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Krimi/Thriller: Der Augenjäger: Psychothriller
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Titel:      Der Augenjäger: Psychothriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      2156
Autor:      Sebastian Fitzek
ISBN-10(13):      B005E87EN4
Verlag:      Knaur eBook
Publikationsdatum:      2011-09-27
Edition:      eBook
Number of pages:      432
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Kurzbeschreibung
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen.
Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...
   


Rezensionen
Wieder ein spannungsgeladener Thriller von Fitzek

05.10.2011 Bewertung:  4.5 Etsas vergibt 9 von 10 Punkten

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Dr. Suker sitzt wegen der Vergewaltigung und Verstümmelung von Frauen in Untersuchungshaft. Aus dieser soll er bald entlassen werden, da die Beweise für seine Schuld fehlen, denn von der einzigen Zeugin, die noch am Leben ist, fehlt plötzlich jede Spur. Dies ruft Alina Gregoriev auf den Plan. Diese hat schon im Bestseller „Der Augensammler“ zusammen mit Alexander Zorbach den Mörder von Frauen und Kindern gejagt. Das Ende des „Augensammlers“ wird in „Der Augenjäger“ weiter- und zu einem Ende geführt, womit auch Zorbach wieder einen Auftritt hat. Die Polizei muss Suker also wieder laufen lassen und die blinde Alina gerät in einen Strudel aus Verwirrung und Gefahr.

 

Spannung, Rätsel, Verwirrung und sympathische ebenso wie unsympathische Charaktere führen den Leser durch eine atemberaubende Geschichte. Dabei mag man das Buch kaum noch aus der Hand legen, Seite um Seite geschehen neue, unglaubliche Dinge, die eine Leseunterbrechung nahezu unmöglich machen. Ich für meinen Teil musste mich wie schon beim Vorgänger wieder zwingen, doch genügend Schlaf zu bekommen. So viele Wendungen mit denen ich nie gerechnet hätte, die aber alles andere als unrealistisch wirken und so dazu verleiten immer weiter herausfinden zu wollen, welches Grauen und welcher Retter denn auf der nächsten Seite warten. Auch das Ende ist realistischer als so manches Ende eines Hollywood-Blockbusters.

 

Ein Psychothriller, der wieder zu fesseln vermag. Fitzek schafft es auch dieses Mal von Anfang an Spannung aufzubauen, diese zu halten und sogar kontinuierlich zu steigern. Der Leser wird so nicht mehr losgelassen. Kurz: Ein Wahnsinnsbuch!


Etsas hat insgesamt 70 Rezensionen angelegt.


Nichts für schwache Nerven!

