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Krimi/Thriller: Dem Tode nah
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Titel:      Dem Tode nah
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      164
Autor:      Linwood Barclay
ISBN-10(13):      3548267440
Verlag:      Ullstein Taschenbuch
Publikationsdatum:      2008-09-11
Edition:      Dt. Erstausg., 1. Aufl.
Number of pages:      512
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Dem Tode nah
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der 17-jährige Derek ist aufgeregt. Heute fährt sein bester Freund, der Nachbarsjunge Adam Langley, mit seinen Eltern in Urlaub. Jetzt sitzt Derek in seinem Versteck im Langley’schen Keller und wartet darauf, mit seiner Freundin ein ungestörtes Schäferstündchen abhalten zu können. Aber dann kommt alles anders. Denn die Nachbarn kehren schon nach kurzer Zeit zurück. Und sie werden brutal erschossen.

Parallel zur Polizei nimmt Dereks Vater, ein verhinderter Maler, Ex-Chauffeur des örtlichen Bürgermeisters und jetzt Betreiber eines Gartenservices, die Ermittlungen auf -- vor allem deshalb, weil sein Sohn in die Fänge der Ermittler gerät. Dann verschwindet ein Computer, der belastendes Material über einen angesehenen Universitätsprofessor und Bestseller-Autor enthält. Hat dieser seine Finger im Spiel? Oder wollten die Mörder vielleicht gar nicht zu den Langleys, sondern hatten sich einfach in der Tür geirrt? Ist also Dereks Leben und das seiner Familie in Gefahr?

Nach einem fulminanten Anfang plätschert der Roman Dem Tode nah des US-amerikanischen Bestseller-Autors Linwood Barclay (Ohne ein Wort) ein wenig dahin -- allerdings nur, um dann einige sehr überraschende Wendungen zu nehmen. Die Lösung des Mordfalls jedoch erahnt man dann wieder ein paar Seiten vor dem Ich-Erzähler. Aber irgendwie hält Barclay seine Leser auch an den unspektakulärsten Stellen bei der Stange. Und irgendwie wird man bei das Gefühl nicht los, das selbst der fehlende Überraschungseffekt bei der Aufklärung gewollt sein könnte. Denn Dem Tode nah ist jederzeit klug komponierte, teils Atem beraubend gut geschriebene Unterhaltungsliteratur. Da nimmt man manche Länge gern in Kauf. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Blindfisch /// Tista vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic
Heute früh beim Bummeln sah ich in einer Buchhandlung das Buch ausliegen, und da ich die Leseprobe so toll fand, habe ich es mir spontan gekauft - alles andere um mich herum vergessen und habe den ganzen Tag gelesen - das war Erholung vom Feinsten:
Der 17jährige Derek lässt sich in das Haus seiner Nachbarn, den Langleys, einschließen, als diese in den Urlaub fahren, um ein paar ungestörte Stunden mit seiner Freundin verbringen zu können. Doch während er durchs Haus streift und seinen Fantasien nachgeht, kehrt die Familie zurück und Derek versteckt sich wieder im Keller! Und nun wird dieser Tag für ihn zum Alptraum - in seinem Dabeisein wird die Nachbarsfamilie erschossen! Er hat die Täter gehört, allerdings nicht gesehen. Völlig fertig flieht er nach Hause. Nun wird dieser Thriller aus der Sicht von Dereks Vater Jim weiter erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Dieser lebt mit seiner Frau Ellen und seinem Sohn im Nachbarhaus, das etwas entfernt von dem der Fam. Langley steht. Sie haben von dem ganzen Drama nichts mitbekommen, wundern sich nur, dass ihr Sohn Derek auf einmal so verschlossen und still ist. Derek hat schon viele verrückte Dinge angestellt und auch in der Familie und deren Umfeld ist schon viel passiert.
Derek gibt sein Geheimnis lange nicht preis - doch irgendwann lässt sich das Erlebte nicht mehr verbergen und er kommt schnell in den Verdacht, die Nachbarn ermordet zu haben. Die Polizei ist der festen Überzeugung, dass er der Täter ist - doch sein Vater will seine Unschuld beweisen. Und nun geht für den Leser das Verwirspiel los: Viele Personen und Handlungsstränge werden aufgezeigt und immer neue Tatverdächtige tauchen auf:
Da ist der Bürgermeister, der ehemalige Arbeitgeber von Jim, den Jim geschlagen und ihm die Nase gebrochen hat, als dieser die Finger nicht von einem minderjährigen Mädchen lassen konnte (dieses wird noch eine große Rolle spielen in diesem Thriller) und sich nun gerade besoffen in einer Wohneinrichtung für alleinerziehende Mütter daneben benommen hat. Da gibt es ein geklautes Manuskript, mit dem der Universitätspräsident Conrad Chase berühmt wurde und mit dem Ellen mal ein Verhältnis hatte. Da spielt Illeana, die Frau von Chase, ein intrigante Rolle und noch viele viele Personen mehr! Und erst ganz zum Schluss, nachdem man immer wieder die von einem selber als Täter idendifizierten Personen "freisprechen" musste, erfährt der Leser, wer denn nun wirklich der Täter war und warum! Linwood Barclay legt so irre viele Fährten, dass der Leser immer wieder umdenken muss und die Spannung noch weiter gesteigert wird. Da werden die Konflikte einer Kleinstadt genauso zum Thema, wie Ms. Langley, die ein Verhältnis mit einem Nachbarn gehabt haben soll. Die Probleme pubertierender Jugendlicher und Neid; Diskriminierung Vorbestrafter und die Fehler von Politkern spielen ebenfalls eine Rolle. Das Buch ist spannend von der ersten Seite an und die Spannung flacht auch nie ab - ganz im Gegenteil!

Das Buch ist flüssig geschrieben, lässt sich leicht verschlingen und hat für spannungsreiche, unterhaltsame Stunden gesorgt.

Blindfisch /// Tista hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicDem Tode nah - Ein super Thriller!

Der 17- jährige Derek versteckt sich im Nachbarhaus bei den Langleys, um mit seiner Freundin eine Woche lang, während die Langleys im Urlaub sind, die sturmfreie Bude zu genießen. Leider kommt es anders als gedacht. Sein Freund Adam und seine Eltern kommen kurz nach ihrer Abreise wieder zurück, weil es Adams Mutter nicht gut geht. Kurz darauf wird die ganze Familie erschossen und Derek bekommt in seinem Versteck im Keller alles mit. Ziemlich schnell wird Derek zum Hauptverdächtigen und kommt ins Gefängnis.

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, nur so viel, das Buch ist ein echter Pageturner.

Mir fiel es sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Neben der spannenden Geschichte möchte ich auch den flüssrn igen Schreibstil erwähnen, der das Lesen wirklich zu einem Genuss macht.

Für mich ließ sich auch eine deutliche Steigerung zu Linwood Barclays erstem Roman „Ohne ein Wort“ erkennen.

