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Liebesroman: Biss zum Ende der Nacht. Band 4
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Titel:      Biss zum Ende der Nacht. Band 4
Kategorien:      Liebesroman
BuchID:      574
Autor:      Stephenie Meyer
ISBN-10(13):      3551581991
Verlag:      Carlsen
Publikationsdatum:      2009-02-14
Edition:      11
Number of pages:      800
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Erscheinungsjahr: 2009
2. Aufl.
ab 14 J.; All Ages
Übersetzung: Hachmeister, Sylke
Gewicht: 979 gr / Abmessungen: 220 mm x 157 mm x 54 mm
Von Meyer, Stephenie / Übersetzt v. Hachmeister, Sylke

Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Leben wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden ...

Pressestimmen:
"Ungewöhnlich suggestiv und intelligent erzählt." (Süddeutsche Zeitung)
"Die Frau, die uns den Schlaf raubt." (Brigitte)
Aus der Amazon.de-Redaktion
Sie tun’s! Sie tun’s wirklich! Bella und Edward, das heißeste Liebespaar der gegenwärtigen Teenie-Literatur, heiraten! Auf diesen Höhepunkt schienen die drei vorangegangenen Bände der hypererfolgreichen Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer zugelaufen zu sein, doch überraschenderweise bildet die Vermählung der gerade volljährig gewordenen Bella mit Edward, dem ewig 17-jährigen Vampir, nicht das große Finale des vierten und letzten Bandes der Twilight-Saga, sondern seinen (fast ein bisschen unspektakulär abgehandelten) Auftakt. Erst danach geht’s richtig rund.

Nach dem Heirats-Aufgalopp gehen Bella und Edward auf Hochzeitsreise und vollziehen ihr – von der Leserschar vermutlich noch stärker als die Eheschließung herbeigesehntes – „erstes Mal“ (was in mehrerlei Hinsicht nicht ganz unblutig verläuft ...). Doch nun fangen die Probleme erst an: Soll Bella sich von Edward beißen lassen, um selbst zum Vampir zu werden? Das würde sie unsterblich machen, aber auch bedeuten, dass sie für alle Zeiten ein unstetes Wanderleben zu führen hätte, um wegen ihrer ewigen Jugend nicht aufzufallen. Während Bella noch zögert, geschieht das Unerwartete: Sie wird schwanger. Und sie gebärt ein Kind, halb Mensch, halb Vampir – ein Wesen, das eigentlich nicht sein darf und um das daher ein bitterer Kampf unter den Unsterblichen entbrennt.

Der Abschlussband der Bis(s)-Reihe erfüllt alle Erwartungen: Er bringt die romantische Geschichte von Bella und Edward zu einem ans Herzen gehenden Abschluss, besticht einmal mehr durch viele lebendige, witzige Dialoge und erzeugt durch die zwei großen Fragen – ob Bella zum Vampir wird und was mit ihrem Kind geschieht – mächtig Spannung. So manche „gefühlige“ Stelle wirkt ein wenig arg dick aufgetragen (irgendwie hatte die Autorin die Kitsch- und Schmalzvermeidung in den ersten drei Bänden besser im Griff), und auch die etwas lieblose Art, wie der eine oder andere noch offene Handlungsfaden zu einem Ende gebracht wird, mindert das Lesevergnügen etwas. Aber nur etwas – alles in allem ist Bis(s) ans Ende der Nacht genau der Nächtedurchles- und Nägelabkau-Schmöker, auf den die Fans gehofft hatten. -- Christoph Nettersheim

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicSchon bei der Leseprobe hatte ich das Gefühl, nach Hause zu kommen und in ein bequemes Paar Hausschuh zu schlüpfen. Dieses Gefühl konnte ich mir durch das ganze Buch hindurch bewahren.

Das Buch „Bis(s) zum Ende der Nacht“ von Stephenie Meyer ist – wie seine Vorgänger auch- in Ich-Form verfassst – allerdings diesmal aus verschiedenen Perspektiven da gestellt.

Der erste Teil des Buches schildert Bellas Sicht der Dinge und befasst sich mit der – natürlich von Alice geplanten- Hochzeit und den Flitterwochen, wobei die Autorin die ganze Palette der Gefühle durchspielt: die Freude auf die Hochzeit, Bellas Unsicherheit und mangelndes Selbstbewusstsein, ihr Glück bei der Hochzeit und Jakes überraschendem Auftauchen, aber auch eine gewisse Traurigkeit hinsichtlich der Trennung von ihrer Familie und dem Abschluss mit ihrem alten Leben wegen der bevorstehenden Wandlung zum Vampir. Dich Hochzeitsfeierlichkeiten werden ein wenig durch Jakes starre Ansichten was Bellas Wandlung anbetrifft gestört, aber letztendlich fahren Edward und Bella glücklich in die Flitterwochen, wo dann das unfassbare geschieht.

