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Krimi/Thriller: Der Vollstrecker
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Titel:      Der Vollstrecker
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      2063
Autor:      Chris Carter
ISBN-10(13):      3548281109
Verlag:      Ullstein Taschenbuch
Publikationsdatum:      2011-07-15
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      496
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Der Vollstrecker
   


Rezensionen
Lesen auf eigene Gefahr...

29.07.2011 Bewertung:  5 CabotCove vergibt 10 von 10 Punkten

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Chris Carter lässt dem Leser gleich zu Anfang seines Buches das Blut in den Adern gefrieren: ein Priester wird ermordet; ihm wird der Kopf abgehackt und durch einen Hundekopf ersetzt. Vor seinem Tod zeigt der grausame Täter dem Priester noch ein Foto und dieser begreift, warum der Täter ihn töten wird.

Um den Altar ist ein Kreis aus Blut gezogen, der Täter hat offenbar das Blut des Priesters getrunken, ein völlig verängstigter Ministrant findet Vater Fabian. Bei der Obduktion entdeckt man die Zahl 3 auf der Brust des Priesters – mit Blut geschrieben; doch es ist nicht das des Priesters... Der Hinweis auf ein weiteres Opfer ? Nr. 1, 2 oder gar schon Nr. 4 ??

Die Maklerin Amanda Reilly wird bei einem Besichtigungstermin von einem Interessenten in seine Gewalt gebracht und gefoltert. Auch ihr zeigt der Täter ein Foto, das ihr klar macht, warum auch sie des Todes ist. Offenbar bestraft der Täter seine Opfer äußerst brutal für Verfehlungen in ihrer Vergangenheit, die er ihnen mithilfe dieser Fotos erneut vor Augen hält...

Der sadistische Killer kennt die schlimmsten Alpträume seiner Opfer.

{Mehr verrate ich an dieser Stelle besser nicht, denn ich möchte niemandem den Spass verderben, diesem tollen Thriller selbst zu folgen...}


Mit den Fällen betraut werden Robert Hunter und Carlos Garcia, sein etwas jüngerer Partner vom Morddezernat I. Hunter ist ein eher unkonventioneller Detective, der nicht immer viel von Regeln und ihrer Einhaltung hält, der seinen Job aber sehr gut macht und sich Respekt bei den Kollegen verdient hat. Garcia ist charakterlich ein anderer Typ, weswegen sie sich gut ergänzen, sowohl beruflich als auch privat.


Das Cover ähnelt mir auch zu sehr dem des „Kruxifix-Killers“, auch da hätte ich mir mehr Einfallsreichtum gewünscht. Vielleicht schon mal für das nächste Buch von Carter vormerken, dass es hoffentlich geben wird, denn ich für meinen Teil bekomme nicht genug von ihm !


Bemerkenswert an diesem Autor finde ich seinen Werdegang: erst hat er für die Staatsanwaltschaft gearbeitet, dann Musik gemacht.. Das passt ja nun mal nicht wirklich zusammen. Aber man merkt seinen Büchern absolut an, dass er psychologisch fundierte Kenntnisse hat. Vielleicht fließt ein wenig der Leichtigkeit vom Musikmachen in den Charakter von Robert Hunter ein, der doch sehr ungewöhnlich daher kommt, wie ich finde, das aber positiv gemeint, denn er ist genau die richtige Mischung aus hartem, kompromisslosem und nettem Kerl, mit dem man glatt ein Bier trinken gehen und über die Tag sprechen möchte. Seine Liebesgeschichten beschränken sich auf One-Night-Stands, einerseits aufgrund seines Jobs, andererseits ist er auch ganz gern allein, mag gute Bücher und einen gepflegten Single Malt. Dass der Autor auch die Hintergründe und Vergangenheit des Protagonisten beleuchtet, rundet das Bild noch schön ab und passt hier auch sehr gut psychologisch. Auch Einiges aus „Der Kruzifix-Killer“ wird erwähnt (z. Bsp. wie Garcia sich verletzt hat) zur Verdeutlichung.