Fazit: Ein sehr lesenswerter Roman, der auf weitere Werke von Linwood Barclay hoffen lässt.rn

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicDas Strickmuster des Romans ist eindeutig dasselbe wie beim Vorgänger „Ohne ein Wort". Was der Spannung jedoch keinen Abbruch getan hat. „Dem Tode nahe" ist ein leicht zu lesender Roman der auch zu fesseln weiß. Dennoch fand ich ihn nicht so spannend wie den Vorgänger. Als das meiste schon auf Seite 300 aufgeklärt zu sein schien (von wegen war Derek wirklich der Killer, hat Conrad seinen Roman nur abgekupfert, war der Killer nur hinter dem Computer her), wusste man einfach, dass da noch was kommt – vorausgesetzt, man kennt „Ohne ein Wort", aber begeisterten Krimilesern wird es wohl auch so ergangen sein. Mein Fazit: Ein spannendes Buch, wenn auch nicht ganz so gut wie sein Vorgänger.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicAuf den zweiten Thriller von Linwood Barclay nach "Ohne ein Wort" war ich schon sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht.

Derek, der Sohn von Jim und Ellen, wird Zeuge, wie die gesamte Nachbarsfamilie erschossen wird. Er selbst kommt unbemerkt davon und gesteht unter Schock nicht, dass er bei der Tat anwesend war. Natürlich kommt die Polizei dennoch dahinter und so gerät er in Verdacht etwas mit den Morden zu tun zu haben.

Wir treffen in diesem Buch auf sehr realistische Charaktere. Barclay hat sich viel Zeit genommen seine Figuren zu formen und ihnen einen wirklich authentischen Charakter zu verleihen. Das ist ihm wahrlich gelungen.
Zudem treffen wir in diesem Buch auf viele Handlungsstränge, von denen man nicht weiß, wo sie noch hinführen und vor allem, welche davon später miteinander verwoben werden.

Am Ende läuft schließlich alles zusammen, die zahlreichen Rätsel und Geheimnisse, auf die man in diesem Buch trifft, werden allesamt zufriedenstellend aufgelöst.

Dieses Buch ließ mich vor Aufregung zwar nicht auf der Couch rumhibbeln, aber es war angenehm zu lesen und Spannung war in ausreichendem Maße vorhanden.
Das war auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Linwood Barclay - jedenfalls solange noch weitere Bücher erscheinen werden.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicDie Handlung des Buches entwickelt sich um die scheinbar glückliche Familie Cutter. Gleich zu Beginn wird die nordamerikanische Kleinstadtidylle jedoch nachhaltig erschüttert. Sohn Derek, aus dessen Sicht der Prolog geschildert wird, wird Zeuge eines grausamen Verbrechens. Dieses aufzuklären ist Gegenstand der restlichen Geschichte. Hierfür wird die Perspektive gewechselt - ab dem ersten Kapitel teilt Dereks Vater Jim seine Gedanken mit dem Leser. Es wechselt so auch der Sprachstil, um einen Eindruck zu bekommen, wie das Buch geschrieben ist, bietet es sich daher an, nicht nur die ersten Seiten zu überfliegen. Dem Mörder nah zu sein, dachte ich mehrfach während der Lektüre von Linwood Barclays neuem Thriller. Und…irrte mich genauso oft! Als am Ende der 500 Seite die Auflösung erfolgte, war ich überrascht und begeistert. Dem Tode nah, hat alles, was ein unterhaltsamer, packender Thriller braucht. Eine spannende Handlung, interessante Charaktere und jede Menge Geheimnisse!

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicZu Beginn erstmal ein paar Worte zum Inhalt: Der junge Derek versteckt sich im Haus seines Freundes und möchte sich dort heimlich mit seiner Freundin treffen, sobald die Familie des Freundes in Urlaub ist. Unerwartet bricht die Familie aber den Urlaub ab und kehrt nach Hause zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und die komplette Familie des Freundes wird ermordet. Derek kommt mit dem Schrecken davon. Als er dann selbst in Verdacht gerät beginnt sein Vater Nachforschungen zu stellen und bringt damit seine Familie in größte Gefahr...  
 
Das Buch ist, wie auch schon der Debütroman des Autors, wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Während der Prolog noch aus der Sicht von Derek geschildert wird, wird das restliche Buch in der Ich-Form aus sich seines Vaters erzählt. Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, die Sprache ich lebhaft und man kann alles nachvollziehen. Die Personen werden treffend beschrieben, jede hat ihren eigenen Charaktere der immer bestens zur Person passt. Die Spannung im Roman lebt davon, das man eigentlich bis zum Ende gar nicht weiß, warum die Tat eigentlich begangen wurde. Es werden immer neue Überraschungen an den Tag befördert, die alle ein ideales Motiv für die Tat darstellen. Die Auflösung ist dann glaubhaft dargestellt, die Motive des Täters sind nachvollziehbar. Vor allem deswegen hat mir der Täter am Ende sogar etwas Leid getan.  
 
Alles in allem wieder ein super spannenden Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic

Spannend bis zur letzten Seite

Derek Cutter ist hautnah dabei, als die Nachbarfamilie Langley, unter ihnen sein bester Freund Adam, kaltblütig erschossen wird. Er wollte die Abwesenheit der Familie nutzen, um das Haus eine Woche lange für sich und seine Freundin zu haben. Als die Langleys unerwartet zurück kommen, versteckt sich Derek im Keller und wird somit einziger Zeuge der grausigen Bluttat.

Die Ermittlungen laufen zunächst ins Leere, bis schließlich Derek verdächtigt wird. Er berichtet nun zwar endlich von den Geschehnissen, aber zunächst glaubt ihm niemand. Sein Vater Jim bemüht sich redlich, seinen Sohn zu entlasten und stößt dabei auf immer neue Hinweise – doch ob diese letztlich zum Mörder führen, bleibt bis zum Schluss fraglich.

Barclay baut zwei Handlungsstränge auf, an deren Ende der mögliche Täter stehen könnte. Dennoch bleibt das Ende wahnsinnig spannend und überraschend. Ab ungefähr der Mitte kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Der Schreibstil ist absolut flüssig und leicht zu lesen. Der Ich-Erzähler in Form von Jim Cutter erkennt den Ernst der Lage, aber seine Gedanken sind trotzdem nicht schwarzmalerisch. Im Gegenteil – oft musste ich beim Lesen wirklich lachen. Er hat einen trockenen Humor, was das Lesen wirklich zu einem Vergnügen werden lässt. Andererseits zeigt er aber auch oft seine Gefühle, so dass man als Leser im wahrsten Sinne des Wortes mit ihm weinen kann.

Ich wage zu behaupten, dass noch kein Thriller mich gleichermaßen zum Lachen wie zum Weinen gebracht hat. Das schaffen überhaupt nur sehr wenige Bücher.