Der nächste Teil der Story wir aus Jakes Sicht geschildert, der nach der Hochzeit seine menschliche Gestalt beibehalten hat. Er wirkt – wie auch schon im dritten Band – chronisch unzufrieden wegen seiner unerfüllten Liebe zu Bella und sinnt darauf, die Vampire auf Vertragsbruch festzunageln, da er annimmt das sie in den Flitterwochen gewandelt worden ist. Die mangelnde Unterstützung des Rudels, seiner Familie und seiner Freunde macht ihm dabei zu schaffen. Im Laufe „seiner“ Geschichte aber wirft er die Fesseln des Rudels ab und findet sich selber, er begreift Bellas Entscheidungen nicht, kann sie aber tolerieren. Sein Wandel vom unterlegen Rudeltier zum Alpha, seine innere Zerissenheit ist wirklich schön beschrieben, obwohl es auch stellenweise etwas langatmig wirkt. Sein Handeln, seine Reaktionen, sein Wesen aber sind absolut nachzuvollziehen, bis hin zum vorläufigen Höhepunkt.

Den dritten Teil, der wieder aus Bellas geschrieben ist, zu beschreiben ohne etwas über die Geschichte zu berichten fällt mir etwas schwer. Die Handlung steuert unübersehbar auf das Ende zu – es wächst die Ahnung einer Tragödie, schicksalsbedingt und unabänderlich.

Die Autorin dreht nochmal voll auf, wir lernen einen ganzen Haufen uns bisher unbekannter Vampire wieder und treffen auf einige alte Bekannte. Spätestens hier kann man das Buch bis zum endgültigen Finale nicht mehr aus der Hand legen. Der Plot ist spannend geschrieben, gut durchdacht und passt für mich auch zu dem Buch und in den ganzen Zyklus hinein.

Besonders gut gefallen hat mir in dem letzten Abenteuer um Bella & Edward die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Geschichte geschildert wurde. So konnte man sich endlich auch mal in Jake hinein versetzen, den ich hier viel besser verstanden habe als im dritten Teil. „Bis(s) zum Ende der Nacht“ ist genau wie die anderen Teile locker geschrieben und bedient sich einer modernen Sprache. Die Dialoge wirken sehr lebhaft, Ironische Anspielungen und Humor werden nicht vernachlässigt. Das bekannte Konzept – den Fantasy-Epos ins 21. Jahrhundert zu legen geht also auch hier wieder auf.

Literarische Ansprüche kann das Buch nicht erheben, hat aber trotzdem einen guten Unterhaltungswert. Wer ab und an eine richtig große Portion rosa Zuckerwatte mag, wird das Buch lieben.

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicBiss oder Nicht-Biss - das ist hier die Frage


Inhalt:

Alle Fans der Bis(s) Reihe von Stephenie Meyer warten sehnsüchtig auf den entscheidenden Biss in einer außergewöhnlichen Beziehung.
Nun soll es endlich so weit sein, die große Hochzeit von Bella und Edward steht an. Und hat Edward Bella nicht versprochen sie danach in einen Vampir zu verwandeln? Hat er, aber wie man weiß kommt immer alles anders und zweitens als man denkt... oder?

Meine Meinung:

Endlich ist er da - der Abschluss einer mehr als erfolgreichen Buchreihe.
Zu Anfang will ich einmal sagen, das mich "Bis(s) zum Ende der Nacht" nicht mehr so in den Bann ziehen konnte wie seine drei Vorgänger. Das mag daran liegen, das Bella und Edward nicht mehr dieselben sind. Bella ist reifer und erwachsener geworden, während Edward sein Verhalten ihr gegenüber geändert und seine Übervorsicht aufgegeben hat. Der Zauber zwischen den beiden wirkt nicht mehr ganz so intensiv wie noch zuvor.
Das soll aber nicht heißen das Buch wäre schlecht. Es ist immer noch ein besonderer Roman, eine begeisternde Weiterentwicklung der Geschichte, die Stephenie Meyer geschaffen hat. Samt Vampiren und Werwölfen die nicht ihren zahlreichen Brüdern und Schwestern aus anderen Romanen des Genres entsprechen und aus der Masse herausragen.
Auch das Gesicht der Geschichte ist geblieben, sie ist immer noch mal rührend, mal schmerzlich und an den richtigen Stellen auch mal lustig oder gefährlich.
Diesmal lässt Stephenie Meyer nicht nur Bella erzählen, sondern auch Jacob bekommt die Möglichkeit einen Abschnitt aus seiner Sicht zu schildern. So sind die 789 Seiten in drei Teile gegliedert, von denen zwei Bella und einer Jacob gehören.
Ganz besonders hervorheben möchte ich noch, das es der Autorin gelungen ist für alle Handlungsstränge bzw. Probleme (Jacob, Volturi, Biss...) eine glaubwürdig und interessante Lösung zu bieten. Hierfür bedient sie sich nicht nur der Vertiefung bereits bekannter Charaktere, sondern nimmt auch neue Protagonisten in ihre Geschichte auf. Außerdem ist bemerkenswert, dass es der Autorin gelungen ist ein Buch, das eigentlich so vorhersehbar war, durch überraschende Wendungen aufzuwärten.