23.10.2011 Bewertung:  5 Nazena vergibt 10 von 10 Punkten

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Der Augensammler ist identifiziert, aber noch lange nicht gefasst. Um seinen Sohn Julian zu retten, geht Zorbach auf die ungeheuerliche Forderung des Kidnappers ein.
Monate später ist Alina, die blinde Physiotherapeutin, wegen der Geschehnisse im Augensammler noch immer traumatisiert. Deshalb sagt sie nur sehr zögerlich zu, als Kommissar Stoya sie bittet, den Augenarzt Suker zu behandeln. Der sitzt in Untersuchungshaft, weil er mehrere Frauen vergewaltigt und verstümmelt haben soll. Da es kaum Beweise gibt, hofft Stoya, dass Alinas Gabe ihr weitere Hinweise liefert. Alina spürt tatsächlich etwas, aber dadurch rutscht sie in einen tiefen Strudel von Angst und Gewalt und gerät selbst ins Visier des Serienkillers.
Wie von Fitzek nicht anders gewohnt, fängt das erste Kapitel schon gleich unglaublich spannend an. Die Ereignisse setzen unmittelbar nach Ablauf der Frist im Augensammler an, dann wird die Geschichte nach mehreren Monaten aus Alinas Sicht weitererzählt. Als Blinde nimmt sie die Umwelt anders war und ist Gewalt auch ganz anders ausgesetzt. Meiner Meinung nach hat Herr Fitzek es ausgezeichnet geschafft, ihre Sinneswahrnehmungen und ihr Ausgeliefertsein zu beschrieben, ich habe das ganze Buch hindurch mitgezittert und fiebrig jede Seite umgeblättert. Fitzek bringt im wahrsten Sinne des Wortes den Puls zum Rasen, und wenn man ausgelesen hat, fühlt man sich wie nach einer rasanten Achterbahnfahrt. Vielfach wurde die außergewöhnliche Heilung und ein wenig das Ende kritisiert. Ich persönlich fand es plausibel, da tatsächlich ähnliche medizinische Fälle bekannt sind. Das Ende war glaubhaft, nicht schöngemalt. Nach einem solchen Trauma kann man sich nicht einfach hinsetzen und glücklich spielen (außer mit jeder Menge bunten Pillen). Fitzeks Charaktere sind unglaublich gut beschrieben und wirklichkeitsnah, während des Romans meinte man selbst, in der Haut des jeweiligen Protagonisten zu stecken- und fühlte sich fast selbst in Lebensgefahr. Insofern kann ich \"Nichts für schwache Nerven!\" nur zustimmen- meine haben jedenfalls gewaltig gezittert, und da Fitzek auch gerne mal liebgewonnene Personen über die Klippe springen lässt, war die Handlung zu keiner Zeit vorhersehbar. Alle fünf Minuten wurden meine eigenen Erwartungen vollends auf dem Kopf gestellt, die Handlung wirkte aber zu keiner Zeit konstruiert oder zu abwegig. Für mich ein bis ins letzte Detail überzeugender Psychothriller, daher gebe ich volle 5 Sternchen.


Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


Realitätsferne, aber spannende Unterhaltung

18.11.2011 Bewertung:  3.5 Nordlicht vergibt 7 von 10 Punkten

Userpic\"Der Augenjäger\" unterscheidet sich von Fitzeks vorherigen Büchern dadurch, dass hier nicht nur gelegentlich Figuren aus vorherigen Bänden auftreten, sondern dass der vorherige Fall \"Der Augensammler\" noch nicht abgeschlossen ist und deshalb während des ganzen Romans parallel zum neuen Fall weiterläuft. Dabei sind die Protagonisten dieselben wie im Vorgängerband: Alexander Zorbach und die blinde Alina Gregoriev. Während Alexander sich hauptsächlich mit der Jagd auf den Augensammler befasst, da dieser seinen Sohn Julian entführt und möglicherweise bereits getötet hat, soll Alina mit ihren \"medialen\" Fähigkeiten dabei helfen, stichfeste Beweise gegen Dr Zarin Suker alias \"Augenjäger\" zu finden. Mir persönlich war das zuviel und ich hätte es vorgezogen, wenn sich dieses Buch mehr mit dem Augenjäger und seinem interessanten Motiv befasst hätte.Der Autor bleibt seinem bewährten Konzept treu, die Kapitel sind relativ kurz gehalten, berichten in schnell wechselnder Folge aus unterschiedlichen Perspektiven und enden mit den fitzektypischen Cliffhangern, die zum schnellen Weiterlesen animieren. Die Handlung nimmt ca ab der Hälfte des Buchs immer mehr Fahrt auf und wird rasanter und spannender. Allerdings geht damit auch eine proportionale Zunahme der Abstrusität und Unglaubwürdigkeit einher. Vor allem die medizinischen Details über Zorbachs schwere Verletzung und wundersame Rehabilitation sind realitätsfern. Gut gefallen hat mir die originelle Art, wie Fitzek im letzten Kapitel mit den Erwartungen und Hoffnungen der Leser spielt, um dann ein für einen Fitzek-Krimi überraschend realistisches und vom Leser eher nicht erwartetes Ende zu präsentieren."Der Augenjäger\" bietet spannende Unterhaltung, kann aber nicht übermäßig ernst genommen werden. Ich möchte unbedingt zur Einhaltung der Reihenfolge 1. \"Augensammler\", 2. \"Augenjäger\" raten, falls man beide Bücher lesen möchte, anderenfalls könnte der Leser beim \"Augenjäger\" der Handlung nicht besonders gut folgen und hätte beim \"Augensammler\" keine spannende Lektüre mehr vor sich.