Die einzelnen Figuren bleiben zwar – abgesehen von Jim Cutter – ziemlich an der Oberfläche, zum Teil ist dies aber auch einfach für den Verlauf der Handlung notwendig, so dass ich darin keinen Kritikpunkt sehe. Der Erzähler offenbart sich natürlich wesentlich stärker und Barclay versteht es sehr gut, dem Leser seine Gefühle und Gedanken zu vermitteln.

Einziger Wermutstropfen bleibt für mich, dass Jim, der eigentlich kein Polizist ist, in meinen Augen mehr Ermittlungsarbeit geleistet hat als die Polizei selbst. Dies mag der Erzählperspektive geschuldet sein, erschien aber teilweise leicht unrealistisch. Dennoch hat es das Lesevergnügen für mich im Endeffekt nicht geschmälert.

Das überraschende und in meinen Augen auch nicht – wie sonst so oft – überzogene Ende ist wirklich sehr gelungen. Die Spannung bleibt erhalten, wird durch einzelne Dialoge aber aufgelockert und bietet somit einen rundum zufrieden stellenden Abschluss des Buches.

„Dem Tode nah“ war zwar mein erster, wird aber definitiv nicht mein letzter Barclay bleiben. „Ohne ein Wort“ liegt schon bereit.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

Userpic

Irgendwie hat jeder Dreck am Stecken (S. 353) fasst dieses Buch eigentlich ganz gut zusammen. Man versinkt im amerikanischen Kleinstadtsumpf mit allen kleinen und großen Intrigen.
Das Buch ist spannend geschrieben, obwohl mir ab der Mitte eigentlich schon klar war, welche beiden Fälle verwoben sind und wie es ausgehen wird, aber der Weg ist das Ziel und der Autor schreibt angenehm flüssig und spannend.
Was ich selstsam fand, ist dass so ein Theater um eine Diskette gemacht wird. Hallo?! Kann man die Dinger heutzutage überhaupt noch kaufen? Die meisten Jugendlichen besitzen definitiv keine Diskette und wenn doch überspielen sie den Inhalt sicherlich sofort auf USB Stick. Die Meisten Rechner haben gar kein Diskettenlaufwerk mehr, aber S. 322: Dort [auf Derekts Schreibtisch] lagen Duzende von Disketten. Eine Datierung der Geschichte ist schwierig, aber es wird einmal der neue Irakkrieg erwähnt (S. 381) (der ist ja noch aktuell, gewissermaßen), und S. 468 hat Cutter aber ein Videohandy, eine relativ neue technische Entwicklung. Ja, es ist glaubwürdig, dass ein Professor das Manuskript eines Studenten als sein eigenes ausgibt. L. Barclay hat das super recherchiert, ich möchte gerne wissen, welche arme Wissenschaftlerseele/Studentenseele, sich bei ihm ausgeheult hat. Das Buch ist stellenweilse sehr selbstironisch (Die meisten Autoren sind wirklich nett, sie brauchen nur jede Menge Zuspruch (S. 32), schwingt da Selbstironie mit?) mit netten Seitenhieben auf die aktuelle Politik (Man marschiert in ein Land ein, um einen Diktator zu Fall zu bringen, der die Welt mit Massenvernichtungswaffen bedroht, und plötzlich stellt sich heraus, dass diese Waffen gar nicht existierten. Wer derartige Fehler begeht, der muss auch dafür einstehen (S. 477). Ei, da mag jemand den aktuellen Präsidenten nicht besonders.) Insgesamt, wenn man durch die Prolog durch ist und die nervige Teeniperspektive auf die von Cutter übergeht, wird es wirklich gut und sehr spannend.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic"Dem Tod nah" war das erste Buch, das ich von Linwood Barclay gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist aus der Sicht von Jim geschrieben, dem Vater des Jungen, der bei der Ermordung der Familie Langley dabei war. Bisher habe ich Bücher in Ich-Form nur aus der Sicht von Frauen gelesen und das war diesmal etwas ganz Neues. Ich hatte allerdings absolut keine Probleme damit. Der Autor hat es geschafft, mich zu fesseln. Immer wenn ich mir sagte: Nur noch ein Kapitel liest du, musste ich trotzdem weiter gelesen. Ich kam einfach nicht los davon. Allerdings muss ich sagen, dass mir ab der Mitte des Buches schon klar war, weshalb die Langleys ermordet wurden. Ich konnte mir denken, wie alles zusammen hängt. Dennoch hat die Geschichte bis zum Ende keinen Abbruch für mich getan und ich fand es trotzdem noch spannend zu erfahren wie alles ausgeht. Das Buch ist flüssig geschrieben, sodass es sich nur so hinweg lesen läßt. Ein spannender Thriller, der es verdient hat auf die Bestsellerliste zu kommen!

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Binea vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicGenauso gefesselt wie bei Linwood Barclay seinem erstem Buch - Ohne ein Wort - war ich auch diesmal bei seinem zweiten Buch.
Mich fasziniert, wie Barclay es schafft, seine Leser 93% des Buches so ziemlich im dunkeln tappen zu lassen und erst 7% vor Ende sozusagen Licht ins Dunkel bringt.

Zwei liebenswerte Menschen, nur mit besten Absichten anderen zu helfen, haben mehreren Menschen das Leben zerstört. Obwohl man manchmal einfach nur Nett sein will und sich anderen annimmt, kann das oftmals ein schlimmes Ende nehmen.
In "Dem Tode nah" zeigt Barclay wie sich Idylle zu Horror verwandeln kann.

Ein sehr spannender Prolog leitet den Roman ein, bei dem ich genau wie Derek eine Gänsehaut bekam. Da Derek, wie seine Mutter Ellen beschreibt, immer gut für ausgeflippte Ideen und Unfug ist, schreckt es Ihn nicht ab das Haus der Nachbarn während des Urlaubes zu nutzen um sich dort mit seiner Freundin zu treffen. Doch dazu kommt es nicht.... ein Zwischenfall mit blutigen Folgen stoppt das Vorhaben. Kein anderer als Derek, hat mitbekommen, wie die Langleys umgekommen sind, wieso und warum bleibt vorerst ein Rätsel. Bei den Ermittlungen stellt sich Derek vorerst in den Hintergrund, um nicht selbst als Täter gehalten zu werden. Der Erzähler - Jim - Ehemann von Ellen und Vater von Derek, begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Derek fängt an sich Ihm anzuvertrauen und beiden gelangen auf eine heiße Spur. Während Jim sich mit seinem Verdacht, wer der Mörder der Langleys ist, sehr sicher ist, kommen Dinge ans Tageslicht, die nie jemand erfahren sollte. Seine Frau Ellen und der Romanautor Conrad hatten eine Affäre, sogar Ihm selbst wird eine mit der Nachbarsfrau Donna angedichtet. Jahrelang hat Ellen Ihm noch weitere Dinge verschwiegen, der Bürgermeister Finley ist auf Jim angewiesen und wie ist Brett wirklich gestorben - viele Erzählstränge des Buches spitzen sich zu und wollen ergründet werden. Dabei geraten immer wieder andere auf die Liste verdächtiger Personen.