Fazit:

Zusammengefasst lässt sich sagen, das "Bis(s) zum Ende der Nacht" zwar etwas von dem Glanz der vorhergegangen Romane verloren hat, aber durch die Weiterentwicklung und Problemlösung auch weiterhin auf hohem Niveau zu überzeugen vermag.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Binea vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicAlle guten Dinge sind vier...
...zumindest für mich, denn ich mag alle vier Bände der Biss-Reihe von Stephenie Meyer.
Die 788 Seiten des Romans sind mir überhaupt nicht lang vorgekommen. Ich wurde eben wie bei den drei anderen von Anfang an gebissen. Ich habe die Buchstaben herausgesaugt ;-)
Im letzten oder evtl. auch nicht letztem Band geht es dann endlich um die langersehnte Hochzeit zwischen den beiden. Diese war schon sehr schön, doch die anschließenden Flitterwochen auf einer geheimen Insel machen das ganze noch viel besser. Dort wird der Grundstein für die daruffolgenden Geschehnisse gelegt und das Abenteuer bzw. die neue Herausforderung für alle Beteiligten beginnt.
Der Schreibstil ist wieder einfach gehalten, Fau Meyers Stil. Dieser Stil lässt den Leser die Sätze in sekundenschnelle aufnehmen und bringt somit die Handlungen einfacher, schneller herüber und ruft ein unnachahmliches Kopfkino hervor. Wer den Film kennt, kann sich auch anhand dieser Bilder wieder sehr leicht in die Umgebung von Forks hineinsehen.
Das Buch ist außerdem in zwei Bücher geteilt. Zum einen schreibt Stephenie Meyer aus Jacobs Sicht und zum anderen dann aus Bellas Sicht. Anfangs fragt man sich warum Jacob und nicht Edward aber dann nimmt man alles aufgrund der Überraschungen und Wendungen so hin und fühlt mit allen Personen mit. Zum Ende wird es vor allem wieder sehr vampirig und noch spannender.
Ein muss für alle die schon die ersten drei Teile mögen und auf ein Ende nicht verzichten wollen.
Ich finde Band 4 ist fast genauso gut wie Band 1. Einfach klasse.

Binea hat insgesamt 27 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicInhalt:rnrnBella hat sich für Edward entschieden, die Hochzeit wird geplant. Für sie ist es jedoch keine Entscheidung gegen Jacob, sondern für eine gemeinsame Zukunft mit Edward. Jacob ist tief verletzt. Alle seine Hoffnungen, dass sich Bella für ihn entscheiden wird, sind zerstört.rnFür Edward ist die Hochzeit die Erfüllung seiner Träume und seiner Bedingung an Bella. Bella sieht der Hochzeit mit eher gemischten Gefühlen entgegen, eine Notwendigkeit auf dem Weg zur Unsterblichkeit, aber auch das Versprechen an eine Zukunft mit Edward.rnDoch können soviele Hoffnungen und Träume wirklich ihre Erfüllung finden, oder müssen die Hoffnungen aufgegeben und das zerplatzen der Träume akzeptiert werden?rnWahre Fans von Edward, Bella und Jacob werden dies selber herausfinden wollen!rn rnMeine Meinung:rn"Bis(s) zum Ende der Nacht" setzt zum einen die erfolgreiche Verbindung von Vampirroman und Liebesgeschichte der Vorgängerbände fort, zum anderen ist es jedoch auch eine komplett neue Geschichte.rnEines fällt am deutlichsten auf: Bella, Jacob und Edward sind erwachsen geworden.rnEs ist nicht länger eine Teenagerromanze (auch wenn Edward nicht wirklich als Teenager bezeichnet werden konnte), sondern ein Buch über wichtige Entscheidungen, große Veränderungen und den Problemen die das Erwachsensein mit sich bringen kann.rnDas Tempo in dem Bella und Edward hier vorgehen, sollte sicherlich nicht als Beispiel für jugendliche Leser dienen. Doch es ist die logische Konsequenz aus der ebenso rasanten Entwicklung ihrer Beziehung. Sie können nicht als Maßstab für richtiges oder angemessenes Verhalten dienen, doch es ist einfach schön sich ein wenig der romantischen Verklärung hinzugeben.rnDeutlicher als in den vorherigen Bänden ist Stephenie Meyers eigene Moral zu erkennen und so hat das Buch auch einiges von der Prüderie amerikanischer High School Filme.rnWas bleibt, ist jedoch die große Verbundenheit zu den Figuren. Ich habe wie erwartet jede Minute mit Bella gehadert, mit Edward gejubelt oder mit Jacob gekämpft. rnMir gefallen nicht alle Ideen der Autorin und ich kann mit Gewissheit sagen, dass ich keine Verfilmung des Buchs sehen will. Nach dem Erfolg der ersten drei Bücher, kann ich nur vermuten, dass sich Stephenie Meyer unter Druck gesetzt fühlte möglichst viel an Neuem in diesem Buch zu bieten. Mir persönlich hätte jedoch auch die einfache Gefühlswelt der ersten Bücher ohne eine überraschung nach der anderen gereicht.rnMeine Wünsche für Bella haben sich nicht so erfüllt wie ich es erwartet hatte. Doch nur weil es sich nicht so entwickelt hat wie von mir geplant, ist es nicht sofort schlecht. Es ist eine Wendung der Geschichte, die ich erst verkraften musste, doch sie hinterlässt bei mir nun dennoch das Gefühl, dass es ein würdiger Abschluss der Reihe ist. rnGleiches gilt auch für die Entwicklung der Figuren. Vor allem Bella hat große Veränderungen durch gemacht und so blicke ich auch wehmütig dem tollpatschigen Mädchen nach, das nun auch in dieser Hinsicht erwachsen geworden ist. Sehr ans Herz gewachsen ist mir Jacob. Seine Entwicklung ist sehr wohltuend und seine Wärme ist es, die mich auch durch das Buch hindurch erwärmt hat bis ins Innerste.rnSo wird auch dieses Buch einen Ehrenplatz in meinen Regal zwischen "Bis(s) zum Abendrot" und "Seelen" erhalten und sicherlich werde ich es auch erneut lesen.rn rnFazit:rnEin absolutes MUSS für alle Fans der Reihe.rn

