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Krimi/Thriller: Der Frauenjäger
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Titel:      Der Frauenjäger
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1940
Autor:      Petra Hammesfahr
ISBN-10(13):      3805250142
Verlag:      Wunderlich
Publikationsdatum:      2011-02-24
Edition:      Hardcover
Number of pages:      432
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
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Rezensionen
Überlebenskampf in völliger Dunkelheit

28.03.2011 Bewertung:  3.5 antjemue vergibt 7 von 10 Punkten

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Von der deutschen Krimiautorin Petra Hammesfahr habe ich schon einige Bücher gelesen. Bei manchen ging ich regelrecht fest, von einigen war ich eher enttäuscht. Alles in Allem hatte ich

die Autorin

aber als gute Krimi-Schreiberin in Erinnerung. Petra Hammesfahr ist verheiratet und Mutter von 3 Kindern. Die 1951 in Titz (Nordrhein-Westfalen) geborene deutsche Schriftstellerin und Drehbuchautorin interessierte sich schon sehr früh für die Schreiberei. Allerdings wollte ihre Mutter, dass sie etwas Vernünftiges lernt, so dass sie erst einmal Einzelhandelskauffrau wurde. Als sie zum zweiten Mal verheiratet war, widmete sie sich wieder dem Schreiben. Allerdings musste sie erst einmal mehr als 150 Absagen hinnehmen, bevor eine Zeitschrift (Playboy - Juni 1989) erstmals eine ihrer Kurzgeschichten veröffentlichte. Ihr erster Roman erschien 1991. Seit Mitte der 90er Jahre zählt sie zu den erfolgreichsten deutschen Krimi-Autoren (Quelle: wikipedia.de)

Die Vorankündigung für ihr neues Buch „Der Frauenjäger“:

„Während dein Leben perfekt scheint, lauert Er im Dunklen.
Keiner weiß, dass es ihn gibt. Niemand hat die Zeichen erkannt, niemand die Frauen gefunden. Frauen, die seiner Meinung nach Parasiten sind, die sich von ihren Männern aushalten lassen und diese betrügen.
Auch Marlene muss nicht arbeiten. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Unternehmensberater, sie hat zwei wohlgeratene ältere Kinder, ein Haus – kurz: alles, was man braucht. Nur das Gefühl, gebraucht zu werden, das fehlt ihr oft. Nur zu gerne hilft sie ihrem alten Freund Andreas Jäger aus der Klemme.
Kurz darauf erwacht Marlene in totaler Schwärze und erinnert sich nicht, wie sie in diese Finsternis geraten ist.“


weckte mein Interesse, die Leseprobe (http://www.rowohlt.de/fm/131/Hammesfahr_Frauenjaeger.pdf) fand ich sehr ansprechend. Deshalb bewarb mich für eines von 100 Vorableseexemplaren. Die Glücksfee war mir hold, so dass ich das Buch noch vor dem Erscheinungstermin (15.02.2011) lesen durfte.

Was hat Marlene getan?

Der Prolog bediente wirklich alle Klischees, die man als Vielleser von Krimis und Thrillern so kennt. Aber im Gegensatz zu anderen Büchern, in denen mich so etwas stört, las ich das in diesem Buch mit einer nahezu morbiden Faszination. In einem schwarzhumorigen, sehr flüssigen und wertungsfreien Schreibstil, berichtet die Autorin in der Erzählperspektive, wie sich bei dem noch unbekannten Mörder, der Hass auf fremdgehende Frauen entwickelte und wie er dann später – als Rächer der betrogenen Männer - seine ersten Opfer fand.

Die Haupthandlung beginnt mit Opfer Nummer 9. Marlene Weißkirchen. Das erste Opfer, das von der Autorin namentlich erwähnt wird und das erst einmal überhaupt nicht weiß, dass sie ein Opfer ist. Ich erfahre im weiteren Verlauf sowohl ihre, als auch die Lebensgeschichten ihrer Freundinnen, die seit der Grundschule stets und ständig in ihrer Nähe sind. Irgendwann geht Marlene natürlich auf, dass ihre Situation weder den Kopfschmerzen noch einem bösen Traum geschuldet ist. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, kämpft sie.

