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Liebesroman: Luft und Liebe: Roman
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Titel:      Luft und Liebe: Roman
Kategorien:      Liebesroman
BuchID:      2338
Autor:      Anne Weber
ISBN-10(13):      310091046X
Verlag:      S. Fischer Verlag
Publikationsdatum:      2010-03-18
Edition:      2
Number of pages:      192
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Luft und Liebe
   


Rezensionen
Sehr ungewöhnlich geschrieben

25.02.2012 Bewertung:  3 Tialda vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic

Rezension:

Ganz gespannt war ich auf den eher dünnen Roman “Luft und Liebe”, während sich anhand des Titels in meinem Kopf die Vorstellung von einem ‘luftig leichten Roman über Anfang und Ende einer Liebe’ manifestierte. Ich wurde überrascht, wobei ich mir noch nicht so ganz sicher bin, ob nun positiv oder negativ – ich schätze es ist eine Mischung aus beidem.

 

Das Hauptmerkmal dieses Buches ist nämlich die ungewöhnliche Art, in der die Geschichte erzählt wird. Diese beginnt damit, dass die Protagonistin, die scheinbar die Autorin, Anne Weber, selbst ist, erzählt, dass sie das, was ihr passierte, eigentlich mit der fiktiven Person Léa in der Hauptrolle erzählen wollte. Dann entschied sie sich aber anders und warf das ursprüngliche Manuskript weg. Dieser Anfang wirkte interessant auf mich, vor allem auch deshalb, weil der Schreibstil leicht und angenehm zu lesen ist.

 

Nach dieser Einleitung erzählt die Autorin anhand der fiktiven Charaktere aus dem ursprünglichen Manuskript grob wie sich die Geschichte zugetragen hat, schweift währenddessen aber immer wieder ab und bei Seite 50 fragte ich mich so langsam, wann es wohl endlich richtig los geht, da eigentlich in jedem Kapitel wieder davon angefangen wird, dass die Schreiberin ja eigentlich doch die Hilfe der Figur Léa braucht, um diese, für sie, schwierige Geschichte zu erzählen.

 

Irgendwann kommt die Story dann doch ins rollen, der Mann um den es geht wird “der Ritter” genannt und sich selbst betitelt sie meist als “die Märchenprinzessin”. Nebenher wirft sie immer wieder ein, was Léa sich wahrscheinlich gerade im Papierkorb denkt und wirkt dabei alles andere als selbstsicher; beinahe so, als würde sie sich dafür entschuldigen, dieses Buch zu schreiben.

 

Dieser seltsame Schreibstil ist anfangs erfrischend und sehr interessant aber mit der Zeit dann leider nur noch nervig, weil immer wieder abgeschweift und somit unterbrochen wird und man sich eigentlich nur noch wünscht “Komm doch bitte endlich mal auf den Punkt.” Die Geschichte an sich fand ich ganz gut, obwohl oder wahrscheinlich gerade weil sich ähnliches immer wieder zuträgt – eine Liebe stellt sich als Betrug heraus.

 

Ob es sich bei der Protagonistin wirklich um Anne Weber selbst handelt ist nicht klar. Es wirkt zwar so, vor allem durch die Parallelen die vorhanden sind, wie dass sie Schriftstellerin ist und in Paris lebt, aber ich konnte beim recherchieren nichts finden, das dies sicher bestätigt.

 

Fazit:

Definitiv mal etwas anderes und eigentlich recht mutig, was das Experimentieren mit Wahrheit und Fiktion angeht. Allerdings wäre die Story sicher besser rausgekommen, hätte die Autorin diese konsequenter verfolgt.


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