Linwood Barclay hält in seinem Thriller die Spannung immer auf einem Level, bei dem es schwer fällt, dass Buch wieder aus der Hand zu legen.
Seine Charaktere sind sehr real. Er beschreibt Menschen, wie du und ich, ohne besondere herausstechende Eigenschaften, was es für den Leser einfach macht sich mit den Personen zu identifizieren bzw. sich in sie hinein zu versetzen. Ich kann "Dem Tode nah" genau wie "Ohne ein Wort" von Barclay allen Lesern die Krimi, Thriller, Familientragödie und Spannung pur in einem Roman haben wollen, nur ausdrücklich ans Herz legen. In beiden Büchern hat man einen Verdacht und ist sich 100%-ig sicher wer der Mörder ist und wer was mit wem zu tun hat. Doch dieses Denken wird einem von Linwood Barclay in einer verblüffenden Art und Weise genommen und man wird mit einer "um 360 Grad" Wendung überrascht.

Binea hat insgesamt 27 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicStarker EinstiegrnrnrnDem Tode nah - Linwood BarclayrnrnDas Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat und einen gleichzeitig sehr neugierig auf den Rest des Buches macht.rnDafür gibt es von mir einen extra Pluspunkt.rnrnDanach wechselt die Erzählperspektive und der Rest wird aus der Sicht von Jim, dem Vater von Derek, erzählt.rnDie Geschichte nimmt ihren Lauf, man erfährt so nach und nach einiges aus der Sicht aller Personen - und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war.rnrnLeider war mir ziemlich bald klar, wer der Mörder ist und weshalb er sich auf einem Rachefeldzug befindet. Und ich denke, dass dies vielen Thriller-Viellesern so gehen wird. rnGut, das Buch ist trotzdem kurzweilig und unterhaltsam geschrieben, Barclay hat einen Erzählstil, der es einem leicht möglich macht, das Buch am Stück zu lesen, so dass man auf jeden Fall auf ein interessantes Leseerlebnis zurück blicken kann. rnrnTrotzdem schafft es der Autor meiner Meinung nach nicht, seinen Erstling "Ohne ein Wort" zu toppen.rnrn

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicIch war nicht soooooo begeistert, dieser Thriller kann nicht mit "Ohne ein Wort" mithalten. Zweifelsohne gut und solide geschrieben und ich hab das Buch auch in einem Rutsch gelesen, aber ich hab doch einiges auszusetzen. Die meisten Figuren habe ich mich eher genervt als das ich mit ihnen sympathisiert hätte (ich dachte nur immer..."redet doch mal miteinander"), das Motiv des Killers fand ich dann doch eher lahm und schon mal da gewesen und auch wer der Killer ist konnte man doch weit vor dem Ende ohne viel Kombinationsgabe vermuten. Ich müsste zuviel spoilern, deswegen hier nicht mehr dazu, aber für mich war das nur Durchschnitt.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic"Dem Tode nah" ist ein gut konstruierter Roman, was zugleich Stärke und Schwäche des Buchs ist.
Die Story schreitet mit rasantem Tempo voran, unerwartete Wendungen der Ereignisse prägen den Plot und gerade wenn man sich sicher ist die Auflösung zu kennen, gibt es neue Informationen, die alles ändern.
Das ist jedoch auch gleichzeitig die große Schwäche des Romans. Hier war es ein wenig zu viel des Guten und die Story wirkt dadurch etwas zu sehr konstruiert und unwahrscheinlich.
War der Prolog noch aus Sicht von Derek, so wechselt die Perspektive ab dem ersten Kapitel zu Jim Cutter. Seine Gedanken wirken so auch im Schreibstil deutlich gereifter und mit klarem Vokabular. Jedoch wirkt dieser Erzähler nie belehrend, sondern kommt wunderbar locker und leicht daher.
Ähnlich einer männlichen Miss Marple beginnt Jim hinter die Fassaden zu sehen. Er will nicht hinnehmen, dass die Polizei ihren Verdächtigen inhaftiert hat. Der Leser weiß zu jedem Zeitpunkt immer nur genau soviel, wie auch Jim an Informationen zur Verfügung hat. Das macht es spannend mit zu rätseln.
Ebenso interessant wie die Aufklärung der Mordfälle, fand ich jedoch die Nebenplots. Sowohl die kleinen Seitenhiebe auf selbstgefällige Kleinstadtpolitiker, als auch der nicht fehlende "Donut-und-Kaffee" Polizist trugen dazu bei.
Insgesamt werden in diesem Thriller sehr viele Klischees bedient, was jedoch bei den Deutschen Lesern eher ein Schmunzeln herbeiführen sollte.

Fazit:
Nicht überragend, aber doch ein sehr solider Thriller der für abwechslungsreiche Leseabende sorgt.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Fascination vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicIrren ist menschlich! / Der Mörder ist immer der Gärtner!

xx Autor xx
Linwood Barclay: geboren in den Vereinigten Staaten Abschluss in Literaturwissenschaften, Trent University / Petersborough (Ontario), langjährig tätig als Journalist und Kolumnist, verheiratet, 2 Kinder

xx Buchinhalt xx
Derek Cutters ausgeklügelter Plan, das Nachbarhaus der Familie Langley eine ganze Woche für sich und seine Freundin Penny Tucker nutzen zu können, endlich mal seine Ruhe vor den Erwachsenen zu haben, scheint zunächst aufzugehen. Doch während er noch vergeblich auf Penny wartet, geschieht das Unfassbare. Die Langleys kommen aufgrund Unwohlseins Mrs. Langleys zurück nach Hause. Während Derek noch überlegt wie er dieser Situation entkommt, erscheinen zwei Besucher. Derek wird unfreiwillig Zeuge eines Dreifachmordes: einer nach dem anderen wird die komplette Familie Langley erschossen. Aus Angst vor den Konsequenzen verrät er Eltern und Polizei vorerst nichts.