Der flüssig zu lesende und trotzdem sehr bildhafte Schreibstil setzte sich auch in der Haupthandlung fort. Die Unterteilung in zwei Handlungsstränge - Gegenwart und Vergangenheit von Marlene – empfand ich anfangs als sehr spannungsfördernd. Vor allem, da Marlene, nach allem was ich von ihr und ihrem Leben lesen kann, eigentlich überhaupt nicht in das Beuteschema des im Prolog kennengelernten Mörders passt.

Doch zwischenzeitlich kam dann bei mir das Gefühl auf, dass die Autorin in der Vergangenheit zu weit ausholte und in der gegenwärtigen Situation nicht recht voran kam. So kämpfte ich mich bis zu dem Zeitpunkt, an dem Marlene richtig klar wurde, dass sie in Gefahr schwebt und mit ihrem Überlebenskampf begann, durch einige Längen. Dann wiederum konnte ich das Buch bis kurz vor dem Schluss kaum noch aus den Händen legen.

Fesselnder Überlebenskampf

Zum Einen gestaltete sich der Kampf von Marlene in der Dunkelheit als überaus mitreißend, zum Anderen legte die Autorin mit ihren Rückblicken Spuren aus und ließ viel Spielraum für Verdachtsmomente und Spekulationen. In dieser Phase ließ sich die Autorin auch wieder zu etlichen schwarzhumorigen Äußerungen hinreißen, die mich trotz der prekären Lage von Marlene, hin und wieder zu einem lauten Lacher veranlassten.

Das Ende war mir dann fast zu ernüchternd und ein bisschen zu viel Happy End. Aber vielleicht lag das auch nur daran, dass sich keiner meiner Verdachtsmomente auf die mir im Laufe des Romans bekannt gewordenen Charaktere bestätigte. Alles in allem empfand ich „Der Frauenjäger“ aber doch als recht unterhaltsame Zwischendurch-Krimi-Lektüre. Persönlich würde ich es mir selbst aber nicht als gebundene Ausgabe kaufen, sondern eher auf die Taschenbuchausgabe warten.

Wunderlich Verlag 2011
ISBN 978-3-8052-5014-6
432 Seiten
Derzeit nur als gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag und Lesebändchen für 19,95 € im deutschen Buchhandel erhältlich.


antjemue hat insgesamt 45 Rezensionen angelegt.


Grauen in der Finsternis

31.03.2011 Bewertung:  4 Pharo72 vergibt 8 von 10 Punkten

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Die 42jährige Marlene Weißkirchen hat im Vergleich zu ihren drei Freundinnen bei der Männerwahl den Haupttreffer gelandet. Ihr Mann Werner ist attraktiv, gut situiert und liebt sie über alles. Sie muss sich nur um den Haushalt und die Erziehung der Kinder kümmern. Dies allein genügt ihr jedoch nicht länger, sie vermisst das Gefühl gebraucht zu werden.

Im Buchladen ihrer Freundin Annette lernt sie bei einer Lesung die Autorin Heidrun Merz kennen, die vom spurlosen Verschwinden ihrer Schwester in einem Tatsachenbuch berichtet. Kurz darauf verunglückt sie tödlich. Einziger Zeuge ist Marlenes Mann. Tage später findet sich Marlene in völliger Dunkelheit in einer Art Höhle wieder. Und das Grauen nimmt erst seinen Anfang …

Der neueste Roman der deutschen Autorin Petra Hammesfahr nimmt seinen Anfang mit einem Prolog, der in die Psyche eines Serienmörders blickt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Männer von ihren nutzlosen und untreuen Frauen zu befreien. Marlene ist bereits Opfer Nummer 9. Abwechselnd erhält der Leser Einblick in das Leben von Marlene, ihrer drei Freundinnen sowie der dazugehörigen Männer, vor allem in den letzten zwei Wochen vor der Entführung, und in die aktuelle Situation von Marlene, die sich betäubt in einer dunklen Höhle wieder findet.

