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Krimi/Thriller: Der Kruzifix Killer
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Titel:      Der Kruzifix Killer
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1539
Autor:      Chris Carter
ISBN-10(13):      3548281095
Verlag:      Ullstein Tb
Publikationsdatum:      2009
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      no-img_eng.gif



Beschreibung:     
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.
   


Rezensionen
Wiederauferstehung eines Serienkillers?

31.08.2010 Bewertung:  4.5 Nordlicht vergibt 9 von 10 Punkten

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Vor einem Jahr wurde der \"Kruzifix-Killer\", der seinen Opfern eine kruzifixähnliche Figur in den Nacken ritzte, hingerichtet. Diese entsetzliche Mordserie hat Detective Robert Hunter nie losgelassen, zumal er nicht von der Schuld des Verurteilten überzeugt war. Plötzlich wird Los Angeles von neuen Morden erschüttert, die einander an Grausamkeit zu übertreffen scheinen. Als auch diese Opfer die typische \"Signatur\" des Kruzifix Killers aufweisen, wird es für Hunter zur Gewissheit, dass der falsche Täter hingerichtet wurde. Der Mörder hat Hunter zum Partner eines perfiden Spiels erkoren, er wendet sich telefonisch an ihn, um neue Leichenfundorte bekanntzugeben oder dem Detective die Möglichkeit zu geben, ein Opfer zu retten, indem er gewisse Rätsel richtig löst. Warum ist der Täter so auf Hunter fixiert und welche Verbindung besteht zwischen den Mordopfern? Um dies herauszufinden, muss Hunter sich mit dem hochintelligenten Täter ein grandioses intellektuelles Duell liefern...

Das Erstlingswerk von Chris Carter besticht durch Hochspannung von der ersten Seite an: der Kruzifix Killer hat Hunters Partner Garcia an ein Kreuz genagelt und es bleiben Hunter genau 60 Sekunden und eine 25% Chance, ihn durch Drücken eines von vier Hebeln zu befreien, anderenfalls wird Garcia durch einen Stromstoß getötet und der Raum mitsamt Hunter in die Luft gejagt. Während der Countdown beginnt, blickt Hunter zurück auf die letzten Wochen seit der Wiederauferstehung des Kruzifix Killers. Der Leser verfolgt das nervenstrapazierende Katz- und Mausspiel zwischen Täter und Ermittlern, wird Zeuge von Ablenkungsmanövern und unappetitlichen Morden, wobei die Handlung auf einem durchgehend hohen Spannungsniveau bleibt. Es ist unmöglich, dieses Buch zu unterbrechen. Durch die relativ kurzen Kapitel wird der Leser zum Weiterlesen verführt. Der packende, unkomplizierte Erzählstil (der englischen Ausgabe \"The Crucifix killer\") ist dem Lesefluss förderlich. Die Handlung entwickelt sich wesentlich komplexer, als man es zu Beginn erwartet.

Gegen Ende hin mutieren die Detectives etwas in Richtung von Superhelden und es gab auch zwei Punkte, die mir nicht glaubwürdig erscheinen (darüber darf an dieser Stelle nichts verraten werden ). Davon abgesehen, ist dieser Thriller ein beeindruckendes Debut, ideenreich und rasant. Für Freunde harter Thriller und hochspannender Unterhaltung unbedingt empfehlenswert, jedoch weniger empfehlenswert für sensiblere Leser: dies ist keine Sandmännchen-Geschichte!


Nordlicht hat insgesamt 44 Rezensionen angelegt.


der Kruzifix Killer

02.01.2011 Bewertung:  5 DieJai vergibt 10 von 10 Punkten

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Das Buch beginnt mit Hochspannung am Ende der Geschichte. Diese Form des Einstiegs finde ich sehr gelungen, denn das erste Kapitel fesselt einen sofort und man wird sofort in das Geschehen hineingezogen.

