licht am Ende des Tunnels\" lenkt den Blick auf die wichtigen Dinge im Leben. Die Firmenleitung mit Hauptaugenmerk auf den Interessen der Angestellten ist für Roberts Opa wichtiger, als den Profit zu erhöhen und die persönliche Zuwendung durch seinen Opa ist für Robert sehr viel wichtiger als eine teure Schule.
Dieses Buch kann auch zur Trauerbegleitung für Jugendliche dienen.
Besonders ansprechend ist die Geschenkedition im Schmuckkarton mit einleitendem (fiktiven) Zeitungsartikel und kleiner Taschenlampe die \"Licht ins Dunkel bringt\".


Fazit:
Wichtiger als dem Licht im Tunnel zu folgen, ist es, das Licht ins eigene Leben zu lassen. Das vermittelt auch dieses Buch!


silkedb hat insgesamt 32 Rezensionen angelegt.


Der Glaube versetzt bekanntlich Berge

24.05.2010 Bewertung:  4 Pharo72 vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic

Obwohl am vorliegendem Roman nichts darauf hindeutet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, würde ich es eindeutig in diese Kategorie einordnen und es weniger als Thriller sehen. Es ist in recht einfacher Sprache aus der Sicht des Protagonisten Robert Sonntag geschrieben, lässt sich flüssig weglesen und hält konstant die Spannung. Die Ausstattung ist sehr ansprechend, auch wenn der Roman durch dickes Papier und große Schrift etwas gestreckt erscheint.

Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Entführung des Millionärssohns Robert aus dem Internat, in welches er nach einem Reitunfall und daraus folgendem Koma, von seinen Eltern, die sich zwischenzeitlich getrennt haben, gesteckt wird. All das scheint Robert nicht all zu viel auszumachen, steht er doch nach wie vor mit seinem verstorbenen Opa in einer Art seelischen Verbindung. Diese, bereits bei seiner Nahtoderfahrung besonders intensive Beziehung, wird noch verstärkt, als Robert entführt und in einer einsamen Berghütte in einer Kiste festgehalten wird. Nur durch den Glauben und die eindringliche Zwiesprache mit seinem Opa gelingt es Robert den sowohl seelischen wie körperlichen Strapazen der Entführung zu trotzen und zu entkommen.

Mir hat besonders der Aspekt der Verbindung von Robert mit seinem Opa gefallen, der mit Witz, aber auch mit harschen Worten, ein Aufgeben von Robert nicht zulässt. Mag man daran glauben oder nicht, letzten Endes, auch wenn es nur die Einbildung eines Teenagers war, so hat es ihm doch die Kraft zum Überleben gegeben. Interessant auch die leise eingeflochtene Kritik an heute vorherrschenden Geschäftsgebahren. Das nur zum Teil befriedigende Ende lässt den Leser etwas ratlos zurück. Ich hätte mir schon eine Auflösung des Falles gewünscht, da ich mir eine Fortsetzung der Geschichte nicht so recht vorstellen kann. Insgesamt lässt sich sagen, das mit dem Roman ein spannender Unterhaltsroman für Jugendliche vorliegt, in den sich auch die etwas älteren Generationen sicher einfühlen können.


Pharo72 hat insgesamt 83 Rezensionen angelegt.


Wenn du leben willst, dann kämpf!

17.07.2010 Bewertung:  4 KimVi vergibt 8 von 10 Punkten

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Klaus-Peter Wolf schildert in diesem Jugendbuch die Entführung des 14jährigen Unternehmersohnes Robert Sonntag. Robert hat in seinem jungen Leben schon einige Schicksalsschläge erlitten.

 

Mit dem Tod seines geliebten Großvaters verliert Robert eine wichtige Bezugsperson, denn Roberts Opa hatte immer Zeit für ihn und nahm auch seine Wünsche und Gedanken ernst. Über den Tod hinaus fühlt Robert eine starke Verbundenheit mit seinem Großvater und führt in seinen Gedanken Gespräche mit ihm. Manchmal meint er sogar den Pfefferminzatem des Großvaters zu spüren.