Die Beschreibungen in der Höhle sind durchweg spannend zu lesen und nehmen an Dramatik zu, wobei man einige Male über Marlenes Schlussfolgerungen den Kopf schütteln und sie dennoch für ihren Einfallsreichtum bewundern möchte. Dahingegen fallen die Erläuterungen zu den einzelnen Lebensabschnitten der anderen Akteure vor allem zu Anfang eindeutig zu ausführlich aus. Hier geht die Autorin zu sehr ins Detail, was oftmals den Lesefluss empfindlich stört und auch die Handlung nicht voranbringt. Auch fällt es schwer, durch die Vielzahl der Personen, nicht den Überblick zu verlieren.

Die Auswahl an möglichen Verdächtigen ist nicht sehr groß, was leicht auf den Täter schließen lässt. Dennoch steigert sich die Spannung zum Ende hin enorm, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Ohne zu viel zu verraten, möchte ich dennoch noch mein absolutes Unverständnis gegenüber der Handlungsweise der Figuren zum Ende des Buches hin, ausdrücken. Es bleiben Fragen offen (Herbert König) und auch die Handlungen des Täters sind nicht immer nachvollziehbar.

Alles in allem ist das Buch jedoch ein solider Thriller, der besonders zum Ende hin den Leser zu fesseln weiß.


Pharo72 hat insgesamt 83 Rezensionen angelegt.


Eine von vier wird die Nummer Neun

12.04.2011 Bewertung:  2 metAlpAnda vergibt 4 von 10 Punkten

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„Der Frauenjäger“ beginnt mit dem Werdegang eines Mörders, der aus Hass auf seine Mutter Frauen tötet, die in seinen Augen Ähnlichkeit mit dieser aufweisen. Nicht unbedingt optisch, aber die sich so verhalten, wie die verhasste Person, die die Schlüsselrolle im Leben eines Kindes spielt. Ein Kindheitstrauma, das eine perfekte Vorlage für einen Krimi bietet.
Im weiteren Verlauf hat man jedoch das Gefühl, eher einen Liebesroman vor sich zu haben. Vier Busenfreundinnen, die sich ihren jeweiligen Traumprinzen in Form einer Viererclique angeln. Ein perfekter Freundeskreis, oder etwa nicht?
Marlene Weißkirchen, eine von den vier, in gewisser Weise „das hässliche Entlein“ unter den  Freundinnen, will sich eigentlich nur nützlich machen und dem Alltagstrott entfliehen – doch schon bald gerät sie in eine Falle…

Petra Hammesfahr versucht in ihrem neuesten Roman, eine Mischung aus einer Liebesgeschichte und einem Thriller zu zeigen; macht deutlich dass aus einem (zumindest nach außen) perfekten  Familienleben schnell eine Tragödie werden kann. An manchen Stellen wirkt es jedoch, als hätte die Autorin versucht, mehr in den Roman zu packen, als eigentlich gut ist. Schon am Anfang kommen zu viele Informationen zu den beiden Vierer-Cliquen, deren Familien, Kindern, Eltern, Nachbarn, sodass man teilweise zurückblättern muss um zu schauen, zu welcher Familie dieser Name gehört. Manche Passagen sind schlicht einfach unnötig, z.B. lange Erzählungen wessen Kinder wann bei wem übernachten.

Ist die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte von Marlene interessant zu lesen, wirkt die Krimihandlung dagegen eher flach: auf den wahren Täter wird kaum eingegangen, sein Motiv wird zu oberflächlich und eigentlich schon im Prolog erzählt.
Das Verhalten des Opfers ist in vielen Punkten unlogisch und nicht nachvollziehbar. Als sie aus der Höhle flieht, isst sie erstmal gemütlich ein Butterbrot im Haus des Täters, ohne zu wissen ob er da ist. Nach der Befreiung läuft zuhause alles wie bisher, nur dass ausnahmsweise Fertigessen bestellt wird, da Mama nicht imstande ist, zu kochen – zur Polizei geht man – obwohl man im Besitz wertvoller Beweismittel über weitere Opfer ist – erst Tage später, das kann ja warten.
Auch warum ausgerechnet Marlene zum Opfer fiel, ist fadenscheinig, da der Mörder ja sonst seine Opfer nach bestimmten Merkmalen sorgfältig auswählt, nur sie fällt eigentlich nicht in sein Raster, vermeintlich aber schon, weil er sie einmal gesehen hat.

