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Liebesroman: Der Ruf der Highlands
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Titel:      Der Ruf der Highlands
Kategorien:      Liebesroman
BuchID:      1835
Autor:      Amy Cameron
ISBN-10(13):      3492259421
Verlag:      Piper Taschenbuch
Publikationsdatum:      2011-02
Edition:      3
Number of pages:      480
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Der Ruf der Highlands
   


Rezensionen
Der Ruf der Highlands

21.01.2011 Bewertung:  3 urmeli vergibt 6 von 10 Punkten

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Lili Campbell, eine junge und erfolgreiche Lehrerin, verliebt sich in den Vater einer Schülerin. Sie hat Angst vor dem großen Standesunterschied, er ist ein Baronet aus den schottischen Highlands, sie die Tochter einer Köchin, über ihren Vater weiß sie kaum etwas. Als er ihr einen Heiratsantrag macht, scheint ihr Glück komplett, bis Isobel, ihre Schülerin und bald Stieftochter sich von ihr abwendet. Isobel befürchtet, dass auch Lili sie wieder verlässt, genau wie ihre leibliche Mutter. Über den plötzlichen Tod von Isobels Mutter hüllen sich alle in Schweigen. Nur durch hartnäckiges Nachfragen erfährt Lili, dass es etwas mit der Clansfehde der Munroys - in die sie einheiraten will - und den Makenzies handelt. Lilis Glück wird auch noch durch die herrische Art Nialls, ihres Verlobten, getrübt.

Noch vor der Hochzeit findet Lili in dem Nachlass ihrer Mutter nähere Angaben zu ihrem Vater. Er stammt auch aus den Highlands und ist ein ganz anderer, als ihre Mutter immer erzählt hat. Warum hat ihre Mutter sie belogen? Und auch Mhairie, die Großmutter Nialls, hat ihre Geheimnisse die mit den verhassten Clan der Makenzies zu tun haben.

Die Handlung spielt im Jahr 1913/1914, was erklärt, dass Lili sich den Anordnungen ihres zukünftigen Mannes und den Clanswillen fügt - zumindest zuerst. Aus heutiger Sicht ist die Handlung undenkbar. Nach etwa der Hälfte des Buches erfahren wir durch die Rückblende aus dem Leben Mhairies auch die Hintergründe der Stammesfehde. Wie ich finde, sehr geschickt integriert.

Mein Urteil zu dem Roman: ein klassischer Frauenroman voll von Liebe, Irrungen, Intrigen, überraschenden Wendungen und einem happy end. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Auch wenn es kein literarisches Meisterwerk ist, es ist gut lesbar und interessant.


urmeli hat insgesamt 92 Rezensionen angelegt.


Highland-Roman

26.03.2011 Bewertung:  2.5 kerry3 vergibt 5 von 10 Punkten

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Nach einem Prolog, der in alten Zeiten spielt und in dem zwei Männer aus verfeindeten Clans auseinandertreffen, was für einen tödlich endet, sieht sich der Leser ins Edinburgh von 1914 versetzt – hier lernen wir die Lehrerin Lili Campbell kennen, die an einem Internat Schülerinnen der oberen Klasse unterrichtet. Ihr besonderer Liebling ist die Schottin Isobel, deren Vater Niall sich an der Weihnachtsfeier in Lili verliebt und ihr einen Heiratsantrag macht. Lili ist zunächst im Zweifel und lehnt ab: sie erliegt zwar einerseits Nialls Charme und wird von ihrer Kollegin auch bedrängt, die Chance auf eine Heirat und ein besseres Leben zu ergreifen, erkennt aber ebenso die dunklen Seiten des geheimnisbeladenen schottischen Lords. Als aber gleich darauf ihre Mutter stirbt und Niall nicht locker lässt, stimmt sie zu und folgt dem Highlander in seine Heimat.

Jetzt könnte es eigentlich spannend weitergehen, die unehelich geborene Lili entdeckt zum Beispiel, dass die Dinge, die ihre Mutter ihr über ihren schottischen Vater erzählt hatte so nicht stimmen. Isobel, die ihre Lehrerin vergöttert hatte, lehnt sie nun auf einmal ab. Lili selber hat damit zu kämpfen, dass Niall ein Geheimnis um seine verstorbene Frau macht. Und die Familie Munroy ist ebenfalls alles andere als begeistert, nur die schwarzen Schafe Vetter Dunsten und Großmutter Mhairie erscheinen sympathisch, wenn auch etwas undurchschaubar.