xx Meine Meinung xx
Dreh- und Angelpunkt des Plots ist Derek Cutters Erlebnis im Keller der Familie Langley. Während der Prolog noch Dereks Sicht der Dinge widerspiegelt, erleben wir das weitere Geschehen ab Kapitel 1 durch Jim Cutters Augen, Dereks Vater. Die Ich-Perspektive hat den Vorteil, nur die Gedanken und Vermutungen einer Person zu kennen. Somit bleibt genug Rätselspaß während der gesamten Handlung. (Auch wenn ich hier und da tatsächlich doch einen Penny für anderer Protagonisten Gedanken geben würde. ;-) ) Barclays Ideenreichtum drückt sich insbesondere in der Vielfalt vorkommender Charaktere aus. So treffen wir unter anderem – ohne zuviel vom Inhalt preiszugeben – auf einen unentdeckten Künstler im Gärtnerservice, einen Politiker, der wahrlich kein Saubermann ist, einen Chauffeur mit zahlreichen zwielichtigen Kontakten, der selbst das Unmögliche möglich macht, einen fragwürdigen Bestsellerautor, einen vermeintlichen Selbstmörder, einen homosexuellen Lehrer, skrupellose Gangster und Mitglieder des Syndikats, eine ahnungslose Seniorin, einen irrenden Detective, einen Bankräuber, minderjährige drogenabhängige Mädchen des horizontalen Gewerbes, sowie Ehefrauen, die es mit der Treue nicht so genau nehmen. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten sind gut herausgearbeitet, was die verschiedenen Handlungsstränge lebendig, größtenteils glaubwürdig macht und eine gewisse Nähe vermittelt. Was als zufällige Einstreuung verwirrender Elemente beginnt, mausert sich mit zunehmender Anzahl von Seiten als parallele Rätsel, die zunächst austauschbar als mögliche Hintergründe der Ermordung der Familie Langley scheinen, sich am Ende des Buchs jedoch nach und nach differenzieren und als ureigene Aspekte aufklären. Besonders gefallen mir die kleinen aber feinen Details und Hinweise mit denen Barclay seinen Roman gespickt hat. Da schrillt bei vielen Thriller- / Krimifans doch sicher gleich die Alarmanlage: Achtung, Achtung – hier haben wir einen Meilenstein zur Lösung diverser Situationen und Umstände. So fiel mir beispielsweise sofort das Telefon neben dem Sofa im Keller auf (Seite 18) oder der kurz erwähnte Laptop (Seite 153), ebenso wie das gut beschriebene verbogene Rasenmähermesser im Regal (Seite 266). Unweigerlich macht das Herz einen freudigen Hüpfer, wenn eben genau diese scheinbar unwichtigen Kleinigkeiten wahrgenommen, an anderer Ort und Stelle wieder aufgegriffen werden und schließlich keine unbedeutenden Nebensächlichkeiten mehr sind. Und eins muss ich Linwood Barclay lassen: Mit dem Ohrstecker hat er mich erfolgreich getäuscht! Ich war (aus eigener Erfahrung) felsenfest davon überzeugt, dass der Stecker bei der panischen Entledigung seines Shirts abhanden kam (Seite 13/14) und damit im Stauraum des Kellers entdeckt wird. Wo er tatsächlich aufgefunden wird und bei welcher Gelegenheit Derek ihn dort verlor, kam selbst für mich ziemlich überraschend, noch dazu passend zur Aussage der Schwester von Donna Langley – wer hätte das gedacht! Allerdings der wieder und noch mal erwähnte Briefkasten, vielfach in Kombination mit Vermutungen über einen schlichten Irrtum, ist schon kein ‚Wink’ mehr mit dem Zaunpfahl, sondern ein ‚kräftiger Hieb’! Und spätestens in Kapitel 32 wird auch der ungeübte Thriller- / Krimifan Lunte riechen. Barclay verfügt über einen sympathischen, angenehm flüssigen Schreibstil und versteht es, mit Spannungsspitzen umzugehen, so dass während des gesamten Buchs keine Langeweile aufkommt. Die wahrlich gelungene Unterhaltung tröstet über das leicht idealisierte Ende und den ein oder anderen Fehler im Text definitiv hinweg.

xx Fazit xx
Für den routinierten Thriller- / Krimifan vorhersehbar, dennoch unterhaltsam und fesselnd, für ungeübte Leser ein überraschendes Kompendium an Genre-Elementen, kann ich ‚Dem Tode nah’ guten Gewissens weiterempfehlen.

Fascination hat insgesamt 13 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Maren vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicDer siebzehnjährige Derek Cutter versteckt sich im Haus seines besten Freundes Adam Langley, um dort später ein Schäferstündchen mit seiner Freundin abhalten zu können, denn Adam fährt mit seiner Familie in Urlaub.

Doch aus der romantischen Stunde wird nichts, denn kaum fort sind die Langleys schon wieder zurück, da es Adams Mutter nicht gut geht. Derek wartet in seinem Versteck, um sich später unbemerkt hinausschleichen zu können. Da klingelt es an der Tür. Adams Vater, ein bekannter Anwalt, öffnet und wird direkt erschossen. Der Killer dringt ins Haus ein, tötet kaltblütig auch Mutter und Sohn.

Völlig verängstigt bleibt Derek in seinem Versteck, läuft erst viel später nach Hause, erzählt aber niemandem davon.

Das schreckliche Verbrechen macht rasch die Runde. Als Derek mit seinem vater Jim und dem ermittelnden Polizisten Barry am Tatort ist, fällt ihm auf, dass der Computer aus Adams Zimmer fehlt. Den hatten die Jungen kurz vorher geschenkt bekommen, von der Mutter eines jungen Studenten, der sich das Leben nahm. Derek erzählt seinem Vater davon und zeigt ihm das Manuskript, das sie auf dem Computer gefunden hatten.

Jim Cutter liest es und erkennt es als den Bestseller, den der ehemalige Liebhaber und jetzige Chef seiner Frau schrieb. Aber wie kam das Manuskript auf den Computer? Für Jim ist bald klar, dass der Autor den Roman von seinem Studenten stahl, den Jungen die Klippe hinunterstieß und nun die Langleys ermordete, da sie den einzigen Beweis besaßen, dass er nicht der eigentliche Urheber des Erfolgsromans ist.

Doch dann stellt sich heraus, dass der Computer schon zwei Tage vor dem Mord verschwand. Was also ist das wahre Motiv? Und welche Rolle spielt der diebische Erfolgsautor?

Ehe die Cutters sich versehen, befinden sie sich in Lebensgefahr. Und Derek wird wegen Mordverdacht verhaftet ...

Wow! Was für ein tolles, spannendes Buch. Der Prolog ist aus Dereks Sicht, ab dem 1. Kapitel wird in der Ich-Form aus Jim Cutters Perspektive erzählt. Für mich wäre das eigentlich ein Grund, das Buch nicht zu lesen, doch haben mich die ersten Zeilen schon dermaßen gefesselt, dass mich die sonst so gehasste Ich-Form gar nicht mehr störte und ich es in einem Rutsch verschlang.

Der Schreibstil ist wunderbar, fesselnd und flüssig, an einigen Stellen blitzt feiner Humor durch, auch kommt Jim Cutter sehr sympathisch rüber.

Dem Tode nah ist ein superspannender Thriller, meistens sehr temporeich, mit sehr gut ausgearbeiteten Figuren und etlichen Überraschungen. Auch die – recht wenigen – ruhigen Passagen lesen sich sehr gut.

Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3.5 Anonym vergibt 7 von 10 Punkten

UserpicSpannender Thriller: Linwood Barclay "Ohne ein Wort" Mit seinem ersten Thriller „Ohne ein Wort“ hatte Linwood Barclay die Messlatte sehr hoch gelegt. Kann er die Erwartungen seiner Leser mit „Dem Tode nah“ wieder erfüllen?
Die Familien Langley und Cutter wohnen schon lange nebeneinander am Stadtrand von Promise Falls, einer amerikanischen Kleinstadt. Die beiden Söhne Adam und Derek sind gut befreundet, schlachten zusammen alte Computer aus. Eines Abends versteckt sich Derek im Haus der Familie Langley, als diese in den Urlaub aufbricht. Er möchte das leere Haus als Liebesnest nutzen, um sich mit seiner Freundin treffen zu können. So wird Adam ungewollt Zeuge, wie die gesamte Familie Langley ermordet wird. Die Suche nach dem Mörder und dessen Motiv verläuft anders als erwartet. War der Mörder vielleicht im falschen Haus?
Das erste Kapitel wird aus der Perspektive von Derek erzählt, wie er sich versteckt und die Morde mitbekommt. Ab dem zweiten Kapitel wird die Geschichte dann von Dereks Vater Jim weitererzählt.
Im Lauf der Ermittlungen werden etliche Geheimnisse aufgedeckt, die einige Figuren plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Manchmal hatte ich das Gefühl, als ob die Karten allzu oft neu gemischt wurden. In einer scheinbar relativ friedlichen Kleinstadt haben mehr Menschen Dreck am Stecken als man denken möchte. Für die Einwohner von Promise Falls ist es eine harte Zeit, in der sich wohl viele fragen, wie gut sie ihre Mitbürger und Familienmitglieder wirklich kennen.
Sehr geschickt legt Linwood Barclay zahlreiche falsche Fährten, von denen jede zu einem mehr oder minder überzeugenden Ende führen könnte. Meiner Meinung nach wählt Linwood Barclay dann leider ausgerechnet die am wenigsten überzeugende Variante als Auflösung aus.
Sprachlich und auch inhaltlich liest sich „Dem Tode nah“ sehr flüssig und enthält einige amüsante Seitenhiebe auf akademische Kreise und Literaturkritiker.
Objektiv gesehen ist „Dem Tode nah“ ein guter Thriller, der ohne viel Blutvergießen eine beklemmende Atmosphäre schafft und den der Leser erst nach der letzten Seite wieder aus der Hand legen möchte. Hätte ich nicht direkt davor „Ohne ein Wort gelesen“, hätte ich vermutlich ohne zu Zögern mehr Sterne vergeben.

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Rezension

24.10.2009 Bewertung:  5 vergibt 10 von 10 Punkten

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Linwood Barclay zweiter Thriller Dem Tode nah ist meiner Meinung nach spitze. Es geht um den 17-jährigen Drek, der sich im Hause der Nachbran versteckt, während diese in den Urlaub fahrn. Er möchte das Haus während seine Nachbarn im Urlaub sind für sich und seine Freundin haben. Doch plötzlich kommen die Nachbran wirder, während er sich noch im Keller des Hauses verstckt. Dann werden die Nachbran ermordet und Derek ist der einzige Zeuge und bald der Verdächtige.
Dieses Buch ist einfach nur klasse. Es ist von der ersten Seite an spannend geschrieben. Ich konnte das Buch stellenweise einfach nicht weglegen, da ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Es ist selten, dass mich ein Buch so sehr fesselt. Vom Ende war ich auch sehr überrascht.

Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Wer gute Thriller mag, die mit den normalsten Ängsten der Menschen spielen, sollte dieses Buch unbedingt lesen.


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Absolut gelungen

06.02.2010 Bewertung:  5 goat vergibt 10 von 10 Punkten

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Linwood Barclay hat mit seinem Thriller genau meinen Lesegeschmack getroffen. Ein Buch, welches ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Es beginnt mit der Tat: Um ein paar ungestörte Tage mit seiner Freundin verbringen zu können, lässt Derek sich im Haus seines besten Freundes einschließen als die Familie in den Urlaub fährt.
Noch während Derek sich im Keller der Langleys versteckt hält, kommen diese unerwartet wieder zurück. Plötzlich klingelt es an der Tür und es fallen drei Schüsse.

Ab hier erzählt Dereks Vater die Geschichte weiter, was ich schon sehr ungewöhnlich fand. Aber Linwood Barclay hat das Geschehen so überzeugend geschrieben, dass ich mich richtig in die Personen und in die Handlung reinversetzen konnte. Zwar hält sich der Autor mit vielen Nebensächlichkeiten auf, und stellenweise wirkt die ein oder andere Beschreibung etwas lang - aber auf keinen Fall jemals langweilig.

Man wird süchtig danach, mehr über die Personen zu erfahren und welche Leichen sie im Keller vergraben haben. Man lernt immer neue Leute kennen und hinter jedem von ihnen kann ein eiskalter Mörder stecken.
Zum Schluss setzt Barclay noch einmal richtig einen drauf. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen.
Ich kann einfach nur sagen: Ein gelungener Thriller mit Sucht-Effekt!


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Ein guter Thriller - nicht mehr und nicht weniger

31.03.2010 Bewertung:  3 Toschi3 vergibt 6 von 10 Punkten

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Mit dem Thriller \"Dem Tode nah\" legt Linwood Barclay sein zweites Buch vor und leider muss er sich damit an seinem Erstling \"Ohne ein Wort\" messen lassen.

Derek freut sich riesig: sein Kumpel fährt mit der Familie in den Urlaub und er kann das leere Nachbarhaus für ein Stelldichein mit seiner Freundin nutzen. Doch es kommt anders: die Familie kommt noch mal zurück und der versteckte Derek muss miterleben, wie alle grausam ermordert werden. Schon bald gerät Derek ins Visier der Ermittler. Aber waren die Nachbarn wirklich Ziel des Mörders?

Schnell baut sich Spannung auf und bald ist klar, dass an dem Mord an der Nachbarsfamilie etwas faul ist. Mit seinem packenden Schreibstil treibt Barclay die Geschichte voran. Viele Wendungen lassen auch einen erfahren Krimileser recht lange miträtseln, wer der Mörder ist und was das Motiv. Allerdings: es ist etwas zu viel des Guten. Am Ende ist jeder verdächtig und das erscheint doch etwas unwirklich (ich weiß, es ist ein Roman, der ist unwirklich). Hier wäre wohl weniger mehr gewesen.

Dennoch ist es ein solider Thriller und am Ende des Buches habe ich die Zeit, die ich mit dem Lesen verbracht habe, nicht bereut. Es gibt deutlich schlechtere Krimis. Doch leider muss auch ich zugeben: ohne den (handlungsunabhängigen) Vorgänger hätte \"Dem Tode nah\" wohl 4 Sterne von mir bekommen.

