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Krimi/Thriller: Sub Terra: Roman
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Titel:      Sub Terra: Roman
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      18
Autor:      James Rollins
ISBN-10(13):      3548252923
Verlag:      Ullstein Taschenbuch
Publikationsdatum:      2002-03-01
Edition:      1
Number of pages:      512
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
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Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicDie Idee von einer verschollenen Kultur unterhalb der Antarktis ist schon an sich faszinierend. James Rollins hat aus dieser Idee einen fesselnden Roman gemacht, den man so schnell nicht aus der Hand legt.
Es ist ein unterhaltsamer Mix aus Thriller, Sci-Fi und Mystik.

Finstere Höhlen, eine Statue als reinem Diamant - und eine verschwundene Expedition, welche diese neue Welt erforschen sollte. Das ist so gut wie alles, was die Mitglieder der zweiten Expedition wissen, als sie sich in die geheimnisvollen Höhlen wagen. Mit dabei sind: Ein Höhlenforscher, der ein klein wenig an Superman erinnert, eine Anthropologin, welche sogar unter Lebensgefahr eine Wissenschaftlerin bleibt, eine Klaustrophobikerin, ein vermeintlicher Geologe und drei Soldaten, von denen zwei nicht näher vorgestellt werden (und jeder Thriller-Leser weiß, womit so etwas meistens endet).
Kaum haben sie die Höhlen betreten, wird ihnen klar, daß diese ganz und gar nicht so verlassen sind, wie es den Anschein hatte.

Soweit zur Handlung.
Obwohl der Roman wirklich spannend ist und keine Seite überflüssig scheint, hat der Autor es doch geschafft, einige störende Klischees darin unterzubringen: Wieso sind Araber in den heutigen amerikanischen Büchern/Filmen immer Terroristen? Man erwartet es schon fast und das nimmt einem Buch einen Teil der Spannung. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Die gefräßigen Geschöpfe, die die Höhlen bewohnen, hat Rollins eigentlich ganz gut hingekriegt. Gänsehaut ist bei den Beschreibungen der Monster garantiert. Ihre evolutionäre Entwicklung hat der Autor ebenfalls glaubhaft erklärt.
Bei den anderen - intelligenteren - Höhlenbewohnern ist ihm das allerdings nicht so gut gelungen. Hier und da habe ich nur ungläubig mit dem Kopf schütteln müssen.

Was James Rollins wirklich total vermasselt hat, ist der Schluß. Hier sollten sich eigentlich die Ereignisse überschlagen (diese Absicht ist gerade noch erkennbar), doch die Szenen wirken überhastet und nicht gut ausgearbeitet. Das ist sehr schade, denn sonst hätte das Buch trotz mancher kleinen Schönheitsfehler glatte fünf Sterne verdient.

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