 

Das ganze Unglück nimmt jedoch 5 Wochen vor dem ersten Kapitel seinen Lauf, als eine bestialisch zugerichtete Frauenleiche gefunden wird. Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia – der Grünschnabel – beginnen zu ermitteln und stoßen bald darauf auf erschreckende Erkenntnisse. Alles weist darauf hin, dass der Kruzifix-Killer erneut mordet – doch dies kann eigentlich nicht sein, denn er wurde bereits verurteilt und hingerichtet.

 

Sehr gelungen finde ich die Charaktäre der Hauptdarsteller. Der Autor zeichnet sie sehr lebendig und dennoch menschlich, mit Ecken und Kanten. Das gefällt mir, ich mag keine super harten Superhelden als Ermittler. Mir waren Hunter und Garcia jedenfalls sehr sympathisch.

 

Das Buch ist von beginn an sehr spannend und ich war gespannt, ob Chris Carter die Spannungskurve aufrecht halten kann. Und er konnte! Die Geschichte war durchweg spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich es in 2 Tagen ausgelesen hatte.

 

Stellenweise fand ich den Schreibstil etwas holprig. Aber für mich hat es gepasst, ich fand es nicht unangenehm. Und da es sich bei dem Buch um ein Erstlingswerk handelt, kann ich dies sowieso gut verzeihen. Chris Carter hat eine einfache Sprache und dennoch gelingt es ihm so bildhaft zu schreiben, dass ich alles gut vor meinem inneren Auge sehen konnte.

 

Die Kapitel sind recht kurz, was mich dazu verleitet hat noch schneller weiter zu lesen. Sehr spannend fand ich auch, dass regelmäßig die Perspektive gewechselt wurde. Dies hat zum einen dazu beigetragen die Spur des Killers etwas zu verschleiern, so dass man nicht zu schnell eine Ahnung bekam wer es denn war. Zum anderen hat der Perspektivwechsel dazu beigetragen, dass man sich noch besser in die einzelnen Charaktäre hineinversetzen konnte.

 

Nach dem ersten Kapitel, welches mich doch sehr an die SAW-Filme erinnert hat, war ich sehr gespannt ob die Gewalt und Brutalität weiter aufrecht erhalten wird. Hier war ich fast schon ein wenig enttäuscht, ich hatte mit mehr Szenen á la SAW gerechnet. Trotzdem musste ich an einigen Stellen doch schon schlucken. Insgesamt ist dem Autor aber gut gelungen die Gewaltbereitschaft des Killers darzustellen ohne, dass das Buch nur so vor Blut trieft.

 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch hat absolut gehalten was die Leseprobe versprochen hat. Ich hoffe, dass es noch weitere Bücher von Chris Carter geben wird!


DieJai hat insgesamt 9 Rezensionen angelegt.


Im Visier des Killers

08.01.2011 Bewertung:  4 KimVi vergibt 8 von 10 Punkten

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Robert Hunter ist Detective beim Los Angeles Police Department, er arbeitet dort beim Morddezernat und Serienmörder oder besonders schwere Mord- und Gewaltverbrechen fallen in seinen Bereich. Nach einer durchzechten Nacht wacht er in einer fremden Wohnung, neben einer unbekannten schönen Frau auf. Aufgrund seines Alkoholkonsums kann er sich nicht mehr an die Einzelheiten der vergangenen Nacht erinnern. Doch dazu bleibt ihm allerdings auch keine Zeit, da er an einen Tatort gerufen wird. 