Nordlicht hat insgesamt 44 Rezensionen angelegt.


Nichts ist so, wie es scheint

12.06.2012 Bewertung:  4 smayrhofer vergibt 8 von 10 Punkten

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Der Augensammler ist zurück! Nachdem die Klärung der Identität, nicht jedoch die Festnahme des Täters in dem gleichnamigen Buch geglückt ist, geht die erbarmungslose Jagd im „Augenjäger“ weiter. Zu einem ersten Showdown kommt es , als man das vermeintliche Geiselversteck von Zorbachs Sohn Julian ausfindig gemacht hat. Doch alles, was Zorbach dort findet, ist eine Schachtel mit einer Pistole. Der Augensammler fordert Zorbach per Handy auf, sein Leben für das seines Sohnes zu opfern. Zorbach zögert zunächst, drückt dann aber doch ab. Ist das das Ende von Alexander Zorbach? Und kann Julian dadurch gerettet werden?

In einem zweiten, neuen Handlungsstrang lernen wir Dr. Zarin Suker kennen, einen erfolgreichen Augenarzt. Doch dieser hat ein dunkles Geheimnis: Er entfernt seinen Opfern die Augenlider und vergewaltigt sie dann anschließend. Anders als beim Augensammler hat die Polizei hier einen schnellen Fahnungserfolg zu verzeichnen, denn Suker ist bereits verhaftet worden. Leider gibt es ein Problem: fast alle Opfer haben sich das Leben genommen, und das einzige noch lebende Opfer Tamara Schlier ist nicht vernehmungsfähig. So hat die Polizei keine Handhabe, Suker länger festzuhalten. Nun tritt Alina Gregoriev, blinde Physiotherapeutin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und dem Leser bereits aus dem „Augensammler“ bekannt, auf den Plan: sie soll Suker „behandeln“ und dabei mehr über ihn in Erfahrung bringen. Und irgendwie scheint es eine Verbindung zwischen Suker und dem Augensammler zu geben, aber welche? Und dann wird da noch ein anderes Mädchen vermisst, die junge Nicola Strom. Die Polizei glaubt, dass das Mädchen lediglich von Zuhause ausgerissen ist, aber ihre Mutter hat bereits einen Hinweis bekommen... 

Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Wie beim Augensammler gelingt es Fitzek mit seinem rasanten Schreibstil die Geschichte sehr schnell voran zu treiben. Mit scheinbar ausweglosen Situationen und immer neuen Wendungen treibt er den Leser fast in den Wahnsinn. Aber während beim Augensammler die Jagd nach dem Täter im Vordergrund steht, ist „Der Augenjäger“ in der Handlung viel komplexer (schon allein durch die Jagd nach zwei Tätern) und tiefgreifender und macht dadurch mehr „Spaß“ (wenn man denn bei der Geschichte überhaupt von Spaß reden kann). Wieder stellt sich die Frage nach Schuld und Sühne, und wieder gibt es keine pauschale Antwort, sondern oft nur weitere Fragen. Und am Ende muss man sich eingestehen, dass man sich mehr als einmal getäuscht hat. Fazit: Nicht ist so, wie es scheint...

Wer die Möglichkeit hat, sollte sich noch die kleine Vorgeschichte „Letzte Hilfe“ durchlesen (gibt’s als kostenlosen Download). Hierbei lernt man jemanden kennen, der beim Augenjäger noch eine entscheidende Rolle spielen wird...


smayrhofer hat insgesamt 13 Rezensionen angelegt.