Chris Carter liest man auf eigene Gefahr... Wer lieber psychologische Spannung mag, wird diesen Thriller wohl zu blutig finden... Für zarte Seelchen ist er jedenfalls nichts ! Carter schreibt schonungslos, so dass zart besaiteten Personen evtl. schlecht wird, denn auch brutal-blutige Szenen erspart er uns nicht. Ich lese schon mal gern Horror, u.a. Richard Laymon, und bin harte und schockierende Szenen auch bei Bücher gewohnt und fand daher Chris Carter ´s zweites Buch ganz phantastisch; auch in Ermangelung des ersten, das aber bereits bestellt ist, so überzeugt hat mich der Autor von sich.


Die Spannung entwickelt sich von der ersten Seite und hält auch konstant; fast möchte ich sagen, sie steigert sich sogar immer weiter, auch wenn man das am Anfang gar nicht mehr für steigerungsfähig hält, weil Carter gleich so hoch einsteigt. Die Kapitel sind nicht zu lang, was aber bei diesem Buch auch egal wäre, da man es einmal angefangen sowieso nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich habe es schon zig Mal weiterempfohlen und habe nur Gutes gehört. Bleibt zu hoffen, dass Chris Carter eine lange Karriere als Thriller-Autor bevorsteht. Wenn er in dem Stil weiterschreibt, habe ich da allerdings gar keine Zweifel.


Für mich ganz klar eine Kaufempfehlung an alle, die durchgehende Spannung bei Thrillern mögen, die einen fast nötigt, in die Sofakissen zu kneifen vor lauter Thrill, aber nichts für zartbesaitete Krimileser.


CabotCove hat insgesamt 39 Rezensionen angelegt.


Phobien der Vergangenheit

14.08.2011 Bewertung:  5 zahnfee vergibt 10 von 10 Punkten

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Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus.
Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten, denn er kennt ihre Phobien !
Und er nummeriert seine Opfer. Robert Hunter und Garcia sind ständig auf der Jagd nach den Hintergründen, denn die Opfer hatten keinerlei Berührungspunkte.
Erst als die Ermittler ganz weit in die Vergangenheit gehen finden sie Gemeinsamkeiten und fiese Geheimnisse.

Ein packender Thriller, den man nicht aus der Hand legen kann. Schon der Vorgänger, \" Der Kruzifix - Mörder \" hatte mich sehr beeindruckt und so freute ich mich, den aktuellen Band von meiner Arbeitskollegin leihen zu dürfen.
Herrlich unaufgeregte Ermittler OHNE Probleme ermitteln mit Herz und Köpfchen in einer sehr detailliert ausgearbeiteten Geschichte. Hunter und Garcia gefallen mir ganz wunderbar als Ermittlerteam, jenseits vom Mainstream mit problembeladenen abhängigen heuntergekommen Wracks wo die Krimihandlung vor lauter Problemen in den Hintergrund gerät. Robert Hunter ist hochintelligent und liest sehr viel. Nun ja manchmal hat mich das ein wenig genervt...Er könnte ja manche Sachen wenigstens mal googeln müssen, dann kommt man als Leser ein bisschen besser hinter seinen Gedankensprüngen hinterher.
Der Täter lässt den Leser zeitweise teilhaben an seinen perfiden Ideen und Plänen aber ich habe ihn bis zum Ende nicht erkannt. Gut gemacht Herr Carter. Auch der Plot ist gut strukturiert und durchdacht die Geschichte hat keine Stolperstellen. Die Jugendliche Monica fügt sich ganz gut in die Geschichte ein und bildet einen starken Kontrast zum absolut kühl vorgehenden Killer. Sprachlich ist der Roman schnörkellos flüssig zu lesen und ohne überflüssigen Schnick - Schnack. Ein sehr straighter \"Who dunnit\" eigentlich ein klassischer Krimi, der allerdings durch die beschriebenen Grausamkeiten nur als Thriller deklariert werden kann.