In einem abgelegenen Holzhaus wird die verstümmelte Leiche, einer ehemals attraktiven und durchtrainierten Frau gefunden. Sie wurde vor ihrem Tod grausam gefoltert und bestialisch zugerichtet. Der Täter entfernte ihr die Gesichthaut bei lebendigem Leib und erschwert so den Polizisten die Ermittlung ihrer Identität. Auch sonst sind am Tatort keine Hinweise auf den Täter zu finden, da er mit größter Sorgfalt vorgegangen ist. Doch als Detective Hunter im Nacken der Frau ein eingeritztes Kreuz erblickt, stockt ihm der Atem. Denn dies war das Zeichen eines brutalen Serienmörders, der bereits vor Jahren sein Unwesen trieb und von Hunter und seinem damaligen Partner zur Strecke gebracht wurde. Doch schon damals zweifelte Hunter daran, dass sie den richtigen Täter gefasst hatten und nun scheinen sich seine schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Scheinbar wahllos schlägt der Killer erneut mit äußerster Brutalität zu. Er beginnt ein Katz und Mausspiel mit Hunter und seinem neuen Partner Garcia und ist ihnen dabei immer einen entscheidenden Schritt voraus. 

Meine Meinung

Der Thriller beginnt mit einem Telefongespräch . Mit den Worten \" Hallo Robert, ich habe eine Überraschung für dich...\" leitet der Kruzifix Killer seinen nächsten Schachzug im brutalen Spiel ein. Denn er hat Hunters neuen Partner Garcia in seiner Gewalt und gibt Hunter telefonisch die nötigen Informationen zu seiner Rettung. In einer äußerst spannenden Situation verlässt man diese Szene und die Handlung wendet sich dem Geschehen der vorangegangenen fünf Wochen zu. Dabei verfolgt man das Geschehen vom Auffinden der Frauenleiche und hat doch immer im Hinterkopf, dass Garcia bald selbst in die Fänge des Killers gerät. 

Der Thriller wechselt die Erzählperspektiven und liefert umfassendes Hintergrundwissen über die beiden ermittelnden Polizisten in beruflicher und privater Hinsicht. Natürlich erlebt man auch die Ermittlungsarbeiten des Teams mit. Außerdem gibt es Einblicke in das Leben der Opfer, bevor sie zu solchen wurden. 

Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten den Einstieg in diesen Thriller zu finden. Denn bereits zu Beginn zog mich die spannende und fesselnde Handlung in ihren Bann. Denn durch die detaillierte Beschreibung der Ermittler und ihres beruflichen und privaten Hintergrundes, konnte man sich ein genaues Bild der beiden machen. Diese genauen Schilderungen empfand ich auch nicht als störend, sondern als willkommene Atempause während der Jagd nach dem Killer. Denn die ausführlichen Schilderungen der gefolterten Opfer konnte einem schon das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem spannenden Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. 

Denn über Allem schwebte der Gedanke des drohenden Unheils, da man ja bereits wusste, dass Garcia in die Hände des wahnsinnigen Serienkillers gerät. Doch man konnte sich nicht sicher sein, wann und wie es passiert - und außerdem wusste man nicht, wie diese für Garcia schier ausweglose Situation enden würde. 

Ich habe bisher unzählige Thriller verschlungen und dieser konnte mich trotzdem noch begeistern und fesseln. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem es zum großen Finale und damit der Enthüllung des Killers kommt. Denn mit diesem klischeehaften Ende hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, da mich die Handlung doch bisher so begeistert hatte. Keine raffinierte Auflösung, sondern nur ein Ende, welches mich schon eher an einen Ladythriller erinnerte. Auch das Motiv des Täters konnte mich nicht wirklich überzeugen. 

Zum Glück hatte ich vor Lesebeginn nur die Beschreibung auf der Buchrückseite gelesen und mich nicht mit der Inhaltsangabe im Buch beschäftigt. Denn diese verrät eindeutig zuviel und hätte mir sonst die Lesefreude getrübt. 

Da ich aber insgesamt gesehen sehr gut und spannend unterhalten wurde, bewerte ich dieses Thriller-Debüt dennoch mit acht von zehn Sternen. Das Ermittlerteam war mir sehr sympathisch und deshalb würde ich gerne mehr vom Profiler Robert Hunter lesen.


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


 
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