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Krimi/Thriller: Des Teufels Stimme
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Titel:      Des Teufels Stimme
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1766
Autor:      John Misto
ISBN-10(13):      3596177146
Verlag:      Fischer (Tb.), Frankfurt
Publikationsdatum:      2008-11-04
Edition:      3
Number of pages:      288
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Tolle Idee mittelmässig umgesetzt

12.12.2010 Bewertung:  3.5 Rebstock vergibt 7 von 10 Punkten

Userpic

Bei dem gerade gelesenen Buch von John Misto \"Des Teufels Stimme\" bin ich mir nach Beendigung der Lektüre immer noch nicht sicher zu welchem Genre ich es eintragen soll.
Auf dem Buch steht \"Thriller\", anfangs tendierte ich zu Psychothriller, später dann zu Politthriller, es hat aber auch viele mystische Kapitel.
Kurz zum Inhalt: Ein Einsatzteam der Polizei wird zum Kloster gerufen. Es wurde eingebrochen, aber offensichtlich nichts geklaut, sondern zerstört. Die Polizei riegelt wie üblich alles ab, nimmt vom gesamten Tatort die Fingerabdrücke. Um die Fingerabdrücke des Täters zu finden, müssen die zahlreichen Fingerabdrücke der Nonnen ausgeschlossen werden, die also alle zur Polizeistation gebracht werden und dort ihre Fingerabdrücke hinterlegen.
Beim Einlesen der zahlreichen Abdrücke in den Computer ergiebt sich eine Hinweis auf eine lang zurückliegende ungelöste Spur. Vor 21 Jahren wurde in der Kirche des Klosters während der Messe ein kleines Mädchen entführt, Anna Brennan.
Sie wurde niemals gefunden, weder eine Spur ermittelt noch Hinweise auf eine offizielle Entführung gefunden, denn es ging niemals eine Lösegeldforderung ein.
Pikanterweise ist der jetzt hinzugerufene Constable Greg Raine der Sohn des damals ermittelnden Staatspolizisten, so dass unter ihm der ungelöste Fall des Vaters wieder aufgerollt wird.
Die Idee zum Thriller ist toll, auch die mystischen Begebenheiten im Kloster und der Kirche hätten eigentlich Gänsehauteffekt, ich will nicht allzuviel verraten, ich fand den Thriller sehr spannend und flüssig zu lesen und tendierte auch immer wieder zu 5 Sternen.
Was mich bewog letztendlich nur 3 Stern zu geben, das ist der holperige Stil des Debüts. Zu zerrissen das Ganze, es kommt kein richtiger Fluss der Geschichte auf, die einzelnen Szenen hätten besser ausformuliert werden können. Schon in den ersten Kapiteln dachte ich Gedanken wie, dieser Thriller geschrieben von bsp. Phil Rickman, das wäre der absolute Knaller. Aber hier fehlte so oft die Stimmung, die der Autor nicht wirklich einfangen konnte, dieses Mitfiebern.
Trotzdem habe ich bis spät in dei Nacht gelesen, weil mich die Geschichte nicht losliess, alles sehr kurios, immer wieder völlige Wendungen der Geschichte, mit denen man als Leser wirklich nicht rechnet.
Dachte ich zu Beginn, es sei der Start einer neuen Serie, wurde mir dann später klar, warum ich von diesem Autor keine Folgeromane des Ermittlungsteams Greg und Nikki fand.
Sicher kann man auch einige Wendungen in Frage stellen, aber nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten. Es liest sich mal eben so durch und es bleiben keine Fragen offen.


Rebstock hat insgesamt 32 Rezensionen angelegt.


 
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