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Krimi/Thriller: Das Zeichen des Widders: Mit Zeichnungen von Baudoin
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Titel:      Das Zeichen des Widders: Mit Zeichnungen von Baudoin
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      2474
Autor:      Fred Vargas
ISBN-10(13):      3351032501
Verlag:      Aufbau Verlag
Publikationsdatum:      2008-09-15
Edition:      1
Number of pages:      224
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Das Zeichen des Widders

23.05.2012 Bewertung:  4.5 Asmos vergibt 9 von 10 Punkten

Userpic

Paris wird von einer neuen Serie von Morden aufgerüttelt und Kommisar Adamsberg heftet sich an die Fersen des Killers. Ein typisches Abenteuer beginnt, das den Leser hinein in ein fesselndes Paris und auf die Türschwelle vieler interessanter Figuren bringt, die man nur allzu schnell lieb gewinnt.

 

Eine ganze Weile bin ich nun schon um diesen Comic herumgeschlichen. Ich liebe Vargas und ihre Bücher abgöttisch, aber das Stimmige und Fesselnde daran ist eben das Gesamtpaket und normalerweise kamen darin keine Zeichnungen vor. Schlussendlich obsiegte jedoch die Neugier und mir wurde ein zugegeben erschreckend kurzes Lesevergnügen zuteil.

Einerseits war ich überrascht, dass die Atmosphäre, die Vargas normalerweise mit ihren Beschreibungen erzeugt nicht vollkommen abwesend war, ganz im Gegenteil. Andererseits brauchte es eine Weile, um sich daran zu gewöhnen, dass Adamsberg plötzlich ein Gesicht bekommen hat. Und Danglard! Mein Gott, das Ganze passte absolut nicht zu den Bildern, die sich mein Hirn zu den Figuren gemacht hat. Zu Anfang war das durchaus ein Kampf, doch mit der Zeit habe ich mich mit der Bohnenstange von einem Adamsberg im Buch abgefunden [wird der Gute jemals als dürres Männchen beschrieben? Ich kann mich an Adjektive wie \"groß\" und \"schön\" erinnern, aber aus irgendeinem Grund hatte ich den Guten immer als etwas stämmigeren [nicht im Sinne von dick, sondern wirklich einfach nur gut gebaut] Mann im Hinterkopf. Dieses Bild muss ich wohl erst einmal überarbeiten.

Jedenfalls war es gewöhnungsbedürftig Adamsberg und Danglard über die Seite spazieren zu sehen, wohingegen ich die Geschichte an und für sich gelungen fand. Es war ein typischer Vargas-Krimi, von der Länge her mit anderen Kriminalgeschichten der Autorin vergleichbar [schätze ich, das Comicformat macht das Vergleichen schwer]. Natürlich ist es eine kurze Geschichte und mehr als zwei Stunden [wenn man zwischendurch mal was nascht und sich die Bilder ganz genau ansieht] sind wohl im Durchschnitt nicht drin, aber für die kurze Zeit war es eine überraschend angenehme Unterhaltung. Vor allen Dingen hab ich den Zeichenstil des Comics recht schnell lieb gewonnen und fand ihn [von der Darstellung einiger bekannter Charaktere einmal abgesehen] sehr passend und die Stimmung verstärkend. Vargas Dialoge kommen in diesem Format besonders gut zur Geltung und wurden stellenweise ziemlich geschickt in die Bilder eingearbeitet, auch indem immer wieder andere Methoden dazu verwendet wurden.

 

Fazit:
Als bekennender Vargas-Junkie ist man anfangs zwar vielleicht ein wenig skeptisch, aber ich für meinen Teil halte die Zusammenarbeit von Autorin und Zeichner durchaus gelungen, die Geschichte für \'typisch Vargas\' und Adamsberg nach wie vor für eine der sympathischten Figuren in der Krimiwelt!


Asmos hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


 
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