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3.5 Maren vergibt 7 von 10 Punkten

UserpicEndlich ist der große Tag gekommen: Bella wird ihren geliebten Vampir Edward Cullen heiraten. Edwards Schwester Alice organisiert die Hochzeit, Bellas Eltern sind nach anfänglicher Aufregung auch sehr begeistert, besonders Renee versteht sich sofort mit Bellas Schwiegermutter Esme. Auf der Hochzeitsfeier taucht ein unerwarteter Gast auf: der Werwolfjunge Jacob, Bellas bester Freund und Edwards größter Feind, versuchten doch beide Bellas Liebe zu gewinnen. Trotz einiger Spannungen gelingt es ihnen, Frieden miteinander zu halten.

Bella und Edward reisen in den Flitterwochen aus Esmes Insel. Diese Insel bekam Edwards Adoptivmutter einst von Carlisle geschenkt. Die Insel ist klein und nahezu einsam; nur alle paar tage kommt ein Haushälter-Ehepaar, kümmert sich ums Aufräumen und darum, den Kühlschrank für die noch immer sterbliche Bella aufzufüllen.

Bella und Edward verleben glückliche Tage, doch plötzlich stellt Bella einige Veränderungen an sich fest und ihr kommt der Verdacht, schwanger zu sein, was sich bald bestätigt.

Sie reisen sofort zurück, denn Bellas Schwangerschaft entwickelt sich in rasendem Tempo und schwächt sie körperlich sehr stark und niemand weiß, was genau das für ein Wesen ist, das in ihr heranwächst. Doch Bella will das Kind unbedingt bekommen. Unterstützung bekommt sie in diesem Entschluss nur von Rosalie, doch respektieren die anderen ihren Wunsch.

Carlisle und seine Familie kümmern sich um sie, doch Bella wird von Tag zu Tag schwächer. Auch steht zu befürchten, dass das Kind sich seinen Weg in die Welt selbst hinausbeißen wird.

Als Bella Blut zu trinken bekommt – ein Vorschlag Jacobs – geht es ihr etwas besser. Früher als gedacht geht die Geburt los. Da Bella sonst sterben würde, wandelt Edward sie um, nachdem das Baby aus ihrem Leib geschnitten wurde. Jacob prägt sich auf Renesmee, wie Bella ihre Tochter schon nannte, bevor sie geboren wurde.

Bella freundet sich recht schnell mit ihrem Vampirdasein an und genießt die neuen Fähigkeiten. Und auch Charlie, der inzwischen von Jacob in einige Geheimnisse eingeweiht wurde, kommt recht gut mit der veränderten Situation zurecht.

Doch bald zeigt sich, dass ihr, den Cullens und besonders der rasend schnell wachsenden und ihre Fähigkeiten entwickelnden Renesmee große Gefahr droht ...

Mir haben die drei Vorgängerbände überwiegend sehr gut gefallen, so dass ich beim großen Abschlussband eine ähnliche Lektüre erwartete. Bekommen habe ich dann ein Lesevergnügen, das nur an wenigen Stellen eines war; die meiste Zeit zieht es sich endlos langweilig dahin, auch stört, dass in einem sehr großen (fast 250 Seiten langen) Abschnitt aus Jacobs Sicht erzählt wird. In dieser Passage passiert leider kaum etwas, stattdessen wird mehrfach beschrieben, wie Jacob sich verwandelt, durch den Wald läuft und mit den anderen Werwölfen kommuniziert.

