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Krimi/Thriller: Die achte Posaune
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Titel:      Die achte Posaune
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      45
Autor:      John S. Marr
ISBN-10(13):      3404151046
Verlag:      Bastei Lübbe
Publikationsdatum:      2004-03
Edition:      1.
Number of pages:      477
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Frühmorgens erreicht der Student Curt unter Schmerzen die Notaufnahme eines New Yorker Krankenhauses. Sein Freund und Mitbewohner Shmuel tippt fachkundig auf Blinddarmentzündung. Die Ärzte stimmen zu, und weil der Fall dringend scheint, wird alles für eine sofortige Operation vorbereitet. Doch was sich dann während des Routine-Eingriffs ereignet, wird alle Beteiligten noch lange in ihren Alpträumen verfolgen. Der Blinddarm ist völlig intakt, doch der Darm des jungen Mannes wimmelt von madenähnlichen, gelblichen Tieren. Vor den Augen der Chirurgen fressen sich die Würmer mit winzigen Zähnen durch die Darmwände -- wenige Stunden später ist Curt tot. Bei dem Gewürm handelt es sich eigentlich um Schlangen-Parasiten, und wie sie in Curts Darm gekommen sind, ist völlig rätselhaft. Auch ein anderer Todesfall bereitet den Ärzten arges Kopfzerbrechen, denn diesmal ist die Ursache ein Parasit, der normalerweise nur Waschbären befällt. Jetzt besteht kaum mehr Zweifel: Es geht um Mord.

Wie schon in Die elfte Plage geistert der geniale Psychopath Kameron auch durch die Fortsetzung des Bestsellers von Seuchenspezialist John S. Marr. Angetrieben wird er von religiösen Wahnvorstellungen und dem Wunsch nach Rache. Seine Hass gilt denen, die seine wahnsinnigen Pläne schon einmal durchkreuzt haben -- allen voran dem Virologen Jack Byrne, der gerade einen Lehrauftrag an der Universität von Virginia angenommen hat.

Die achte Posaune bietet wenig mehr als eine Wiederholung des bewährten Strickmusters mit den altbekannten Protagonisten. Immerhin, die eigentlichen Hauptdarsteller sind neu: Statt Viren handelt es sich diesmal um Würmer, deren Ausbreitung Marr ebenso detailfreudig wie sachkundig schildert, und die den Thriller zum Pageturner werden lassen. Und was eigentlich eine harmlos-spannende Urlaubslektüre sein könnte, hinterlässt doch einen beunruhigenden Nachgeschmack. Denn schon einmal war Marr mit seiner Schilderung von Milzbrand-Anschlägen der Realität ein Stückchen voraus. --Birgit Will

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic"Die achte Posaune" ist der zweite Wissenschaftsthriller von John S. Marr und handelt erneut vom psychopathischen Wissenschaftler Teddy Kameron, der schon im ersten Band die biblischen Plagen auf die Menschheit loslassen wollte. Dieses mal geht es zwar nicht um Viren, dafür aber um Würmer und die Krankheitsverläufe werden erneut so plastisch dargestellt, dass dem Leser schon beim Lesen übel werden könnte.
Da das Buch nahezu den selben Handlungsverlauf wie sein Vorgänger "Die elfte Plage" hat, will Spannung nicht so recht aufkommen.
Wie auch schon im Vorgängerbuch ist der größte Kritikpunkt die ausschweifenden Abstecher in die Welt der Wissenschaft, auch wenn die Erklärungen dieses mal für den Leser greifbarer sind, denn ihm wird vor Augen geführt, welche Masse an Parasiten sich in unserer direkten Umwelt befinden.
Auch das Ende ist nicht wirklich überraschend und verspricht wohl einen weiteren Teil in dem Teddy Kameron ebenfalls wieder die Welt in Atem halten wird.

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Parasit vs. Mensch

27.02.2011 Bewertung:  3 goat vergibt 6 von 10 Punkten

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\"Die achte Posaune“ ist der zweite Roman von John S. Marr und eine Fortsetzung zum Erstling „Die elfte Plage“. Wäre es nach dem Cover gegangen, hätte mich das Buch eher abgeschreckt, denn es ist zwar auffallend, aber in meinen Augen einfach nur auffallend hässlich. Auf signalfarbenrotem Hintergrund prangen in goldgelber Schrift Titel und Autor des Buches, sowie ein Rahmen in gleicher Farbe. Die Abbildung von einem nicht identifizierbarem „Untier“ rundet das Ganze ab. Nein, optisch gesehen ist das nichts für mich.

Aber der Klappentext verspricht Spannung mit einer gehörigen Portion Ekelfaktor. Meine Zweifel, dass es von Nachteil wäre, den ersten Band nicht gelesen zu haben, wurden aber recht schnell zerstreut. Man muss den ersten Band nicht zwangsläufig gelesen haben, um diesen zu verstehen. Und es gibt auf den 477 Seiten genügend Rückblicke, so dass man nie das Gefühl bekommt, etwas verpasst zu haben.

Worum geht es in „Die achte Posaune“? Der psychisch gestörte Wissenschaftler Teddy Kameron setzt seinen im ersten Band begonnenen Rachefeldzug gegen seinen Feind Jack Bryne fort. Während zunächst noch scheinbar wahllose Opfer an Infektionen mit Parasiten sterben, muss Bryne irgendwann erkennen, dass sein tot geglaubter Feind Teddy Kameron, dessen Leiche aber nie gefunden wurde, wieder seine Finger im Spiel hat. Als die Zahl der Toten ansteigt und die Todesursachen immer bizarrer werden, erkennt Bryne beinahe zu spät das Muster des irren Psychopathen. Dieser hat schon einen Verbündeten gefunden und das nächste Opfer auf der Liste ist Bryne …

Wie hat mir der Roman gefallen? Schwierig zu sagen. Normalerweise verschlinge ich Bücher mit diesen Themen – auch wenn es an manchen Stellen etwas unappetitlich ist. In diesem Fall war es leider so, dass ich für meine Verhältnisse sehr lange daran gelesen habe. Es mag vielleicht daran liegen, dass John S. Marr als studierter Mediziner und Spezialist in Sachen Seuchenforschung die ganze Materie in dem Roman „zerredet“ hat. Informationen über Parasiten sind ja ganz interessant, aber doch bitte nicht noch die lateinischen Bezeichnungen samt Herkunft in Form von Vorträgen. Da blieb meine Aufmerksamkeit dann irgendwann mal auf der Strecke und ich habe angefangen quer zu lesen, bis es wieder interessanter wurde.

Lobenswert ist das Glossar am Ende des Buches, in dem Abkürzungen und Fremdwörter erklärt werden, da Marrs Roman mit selbigen gespickt ist. Als ich allerdings in die Verlegenheit kam, zwei Wörter nachschlagen zu müssen, war ich mächtig enttäuscht, dass gerade DIESE nicht zu finden waren. Das größte Manko ist allerdings in meinen Augen das Ende des Buches: Die Art und Weise, wie Kamerons Muster entschlüsselt wird, ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Kein normal denkender Mensch würde auf solche absurden Theorien kommen.

Lesern mit einem empfindlichen Magen würde ich von dem Roman eher abraten – oder zumindest sollten sie während des Lesens keine Nahrung zu sich nehmen. Wen das nicht abschreckt und wen auch die ausführlichen Berichte nicht stören, wird mit „Die achte Posaune“ ganz gut unterhalten. Ich für meinen Teil hätte dem Buch gerne die volle Punktzahl gegeben, aber es waren einfach zu viele Kritikpunkte da, so dass es leider nur zu drei Sternen gereicht hat.


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