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Krimi/Thriller: Schwedenbitter: Ein Hamburg-Krimi (Droemer)
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Titel:      Schwedenbitter: Ein Hamburg-Krimi (Droemer)
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      10260
Autor:      Simone Buchholz
ISBN-10(13):      3426226057
Verlag:      Droemer
Publikationsdatum:      2011-11-02
Number of pages:      224
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

0.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Nein!

03.06.2013 Bewertung:  0.5 mr.matze vergibt 1 von 10 Punkten

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== Schwedenbitter: Ein Hamburg-Krimi - Simone Buchholz ==


Ich habe das Buch Schwedenbitter von Simone Buchholz aus dem Droemer-Verlag als Rezensionsexemplar bekommen und bin eher über den Untertitel ein Hamburg-Krimi gestolpert. Hamburg kenne ich, Hamburg mag ich und der Hamburger Altstadt, die auch netterweise als Stadtplan in den inneren, umklappbaren Umschlagseiten sind, sind ganz nett anzuschauen.

Also wollte ich eintauchen in die Welt der Staatsanwältin Chas Riley eintauchen, die in ihrem dritten Fall mit dem Namen Schwedenbitter einen Doppelmord aufzuklären hat ...


== Schwedenbitter: Ein Hamburg-Krimi - Simone Buchholz ==

... und zunächst war ich überrascht. Denn Chas Riley scheint nicht, wie viele schwedische Ermittler, großartige private Probleme in verschiedenen Beziehungen oder größere Alkoholprobleme zu haben, was ja auf einen bodenständigen Krimi hindeutet.

Das gute Gefühl änderte sich aber dann, als sich zwei Dinge im Krimi schnell herausschälten. Zum Einen ist es der lästige Husten der Staatsanwältin, zum Zweiten ist es der Umstand, dass Chas Riley alle Kollegen immer nur in der Form mit "der" erwähnt. Wenn Sie über einen Kollegen sinniert oder ihn beschreibt, bleibt es nicht bei "Calabretta", der etwas tut, sondern immer nur bei "der Calabretta" und "dem Calabretta". Vornamen scheinen tabu zu sein, und sicherheitshalber scheint man alle mal mit einem bestimmten Artikel zu versehen.

Kommt das bei einem gut an? Hat sich Simone Buchholz dabei etwas gedacht? Nun, der Wiedererkennungswert scheint hoch, denn ich bilde mir ein, dass ich zwei Seiten lesen muss um verlässlich zu sagen, dass es sich um einen Buchholz-Krimi handelt.

Das wirkt aber leider wenig authentisch noch ist es so, als dass ich speziell in Hamburg irgendwen so habe sprechen hören. Es klingt eher US-amerikanisch - aber das wollte ich in Schwedenbitter eigentlich nicht lesen. Wir sind im Hamburger Süden, nicht in den Südstaaten ...

Und der Husten? Der nervt. Es ist kein leichter Husten, auch nix temporär Bronchiales, es ist ein seitenlanges Beschreiben des eigenen Hustens, der Gott-weiß-wie-viele Ursachen hat. Und gerade wenn man denkt, dass es jetzt vorbei ist, kommt "der Calabretta" um die Ecke und fragt was "denn der Husten mache" ... und dann geht es wieder von vorne los. Selten so was Nerviges gelesen.

Dem geneigten Leser scheint aufzufallen, dass ich über die Geschichte erst wenig erzählt habe ... stimmt, warum auch?

Die erwähnten Buchgegebenheiten und Eigenarten machen ein Weiterlesen qauasi unmöglich.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Walt und Lorraine Tucker in ihrer Wohnung im Hamburger Süden tot aufgefunden werden. Das amerikanische Ehepaar war als Paar religiösen Fanatismus und Waffennarrheit bekannt, was zu oben erwähntem US-amerikanischen Bezug spricht.

Was folgt, ist ein Gewühl aus Immobilienhaien, Korruption und all den schlechten Dingen, die man in das Buch reinpacken wollte.

Für mich ist der Kiez-Flair nur ein laues Lüftchen und offen gestanden war ich froh das Buch aus der Hand legen zu können.


== Schwedenbitter: Ein Hamburg-Krimi - Simone Buchholz ==

Nein, wirklich nicht. 12,99 Euro für die schöne Ausgabe mit abgerundeten Ecken ist es nicht wert. Der Hamburg-Krimi ist der erste und letzte dieser Art, der mein Bücherregal besucht hat - "entschuldigen Sie die Störung" gewissermaßen.


mr.matze hat insgesamt 37 Rezensionen angelegt.


 
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