Desweiteren ist die Logik leider völlig abhanden gekommen: Dass Vampire, die drei Bände hindurch zeugungsunfähig sind, plötzlich Kinder haben können, wird damit erklärt, dass Männer ja immer zeugungsfähig sind, Frauen aber nur an manchen Tagen fruchtbar und alle Frauen eben gerade unfruchtbar waren, als sie umgewandelt wurden. Das ist mir etwas zu viel Zufall. Dann die Geburtsszene. In welchem Jahrhundert bitte ist Carlisle denn medizinisch stecken geblieben oder warum macht er nicht einfach einen Kaiserschnitt? Von Narkose hat wohl scheinbar auch keiner der Vampire je gehört, man gibt Bella lediglich Morphium. Ihr den Bauch zuzunähen, nachdem er aufgeschnitten wurde (wobei Edward und die anderen nicht mal Handschuhe tragen) wird ganz vergessen. Als Bella das Blut trinkt, ist sie noch ein Mensch. Dass sie das einfach so verträgt, noch dazu in diesen großen Mengen, halte ich für unmöglich. Charlie wird damit abgespeist, dass Bella sich eine seltene Krankheit eingefangen hat und unter Quarantäne steht. Im Ansatz okay, aber was ist mit Renee, die wohl gar nicht informiert wurde? Und welche Eltern würden da nicht alles versuchen, um zu ihrer Tochter zu kommen und sei es mit Schutzanzügen? Diese Prägung bei den Werwölfen verursacht mir ein Grausen. Das erinnert zu sehr an Kulturen, in denen Kinder schon im ganz frühen Alter einander von den Eltern versprochen wurden oder heirateten.

In der zweiten Hälfte des Buches tauchen dermaßen viele Vampire auf, dass es trotz Namenstafel hinten im Buch schnell ziemlich unübersichtlich wurde und vor allem sehr langweilig, wenn mal wieder jemand vorgestellt wurde und nichts passierte, als die gleichen Gespräche, wie schon einige Seiten zuvor.

Außerdem nervte gut die Hälfte der Figuren extrem, allen voran Bellas Wunderkind. Wirklich sympathisch war mir hier aber Edward, weitaus sympathischer vor allem als in den Vorgängerbänden, wo ich nie so recht nachvollziehen konnte, was Bella nun eigentlich an ihm fand. Jacob war mir dafür noch weit unsympathischer als bisher schon. Richtig gut war Rosalie dargestellt; ihr Schmerz und ihre Sehnsucht kamen super rüber. Carlisle gefiel mir auch, schade, dass er bei diesen ganzen Verhandlungen nicht mehr zu tun bekam als nur ab und zu einen belanglosen Satz zu sagen. Vor allem hätte ich mir bei einem starken Vampirzirkelanführer wie er es ja ist, gewünscht, dass er allein zurecht kommt und nicht Bella und Renesmee als Hilfe braucht.

Wirklich schön zu lesen waren die Szenen auf Esmes Insel und wie sich die Cullens dann um Bella kümmern. Das hatte wieder diese Wärme und den Zusammenhalt, die den Charme der ersten Bände ausmachten

Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic

Anders als bei den bisherigen Bänden ist "Bis zum Ende der Nacht" dieses Mal kein rein aus Bellas Sicht geschriebenes Buch. Das Buch ist in drei Abschnitten unterteilt. Der erste und der letzte Teil sind wie gewohnt aus Bellas Sicht geschrieben, der mittlere Teil aus Jacobs Sicht.

Ich muss zugeben, dass mich die ersten beiden Abschnitte recht gelangweilt hatten und ich dafür sehr lange gebraucht habe um durchzukommen. Im ersten Abschnitt zu viel Geschnulze um Bella und Edward, aber das waren wir ja schon von den Vorgängerbänden gewohnt, im zweiten Abschnitt aus Jacobs Sicht war mir die ganze Story dann ein wenig zu absurd und nicht nachvollziehbar, außerdem auch sehr vorhersehbar. Wirklich aufgeregt hat mich die Sache, dass erst ein Werwolf kommen musste um den Vampiren zu erklären, dass ein Vampirbaby vielleicht nach Blut verlangt, wie das ungeborene Kind in Bellas Körper. An so etwas hat man als Leser doch die ganze Zeit schon gedacht und ist davon ausgegangen, dass diese Möglichkeit bereits probiert wurde. Tja, so war es wohl nicht.
Desweiteren fand ich den Grund, warum Bella dann schließlich verwandelt wurde doch recht stupide. Die ganze Zeit ging es um ihren freien Willen und ob sie diesen durchsetzen kann oder nicht und dann wird eine Verwandlung auf einmal so notwendig, dass es genauso abläuft wie auch schon zuvor bei Esme und Edward zB. Das fand ich doch etwas zu leicht gelöst.

Den letzten Abschnitt fand ich dann allerdings durch und durch spannend und war auch sehr erfreut, dass doch noch so vieles zusammen gepasst hat und sich das Bild der Bücher zusammen fügen konnte. Diese endlich etwas selbstbewusstere Bella gefiel mir auch viel besser als das graue und unsichere Mäuschen, das sie vorher war.

Insgesamt ein schöner und wohl auch würdiger Abschluss dieser Reihe.


Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicAuf den vierten Band der Bis(s)-Reihe war ich als jemand, der auch die ersten Bände schon begeistert verschlungen hat, schon sehr gespannt.
Als das Buch dann im vergangenen Jahr in englischer Sprache erschien, habe ich es mir auch direkt gekauft. Obwohl ich Englisch recht gut beherrsche und bei der Lektüre des Buches keine Verständnisprobleme hatte, habe ich das Buch damals nur bis zur Hälfte gelesen, ich war nämlich sehr enttäuscht von dem was ich da las.

Aber von Anfang an ...

Sehr gut hat mir gefallen, dass der vierte Band dieses Mal nicht nur aus Bellas Sicht geschrieben wurde, sondern teils auch aus Jacobs Sicht. Das Buch unterteilt sich nämlich in drei Abschnitte, von dem der mittlere Abschnitt die Geschehnisse aus Jacobs Sicht erzählt.

Das Buch beginnt gewohnt kitschig. Die Hochzeit von Bella und Edward steht bevor und findet auch tatsächlich schnell und ohne große Schwierigkeiten statt. Das war für mich schon mal eine Überraschung, aber nichts, was mich groß gestört hätte. Wirklich gestört hat mich dann zunächst der weitere Verlauf. In den Flitterwochen wird Bella überraschend schwanger und natürlich läuft diese Schwangerschaft nicht normal ab. Okay, normal hätte man auch nicht erwartet, Vampire sind ja auch schließlich nicht das, was man normal nennen würde.
Gestört hat mich eher, dass eine Schwangerschaft überhaupt zustande gekommen ist, denn in den Vorgängerbänden wurde mehrmals erwähnt, dass so etwas nie vorgekommen sei und auch nicht möglich wäre bei Vampiren. Mich hat es sehr gestört, dass die bisher aufgestellten Gesetze dieser Geschichte auf einmal nicht mehr gelten sollten, dass alles bisherige über den Haufen geschmissen werden sollte.
An dieser Stelle hatte ich dann bei der Lektüre des Originals aufgehört. Erst jetzt, als der vierte Band auf Deutsch erschien und meine Freundin mir davon vorschwärmte, nahm ich das Buch erneut zur Hand und las es zu Ende. Bis zur Mitte nahm mich das Buch wieder nicht gefangen, mich nervten immer noch die gleichen Punkte. Aber als schließlich das dritte Buch begann, wieder aus Bellas Sicht, und damit der Teil, den ich noch nicht kannte, wuchs meine Begeisterung.
Nicht nur, dass Bella sich nach ihrer erzwungenen Verwandlung, die endlich anstand, komplett verändert hat und endlich nicht mehr so hilflos erschien wie sonst. Nein, ganz anders als vorher gab es endlich auch richtige Spannung und Action. Man konnte nun nicht mehr nur eine wunderschöne Liebesgeschichte verfolgen, sondern auch noch einer richtig schicksalshafte Begegnung entgegenfiebern, von der man nicht wusste, wie es nun ausgehen würde, denn eigentlich hätte sowohl ein Happy End, als auch eine Niederlage ins Konzept gepasst.
Das war wunderbar mitzuverfolgen. Außerdem wurde ich in allen Punkten wieder versöhnt, denn Stephenie Meyer hat es meiner Ansicht nach wunderbar und absolut glaubwürdig hinbekommen, eine Erklärung für alle Kritikpunkte zu geben und die Geschichte einfach rund erscheinen zu lassen.

Insgesamt würde ich es als einen schönen Abschluss dieser Reihe bezeichnen, auch wenn das Ende ja doch noch so offen ist, dass es eigentlich auch noch eine Fortsetzung geben könnte. Aber auch wenn nicht, ist zumindest alles soweit abgeschlossen, dass man als Leser sehr zufrieden sein kann. Ich habe es jedenfalls nicht bereut das Buch doch noch zu Ende gelesen zu haben, auch wenn ich es bis zur Hälfte des Bandes nie geglaubt hätte noch ein positives Urteil abgeben zu können.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicBis(s) zum Ende der Nacht: Endlich…. vorbei

So, jetzt steht er endlich in den Buchgeschäften, der vierte und letzte Band der Bis(s)-Serie. Die Erwartungen sind sehr hoch. Schafft Stephenie Meyer es auch diesmal, ihre Fans nicht zu enttäuschen? Meiner Meinung nach kommt das diesmal sehr auf das Alter der Leser(innen) an.

Die Hochzeit von Bella und Edward steht an. Für Bella ist die Hochzeit kein lang ersehntes traumhaftes Ereignis, sondern nur eine lästige Hürde. Danach soll ihr ewig 17-Jähriger Bräutigam sie endlich zum Vampir machen, bevor sie 19 wird. Alice ist in ihrem Element und sorgt für ein gelungenes Ereignis. Wie es weitergeht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
 
Schon nach wenigen Kapiteln hatte ich den Eindruck, der englische Titel hätte „Breaking Down“ (dt. zusammenbrechen) heißen sollen. In der Hoffnung, das Licht der Morgendämmerung („Breaking Dawn“) noch zu entdecken, las ich weiter. Leider konnte ich es nicht finden.
 