Wenn eine Fortsetzung mehr hält als sie verspricht

29.06.2012 Bewertung:  5 Pharo72 vergibt 10 von 10 Punkten

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Die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev lässt sich von der Berliner Polizei überreden, an ihrem neuesten Fall mitzuarbeiten. Es fehlt ein Beweis, den in Untersuchungshaft befindlichen berühmten Augenchirurgen Dr. Zarin Suker schrecklicher Verbrechen an Frauen zu überführen, denn die Kronzeugin ist wie vom Erdboden verschwunden. Alle anderen bisherigen Opfer, denen im wahrsten Wortsinn die Augen durch Entfernen der Lider geöffnet wurden, bevor Suker sie brutal vergewaltigt hat, haben nach ihrer Freilassung Selbstmord begangen. Mit ihrer besonderen Gabe - Alina kann in die Zukunft sehen - soll es gelingen, den Psychopathen auf frischer Tat zu stellen. Auf was sich das Medium dabei einlässt, hätte es sich in seinen schrecklichsten Albträumen nicht vorstellen können.

Meine Meinung:

Fitzek höchstselbst stellt seinem neuen Roman „Der Augenjäger“, der nicht nur in der Ähnlichkeit des Namens begründet eine Fortsetzung des davor erschienenen Buches „Der Augensammler“ ist, eine Warnung voran. Dem kann ich nur zustimmen. Solltet ihr irgendwann vorhaben, den Augensammler zu lesen, tut das unbedingt vor der Lektüre des Augenjägers, denn sonst könnt ihr es auch gleich sein lassen. Das werdet ihr spätestens beim Zuklappen des vorliegenden Buches feststellen, aber dann ist es halt zu spät, diesen Fehler zu korrigieren.

Was kann ich nun über den neuen Psychothriller sagen? Zuallererst, er wurde von mir sehnsüchtig erwartet, und ich bin an keiner Stelle enttäuscht worden. Es gibt einige Stimmen, die kritisieren, dass die Hauptfiguren des ersten Buches - Alexander Zorbach und Alina Gregoriev - zu sehr in den Focus rücken und der neue Serientäter fast zur Nebensache gerät, aber das hat mich nicht gestört. Schließlich ist es kein Einzelroman, sondern eine Fortsetzung. Wie sehr wird erst zum Ende deutlich und sorgt für ein echtes Schockerlebnis.

Mich fasziniert an Fitzek immer wieder aufs Neue, und ich habe noch nicht mal alle seine Bücher gelesen, das Talent, den Leser komplett in die Irre zu führen. Er legt die Spuren so geschickt und mit doppeltem Boden, dass man immer wieder drauf reinfällt. Nicht erst seit diesem Buch ist bekannt, dass er ein Meister des gemeinen Cliffhangers ist, der auch mich unerbittlich dazu gezwungen hat, immer und immer weiter zu lesen, auch wenn der Körper oder zumindest die Augen nach einer Ruhepause schreien. Die ständig wechselnden Perspektiven, das lauernde Grauen im Hintergrund, die Herzklopfen verursachende Spannung – all das zeichnet auch diesen Fitzek wieder aus.

Einfach nur genial auch sein „letztes Kapitel“ – wer will schon Hollywood? Ihr müsst es lesen, um das zu verstehen. Hier merkt man mal wieder, dass sich Sebastian Fitzek selbst nicht zu ernst nimmt. Dass dieser so sympathische Autor sein Werk durch die Umsetzung als Theaterstück wie in „Der Seelenbrecher“ oder die mit Hollywoodgrößen wie Eric Roberts besetzte Verfilmung von „Das Kind“ krönen darf, hat er mehr als verdient. Ich bin jedenfalls schon jetzt auf sein nächstes Meisterwerk gespannt.


Pharo72 hat insgesamt 83 Rezensionen angelegt.


Direkte Fortsetzung von \"Augensammler\"

01.07.2012 Bewertung:  4 Leseratte88 vergibt 8 von 10 Punkten

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Der „Augenjäger“ ist die direkte Fortsetzung vom „Augensammler“, über dessen Gräueltaten ich vor einiger Zeit gelesen hatte.