Wer jetzt noch kein Chris Carter Fan ist wird es nach diesem Pageturner sein !


zahnfee hat insgesamt 16 Rezensionen angelegt.


Hunter & Garcia II

18.10.2011 Bewertung:  5 haTikva vergibt 10 von 10 Punkten

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Der Killer hat es auf bestimmte Ängste seiner Opfer abgesehen und scheint etwas ganz Besonderes dabei zu bezwecken.

Es ist kurz vor Weihnachten, als Hunter und sein Partner Garcia zu einem Tatort gerufen werden, bei dem einem das Blut in den Adern gefrieren könnte.
Alles deutet auf einen Ritualmord hin, denn es handelt sich bei dem Opfer um einen geköpften Priester. Sein Leichnam wurde in seinem eigenen Blut regelrecht in Pose gelegt.
Kurz darauf gibt es eine neue Leiche und die Annahme, dass es sich bei beiden Fällen um einen Mörder handelt, wird durch eine Kleinigkeit bei dem zweiten Leichnam bekräftigt. Trotz total unterschiedlicher Tötungsweisen gab es eine Winzigkeit, die sie gemeinsam haben.

Hunter und Garcia begannen mit den kleinsten Anhaltspunkten und arbeiteten rund um die Uhr. Denn sie bekamen neben den Medien auch noch Druck von ihrem neuen Boss, Captain Blake und vom Bürgermeister persönlich, was ihre Arbeit etwas beeinträchtigte.
Erst als sie Hilfe von einer außen stehenden Person bekamen, kamen sie dem Täter immer näher. Doch mit dieser Person arbeiteten sie nicht immer regelkonform zusammen, was einige Spannungen mit dem Captain nach sich zog und Konsequenzen hatte.
Dazu gab es noch eine Reporterin, die durch diesen Mörder ganz groß rauskommen möchte. Dass sie dadurch allerdings die Ermittler und eine Zeugin in große Gefahr bringt, schien ihr egal zu sein ...

Der Roman ist ein atemberaubender Thriller, der dem ersten Teil \"Der Kruzifix-Killer\" in nichts nachsteht!
Die Spannung war von Anfang an zum Greifen präsent. Es gab viele dramatische Szenen, die mir eine Gänsehaut bescherten. Für zartbesaitete ist der Roman definitiv nichts, da die Taten sehr genau geschildert wurden. Es fließt viel Blut und auch die Entstellungen der Opfer wurden sehr detailreich beschrieben.

Parallel zur Sicht der leitenden Ermittler wurde mir auch noch die des Täters gezeigt, was mir den Rundumblick in der Geschichte gab.
Alle Figuren wurden gut dargestellt, die wichtigsten Ereignisse waren fast bildhaft beschrieben.
Auch das Privatleben der zwei Detectives wurde am Rande immer wieder mit einigen Worten erwähnt, was den Roman meiner Meinung nach abrundete.

Herausragende Situationen und Sätze wurden kursiv dargestellt. Ebenso Rückblicke von einzelnen Figuren. Diese Einblicke gaben mir zu den allgemeinen Beschreibungen der Protagonisten zusätzliche Erkenntnisse von ihrer Vergangenheit.
Die Kapitel waren sehr kurz gehalten und hatten häufig einen Cliffhanger, wodurch ich gezwungen war, immer weiter zu lesen. Somit hatte ich das Buch in wenigen Tagen durch.
Nun freue ich mich darauf, wenn es wieder heißt, die Detektives Hunter und Garcia ermitteln wieder.

Fazit:
Ein fantastischer Roman, der alles beinhaltet, was ich mir von einem guten blutigen Thriller wünsche!
Ich vergebe die volle Punktzahl: fünf Sterne.


Hunter & Garcia:
1. Der Kruzifix-Killer
2. Der Vollstrecker


haTikva hat insgesamt 117 Rezensionen angelegt.


