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Krimi/Thriller: Der Augensammler: Psychothriller
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Titel:      Der Augensammler: Psychothriller
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1401
Autor:      Sebastian Fitzek
ISBN-10(13):      3426198517
Verlag:      Droemer
Publikationsdatum:      2010-06-01
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      448
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Der Augensammler
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Augensammler ist sauer. Er fühlt sich von der Presse missverstanden. Schon das Etikett des Sammlers ist ihm nicht angemessen. Es stimmt: Der Augensammler tötet die Mütter, entführt die Kinder und gibt den Ermittlern die Chance, in etwas mehr als 45 Stunden seine Opfer zu finden, bevor er diesen ein Auge entfernt. Aber der Mörder will sich weniger als Sammler, sondern eher als Spieler verstehen.

Zum Spiel gehört auch der Reporter Alexander Zorbach, der einmal zur Polizei gehörte. Ihn sucht die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf, die aussagt, den Augensammler in Behandlung (und dabei Visionen) gehabt zu haben. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der der Ich-Erzähler Zorbach erkennen muss, dass er mehr zum Spielball geworden ist, als ihm in diesem tödlichen Duell lieb sein kann...

Seit seinem Roman Die Therapie gilt der in Berlin geborene Schriftsteller Sebastian Fitzek als einer der wichtigsten deutschen Autoren des Psychothrillers. Dabei hat man ihm von Anfang an vorwerfen können, dass seine Plots nicht immer ganz stringent und im Besonderen allzu konstruiert wirken. Auch beim Bestseller Splitter, der durchaus zu begeistern wusste, war das der Fall. Aber bei Splitter täuschte eine ungeheuer rasante Handlung über derartige Schwächen noch hinweg. Da gab es keinen überflüssigen Satz, im Gegenteil: Beizeiten hätte man sich als Leser vielleicht sogar die ein oder andere Passage, die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht, um etwas zur Ruhe zu kommen

Bei Der Augensammler ist es genau umgekehrt: Hier ware man als Leser mehr als froh, wenn die Geschichte etwas schneller zur Sache käme. Dabei stimmt die Grundidee. Und trotzdem schleppt sich die Handlung und zieht sich hin. Es hilft alles nichts: 50 Seiten weniger hätten dem Augensammler mehr als gut getan. Hartgesottene Fitzek-Fans wird dies natürlich trotzdem nicht stören. -- Stefan Kellerer

   


Rezensionen
Spannung durch und durch

20.06.2010 Bewertung:  5 Cornelia Bruno vergibt 10 von 10 Punkten

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Er ermordet Mütter, entführt die Kinder und lässt den Vätern genau 45 Stunden Zeit, ihr Kinder wieder zu finden. Die Berliner Kripo nennt ihn den „Augensammler“. Bisher wurde noch keines der Kinder rechtzeitig gefunden, sondern nur deren Leichen. Alle haben ein Merkmal, ihnen fehlt das linke Auge.

Alexander Zorbach, der selbst einmal Polizist war und jetzt als Journalist arbeitet, verfolgt über Polizeifunk alle Meldungen zu „AS“, wie die Abkürzung der Kripo für den Augensammler lautet. Er berichtet über das Monster und geht sogar noch weiter, er fährt zu den Tatorten, um sich selbst ein Bild zu machen. Als er wieder einen Funkspruch hört „AS4“ und als einer der ersten am Tatort auftaucht, erklärt ihm ein Kripobeamter, daß es diesen Funkspruch nie gegeben hat. Wie kann das sein? Die Leiche ist immer eine Mutter, mit einer Stoppuhr in der Hand. Nimmt man ihr diese ab, beginnt die Zeit rückwärts zu laufen. Exakt 45 Stunden. Diesmal ist es nicht nur ein Kind sondern ein Zwillingspärchen, daß es gilt zu finden. Gelingt es ihnen nicht, werden die Kinder grausam ermordet.