 

Während einer Reitstunde geht Roberts Pferd mit ihm im Sattel durch. Völlig außer Kontrolle überquert es eine Bundesstrasse und wirft ihn schließlich ab. Dabei wird Robert sehr schwer verletzt. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen am Unfallort, gleitet Robert durch einen Tunnel dem hellen Licht entgegen. Doch Roberts Opa hält ihn zurück und bittet ihn umzukehren. Daraufhin fällt Robert für 196 Tage ins Koma. Auch in dieser langen Zeit ist sein Opa ständig bei ihm. Als Robert aus dem Koma erwacht, hat sich sein familiäres Umfeld einschneidend verändert, denn die Eltern leben nun getrennt und streiten um Geld und das Unternehmen.Roberts Körper erholt sich schnell und bald kann er wieder am Unterricht teilnehmen. Doch in seinen Gedanken kann er den Großvater nicht mehr spüren und fühlt sich deshalb im Stich gelassen. Zumal seine Mutter plötzlich einen neuen Lebensgefährten findet und Robert in ein schweizer Internat geschickt wird.

 

Dort wird er wenige Tage vor Ferienbeginn von Freddy Frambach, einem Angestellten seines Vaters, abgeholt. Robert soll sich beeilen und nur wenige Sachen mitnehmen. Als Freddy ihm schließlich sein Handy mit einer fadenscheinigen Begründung abnimmt, ahnt Robert Schlimmes. Schnell bestätigt sich sein Verdacht - Freddy hat ihn entführt. Er wird in einer einsamen Berghütte gefangen gehalten. Da er Freddy ja später als Entführer identifizieren könnte, erkennt Robert bald die Ausweglosigkeit seiner Situation. Doch da meldet sich Roberts Opa zurück und spricht ihm Mut zu. Kann Opa ihn erneut retten?

 

Meine Meinung

 

Das Buch richtet sich an junge Leser ab circa 11 Jahren. Entsprechend dieser Altersgruppe hat dieser Roman ein etwas größeres Schriftbild und nicht zu lange Kapitel.

 

Klaus-Peter Wolf erzählt die Entführung in der Ich-Form aus der Sicht des Opfers. Das hat mir sehr gut gefallen, da man so die Gedanken und Gespräche mit dem Großvater verfolgen kann. Die spannende, aber weitestgehend gewaltfreie Handlung hat auch mich als Erwachsenen begeistert. Aufgrund der flüssigen Schreibweise habe ich das Buch innerhalb weniger Stunden beenden können und gelangweilt habe ich mich dabei nicht.

Zwar würde ich das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, aber ein sehr guter Jugendkrimi ist es bestimmt.

 

Gut gefallen hat mir ausserdem, dass der Autor ganz unbefangen das Thema Nahtod-Erfahrung anschneidet und zeigt wie Robert mit dem Verlust des Großvaters umgeht. Auch die alltäglichen Probleme, wie nervende Erwachsene oder die Trennung der Eltern kommen nicht zu kurz. Dem Leser wird signalisiert, dass es sich lohnt zu kämpfen, niemals aufzugeben und selbst die Initiative zu ergreifen. Denn wenn man nicht selbst für sich eintritt, wer sollte es dann tun?

 

Mein Fazit: Ein spannender Jugendkrimi, der auch mich als Erwachsene noch begeistern konnte. Einziger Kritikpunkt ist für mich das relativ offene Ende, bei einem Jugendbuch hätte ich mir einen richtigen Abschluss gewünscht.


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


kurzweilig, aus Kindersicht

18.03.2012 Bewertung:  3 Ivonnsche vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic

Ein recht kurzer und kurzweiliger Entführungsthriller aus Sicht des gekidnappten Jungen Robert. Roberts Eltern lassen sich gerade scheiden, seine utter hat einen neuen, er wird in ein Schweizer Internat abgeschoben. Eines Tages holt ihn ein Geschäftskumpel seines Vaters ab. Schnell merkt Robert, dass etwas nicht stimmt und er ein Entführungsopfer ist. Doch der Täter handelt nicht alleine. Wer sind seine Komplizen?

Obwohl die Ängste des Jungen recht eindringlich beschrieben sind, und er die Situation nur meistert indem er mit seinem toten Opa spricht, bleibt doch etwas Spannung zurück. Die Handluing wäre durchaus ausbaufähig gewesen. Viel zu schnell ist alles vorbei. Statt dem offenen Ende hätte man ruhig etwas Farbe bekennen und so mehr Spannung erzeugen können. Ansonsten recht kurze Kapitel und sehr flüssig geschrieben, insgesamt aber nur kurzweilig.


Ivonnsche hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


 
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