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Krimi/Thriller: Diabolus: Thriller
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Titel:      Diabolus: Thriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      128
Autor:      Dan Brown
ISBN-10(13):      3785721943
Verlag:      Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover)
Publikationsdatum:      2006-12-20
Edition:      14
Number of pages:      524
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Bestsellerautor Dan Brown bietet mit Diabolus erneut einen spannenden und intelligenten Thriller, der in die Welt der Chiffren und Geheimcodes entführt. Lesen Sie einen Textauszug aus den ersten Kapiteln (pdf-Download).

Susan Fletcher arbeitet als Kryptologin bei der NSA (National Security Agency), der geheimen Machtzentrale der amerikanischen Geheimdienste. Dort überwacht sie mit einem kleinen Team von Spezialisten TRANSLTR, ein Decodierungsprogramm, mit dem von einem Supercomputer aus weltweit alle Datenströme im Internet ausgespäht und dechiffriert werden. Eines Tages wird sie von ihrem Vorgesetzten, Commander Strathmore, in die Befehlszentrale gerufen. Dort muss sie erfahren, dass TRANSLTR auf einen Code gestoßen ist, den das Programm sogar nach mehreren Stunden nicht entschlüsseln konnte.

Zusammen mit Strathmore versucht Susan, zunächst alle möglichen Fehlerquellen auszuschließen, bevor die höchste Sicherheitsstufe ausgelöst wird. Die Situation wird kritisch, als sich die Hinweise verdichten, dass ein ehemaliger Mitarbeiter der NSA, der geniale Kryptologe Ensei Tankado, einen ultimativen Code entwickelt hat, um die Machenschaften der amerikanischen Geheimdienste bloßzustellen und auf ihren Machtmissbrauch hinzuweisen.

Nachdem Ensei Tankado unter mysteriösen Umständen in Sevilla ums Leben kommt, handelt Strathmore. Er überredet Susans Freund David Becker, als unverdächtiger Kundschafter nach Spanien zu reisen, um die Hinterlassenschaften des Toten nach eventuellen Hinweisen auf den Geheimcode zu untersuchen. Doch David ist nicht der einzige, der auf das Vermächtnis des Toten angesetzt wird ...

Dan Brown hat sich spätestens mit Sakrileg als phantasievoller und talentierter Erzähler hervorgetan. Seine Kunstfertigkeit ist auch schon in Diabolus erkennbar, seinem ersten, bereits 1998 unter dem englischen Titel Digital Fortress erschienenen Roman. Wie auch in seinen späteren Büchern legt er hier erneut einen actiongeladenen Thriller mit weltpolitischem oder welthistorischem Hintergrund vor. Man möchte frotzeln „drunter geht’s wohl nicht“, gleichwohl fesselt es den Leser, wie Brown seine Helden in üble Machenschaften im Maßstab von weltumspannenden Verschwörungen verstrickt. Denen zeigen sie sich zunächst natürlich nicht gewachsen, doch sie handeln klug, erfassen die Bedeutung ihrer Situation und wachsen über sich selbst hinaus.

Wissenschaftsthriller sind hierzulande spätestens seit Frank Schätzings Der Schwarm wieder populär. In der Art wie Dan Brown seine „großen“ Themen in spannende Thriller packt, trifft er zweifellos den Nerv der Zeit. Zudem bedient er die Erwartungen seiner Leser perfekt. Und so werden auch um Diabolus tausendfach die Nachttischlampen brennen, bis der Morgen graut und die Welt gerettet ist ... --Christian Koch
Hörbuch-Rezension
Dan Browns Thriller Digital Fortress, der bereits 1998 in den USA erschienen ist, liegt jetzt auch als deutsche Fassung, gelesen von Detlef Bierstedt, vor. Diabolus ist eine bunte Mischung aus Geheimdienststory um einen Supercomputer, komplizierten Beziehungen, Killerjagd und „Eliminierung von Zielpersonen“ und natürlich einer Liebesgeschichte. Das Thema, weltweite Überwachung des Internets und aller E-Mails, muss natürlich als vor dem 11 September geschrieben betrachtet werden. Nichts desto trotz handelt es sich um ein spannendes Hörbuch.