In den ersten drei Bänden legte die Autorin bestimmte Regeln für die von ihr erschaffene fiktive Welt fest. Diese Regeln werden im vierten Band mit fadenscheinigen Begründungen außer Kraft gesetzt. Manche Figuren wurden extrem verbogen, sozusagen zur Handlung passend gemacht. Fast scheint es, als wären es Aliens in den äußerlich bekannten Körpern... Sicherlich sollten sich Figuren sich mit der Zeit verändern, gerade in Bellas Alter. Aber 180-Grad- Wendungen kommen im wirklichen Leben nicht so häufig vor wie in Forks. Schade um eine wirklich gute Idee, die zum Ende hin in ein bestimmtes Konzept gepresst werden musste, um der persönlichen Lebenseinstellung der Autorin gerecht zu werden. Frei nach dem Motto: Bella, dir soll es an nichts mangeln.
 
Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Der mittlere Abschnitt wird von Jacob erzählt. So bekommt der Leser durch die Perspektivwechsel neue Einblicke. Die Übersetzung liest sich weitgehend flüssig, aber wie schon bei den anderen Bänden gefällt mir persönlich die englische Originalfassung deutlich besser.
 
Zwei Sterne von mir, für das originelle Konzept und für ab und zu durchblitzenden Humor. Für mich war es ein Ende mit Schrecken und viel rosarotem Zuckerguss, auf das hoffentlich kein weiterer Band folgt. Gleichzeitig freue ich mich aber auf neue Projekte von Stephenie Meyer, die wieder lesenswerter sind.

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Ein würdiger Abschluss

16.07.2009 Bewertung:  5 Schnukilein1904 vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicInhalt: Belle ist 18 Jahre alt und schon steht ihr Hochzeit mit Edward Cullen vor der Tür. Zunächst weigert sich Bella mit Händen und Füßen, eine große Hochzeit auszurichten. Sie wollte das ganz einfach und schnell alles in Vegas hinter sich bringen. Doch sie beschließt, sich damit zufrieden zu geben, dass Alice ihre Hochzeit organisiert und ihren Eltern und ihren Freunden einen gelungenen Abschied ihres menschlichen Daseins zu geben. Sie finden dann schließlich auch Gefallen daran, eine wunderschöne Traumhochzeit zu haben. Nach den Festlichkeiten geht es sofort ab in die Flitterwochen. Als Edward mit einem Motorboot von Rio de Janeiro ins offene Meer hinausfährt, kann sich Bella nun denken, wohin es geht. Die beiden verbringen eine schöne Zeit zusammen und eine tolle Hochzeitsnacht. Doch nach zwei Wochen auf der Insel passiert plötzlich etwas, mit dem keiner gerechnet hat Meinung: Als erstes muss ich sagen, dass mir der vierte Teil sehr gut gefällt. Zwar hat sich der Schreibstiel von ihr sehr entwickelt, jedoch finde ich, dass dieser Teil der Beste der vier ist! Bella und Edward wirken in diesem Buch sehr erwachsen und erstmals verschwinden auch Bellas eigene Unsicherheiten. Bei den Hochzeitsvorbereitungen geht natürlich alles drunter und drüber und Bella, Edward und Alice kommen sich mit ihren unterschiedlichen Meinungen, wie alles ablaufen sollte, häufig in die Quere. Was mit viel Witz und Humor rübergebracht wurde. Auch die Volturi spielen eine große Rolle und auch der Teil, der aus Jacobs Sicht geschrieben wurde gefällt mir sehr gut. Bei ihm entwickelt sich einiges hinsichtlich seiner Verliebtheit und ich muss sagen, dass ich Jacob jetzt gern mag, obwohl ich ihn nicht ausstehen konnte. Ich will natürlich nicht zu viel verraten, aber mir hat der Band richtig gut gefallen und ich war total gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr weglegen! Meiner Meinung nach wurden alle Fragen zufriedenstellend beantwortet und das Ende fand ich sehr gut gelöst! Fazit: Das vierte (und leider letzte Band) der Twilight-Saga ist ein würdiger und hervorragender Abschluss. Ein Muss für alle Meyer Fans.

Schnukilein1904 hat insgesamt 3 Rezensionen angelegt.


Witzige Parodie auf \"Bis(s) zum Morgengrauen\"

26.09.2009 Bewertung:  5 goldfischli vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic

Kaum jemand ist dem Hype um Stephenie Meyers Erstling \"Bis(s) zum Morgengrauen\" entkommen. Erst der Erfolg der Trilogie, dann auch noch die starbesetzte Hollywood-Verfilmung. Eine romantische Teenie-Liebesgeschichte, in der sich ein tollpatschiges Mädchen namens Bella in einen unwiderstehlich attraktiven Vampir namens Edward verliebt. Natürlich gibt es Komplikationen, weil Edwards Artgenossen Bella für einen Snack halten und sogar manchen seiner \"Familien\"mitglieder gegen die Liebesbeziehung zu einer Sterblichen sind. Der zweite und dritte Band konnten dem ersten Band nicht das Wasser reichen, trotz der indianischen Werwölfe aus der Nachbarschaft und einem indianischen Verehrer von Bella namens Jakob. Doch (fast) alle Welt wartete gespannt auf den vierten Band.

