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Krimi/Thriller: Undank ist der Väter Lohn
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Titel:      Undank ist der Väter Lohn
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      36
Autor:      Elizabeth George
ISBN-10(13):      3764500093
Verlag:      Blanvalet
Publikationsdatum:      1999
Edition:      1. Auflage
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
München 1999, OLn. m. ill. OSU, 728 Seiten, 8° (=Buchhöhe zwischen 18,5 u. 22,5 cm), Lesebändchen, Stempel auf Fußschnitt,
Aus der Amazon.de-Redaktion
Die preisgekrönte Romanautorin Elizabeth George A Great Deliverance, Well-Schooled in Murder ist wieder da mit Undank ist der Väter Lohn, der 10. Folge ihrer Lynley-Havers-Reihe.

Kriminalinspektor Thomas Lynley hat alle Hände voll zu tun: Zwei verstümmelte Leichen werden innerhalb eines prähistorischen Steinkreises in Derbyshire gefunden. Eine davon ist die der Tochter von Lynleys ehemaligem Mentor, Andy Maiden. Darüber hinaus wurde die Partnerin des Inspektors, Barbara Havers, vom Dienst suspendiert und wegen Körperverletzung und versuchten Mordes angeklagt. Wollte Havers wirklich einem ertrinkenden Kind das Leben retten oder hat sie einen Befehl verweigert? Warum hat sie dann auf den Kriminaloberinspektor geschossen, und wie könnte Lynley das moralisch rechtfertigen? Während er sich mit den Auswirkungen der radikalen Gehorsamsverweigerung seiner Partnerin herumschlagen muß, nimmt der Fall in Derbyshire entmutigend komplexe Formen an.

Wieder einmal präsentiert Elizabeth George eine kompliziert ineinander verschlungene Handlung, die den Leser durch fast 600 Seiten führt. Unterwegs begegnet der Leser reizenden Nebenfiguren -- von der unansehnlichen Phoebe, die die erste übel zugerichtete Leiche findet, bis hin zum würdevollen Andy Maiden: "Sein Gesicht war von Erschöpfung gezeichnet, und der Wuchs seines Backenbartes breitete sich von seinem Schnurrbart fächerartig aus und verdunkelte seine Wangen." Georges Anhänger bekommen natürlich auch einiges von dem geboten, wofür die Autorin am bekanntesten ist -- ihren anschaulichen Todesbeschreibungen: "Zu ihren Füßen lag ein junger Mann, zusammengekauert wie ein Fötus, von Kopf bis Fuß nur in Schwarz gekleidet -- die gleiche Farbe zierte das aufgeworfene, verbrannte Fleisch, das sich vom Auge bis zum Kiefer auf einer Gesichtshälfte streckte." --Rebekah Warren

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicEin berühmter Komponist begeht Selbstmord und einige Monate später werden in einem Moor die Leichen zweier junger Menschen gefunden. Auf den ersten Blick gibt es da keinen Zusammenhang. Inspector Thomas Lynley übernimmt die Ermittlungen - und diesmal wünscht er keine Zusammenarbeit mit seiner Kollegin Barbara Havers.

Wieder mal ein guter Krimi von Elizabeth George. Solide, spannend und komplex. Ich habe bereits die ersten drei Bücher dieser Autorin gelesen und konnte mir ein Bild des Ermittler-Duos Lynley & Havers machen. Und eigentlich war mir bis zu diesem Roman Thomas Lynley, der adlige Inspector, immer sympathisch. Aber nach "Undank ist der Väter Lohn" betrachte ich diese Figur mit ganz anderen Augen. In diesem Buch kommt Lynley eher arrogant und chauvinistisch rüber, ein reiches und von sich überzeugtes Arschloch. Er nimmt seiner Kollegin Barbara eine Befehlsmissachtung derart übel, dass er ihr nicht einmal zuhören will, als sie Parallelen zwischen dem Komponisten-Selbstmord und den Moor-Morden zieht und ihm einen glaubhaften Verdächtigen liefert.
Barbara Havers mag ich nach wie vor. Ein rüder, unglaublich sturer, krötenähnlicher Modemuffel mir einer Vorliebe für Süßes - eine solche Romanfigur trifft man in der Literatur eher selten. In diesem Buch fühlt man mit ihr, denn der "Verrat" Lynleys geht ihr ziemlich nahe. Und man gönnt es ihr, dass sie am Ende Recht behält.

Auch die Nebenfiguren sind glaubhafte, lebendige Personen. Egal, ob es sich um die Krankenpflegerin handelt, die auf einer Wanderung mit ihrem Hund die Leichen entdeckt, um die verzweifelten Eltern der Ermordeten oder um Barbaras Nachbar Azhar mit seiner redseligen kleinen Tochter. Sie alle bilden einen Rahmen, ohne den die Geschichte nur halb so gut wäre.

Elizabeth George schafft es meisterhaft, neue Spuren zu legen, in Sackgassen zu führen und Gedankengänge darzustellen. Ihre Bücher sind aus dem Krimigenre nicht mehr wegzudenken und das ist auch gut so!

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