Fazit: Barclay-Neulinge sollten die (bisherigen) beiden Bücher von ihm vielleicht umgekehrt lesen, dann gibt es eine tolle Steigerung im Thrill.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Linwood Barclay - Dem Tode nah

11.08.2010 Bewertung:  3 Stahlfixx vergibt 6 von 10 Punkten

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Über das Buch:
Der 17 jährige Derek Cutter versteckt sich im Keller des Hauses seines besten Freundes Adam, während die Familie in den Urlaub aufbricht, um sich dann, während der Abwesenheit der Langleys, mit seiner Freundin Penny ungestört zu vergnügen. Er sieht sich etwas im Haus um und will die Alarmanlage ausschalten, da kommen die Langleys unvermutet zurück. Derek versteckt sich wieder im Keller und noch während er darüber nachdenkt, wie er sich am besten aus der Affäre ziehen kann, läutet es, Adams Vater öffnet die Tür und es fallen Schüsse, die gesamte Familie wird ausgelöscht.  Derek wartet, bis der Täter verschwunden ist, geht nach Hause und schweigt über den Vorfall. Es kommt wie es kommen muss, Derek verstrickt sich in Widersprüche, Penny erzählt ihren Eltern vom \"Liebesnest\" bei den Langleys und Derek wird inhaftiert. Jim Cutter, Dereks Vater glaubt an die Unschuld seines Sohnes und macht sich auf die Spurensuche im beschaulichen Örtchen \"Promise Falls\", wo manches anders ist als es auf den ersten Blick scheint.


Meine Meinung:
\"Dem Tode nah\" ist der zweite Thriller aus der Feder von Linwood Barclay und ich muss sagen, dass mir sein Erstlingswerk \"Ohne ein Wort\" um einiges besser gefallen hat. Zwischen beiden Büchern besteht kein direkter Zusammenhang, aber nachdem mir das Vorgängerbuch sehr gut gefallen hat, habe ich gespannt auf ein neues Buch gewartet und damit hing die Latte einfach sehr hoch und der \"Nachfolger\" kann meiner Meinung nicht ganz mithalten. Somit würde ich jedem empfehlen, der sich für die Bücher von Linwood Barclay interessiert, sie nicht in der Reihenfolge ihrer Erscheinung zu lesen sondern \"Dem Tode nah\" (und auch das inzwischen erschienene \"In Todesangst\") zuerst zu lesen und dann erst zum, meiner Meinung nach, stärksten Buch \"Ohne ein Wort\" zu greifen - sonst mag man eventuell etwas enttäuscht sein.
Anfangs wird die Geschichte aus der Perspektive Dereks erzählt, wie er akribisch seinen Plan verfolgt, sich bei den Nachbarn einsperren zu lassen, seine Angst, als er merkt, dass die Nachbarn wieder zurückgekommen sind und seine Panik als er die Schüsse und den Mörder hört. Das ist Linwood Barclay wirklich spannend und gut gelungen. Danach wechselt man in Jims Perspektive und dabei bleibt es (leider) auch das gesamte Buch über. Leider - denn der Perpektivwechsel bremst die noch im Einstieg vorhandene \"Gänsehautstimmung\" eigentlich recht vollständig aus und statt Nervenkitzel erwartet den Leser sehr viel Familiengeschichte und Familienalltag und die anfängliche Spannung hält sich damit deutlich in Grenzen.
Hier beginnt nun eine verstrickte Geschichte, die in die Vergangenheit verschiedener Einwohner von Promise Falls und auch der Cutters führt, die zwar wirklich gut durchdacht ist, aber leider zu konstruiert wirkt, wie am \"Reißbrett\" für einen spannenden Roman entworfen, einfach zu viele Konstrukte die, obwohl sie nahtlos aneinander passen, der Natürlichkeit entbehren, die einen guten Thriller/Krimi von einem sehr guten unterscheiden.
Für meinen Geschmack verliert sich die gesamte Story auch ein wenig in typisch amerikanischen Kleinstadtklischees. Da ist Jim, der \"Good Guy\" des Buches, der absolut gut, gefestigt in sich selbst und höchstmoralisch ohne Fehl und Tadel (fast schon gottgleich) für seine Familie und seine Werte einsteht. So oder so ähnlich eindimensional sind die meisten Charaktere angelegt, der hochnäsige Literaturprofessor, seine Frau, ein ehemaliger \"C-Promi\", die das Billigimage nicht los wird, der bigotte und karrieresüchtige Bürgermeister... Für mich war der einzig glaubwürdig angelegte Charakter Derek, da konnte ich mich als Leser hineinversetzten und auch etwas mitleiden, die Gedankengänge und Verhaltensweisen waren einem postpubertären Jugendlichen angemessen und glaubwürdig.
Der gesamte Plot ist gut durchdacht, fast schon zu gut. So wird der Leser ziemlich schnell auf eine Spur geführt, die allerdings so vehement dargestellt und immer wieder in den Vordergrund gedrängt wird, dass es nur eine falsche Spur sein kann und so wartet man dann eigentlich nur noch auf das Auftauchen eines neuen Ansatzes und so viele Möglichkeiten im Rahmen der 492 Seiten neue Täter einzuführen bieten sich dann auch nicht, als dass dem geübten Leser nicht ein Licht aufgeht, als es soweit ist... gleiches gilt auch für das Motiv. Ebenso die Geheimnisse, die sich hinter der Fassade von sehr vielen ehrwürdigen Einwohnern vom Promise Falls verstecken, waren auch ein wenig übertrieben, zwar passt alles, perfekt in den Kontext und läuft am Ende, zwar zu mehreren Handlungssträngen, die im Grunde nicht so viel miteinander zu tun haben, aber doch stimmig zusammen - wobei ich manches einfach als etwas aufgebauscht empfunden habe - viel Wind macht noch keinen Sturm...
Gar nicht gut fand ich den Klappentext, der einfach zuviel vom Buch verrät und der damit die doch recht sparsam auftretende Spannung noch zusätzlich etwas schmälert.
Insgesamt war das Buch schnell und einfach zu lesen, solide (wenn auch etwas mit amerikanischen Pathos und Klischees behaftete) Unterhaltung aber kein anspruchsvoller Thriller. Was ich als durchaus positiv bewerte ist, dass es sich hier nicht um einen 08/15 \"Ermittler-Thriller\" handelt, die Gschichte aus der Sicht des Vaters war eine ganz nette Abwechslung für mich.


Mein Fazit:
Wer \"Ohne ein Wort\" nicht gelesen hat, wird das Buch wahrscheinlich etwas besser bewerten. Insgesamt solide Unterhaltung, meiner Meinung eher ein Familiendrama und ein Sittengemälde einer typischen amerikanischen Kleinstadt mit Mord, als ein Thriller.


