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Krimi/Thriller: Cobra: Roman
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Titel:      Cobra: Roman
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      35
Autor:      Richard Preston
ISBN-10(13):      3426619520
Verlag:      Droemer Knaur
Publikationsdatum:      2001-09-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      432
Sprache:      Englisch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Cobra. Sonderausgabe.
Aus der Amazon.de-Redaktion
New York, in den späten 90er Jahren. Ein 17-jähriges Mädchen macht sich auf den Weg zu ihrer Privatschule, obwohl sie eine Erkältung hat. Leider ist Kate Moran talentiert, schön und die erste Figur, die in Richard Prestons erstem Roman auftaucht -- insofern sind ihre Überlebenschancen vermutlich relativ gering. Und tatsächlich -- bereits im Zeichenunterricht schießt ihr der Mukus aus der Nase, und sie ist äußerst desorientiert. In Sekundenschnelle, so scheint es, wird sie von Schüttelkrämpfen gepackt und kann absonderlicherweise nicht mehr aufhören, sich selbst zu beißen. Das einzige, was dem Leser bleibt, ist zu hoffen, daß sie schnell stirbt, aber Kates Körper muß vorher noch einige widerliche Anfälle über sich ergehen lassen, und der Autor -- ein jakobinischer Zeremonienmeister par excellence -- schildert sie uns in all ihren bizarren und blutigen Einzelheiten.

Das, was sich Kate eingefangen hatte, war eindeutig eine Erkältung ersten wissenschaftlichen Ranges. Prestons Heldin, Alice Austen, Ärztin bei den amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention, stellt bei der ersten von mehreren fesselnden Autopsieszenen fest, daß das Nervensystem des Mädchens praktisch zerstört wurde. Bis jetzt ist nur eine weitere Person bekannt, die auf gleiche Weise gestorben ist, aber hierbei handelt es sich um einen obdachlosen Mann. Austen muß die zwei Fälle, deren einziger gemeinsamer Nenner die U-Bahn zu sein scheint, in Zusammenhang bringen, bevor die Medien Wind davon bekommen und einen allgemeinen Paranoiarausch auslösen -- und bevor der Schöpfer des Virus wieder zuschlagen kann.

Cobra ist selbst ein Paranoiarausch, ein provokativer Thriller, der einen dazu veranlaßt, sich zu fragen, wieviel Bioterrorismus es in der wirklichen Welt tatsächlich gibt. Preston, am besten bekannt für seine erschreckende Chronik über den Ebola-Virus, Hot Zone und andere tadellos recherchierte Sachbücher, gibt sich nicht zufrieden mit schnellen, alptraumhaften Szenen. Sein Roman ist statt dessen eine komplexe, in ungemütlichen Tatsachen fest verankerte Moralität. Preston legt Wert auf die Vermittlung der "unsichtbaren Geschichte" der Biowaffentechnik und gleichermaßen des unbesungenen Heldenmuts seiner wissenschaftlichen Detektive (zusammen mit dem der Krankenschwestern und Techniker, die ihr Leben für die Medizin buchstäblich opfern). Wie ihrem Schöpfer, fehlt es diesen Figuren nicht an Humor -- so nennen sie diesen Virus aus Menschenhand "die ultimative Erkältung". Dem Leser werden dutzende von Szenen im Gedächnis bleiben, und er wird von nun an die U-Bahn, Nagetiere, Autopsieskalpelle und -- vor allem -- laufende Nasen mit ganz anderen Augen sehen.

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicRichard Preston hat hiermit, meiner Meinung nach, wohl seinen spannendsten Roman geschrieben. Leute mit schwachen Nerven und Zartbesaitete sollten die Finger von diesem Buch lassen. Wer jedoch gut recherchierte Wissenschafts-Thriller mag, wird diesen Roman lieben.
Der Autor nimmt bei den Obduktionen und Untersuchungen kein Blatt vor den Mund. Die Verfahren die hierfür ein Einsatz gebracht werden ausführlich und gut beschrieben, sodass sie auch für Laien verständlich sind. Zudem werden im Anhang des Buches die Fachausdrücke erklärt. Der ganze Roman zeigt, dass der Autor gut und viel recherchiert hat.
Das Buch wurde bereits 1997 geschrieben, ist aber immer noch erschreckend Real.
Prestons erfundene Geschichte könnte jederzeit bitterer Ernst werden. Sie zeigt außerdem wie machtlos die hoch entwickelte Medizin in Bezug auf neue Viren ist. Was ich weit erschreckender fand als den Roman selbst.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicIn Cobra geht es um böse Iraker, die an Biowaffen forschen, gute Amerikaner, die das verhindern wollen und ein durchgeknalltes Biochemie-Genie, das der Meinung ist, das Problem der Überbevölkerung alleine lösen zu müssen.
Die Idee ist wirklich gut und verstörend realistisch, aber die Umsetzung eher bescheiden. Das Buch ist massiv mit Klischees behaftet, sprachlich auf wenig beeindruckendem Niveau, hat ein gradezu peinliches Ende (natürlich opfert sich der Held für die Menschheit). Alles in Allem: gute Idee, nix draus gemacht.

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