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Krimi/Thriller: Todesschrei: Thriller
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Titel:      Todesschrei: Thriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      168
Autor:      Karen Rose
ISBN-10(13):      3426663104
Verlag:      Knaur HC
Publikationsdatum:      2008-05-10
Edition:      1
Number of pages:      672
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
So etwas hat Detective Vito Ciccotelli noch nicht gesehen. Auf dem verwilderten Grundstück eines Hauses in Philadelphia finden seine Männer sechszehn quadratisch angeordnete Gräber, von denen neun bereits belegt sind. Drapiert sind die Opfer in der Art mittelalterlicher Grabfiguren – oder aber sie sind auf grausamste Art und Weise mit Folterinstrumenten und -methoden der Inquisition hingerichtet worden. Manche haben den Mund noch zu einem letzten Todesschrei geöffnet – und darauf, auf den Todesschrei, so wird sich später herausstellen, kommt es dem Täter unter anderem besonders an.

Vito Ciccotelli steht vor einem Rätsel. Wie gut, dass eine Freundin ihm die archäologisch versierte und extrem attraktive Kunstexpertin Sophie Johannsen empfiehlt, die ihn über das Mittelalter und seine grausamen Eigenheiten aufklärt – und in die er sich hals über Kopf verliebt. Der Weg führt zu einem zwielichtigen, aber äußerst erfolgreichen Software-Unternehmen, dass mit einem Computerspiel aus dem Zweiten Weltkrieg Furore gemacht hat. Zwar sind die Spielszenen öde, aber die Zwischensequenzen, in denen Morde und Hinrichtungen dargestellt werden, zeichnen sich durch erhöhten Realismus aus. Und als nächstes plant das Unternehmen, ein Game aus den Kerkern des Mittelalters herauszugeben. Besteht da ein Zusammenhang? Als Ciccotelli es herausfindet, gerät Sophie Johannsen in tödliche Gefahr...

Es ist schon erstaunlich, wie es Karen Rose in Todesschrei gelingt, die Spannung weit über 600 Seiten lang auf konstantem Niveau zu halten. Eigentlich aber ist Spannung viel zu wenig gesagt: Nervenkitzel, Thrill, das wären wohl die richtigen Worte. Selbst in der – im Übrigen brillanten – deutschen Übersetzung ist Todesschrei trotz der ja eigentlich abstrusen Handlung derart realitätsnah, dass es dem Leser bei der Lektüre fast den Atem raubt. - Stefan Kellerer


   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicHauptpersonen dieses Thrillers sind Detective Vito Chicotelli und die Archäologin Sophie. Beide lernen sich bei der Ausgrabung eines Gräberfeldes kennen uns später auch lieben. Die Polizei wird zu diesem Leichenfeld gerufen und findet heraus, dass unter der Erde diese abgelegenen Feldes eine Ganze Menge Leichen liegen.
Es gilt nun herauszufinden, wer der Mörder ist, wobei sich heraus stellt, dass der Mörder seine Opfer foltert und sie dann tötet, um diesen Todeskampf aufzunehmen und in ein Computerspiel zu implementieren. Durch diese sehr realen Tötungsszenen wird das Computerspiel sehr populär und hat grossen Erfolg bei seinen Käufern. Aufgrund des grossen Erfolges ist schon ein weiteres Spiel geplant, in dem es um einen Inquisitoren geht...

Insgesamt gesehen hat mir das Buch schon sehr gut gefallen. Es war ein klassischer Pageturner, also alles drin und auch sehr spannend geschrieben. Allerdings war es kein perfektes Buch, ein paar Schwachstellen waren dann doch dabei.
Am besten ich komme erst einmal zu den Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben. Zum einen wären da die Folterszenen. Allerdings kreide ich dies dem Buch nicht an, da es vielleicht auch "Geschmackssache" ist, ob die Folterszenen so oder so brutal dargestellt werden müssen.
Was mich am meisten gestört hat, war die Hauptthematik an sich. Der Mörder foltert und tötet seine Opfer um den letzten Schrei des Menschen aufzuzeichnen und in ein Videospiel zu bannen. Das finde ich ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Es gibt zwar psychisch kranke Menschen, aber diesen Beweggrund für die Morde sich auszudenken ist dann doch ein wenig zu stark konstruiert.
Weiterhin gefallen mir die Charaktere der beiden Hauptpersonen nicht wirklich. Sie sind ein wenig zu "gut" gezeichnet. Sie ist eine Archäologin, kann irgendwie alles, spricht 10 Sprachen, fährt eine Harley und kümmert sich liebevoll um die Grossmutter. Mir kam es so vor, dass unbedingt ein negativer Aspekt gefunden werden musste (Affaire mit einem früheren Professor), damit sie nicht zu positiv gezeichnet wird. Bei dem männlichen Hauptcharakter sieht die Sache fast genauso aus. Vito ist so ein Frauenversteher, das ist mir doch viel zu stark klischeehaft. Man merkt, dass das Buch eine Frau geschrieben hat. Weil Vito ist beim Sex der Beste, kann mit den Kindern umgehen, sieht super aus und geht mit Sophie auch ins Altenheim zu ihrer Grossmutter. Das I-Tüpfelchen war die Tatsache, dass Vito im Altenheim der Oma noch etwas vorgesungen hat, da haben alle Frauen so schön geweint...
Mir hat dann doch der Teil des Romans, der sich der eigentlichen Mörderjagd gewidmet hat, viel besser gefallen. Und dieser Teil macht ja rund 85 % des eigentlichen Romans aus, von daher kann ich die kleinen Schwächen doch recht gut verschmerzen.
Also das Gesamtfazit sieht dann doch recht positiv aus. Weil die Mörderjagd doch sehr spannend war und man förmlich spüren konnte, wie sich die Schlinge um den Hals des Mörders immer mehr zuzog, kann ich diesen Thriller an Fans des Genres auf jeden Fall weiter empfehlen. Und weibliche Leser werden das Buch bestimmt lieben.


Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Ganz gut, aber irgendwas fehlt...

25.02.2012 Bewertung:  3 Tialda vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic

Rezension:

Normalerweise versuche ich bei meinen Rezensionen im ersten Absatz immer etwas Einleitendes zu schreiben. Aber bei “Todesschrei” möchte mir das nicht so recht gelingen und so setze ich genauso prompt in die Beschreibung ein, wie im Buch die Geschichte einsetzt. Im Prolog ist man direkt mitten im ersten Verbrechen und im ersten Kapitel mit Detektiv Ciccotelli dabei eine Leiche auf einem Feld zu finden.

 

“Todesschrei” ist ein Thriller, der sich trotz seiner mehr als 650 Seiten über nur eine einzige Woche im Januar erstreckt und den man immer wieder zur Hand nehmen möchte, wenn man unterbrochen wurde. Spätestens hier kann man sich denken, dass die Autorin entweder sehr detailliert beschreibt, oder es mehrere Handlungsstränge gibt – beides ist der Fall und außerdem noch, ein sehr angenehmer und spannender Schreibstil.

 

Es gibt tatsächlich sage und schreibe mehr als 5 Handlungsstränge, die vor allem je näher man dem Ende kommt, immer öfter zusammenführen. Trotzdem lassen sich die verschiedenen Orte leicht unterscheiden, da zu Anfang jeden Szenewechsels eine Information mit Ort, Tag, Datum und Uhrzeit befindet. So kann es sein, dass z.B. beschrieben wird, was gerade bei der Archäologin Sophie im Museum passiert und im darauf folgenden Wechsel wird erzählt, was sich fast zeitgleich bei Ciccotelli und seinem Team abspielt. Man ist überall dabei, es entstehen keine Lücken und man verpasst nichts – aber gerade deshalb ist das Buch so dick, was mir aber in diesem Fall kaum auffiel.

 

Ich habe übrigens noch  nie einen Thriller mit einem derart sympathischen Ermittlerteam gelesen. Sie verstehen sich gut und kümmern sich umeinander, sind witzig und außerdem noch kompetent. Nebenher bahnt sich noch eine Liebe zwischen Detektiv Ciccotelli und Sophie Johannsen an, was aber eher am Rand läuft und sich nicht unangenehm in den Mittelpunkt drängt, jedoch trotzdem interessant bleibt und einen mitfühlen lässt.

 

Das einzige was mich etwas enttäuscht hat, war, dass man zu wenig vom Killer mitbekommt. Man erfährt für meinen Geschmack zu wenig von seiner Psyche und auch die Folterszenen mit den mittelalterlichen Gerätschaften hätten gerne ausführlicher beschrieben werden können. Meist bekommt man nur mit, wie der Täter seine Opfer aussucht und anlockt, aber nur sehr wenig von dem was danach kommt – das aufzudecken wird meist der Polizei überlassen und da ist ja alles schon über die Bühne.

 

Interessant hingegen ist das, was Sophie Johannsen an geschichtlichem Wissen zu den Ermittlungen beiträgt und die hin und wieder eingestreuten Infos über Archäologie. Aber auch davon hätte es gerne mehr geben können.

 

Fazit:

Ein netter in sich abgeschlossener Trilogie-Auftakt, den man aber auch als Einzelbuch stehen lassen könnte. Irgendwie fehlt der Biss bzw. das gewisse Etwas.


Tialda hat insgesamt 386 Rezensionen angelegt.


 
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