In Kürze die Story: Die amerikanische National Security Agency (NSA) kann mit ihrem geheim gehaltenen Translater jeden Code knacken, bis zu dem Zeitpunkt als ein ehemaliger Mitarbeiter, ein japanischer Programmierer, der sich als Pazifist für die Rechte der Bürger verantwortlich sieht, an der Kryptographischen Abteilung Rache nimmt. Sein Programm, dem „Brute Force“ nicht gewachsen ist, soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Verständlich, dass der Geheimdienst ins Schwitzen kommt…

Die Handlung ist grob gesprochen in zwei Stränge aufgeteilt: die Kryptographische Abteilung der NSA und Sevilla, wo David Becker auf der Suche nach dem Ring, in den vermeintlich der Code zum Code eingraviert ist, von einem Killer der anderen Seite gnadenlos gehetzt wird. Im Wechsel werden die Perspektiven der wichtigsten Personen vorgestellt. Delef Bierstedt, erfolgreicher Synchronsprecher u. a. für George Clooney und Jonathan Franks (Star Trek), schlüpft geschickt in die unterschiedlichen Rollen. Durch die relativ kurzen Szenen aus den Blickwickeln von Susan und dem Chef der Kryptographischen Abteilung und von David, der ahnungslos in Sevilla den Ring des ermordeten Tankado sucht, kann der Sprecher die Story übersichtlich halten. Immer auf dem dramatischen Höhepunkt wird ein Szenenwechsel vorgenommen und so die Spannung aufrecht gehalten. Weiteres Plus: Mit seiner klaren Stimme kann Bierstedt die teilweise klischeehaften Charakterisierungen der Figuren entschärfen!

Seit seinem Roman Diabolus ist für den ehemaligen Englischlehrer viel passiert. Dan Brown erklomm mit Illuminati (2000), seinem ersten in Deutschland veröffentlichten Roman, und mit Sakrileg die Bestsellerlisten. Das Thema Wissenschaft und Religion ist bereits in seiner Kindheit angelegt: Der Vater ist Mathematikprofessor, die Mutter eine bekannte Kirchenmusikerin. Dan Brown, der großes Interesse an europäischer Geschichte hat, lebt mit seiner Frau, einer Kunsthistorikern, in Neuengland.

Fazit: Spannende, kurzweilige Unterhaltung, vor allem auch dank der Lesung Detlef Bierstedts!

Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 445 Minuten, 6 CDs. -- culture.text

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Etsas vergibt 9 von 10 Punkten

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Ein Buch, dass sich mit einer Abteilung des geheimsten Geheimdienstes der USA beschäftigt, der NSA. 

Die Thematik (Kryptografie) finde ich persönlich ziemlich interessant (sonst hätte ich mich wahrscheinlich gelangweilt).
Wenn man auch noch die teilweise vorkommende Unlogik außer Acht lässt, kann man sich von dem Buch durchaus gut unterhalten lassen. Viele sprechen bei dem Buch von Langeweile, aber ich fand es recht spannend. Zwar wird einem, wenn man die anderen Bücher von Brown kennt, schnell klar, wer der Bösewicht ist, aber das mindert den Lesespaß nicht wirklich. 

Zudem ist das Buch das Erstlingswerk von Dan Brown (Original ist von 1998) und da muss ich neidlos zugeben, dass er dann schon einen flüssigen, gut zu lesenden Schreibstil hatte. (allerdings lässt die Übersetzung mit manchen Formulierungen zu wünschen übrig - ich hoffe, dass das im Original nicht genauso formuliert ist ;o) )

Wen die Thematik interessiert, wer die NSA nicht zu sehr "hasst" und Dan Browns Bücher mag, kann das Buch ruhig lesen! :o) 


Etsas hat insgesamt 70 Rezensionen angelegt.


Nein danke!

23.12.2010 Bewertung:  2 mr.matze vergibt 4 von 10 Punkten

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----------------------Einleitung -------------------------------
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Nein - ich bin kein Rezensent, der eigentlich für eine große, überregionale Tageszeitung schreibt, die sich jeder zwölfte nachher auf dem Weg zur Arbeit am Kiosk kaufen wird. Ich habe dieses Handwerk nicht gelernt und bin damit eigentlich gar nicht befugt zu euch zu sprechen.

