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Krimi/Thriller: Der zweite Schöpfer: Thriller
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Titel:      Der zweite Schöpfer: Thriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      92
Autor:      Michael Marshall
ISBN-10(13):      3426196360
Verlag:      Droemer
Publikationsdatum:      2006-01-09
Edition:      HC
Number of pages:      432
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicWard Hopkins hat zu seinen Eltern kein besonders herzliches Verhältnis; hat sie in den letzten Jahren kaum gesehen. Dennoch trifft ihn die Mitteilung, sie seien beide bei einem Autounfall ums Leben gekommen, unerwartet hart.
Der Anwalt und Freund seiner Eltern eröffnet Ward, daß sein Vater testamentarisch nach seinem Tod den Verkauf bzw. die Auflösung der Immobilienfirma Unrealty verfügt hat. Stark aufgewühlt und geht er nach der Beerdigung ins Haus seiner Eltern findet dort einen sehr seltsamen Hinweis:
in einem Buch, das wohl kaum jemand anderer als Ward hätte finden können, steckt ein Zettel: Ward, wir sind nicht tot! Nach und nach findet Ward immer mehr Ungereimtheiten über sein bisheriges Leben und vor allem das seiner Eltern heraus. Einzig sein Freund Bobby - ein Mitarbeiter aus Wards CIA-Tagen - hilft ihm und setzt mit ihm gemeinsam das Puzzle der Hopkins-Familie Stück für Stück zusammen. Und an nicht nur einem dieser Mosaiksteinchen klebt Blut... Gleichzeitig hält ein Serienmörder die FBI-Agentin Nina Bayram auf Trab: er entführt junge Mädchen aus der gehobenen Gesellschaftsschicht und oft findet man ihre verstümmelten Leichen erst Wochen später. Gemeinsam mit einem alten Verbündeten, der vor Jahren selbst eine Tochter an den Killer verloren hat, nimmt sie die Jagd auf, die die beiden quer durch die USA und eine Reihe von Internetseiten schließlich auf die Fährte von Ward Hopkins und Bobby Nygards bringt...

"Der zweite Schöpfer" ist ein relativ spannender Roman, der trotz des sehr ernsten und oft auch grausamen Inhalts doch eine sehr ironischen Humor besitzt - kein Wunder, der Autor ist ein Brite. Dem Humor merkt man es an - seine Ansichten in bezug auf die amerikanische Gesellschaft sind für viele Amerikaner sicher schwer zu verdauen. Zum Inhalt des Romanes muß ich aber leider sagen, daß der Schluß nicht das halten konnte, was die ersten beiden Drittel versprochen haben. Der Aufbau der beiden Handlungsstränge ist mit sehr vielen Gedanken und Gefühlen angefüllt und unglaublich dicht; es geht rasend schnell vorwärts und Schnell-Lesern empfehle ich, auf jeden Fall einen Gang zurückzuschalten, um nicht das eine oder andere Teil des Puzzles zu verpassen. Trotz allem hatte ich das Gefühl, daß es ein überstürztes Ende war. Meiner Meinung nach hätte die riesige Geschichte, die Michael Marshall da aufgebaut hat, einen viel größeren und irgendwie pompöseren, spektakuläreren Schluß verdient. Denn eigentlich wird nicht wirklich etwas geklärt; am Ende bleiben mehr Fragen offen als zu Beginn des Romans gestellt werden. So hatte das letzte Kapitel einen ziemlich schalen Beigeschmack, als hätte Ward das alles irgendwie gar nicht so wirklich erlebt und als wären nicht Hunderte oder gar Tausende Menschenleben vom dem betroffen gewesen, dem er und seine Kameraden da auf die Spur gekommen sind.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicWard Hopkins reist an den Wohnort seiner verstorbenen Eltern um dort einige Dinge zu regeln und stößt dort auf eine merkwürdige Botschaft. So nimmt eine zunächst sehr spannende Geschichte ihren Lauf. Manchmal am Rande der Legalität - ab und zu wird sie auch überschritten- ausgestattet mit einer satten Portion Humor und sehr temporeich wird hier erzählt. Was haben die Immobilienmakler damit zu tun? Was die Mädchenmorde in weit entfernten Städten und Staaten? Das muß man erstmal alles zusammen kriegen. Insofern ist es sehr spannend. Und dann wird noch ein weiterer Bezug zu der persönlichen Geschichte des "Helden" Ward hergestellt.
Doch am Ende löst sich alles zu schnell und mit viel zu einfachen Mitteln auf.
Nach so einer Odysse müßte man eigentlich größere Auswirkungen befürchten, aber dem ist hier nicht so.
Trotzdem treibt einen das Buch voran, weil man endlich wissen will, wie das nun alles zusammenhängt.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Etsas vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic

Der Protagonist, Ward, reist an den Ort, wo seine Eltern sich niedergelassen hatten und vor kurzem verstorben sind, dann deckt er nach und nach Lügen und Intrigen auf. Und nebenbei geht es noch um die Entführung eines jungen Mädchens. Diese beiden Handlungsstränge laufen zwar parallel zu einander ab, scheinen aber anfangs nichts miteinander zu tun zu haben...

Was auf den ersten Blick superspannend wirkt, wird bald zum Lesefrust. Ich musste mich zeitweise zwingen, nicht alle Seiten einfach nur diagonal zu lesen, dann Spannung kam selten auf.

Am Ende belibt der Leser mit ein paar geklärten und vielen ungeklärten Fragen zurück. Was nun außer einem schönen Titel und einem interessanten Buchcover zurückbleibt ist einfach nur Enttäuschung...


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