Gelungen finde ich vor allem die stilistischen Mittel, die die Autorin einsetzt. Alleine schon die Überschrift der Kapitel erregt Aufmerksamkeit: jedes Kapitel über Marlenes Gefangenschaft ist mit „Nummer Neun“ betitelt; die Rückblenden sind kursiv und mit Datumsangabe betitelt, im Tagebuchstil quasi. Auch wird immer wieder ein Stückchen aus den Geschehnissen der vergangenen Tage (ein gesprochener Satz z.B.) immer wieder geschickt in Marlenes Gedanken eingebaut, dessen Sinn erst später aufgeklärt wird. Solche Tricks erhalten einen Hauch von Spannung.

Die Szenen in der Höhle wirkten auf mich sehr langatmig und künstlich in die Länge gezogen, trotzdem bleiben Unklarheiten. Warum sie z.B. trotz geschundener Knie kriecht und nicht (vorsichtig) auf zwei Beinen vorwärts tappt, ist unklar.
Vielleicht bin ich durch einen weiteren Roman Hammesfahrs „vorbelastet“, aber die Grundidee, die Motivation des Mörders, ist nicht neu und bereits mindestens in diesem einen weiteren Roman der Autorin das Kernthema.

Zusammenfassend fand ich den Roman leider enttäuschend, trotz einer vielversprechenden Leseprobe. Spannender Einstieg, der jedoch durch langatmige Passagen und verworrene Freundschafts- und Verwandschaftsgeschichten rasch abbaut und leider mit einem enttäuschenden Schluss endet.


metAlpAnda hat insgesamt 28 Rezensionen angelegt.


Interessanter Frauenroman, aber als Thriller verfehlt

21.09.2011 Bewertung:  4 Nazena vergibt 8 von 10 Punkten

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Inhalt:

Marlene und ihre drei Freundinnen haben ein Kleeblatt von jungen Männern geheiratet. Nach 25 Jahren scheint nur noch Marlene das große Los gezogen zzu haben: Werner trägt sie immer noch auf Händen, ihre zwei Kinder sind gesund und intelligent, Werner sieht noch gut aus, ist selbstständig und verdient gutes Geld.

Ihre Freundinnen hatten weniger Glück: Karolas Mann Andreas verließ sie und ihre zwei kleinen Töchter, um auf Abenteuerreisen zu gehen. Annette schuftet in einer kleinen Buchhandlung, Ullas Sohn macht nur Scherereien.

Trotzdem vermisst Marlene etwas: das Gefühl gebraucht zu werden, und sie entwickelt Depressionen. Da organisiert Annette eine Lesung mit einer Autorin, deren Schwester von einem rätselhaften Mann entführt und umgebracht wurde. Marlene liest das Buch, und kann „Mona Tagebuch“ durchaus nachempfinden…

 

Mein Fazit:

Die Geschichte ist eine interessante Mischung aus Thrillerelementen und Psychoanalyse. Man liest in kurzen Abschnitten wechselhaft über Marlenes Leben in der letzten Woche vor ihrer Entführung und über die Begleitumstände, und über die Zeit während der Entführung und ihre Befreiungsversuche. Der Schreibstil ist sehr unmittelbar, Marlenes Gefühlsleben wird sehr intensiv vermittelt.

Auch wenn ich dem Roman als sehr spannend und fesseln empfunden habe und in einem Zug gelesen habe, hat mich weder das Motiv noch die Auflösung des Falles überzeugt. Es bleiben zu viele offene Fragen, über Andreas und seine Kräuterhexe. Karolas Kehrtwendung ist ebenfalls kaum glaubwürdig, und wenn der Killer vorher wochenlang seine Opfer beobachtet hat, wie konnte er dann bei Marlene so einen Fehler machen (besonders nach den Pannen bei Nummer 5). Und zum Schluss spaziert Marlene einfach so aus dem Haus- keine verriegelten Türen, Schlösser oder sonstige Hindernisse.