Wenn Albträume lebendig werden

18.02.2012 Bewertung:  5 KimVi vergibt 10 von 10 Punkten

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Wenn Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia an einen Tatort gerufen werden, dann kann man davon ausgehen, dass es sich um keinen normalen Einsatz handelt. Denn die beiden ermitteln gewöhnlich bei Serienmördern oder besonders schweren Mord- oder Gewaltverbrechen. Wenige Tage vor Weihnachten wird in einer kleinen Kirche ein brutal ermordeter Priester aufgefunden. Von seinem Kopf fehlt jede Spur, stattdessen nimmt ein Hundekopf den Platz ein. Dieser Anblick lässt selbst den erfahrenen Ermittlern das Blut in den Adern gefrieren. Auf der Brust des Toten wird wenig später die mit Blut geschriebenen Zahl Drei entdeckt. Haben Hunter und Garcia es mit einem wahnsinnigen Serienkiller zu tun? Schon bald stellt sich heraus, dass der Priester seit Jahren von einem wiederkehrenden Albtraum heimgesucht wurde, in dem er enthauptet und sein Kopf von einem Hundekopf ersetzt wurde. Wenig später scheint der gleiche Täter erneut zuzuschlagen, denn eine Frau, die wahnsinnige Angst vor Feuer hatte, wird regelrecht durchgeschmort und entsetzlich verbrannt aufgefunden. Woher kennt der Täter die geheimen Ängste seiner Opfer und warum lässt er sie Wirklichkeit werden?

Meine Meinung

\"Der Vollstrecker\" ist nach \"Der Kruzifix-Killer\" der zweite Fall, in dem Robert Hunter und Carlos Garcia ermitteln. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie durchaus unabhängig voneinander lesen. Um der Weiterentwicklung des Teams und den privaten und beruflichen Nebenhandlungen problemlos zu folgen, empfiehlt sich, wie bei jeder Bücherserie, die Einhaltung der Reihenfolge.

Bei diesem Thriller gibt es keine langsame Eingewöhnungsphase. Er startet bereits mit hohem Tempo, da man dem Mörder sofort dabei über die Schulter schaut, wie er eines seiner Opfer quält und dafür sorgt, dass die schlimmsten Albträume des Todeskanditaten grausame Realität werden. Die Identität des Killers wird dabei nicht gelüftet, man merkt allerdings sofort, dass man es mit einem eiskalten Menschen zu tun hat, der die Ängste seiner Opfer genießt. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen der Folterszenen und der grausam zugerichteten Leichen, dürfte dieser Thriller eher für hartgesottene Genre-Liebhaber geeignet sein.

Hunter und Garcia wirken auch in diesem Band wieder sehr sympathisch. Obwohl die beiden hochintelligent sind und zu den besten ihres Fachs zählen, hat man nicht den Eindruck, dass sie zu sehr von sich eingenommen sind. Die beiden müssen sich in diesem Band an ihre neue Vorgesetzte gewöhnen. Auch dieser Teil der Handlung ist interessant und lässt die entsprechenden Charaktere glaubhaft und lebendig wirken. Täter, Opfer und weitere Nebencharaktere füllen die Story mit Leben. Es fällt leicht, sich auf die unterschiedlichen Protagonisten einzustellen.

Aufgrund des spannenden Einstiegs ist man sofort mitten im Geschehen. Genau wie die beiden Ermittler, steht man vor dem Rätsel, woher der Killer die geheimen Ängste seiner Opfer kennt und warum er ausgerechnet diese Personen auswählt. Man beobachtet das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven und schaut dabei sowohl dem Täter, als auch den späteren Opfern über die Schulter. Außerdem bekommt man einen umfangreichen Einblick in die Ermittlungen. Chris Carters Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar, sodass man förmlich über die Seiten fliegt. Es gelingt ihm dabei mühelos falsche Fährten auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Die Jagd nach dem brutalen Serienkiller sorgt deshalb für Hochspannung und Nervenkitzel. Da Chris Carter seinen Thriller in relativ kurze Kapitel unterteilt, die meist an spannenden Stellen enden, fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Man gerät in den Sog der blutigen Ereignisse und kann den Fall erst zu den Akten legen, sobald man den Täter und sein Motiv kennt.

