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Liebesroman: Eine Woche im Oktober: Roman
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Titel:      Eine Woche im Oktober: Roman
Kategorien:      Liebesroman
BuchID:      2245
Autor:      Elizabeth Subercaseaux
ISBN-10(13):      3866121547
Verlag:      Pendo
Publikationsdatum:      2008-02
Edition:      1., Aufl.
Number of pages:      200
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
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Rezensionen
Auf die Liebe und das Leben

03.01.2012 Bewertung:  5 Tialda vergibt 10 von 10 Punkten

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Rezension:

Auf „Eine Woche im Oktober“ wurde ich wegen des Titels aufmerksam und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will – und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil.

 

Die Autorin, Elizabeth Subercaseaux, hat einen so wundervollen Schreibstil, voller Gefühl und Poesie, dass ich von der ersten Seite an gefesselt war und in jeder freien Minute wieder zu diesem Buch gegriffen habe, so dass ich die nur 200 Seiten viel zu schnell verschlungen hatte.

 

Das Buch folgt einem ganz einfachen Konzept. Es geht darum, dass die krebskranke Clara eine Geschichte in ein Heft schreibt, das ihr Mann, Clemente, in einer Schublade findet und heimlich liest. Die Geschichte handelt von Clara selbst, ihrem offenbar unzufriedenen Leben mit Clemente und ihrer einwöchigen Affäre zu dem ebenfalls erkrankten Leonel.

 

Dabei wechseln sich die Kapitel immer so ab, dass ein Kapitel eines aus Claras Heft ist und das darauf folgende von Clemente handelt, wie er immer wieder heimlich nach dem Heft in der Schublade greift, es liest und was er dabei denkt. Claras betitelte Texte sind in ihrer Ich-Perspektive geschrieben und alle Kapitel mit Clemente, die übrigens immer den Titel „Das Heft“ tragen, sind in der dritten Person erzählt. Eine einfache und zugleich beruhigende Struktur, die ermöglicht, sich voll und ganz in die Geschichte fallen zu lassen.

 

Thematisch handelt das Buch hauptsächlich von den klassischen Motiven Liebe und Tod. Davon, wie die Leidenschaft in einer langjährigen Ehe abnimmt, wie man zusammenbleibt, obwohl man eigentlich nichts mehr gemeinsam hat und von den Gedanken zu Leben und Sterben, die sich bilden, wenn man todkrank ist und über die Vergänglichkeit des Lebens philosophiert. Aber anhand der Kapitel die von Clemente handeln, wird auch beleuchtet, wie es dem Partner einer Person, deren Tage gezählt sind, ergeht und dass die Aussicht auf den nahenden Tod noch einmal den Lebenshunger hebt.

 

Fazit:

Ich habe dieses Buch geliebt – eine federleichte Hommage auf die Liebe und das Leben.


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