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Liebesroman: Das Blut der Lilie: Roman
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Titel:      Das Blut der Lilie: Roman
Kategorien:      Liebesroman
BuchID:      1890
Autor:      Jennifer Donnelly
ISBN-10(13):      3866122888
Verlag:      Pendo
Publikationsdatum:      2011-02
Edition:      Hardcover
Number of pages:      448
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Das Blut der Lilie

27.02.2011 Bewertung:  5 urmeli vergibt 10 von 10 Punkten

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Der Roman \"Das Blut der Lilie\" von Jennifer Donnelly spielt in zwei verschiedenen Welten.

Da ist einerseits die 17jährige Diandra Xenia Alpers, von allen nur Andi genannt. Sie besucht eine teure Privatschule in den USA, ihr Vater hat einen Nobelpreis für seine Forschungen zur Genetik erhalten, die französischstämmige Mutter ist Malerin. Sie selbst ist nicht nur in der Musiktheorie bewandert, sie spielt auch selbst sehr gut Gitarre. Es könnte ein rundum glückliches Leben sein, wenn nur nicht ihr jüngerer Bruder brutal ums Leben gekommen wäre. Seitdem hat sich ihr Vater zurückgezogen, ihre Mutter malt nur noch Porträts  ihres toten Jungen und Andy selbst übersteht ihre Tage nur mit massiven Medikamenten. Den einzigen Halt findet sie nur noch in ihrer Musik. Als ihre Mutter komplett zusammenbricht und in eine geschlossene Nervenheilanstalt gebracht wird, nimmt ihr Vater sie mit sich nach Paris, wo er an Studien zu Louis Charles, dem Sohn von Louis XVI und Marie Antoinette, beteiligt ist. Sie selbst beschäftigt sich mit ihrer schulischen Abschlussarbeit über den französischen Komponisten Malherbeau. Dabei stößt sie auf ein Tagebuch.

Die junge Alexandrine, von allen Alex genannt, lebt in Paris zur Zeit der Revolution. Ihr größter Traum ist eine Schauspielerkarriere. Da sie als Frau nicht ernst genommen wird, übernimmt sie Männerrollen. Bei einer Aufführung vor dem Königspaar bekommt sie den Auftrag, den kleinen Prinzen Louis Charles fröhlich zu machen. Was zuerst nur nach einer weiteren Rolle für sie aussah, entwickelt sich zu einer echten Zuneigung. Als das Königspaar geköpft wird und der kleine Louis Charles in ein Gefängnis gesperrt wird, sorgt sie für Feuerwerke in Gefängnisnähe, um dem einsamen und kranken kleinen Prinzen zu Verstehen zu geben, dass sie an ihn denkt.

Andi und Alex, diese beiden jungen Frauen, sind sich sehr ähnlich. Die beiden Handlungsstränge sind sehr geschickt miteinander verwoben, man erhält Einblicke in die Zeit der französischen Revolution ohne lehrreichen Zeigefinger. Ein Großteil des Romans ist der Musik gewidmet, ob Barock, Klassik, Pop oder Rap, alles fügt sich harmonisch zusammen. Insgesamt ein äußerst gelungener und spannend geschriebener Roman.

Mein Kritikpunkt gilt nicht der Autorin sondern dem Verlag. Das Cover lässt an einen schnulzigen Liebesroman denken, das Buch (kein Vorableseexemplar) weißt Flecken und reichlich Rechtschreibfehler auf. Schade für die gute Autorin.


urmeli hat insgesamt 92 Rezensionen angelegt.


Das Blut der Lilie

02.08.2011 Bewertung:  4 Themistokeles vergibt 8 von 10 Punkten

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Inhalt: Andi hat ihren Bruder auf tragische Weise verloren und gibt sich die Schuld daran. Ihre Gefühlswelt und ihr seelischer Zustand sind dadurch stark angeschlagen und sie nimmt Psychopharmaka ein. Auch Andis Mutter hat der Tod ihres Sohnes sehr stark getroffen und sie ist in einem lethargischen Zustand, in dem sie nur noch ihn Porträtiert, denn sie ist Malerin. Der Vater von Andi und ihrem Bruder hat sie und ihre Mutter nach dessen Tod verlassen. Andi selbst ist hochbegabt und nutz diese Begabung mit großem Einsatz für die Musik, da das ihr einziger Zufluchtsort ist. Da Andi ihre Schule schleifen lässt, nimmt ihr Vater sie mit nach Paris, wo sie an ihrer Abschlussarbeit schreiben soll und weißt Andis Mutter in eine Klinik ein.

In Paris fällt Andi ein 200 Jahre altes Tagebuch in die Hände, welches schnell ihr ganzes Leben verändert.


Meinung: Die Geschichte hat eine ganz eigene Atmosphäre, die im Lauf der Geschichte immer besser wird. Zu Beginn jedoch ist das Buch sehr eigenartig und ich muss sagen, dass es nach meinem Empfinden erst als gut gelten kann, als Andi das Tagebuch findet. Gegen Ende fand ich wurden die Geschehnisse ein wenig abgehoben, aber insgesamt ging es noch.

Auffällig ist bei dem Buch, dass es im Original in der Jugendbuchabteilung erschienen ist, denn das es stark in diese Richtung geht, wird einem schnell klar. Was natürlich einen Großteil der Struktur beeinflusst und dadurch die ganze Geschichte einen anderen Anklang hat.

Die meiste Zeit des Lesens war ich mir nicht wirklich sicher ob ich das Buch mag oder nicht, jedoch muss ich jetzt sagen, dass ich es im Nachhinein, wenn ich darauf zurück blicke, doch irgendwie mochte. Auch wenn ich nicht wirklich sagen kann warum. Jedoch fand ich die Geschichte um Louis und Alex in einigen Passagen deutlich besser als die von Andi. Denn in dem Teil war oft zu viel Musik.

Alles in allem ein irgendwie interessantes Buch, dass so anders ist, dass ich nicht wirklich weiß, wie ich es beschreiben soll.


Themistokeles hat insgesamt 66 Rezensionen angelegt.


 
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