Stahlfixx hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Gutes Buch - jedoch nicht herausragend

09.10.2010 Bewertung:  3 horrorbiene vergibt 6 von 10 Punkten

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Derek will die Gunst der Stunde nutzen und das vorübergehend leer stehende Haus der Nachbarn während deren Urlaub als Liebesnest für sich und seine Freundin nutzen. Kaum hat er es geschafft sich sein reich zu erobern, kommen die Nachbarn jedoch zurück und werden prompt erschossen. Derek gelingt es die Auf-merksamkeit der Mörder nicht auf sich zu lenken und das Haus unverletzt zu verlassen. Jedoch macht er einen entscheidenden Fehler: Er verheimlicht seine Beobach-tungen seinen Eltern und auch der Polizei. Das macht ihn über kurz oder lang zum Tatverdächtigen...


Während der Aufklärung der Morde werden noch weitere Dinge über einige wichtige Bewohner von Promise Falls aufgedeckt. Diese Verstrickungen machen die Story spannend und lassen die Aufklärung des Falls für den Leser noch lange im Dunkeln, da verschiedene Fährten ausgelegt werden.


Ist der Prolog noch aus Dereks Sicht geschildert, so wird der Rest des Buches von Dereks Vater in Ich-Perspektive erzählt. Seine Gedankensprache ist ehrlich und auch sonst kommt er sehr sympathisch und vor allem menschlich rüber. Da so entstandene Text lässt sich flüssig und leicht lesen. Einige Erzähl-/Gedankenpassagen spielen in der Vergangenheit, so dass der Leser nach und nach über vergangene Ereignisse erfährt, die zum Verstehen der aktuellen Geschehnisse wichtig sind. Vor allem da Jim Cutter Gärtner ist und nicht der ermittelnde Polizist, bleibt die Spannung hoch, da der Leser ebenso wie Cutter nicht immer auf dem neuesten Stand der Ermittlungen ist.


Leider hat der Klappentext mir die Lektüre etwas mies gemacht. Dort ist die Rede von einem schrecklichen Geheimnis einer Person... ich habe beim Lesen nun stets im Hinterkopf gehabt: \"Mit der Person stimmt was nicht, die hat Dreck am Stecken.\" So ist diese Person mir leider nie sympathisch gewesen, obwohl sie dies vielleicht gar nicht verdient hätte. Sehr schade.


Das Buch hat mir gut gefallen, was vor allem an dem sympathischen Erzähler lag. Die Story war zwar spannend, aber nicht herausragend. Für zwischendurch sicher zu empfehlen!


horrorbiene hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


dem Tode nah

02.01.2011 Bewertung:  4 DieJai vergibt 8 von 10 Punkten

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Der 17 jährige Derek ist dem Tode nah, als er sich im Haus seines besten Freundes versteckt um dort eine heimliche Liebesnacht mit seiner Freundin zu verbringen. Die Familie seines Freundes kommt jedoch völlig überraschend aus dem Urlaub zurück und wird wenige Minuten danach von 2 Killern erschossen. Das Buch geht direkt spannend los und Anfangs begleitet der Leser Derek bei seiner schrecklichen Erfahrung. Nachdem Derek zu seinen Eltern flüchten konnte wechselt die Erzählperspektive zu Derek´s Vater Jim, dem Ich-Erzähler der Geschichte.

 

Während die Geschichte sich weiter aufbaut wird man unweigerlich in einen Sog der Verstrickungen gezogen und immer wenn man gerade glaubt durchzublicken, geschieht wieder etwas Neues und unerwartetes.

 

Anfangs dachte ich, die Charaktere der Protagonisten seien sehr vorhersehbar und einseitig, entwickeln sich jedoch im Laufe der Geschichte weiter und „Gut“ und „Böse“ werden vermischt. Einzig Ellen fand ich wirklich nervig, und habe mir während des Lesens mehrmals gewünscht, dass auch sie Begegnung mit Jim´s Gießkanne macht.

 

Sehr gefallen hat mir der Wortwitz mancher Dialoge und die Seitenhiebe auf die aktuelle amerikanische Politik.

 

Barclay hat wirklich einen rasanten und gut zu lesenden Schreibstil, der das Buch zum wahren Pageturner macht. Leider ändert das nichts daran, dass ich persönlich die Geschichte eher schwach fand. Aus der Idee hätte man mehr herausholen können. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich einfach schon zu viele Bücher gelesen habe, in denen man erst verwirrt wird um dann auf den letzten Seiten doch einen ganz anderen Täter mit anderen Motiven vorgesetzt zu bekommen. Dieses Buch ist nicht mit seinem Vorgänger zu vergleichen, den ich um Klassen besser fand.


DieJai hat insgesamt 9 Rezensionen angelegt.


Solider Thriller

27.01.2011 Bewertung:  3.5 KimVi vergibt 7 von 10 Punkten

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\"Dem Tode nah\" beginnt mit einem sehr spannenden Prolog. Der 17-jährige Derek versteckt sich im Haus der Nachbarfamilie Langley und lässt sich dort einschliessen. Denn die Langleys verreisen für eine Woche und in dieser Zeit möchte Derek das Haus als Liebesnest für sich und seine Freundin Penny nutzen.

 

Völlig unverhofft brechen die Langleys jedoch ihren Urlaub ab und kehren noch am selben Abend zurück. Um nicht entdeckt zu werden, versucht Derek sich unbemerkt aus dem Haus zu schleichen. Doch bevor es ihm gelingt, klingelt es an der Tür und die Langleys werden kaltblütig erschossen.

 

Ab dem ersten Kapitel wechselt die Erzählperspektive und man erlebt das weitere Geschehen aus der Sicht von Dereks Vater, Jim Cutter. Da die Polizei schnell dahinter kommt, dass Derek sich zur Tatzeit im Nachbarhaus aufgehalten hat, gerät er selbst in Verdacht, die Morde begangen zu haben. Jim Cutter glaubt seinem Sohn  und versucht ihn durch eigene Ermittlungen zu entlasten. Dabei deckt er manch dunkles Geheimnis der Kleinstadt auf und auch seine Frau Ellen verschweigt ihm etwas und arbeitet gegen ihn. Wem kann Jim trauen um seinem Sohn zu helfen?

 

Meine Meinung

 

Der Erzählstil hat mir, wie auch schon bei \"Ohne ein Wort\",  wieder sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Charaktere, mit ihren Fehlern und Schwächen, hineinversetzen. Auch die überraschenden Wendungen machen das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Da ich jedoch sehr viele Thriller lese, hatte ich den Täter, bereits kurz nach seinem Auftritt im Buch, unter Verdacht. Da es einige, wirklich gut verteilte, kleine Hinweise auf ihn gab. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn ich es nicht so spannend wie den Vorgänger fand. \"Dem Tode nah\" ist ein solider Thriller der flüssig geschrieben ist.


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


 
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