All dies würde Zündstoff genug für eine fesselnde Geschichte geben, aber zu meinem Leidwesen zieht sich die Handlung ab da meiner Ansicht nach unnötig in die Länge.

Lili ist abwechselnd hingerissen von und dann wieder verärgert über ihren Verlobten, statt aber auch mal aufzubegehren, erscheint sie mir meist als langweiliges graues Mäuschen. Hin und wieder muckt sie ein wenig auf, Niall benimmt sich wieder und ich hatte das Gefühl, jetzt tut sich was… Pustekuchen, das war´s dann auch schon wieder.

Der Leser erfährt etwas über den Hass zwischen den Clans Munroy (Nialls Familie) und den Makenzies und auch ein Wenig darüber, dass Nialls erste Frau Caitlin wohl eine geborene Makenzie war.
Außer dauerndem Gestreite der Familienmitglieder, ein paar Gehässigkeiten seitens einer Lady, die sich Hoffnungen auf Niall gemacht hatte und einem kleinen bisschen Spannung durch das Entdecken des Tagebuchs Caitlins durch Lili passiert aber eigentlich nichts… ewig lang, bis Seite 287. Dazu kommt dann noch etwas Unlogik: Isobel, die Lili seit dem Heiratsantrag Lili ja dermaßen ablehnte, dass nicht das geringste Gespräch möglich war, ist von jetzt auf nachher wieder total begeistert von ihr und Lili nahezu ihre einzige und wichtigste Bezugsperson. Jawoll, wie im richtigen Leben (Achtung, Ironiemodus!)


SEITE 287 BIS 367 – DER ZWEITE TEIL
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Jetzt wird´s richtig gut und wenn der ganze Roman so gewesen wäre, bekäme er von mir 5 Sterne. Die Autorin geht weiter in die Vergangenheit nach 1850 zurück und erzählt nun die Geschichte Mhairies (man erinnere sich: Nialls Großmutter, das schwarze Schaf, das von der Familie für verrückt erklärt wird). Es passiert was, die farbigen Schilderungen, die man aus dem Prolog kennt, fesseln endlich wieder. Ich möchte euch nichts Genaueres über die Handlung dieses Abschnitts erzählen, aber kann euch sagen, dass er eine spannende Highland-Saga im besten Sinne darstellt.

TEIL DREI
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Zurück  im Jahre 1914 bleibt es zwar nicht ganz so spannend, aber immerhin besser als im ersten Teil des Romans. Da ich gegen Ende von der Handlung nicht mehr viel verraten möchte – es könnte ja sein, dass der eine oder andere (oder eher „die“ eine oder andere) das Buch gerne noch selber lesen will), aber soviel sei gesagt: mit dem Hintergrundwissen des vorherigen Abschnitts kann man das Kommende besser nachvollziehen, Lili entwickelt sich endlich und nimmt die Dinge in die Hand, auch in Hinblick auf ihre eigene Herkunft. Die Sache kommt endlich ins Rollen und ich war beim Lesen voll dabei.

Nur der Schluss… der hat mir wieder eines vor den Latz geknallt. Ich liebe ja Happy Ends und bestehe auch darauf *g*, aber was hier geboten wird, um die Geschichte gut ausgehen zu lassen, das wird auf den letzten paar Seiten regelrecht an den Haaren herbeigezogen. Es kommt einem so vor, als würde im Hauruck-Verfahren noch schnell alles zum Positiven hin gedreht, weil Frau Cameron für den ersten Teil zu lange gebraucht hat und nun schnell fertig werden muss. Andersrum wäre besser gewesen.



FAZIT
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Kann ich „Der Ruf der Highlands“ empfehlen? Wie viel Sterne gebe ich?
Ich will den Roman nicht komplett verdammen, denn er hatte durchaus seine Highlights und für einen Erstling ist er nicht schlecht – der Autorin würde ich eine zweite Chance geben und nicht sagen: „Nie wieder einen Cameron.“ Andererseits waren lange Abschnitte höchstens lesbar, aber keinesfalls richtig spannend oder fesselnd. Eine Kaufempfehlung gebe ich daher nicht, es sei denn, ihr findet das Werk mal für 2 Euro auf einem Grabbeltisch und braucht auf die Schnelle etwas für den Urlaub. Dementsprechend gibt es auch nicht mehr und nicht weniger als die goldene Mitte, nämlich 2,5 Sterne dafür.

 


kerry3 hat insgesamt 30 Rezensionen angelegt.


 
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