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Krimi/Thriller: Azrael
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Titel:      Azrael
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      7
Autor:      Wolfgang Hohlbein
ISBN-10(13):      3453099737
Verlag:      Heyne Verlag
Publikationsdatum:      1996-07-01
Edition:      4
Number of pages:      496
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Das Geheimnis des Todesengels. Eine Serie von Selbstmorden und unerklärlichen Todesfällen stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Nur eines verbindet die Fälle ein Zettel mit der Aufschrift , der an jedem Tatort gefunden wird ...
   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicNachdem ich dieses Buch nach der ersten Lektüre im Alter von 11 Jahren erst einmal ganz hinten im Schrank versteckt habe, habe ich es mir jetzt (9 Jahre später) noch einmal vorgenommen - und bin angenehm überrascht.rnDie düsteren Beschreibungen in Azrael (vermutlich der Hauptgrund für mein Entsetzen damals gg) haben mich zugleich fasziniert und abgeschreckt. Hohlbein versteht es wirklich einzigartig den Horror, das Entsetzen und die Panik so zu beschreiben, dass es abschreckt, aber auch unmöglich macht, mit dem Lesen aufzuhören. Für Fans düsterer Geschichten ist Azrael wirklich genau das richtige. rnAber das ist nicht der einzige positive Aspekt. Zum Beispiel bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluss, erst im letzten Satz erfährt der Leser, wie die Geschichte ausgeht. Außerdem hat Hohlbein sehr interessante Charaktere geschaffen, die ebenso interessante Beziehungen miteinander entwickeln. So geben zum Beispiel die ständige Spannung zwischen Sendig und Bremer und die seltsamerweise überaus vertraute Beziehung zwischen Mark und Beate der Geschichte einen zusätzlichen Pluspunkt.rnDas einzige, was mich persönlich diesmal ein wenig gestört hat, war der für Hohlbein eigentlich typische Abbruch eines Handlungsstranges und Sprung zu einer anderen Szene, immer dann, wenn es gerade am spannendsten war, aber natürlich wird gerade dadurch die Spannung aufrecht erhalten und es mag durchaus sein, dass anderen genau das an dem Buch gefällt.rn

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Alien vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicWenn ich nur das sagen wollte, was wirklich zählt, wäre diese Rezi reichlich kurz, denn "Azrael" ist für mich das beste Hohlbein-Buch überhaupt und eines der besten, was ich insgesamt je gelesen habe!
Mark feiert seinen 18. Geburtstag auf eine sehr ungewöhnliche Weise: kurz nach Mitternacht kehrt er dem Internat, in dem er die letzten Jahre verbracht hat, den Rücken zu und macht sich auf den Weg zu seinem Vater, um ihm einmal gehörig die Meinung zu sagen. Doch bereits im Zug suchen ihn schreckliche Visionen heim, die etwas mit seiner Vergangenheit und auch seinem Vater zu tun haben. Das jedoch ist bei Weitem noch nicht das Schlimmste. Halbgare Argumente und Ausreden führen Mark auf einen Weg zurück in seine Kindheit, die in seinen Visionen wiederaufsteht.
"Azrael" ist rasant geschrieben und da die Handlung praktisch innerhalb von 24h geschieht, passiert alles irgendwie in der Gegenwart. Und das soll spannend sein? Allerdings - denn Rückblenden und eine Verkettung von Ereignissen, die zum Teil Jahre zurückreichen, reißen den Leser mit hinab in eine Wirklichkeit, die keine ist, aber für die Involvierten noch grausamer als die schlimmste Realität. Was geschah mit Marks Mutter, die seit Jahren in einem Sanatorium vor sich hin vegetiert? Wer all das herausfinden - und einen Abstecher in die Abgründe der menschlichen Phantasie unternehmen - möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Aber Achtung: Suchtgefahr! Azrael macht süchtig, Azrael IST eine Droge, und zwar eine, die es dem Leser unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.

Alien hat insgesamt 63 Rezensionen angelegt.


 
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