Aber wenn ich kein professioneller Rezensent bin, dann gibt es andererseits auch Leute, die keine professionellen Autoren sind und damit leider ebenso schnell Bücher, die keine Weltliteratur sein dürften.

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----------------------------Warum Diabolus? ------------------------
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Ihr kennt das wahrscheinlich, dass man sich bei einem plötzlichen Bestseller eines Autors (oder Autorin, gemeint ist immer auch der weibliche Charme von Tinte und Feder) in seinen Werken zeitlich zurück liest und das entdecken will, was geschrieben wurde, bevor er die Bühne des Ruhms betrat. Oder man mag schlicht und ergreifend, was man gelesen hat und stolpert über einen weiteren Titel. So erging es mir mit Dan Brown\'s Diabolus.

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----------------------------Geschichte --------------------------
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Der Geheimdienst NSA (National Security Agency) hat ein Problem. Bisher gab es den geheimen, hochentwickelten und schier unbezahlbaren \"Translator\", der als Decodierungsprogramm in einer langen Reihe von Chiffrier- und Dechiffriermethoden bislang jeden Code geknackt hat.

Susan Fletcher, eine der besten und fähigsten Kryptographen der Abteilung seit Bits und Bytes erfunden wurden, wird nach und nach auf den immer mysteriöser werdenden Fall angesetzt, der sich schon bald zu einem Wettlauf gegen die Zeit - und um Leben und Tod - entwickeln soll.

Ensei Tankado, ein Ex-Mitarbeiter der NSA hat mit Diabolus einen unknackbaren Code kreiert und ihn in den Translator geschmuggelt, so scheint es jedenfalls. Als dann klar wird, dass es sich keineswegs nur einen harmlosen Code handelt, wird man in der Abteilung hektisch, dann panisch.

Denn Ensei Tankado ist mittlerweile tot und (wie es der Zufall so will) wird Susan Fletchers Freund auf die Fährten des oder derjenigen angesetzt, die Tankados Geheimnis bekommen haben, mit dem der Diabolus rechtzeitig zu stoppen ist, bevor eine Katastrophe passiert.

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---------------------------- Kritik ----- -----------------------
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Dieses Buch will mich schreien lassen. Ungerecht, dass ich so viele Stunden ins Lesen investiert habe, unfair, dass ich mich auf das Glatteis habe führen lassen es zu lesen und schade, dass Dan Brown damit auf ewig in Verbindung gebracht wird - trotz aller Millionenbestseller, die er bislang der Welt hinterlassen hat.

Die Story des Buches ist nett - nicht mehr und nicht weniger. Die beiden Handlungsstränge werden selbst für 1998 eher künstlich zusammengeführt, die ganzen Wendungen sind entweder so billig, dass man es kaum glauben möchte oder derart vorhersehbar, dass man es sich dringend anders gewünscht hätte.
Meine Rezension, die ja nach dem Beginn meines Berichts eigentlich gar keine sein soll, endet mit dem Ende des Buches. Eigentlich logisch, aber dennoch immer spoilerverdächtig. Die letzten Seiten des Buches musste ich mich quälen wie ein Marathonläufer und bin froh es geschafft zu haben. Nachdem ich das Buch vor Jahren gelesen habe und nun über das Hörbuch (fragt nicht warum, ich schreibe es euch) bereits einen zweiten Marathon absolviert habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es das erste und eizige Buch von Format ist, bei dem ich bereits 15 Seiten vorher die Lösung des Rätsels wusste ... Zu nervig waren die stümperhaften Versuche derr Spezialisten, zu dämlich bahnte man sich seitenlang einen Weg, zu oft hörte ich den Satz \"Es muss eine ganz einfache Lösung geben!\". Die gab es auch - und das wäre gewesen, das Buch nicht ein einziges Mal in die Hand zu nehmen.

Generalklatsche: die Figuren bleiben blass, die Handlung dünn, die Fehler halten sich in Grenzen, der Schluss ist schlichtweg peinlich: Finger weg.


mr.matze hat insgesamt 37 Rezensionen angelegt.


 
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