\"Bis(s) zum Ende der Nacht\" ist jedoch eine geschickte Parodie auf die ersten drei Bände, in dem alles vorherige auf den Kopf gestellt wird. Auf den ersten Seiten scheint noch alles ganz normal. Die lang ersehnte Hochzeit von Bella und Edward steht vor der Tür. Ein Mega-Event im sonst so verschlafenen Forks, an der alle bisher bekannten Figuren teilnehmen werden. Doch dann geht es los: Die Charaktereigenschaften der Hauptfiguren werden umgekehrt, Rollen getauscht, ausgerechnet einer der verhassten Werwölfe wird streckenweise zum Erzähler. Kurzum: Alles Vorherige wird auf den Kopf gestellt und ein Lacher jagt den nächsten. Fast scheint es, als hätte es einen Ideenwettbewerb gegeben, was auf keinen Fall im vierten Band passieren solle und dies sei die Sammlung der eingereichten Vorschläge. Die letzten Kapitel übertrafen alle meine Vorstellungen.

Sehr geehrte Frau Stephenie Meyer, ich habe mich köstlich amüsiert bei der Lektüre von \"Bis(s) zum Morgengrauen\". Sicherlich hatten Sie eine Menge Spaß beim Schreiben. Aber jetzt würde ich gerne den richtigen vierten Band lesen, in dem Bella und Edward sich wieder so verhalten, wie ich es gewohnt bin und in der die alten Regeln wieder gelten. Können Sie mir verraten, wann dieser Band endlich erscheint?

(Eigentlich würde ich diesem Buch einen Stern geben, das würde aber nicht zum Inhalt der Rezi passen.

 


goldfischli hat insgesamt 7 Rezensionen angelegt.


Fasziniert und schockiert zugleich

03.02.2010 Bewertung:  3 goat vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic
Der letzte Band der Bissreihe hat mich fasziniert und gleichzeitig schockiert. Fasziniert, weil ich die Charaktere ins Herz geschlossen habe und unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte um Bella und Edward denn nun endet, und schockiert, weil ich mich mit dem Verlauf der Geschichte in diesem Band überhaupt nicht anfreunden konnte.
 
Die Wärme, die von Bella und Edward immer ausging, habe ich vermisst. Die kleinen Fehler, die Bella so liebenswert gemacht haben, waren plötzlich verschwunden. Sie wird viel zu perfekt dargestellt und das hat mich bereits nach kurzer Zeit einfach nur noch genervt. Reich, perfekt und ein schnelles Auto – ist das das Erstrebenswerte? In meinen Augen nicht.
Dort, wo vorher die Liebe zwischen den beiden das Wichtigste war, rücken plötzlich andere Dinge in den Vordergrund.
In diesem Buch war für mich eindeutig Jakob der Sympathieträger.
 
Frau Meyer hat zwar wieder sehr intensiv geschrieben aber leider wurde es an einigen Stellen einfach zu kitschig. Sachen, die vorher nicht möglich waren, funktionierten auf einmal doch. Es wirkt alles konstruiert, so als ob die Autorin es sich spontan so zurecht geschrieben hat, damit es passt, wie es ihr in den Sinn geschossen ist.
Dann habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum sich Bellas Mutter überhaupt nicht mehr bei ihr meldet? Der Kontakt bricht plötzlich ab, und alle geben sich damit zufrieden?
Am meisten gestört hat mich allerdings der Name Renesmee. Ist der Autorin wirklich nichts Besseres eingefallen? Mehr als einmal habe ich mit dem Kopf schütteln müssen.
 
Es stört mich selber, dass ich über diesen Band nicht viel Positives schreiben kann. Natürlich war die Erwartungshaltung nach dem dritten Band bei mir sehr hoch und ich bin enttäuscht, dass der Abschlussband in meinen Augen so schwach ausgefallen ist.
Obwohl die Spannung sich wieder durch das ganze Buch zog und ich so manches Mal versucht war, das Ende schon vorab zu lesen, bin ich der Meinung, es wäre besser nach dem dritten Band Schluss gewesen.
 
In diesem Fall ist es gar nicht so einfach, eine Rezension zu verfassen, in der man gleichzeitig erklärt, warum man diese Meinung hat, ohne dabei zu viel vom Verlauf der Geschichte preis zu geben. Ich hoffe, dass es mir dennoch gelungen ist, ohne zu viel verraten zu haben.
Auch wenn mich der letzte Band nicht so überzeugen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte, vergebe ich 3 Sterne. Stephenie Meyer hat mich mit ihrer Geschichte verzaubern können und das doch das Wichtigste!

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