Ich vergebe begeisterte fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für Genre-Liebhaber, die vor grausamen und blutigen Folterszenen nicht zurückschrecken. Mir hat dieser Band deutlich besser gefallen, als der erste Fall der beiden Ermittler und deshalb freue ich mich schon sehr auf die bereits angekündigte Fortsetzung \"Der Knochenbrecher\".


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Angst

21.06.2012 Bewertung:  5 NiliBine70 vergibt 10 von 10 Punkten

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Hunter und Garcia ermitteln wieder. Alles beginnt mit einem scheinbaren Ritualmord an einem Priester. Er wird von einem Ministranten im Altarraum einer Kirche in Los Angeles gefunden, drapiert inmitten einer blutigen Szene, auf seinem Hals ein aufgepfropfter Hundekopf. Hunters Argwohn wird geweckt, alles wirkt zu konstruiert. Mit seinem analytischen Gespür geht er auch nach den folgenden Morden, eine Frau wird bei lebendigem Leib in einem zum Verkauf stehenden Haus vor dem Kamin langsam „gekocht“, eine weitere wird in ihrer Wanne ertränkt, nicht nach dem Offensichtlichen, sondern sieht dahinter.

Erschwert wird alles, da ein junges Mädchen, Mollie, sich an die Polizei wendet mit der Erklärung, sie hätte etwas „gesehen“, was mit den Morden zusammenhängt. Dieses „Sehen“ erweist sich aber als eine Art von Hellsichtigkeit, sie sieht oder glaubt zu sehen, was der Mörder sieht. Nur glaubt natürlich erst mal niemand an diese Geschichte. Außer Hunter. Seine neue Vorgesetzte setzt ihm die Pistole auf die Brust, als eine allzu ehrgeizige Reporterin die Verbindung zu dem jungen Mädchen an die Öffentlichkeit zerrt und damit das Augenmerk auf diese esoterische Seite lenkt und die Polizei und ihre Ermittlungsmethoden der Lächerlichkeit preisgibt.

Doch auch der gnadenlose Killer, der offensichtlich die größten Ängste seiner Opfer weidlich ausnutzt, um sie bis zum Schluss zu quälen, scheint sich an ihre Fersen geheftet zu haben. Die Lösung dieses Falls scheint nicht greifbar und als dann auch noch das Leben von Garcia in Gefahr gerät, scheint alles zu eskalieren.

Blutige Tatorte, perfide Taktiken, ungreifbar, hier wurde wieder ein Täter ersonnen, wie ihn der geneigte Thrillerleser liebt. Die Spannung wird schier unerträglich, die Intelligenz von Hunter beim Lösen des Falls erfreut einen und es gibt eigentlich für mich nur einen einzigen Kritikpunkt: Warum musste Garcia wieder als Opfer herhalten? Das hat mich gestört. Da waren dann die Parallelen zum Erstling „Der Kruzifix-Killer“ für meine Begriffe zu stark und es war auch klar, wie sich alles auflöst und das mag ich in der Regel nicht.

Ansonsten hat Chris Carter eigentlich alles richtig gemacht, er ist seinem Stil treu geblieben, hat auch die Personen weiter schön ausgearbeitet, bringt Garcias Familie auch mehr ins Rampenlicht und ebenso Hunter mit all seinen Problemen.

Bleibt zu hoffen, dass bald ein Nachfolger kommt und Hunter und Garcia erneut einem kranken Hirn das Handwerk legen können!


NiliBine70 hat insgesamt 188 Rezensionen angelegt.


 
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