Und die Polizei führt noch nicht einmal ein ordentliches Protokoll? Lässt sie einfach gehen? Der Ehemann guckt sich in aller Seelenruhe die DVDs an? Jeder vernünftige Mensch hätte sofort die Polizei informiert, eventuell noch eine Sicherheitskopie gebrannt.

Wenn man sich von wirklich großen Logiklücken nicht stören lässt, bleiben sehr interessante Charakterprofile und eine durchaus glaubhaft geschilderte Frauenfreundschaft samt Problemen, wortlosem Verstehen und gelegentlichem Zickenkrieg. Die Beziehung zu den Männern ist leider nicht so glaubwürdig gelungen, und gerade zu Anfang ist es aufgrund der Vielzahl der Charaktere schwer zu verstehen wer mit wem und warum.

Als Roman oder Frauengeschichte interessant, als Thriller nicht ganz gelungen, aber immer noch ein solides Lesevergnügen.


Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


Wo versteckt sich der Thrill?

19.07.2014 Bewertung:  2 NiliBine70 vergibt 4 von 10 Punkten

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Inhalt:

3 Orte, drei Geschichten, die zusammengeführt werden. Ein Mann, dessen Hass auf Frauen von seiner Mutter verursacht zu sein scheint. Eine Frau, die eigentlich ein sorgloses Leben hat und sich dennoch etwas anderes wünscht, was mit Unverständnis ihrer 3 Freundinnen aus Kindertagen quittiert wird. Und ein Sprung ins Jahr 2010.

Und alles findet sich zu einem gemeinsamen Todesreigen…

Meine Meinung:

Wo versteckt sich der Thrill?!

Wie man vielleicht an der sehr sehr kurzen Inhaltsangabe erkennen kann, sind dieses Buch und ich nicht warm miteinander geworden. Ich weiß bis jetzt nicht, was es mir sagen wollte. Da allerdings die Autorin ansonsten sehr hochgelobt wird, vermute ich mal, dass dieser Titel ein Ausreißer ist und ich einfach zum falschen Buch gegriffen habe.

Gelesen habe ich das Buch gemeinsam mit einer anderen Bloggerin im Rahmen einer Mini-Leserunde (Kastanies Bücher-Blog) und wir waren uns einig, dass die vielen negativen Stimmen nicht getrogen haben.

Der Klappentext verspricht ein grausiges Thrillervergnügen, es gibt auch immer wieder Situationen, wo man glaubt, jetzt geht’s so richtig rund. Doch dann kommt wieder die Ernüchterung. Langatmiges in der Vergangenheit kramen. Zu viele Figuren, die man alle irgendwie im Hinterkopf behalten muss, ihre Verbindungen untereinander. Und wie man es gewohnt ist, möchte man den wahren Grund und Täter identifizieren. Doch das wird eben durch wirre Verstrickungen erschwert und eben dieses ständige Unterbrechen des Spannungsbogens.

Von daher fällt diese Rezension sehr sehr kurz und nicht grad positiv aus. Es tut mir leid, aber ich kann, bis auf das Cover nichts wirklich Gutes entdecken. Das ist kein Thriller. Das ist mehr eine Studie, wie Menschen untereinander agieren, wenn sie in ihren Wegen eingefahren sind. Oder wie der Hass eines Menschen von einer für ihn wichtigen Person geschürt werden kann.

Alles, aber kein Thriller, den ich empfehlen würde!

Fazit:

Leider kein Highlight, ich kann mich nur einreihen, es war kein Thriller, es war langweilig, ohne mich auch nur einen Moment zu packen. Schade!

Daher gibt es von mir auch nur folgende Bewertung: 2 von 5 Nilpferden


NiliBine70 hat insgesamt 188 Rezensionen angelegt.


 
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