Noch unter dem Tod seines Sohnes leidend, sieht sich Zorbach von einer neuen Bedrohung konfrontiert - Dr. Suker. Der besagte Augenchirurg ist eine Koryphäe in seinem Beruf, doch das hindert ihn nicht, nachts jungen Frauen die Augenlider abzuschnipseln und sie dermaßen zu misshandeln, dass sie lieber Suizid begehen, als die Torturen des Chirurgen weiter über sich ergehen zu lassen ...

Nachdem ich das Gefühl der Opfer verinnerlicht hatte, die ihrer Augenlider beraubt der eigenen Vergewaltigung beizuwohnen hatten, war mir keine sehr ruhige Nacht vergönnt. Dabei waren Fitzeks Schilderungen gar nicht einmal so detailliert grausam. Dennoch, allein schon die Vorstellung genügte (mir).

Ich will nicht allzuviel über den Inhalt verraten, meine Meinung zum Roman hingegen schon: Sebastian Fitzek ist ein hervorragender deutscher Thriller-Autor. Auch wenn sich ab und zu Logikfehler eingeschlichen haben, tat dies der enormen Spannung keinerlei Abbruch. Überraschende Wendungen, ein flottes Tempo von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel, Protagonisten, die sich auf eine Weise verhalten, wie man es nie von ihnen erwartet hätte, und ein Ende, das einen völlig erschöpft zurücklässt und geradezu nach einer Fortsetzung schreit.


Leseratte88 hat insgesamt 5 Rezensionen angelegt.


2. Band der Augenarzt Reighe

16.09.2012 Bewertung:  5 chatty68 vergibt 10 von 10 Punkten

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Auch im zweiten Band der Augenarzt Reihe geht es um Zarin Suker, einen der besten Augenärzte weltweit. Dieses Mal möchte er Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin mit seherischen Fähigkeiten, die Blindheit nehmen und und das Augenlicht wiedergeben. Dafür geht er über Leichen! Alexander Zorbach, noch auf der Suche nach seinem Sohn, findet das vermeindliche Versteckt und ... - erschießt sich. Zumindest lässt die Polizei Suker in diesem Glauben. Aber der Augenarzt ist schlauer und hat das Spiel durchschaut. Die Jagd geht weiter!

Auch der zweite Band, nach "Der Augensammler" fesselt den Leseer von der ersten bis zur letzten Seite. Die Spannung ist immer gleichbleibend auf hohem Niveu, so dass man das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen möchte.

Es handelt sich zwar um eine eigenständiche Geschichte, jedoch sollte man trotzdem den ersten Band gelesen haben, um die Protagonisten Alina und Alexander besser zu verstehen und auch der Dramatik besser folgen zu können.

Ein Pyschothriller auf 420 Seiten!


chatty68 hat insgesamt 17 Rezensionen angelegt.


Der Augenjäger

17.05.2015 Bewertung:  5 urmeli vergibt 10 von 10 Punkten

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Der bekannte Augenchirurg Dr. Zarin Suker wird aus der Untersuchungshaft entlassen, obwohl die Berliner Polizei überzeugt davon ist, dass er als Arzt zuerst Frauen die Augenlider operativ entfernte und sie anschließend vergewaltigte. Die einzige Kronzeugin ist spurlos verschwunden und die anderen Frauen haben sich nach langem Martyrium selbst das Leben genommen. Die Polizei erhofft sich Hilfe von der blinden Physiotherapeutin Alina, doch sie ahnt nicht, wie sehr sie in diesen Fall hinein gezogen wird.

Zu Beginn des Thrillers warnt Sebastian Fitzek davor, dieses Buch vor dem „Augensammler“ zu lesen. Der Augenjäger hat zwar eine eigene Handlung, doch es gibt immer wieder Bezüge zum Augensammler und auch ein nicht abgeschlossener Fall wird im Augenjäger geklärt, sodass dieser Hinweis durchaus sinnvoll ist.

Sebastian Fitzek hat eine ganz besondere Schreibweise, sehr spannend aber auch teilweise sehr brutal. Der Thriller ist nichts für schwache Nerven. Mehrere Handlungsstränge, immer wieder wechselnde Perspektiven und neue Spuren sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.


urmeli hat insgesamt 92 Rezensionen angelegt.


 
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