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Krimi/Thriller: Stille Post in Kleinöd: Ein Niederbayern-Krimi
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Titel:      Stille Post in Kleinöd: Ein Niederbayern-Krimi
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      2217
Autor:      Katharina Gerwens, Herbert Schröger
ISBN-10(13):      3492247695
Verlag:      Piper Taschenbuch
Publikationsdatum:      2007-01-01
Edition:      11
Number of pages:      336
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

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Beschreibung:      Product Description
Stille Post in Kleinöd Ein Niederbayern-Krimi
   


Rezensionen
Stille Post irgendwo.. nur bestimmt nicht in Niederbayern

08.12.2011 Bewertung:  0 Koldenhegt vergibt 0 von 10 Punkten

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Der Erzählstrang dieses Buches ist nicht allzu kompliziert gestrickt, der Inhalt lässt sich also recht knapp zusammenfassen:
Franziska Hausmann, eine Komissarin aus der Großstadt wird in ein kleines niederbayerisches Dorf gerufen, um einen Mordfall aufzuklären. Die Mitglieder des Dorfes werden vorgestellt, und der Leser darf selber auch ein bisschen rätseln, wer es denn nun gewesen ist. Am Ende wird die Geschichte ohne großes \"Tamtam\" aufgelöst.

Leider kann ich diesem Buch keinen einzigen Stern vergeben. Es strotzt nur so von Unstimmigkeiten. Zum Beispiel: Ein niederbayerisches Dorf aus nur 14 Einfamilienhäusern, aber dennoch mit Bürgermeister, Wirtshaus, Polizeistation, und und und...? Etwas unrealistisch, oder? (Mal abgesehen davon, dass ein niedernbayerisches Dorf normalerweise aus Bauernhöfen besteht, nicht aus Einfamilienhäusern...)
Das Buch lässt vermuten, dass die Autoren etwas schlampig mit der Recherchearbeit umgegangen sind.

Die Sprache ist zwar an den niederbayerischen Dialekt angelehnt, unterscheidet sich aber dennoch grundlegend von diesem. Dreifache Verneinungen kommen noch nichtmal im kleinsten Kaff in Bayern vor...
Ich verstehe zwar, dass ein Autor von Regio-Krimis darauf achten muss, die Sprache im Buch für jeden verständlich zu machen, aber ich befürchte eher, dass die Dialekt-Fehler in \"Stille Post in Kleinöd\" eher von der Unkenntnis der Region zeugen (Exakt, das Autorenpärchen kommt natürlich nicht aus Niederbayern) und nicht vom Versuch, das Buch für jeden zugänglich zu machen.
Leider ist auch der Schreibstil der Autoren recht \"primitiv\", eine gehobenere Sprache wäre wünschenswert...

Das wohl traurigste an diesem Buch ist, dass es über sogut wie gar keine Spannung verfügt. Die Charaktere sind oberflächlich, es fällt dem Leser schwer, sich in sie hineinzuversetzen.
Das Ende kommt zwar nicht unbedingt erwartet, lässt den Leser aber dennoch eher kalt.

Aufgrund der genannten Aspekte kann ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. Selbst die eingefleischtesten Fans von Regio-Krimis werden wohl ihre Probleme damit haben.


Koldenhegt hat insgesamt 12 Rezensionen angelegt.


 
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