Unerwartet erhält Zorbach Hilfe von einer blinden Therapeutin Alina, die glaubt den Augensammler tags zuvor behandelt zu haben. Doch Zorbach wird selbst zum Verdächtigen und gerät immer stärker in den Strudel aus Unglaubwürdigkeit. Wird es ihm gelingen zusammen mit Alina und seinem jungen Voluntär Frank, die Kinder zu retten? Und wer ist der Augensammler? Die Spannung bleibt bestehen bis... ja bis zum Ende!

Es sei angeführt, daß die mein erster Fitzek-Thriller ist, aber garantiert nicht mein Letzter! Dieser Thriller hat mich gefesselt, wie bisher kaum ein anderer.

Der Thriller beginnt mit dem Epilog und der Seitenzahl 442. Von den ersten Seiten an, ist der Leser an die Geschichte gefesselt. Die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten als auch der Nebenfiguren werden in den einzelnen Kapiteln wiedergegeben. Selbst die verschwundenen Kinder kommen in diesem Buch zu Wort.

Sebastian Fitzek ist ein Thriller gelungen, der kaum spannender sein könnte. Der Augensammler, er spielt ein Spiel, das wir alle kennen: VERSTECKEN. Aber er spielt es nach seinen Regeln.


Cornelia Bruno hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Der Augensammler

04.07.2010 Bewertung:  5 LenaBo vergibt 10 von 10 Punkten

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Alexander Zorbach, Vater eines 10-jährigen Jungen und Ex-Ehemann, hat nach einem tragischen und traumatisierenden Einsatz seinen Job bei der Polizei aufgegeben. Seitdem arbeitet er als Journalist für eine Berliner Zeitung, veröffentlicht überwiegend Artikel zum Thema ‘Kriminalität’, da er auch nach seinem Karriereabbruch Kontakt zu ehemaligen Kollegen pflegt und verbotenerweise den Polizeifunk abhört. Eines Tages greift überraschenderweise der ‘Augensammler’ wieder zu. Er tötet zuerst die Mutter, entführt und versteckt das Kind und gibt dem Vater dann 45 Stunden Zeit seinen Sohn oder seine Tochter zu finden. Gelingt es dem Vater nicht, wird dem Kind ein Auge entfernt und es wird qualvoll ermordet. Alexander Zorbach möchte die Polizei bei der Suche der neusten Entführung des Augensammlers unterstützen, obwohl er nicht darum gebeten wurde und seine Hilfe sogar unerwünscht ist. Durch seine Nachforschungen wird Alex immer mehr in die abstruse und krankhafte Welt des Augensammlers hineingeworfen und erhält dabei Hilfe von einer mysteriösen, jungen Frau. Doch den Beiden bleibt nicht mehr viel Zeit, denn das Spiel des Augensammlers und damit die Rettung des entführten Kindes währt nicht ewig…sondern genau 45 Stunden.

 

Mit ‘Der Augensammler’ ist Sebastian Fitzek ein unfassbar spannender und nervenaufreibender Roman gelungen. Schon durch den Aufbau des Buches (der Roman beginnt mit dem Epilog) ist das Interesse des Lesers geweckt. Die abwechselnden Perspektiven, die Fitzek in seinem Buch wählt, mal aus der Sicht von Alexander, dann widerum aus dem Blickwinkel des entführten Kindes, macht die Geschichte zu einem unvergesslichen Erlebnis. Gerade die verfassten Emails des Augensammlers persönlich gewähren eine unglaubliche Einsicht in die sonderbare und gestörte Welt des Entführers. An jedem Ende eines Kapitels war die Spannung so unerträglich oder es war eine so starke Wendung in die Geschichte eingebaut, dass es mir als Leser unmöglich war das Buch aus der Hand zu lesen. Sebastian Fitzek bietet immer wieder Vorlagen und Denkanstöße, die beim Leser den Eindruck hinterlassen, er habe vor allen anderen Figuren des Buches das Geheimnis und die Identität des Augensammlers aufgelöst. Am Ende des Buches angekommen merkt der Leser jedoch, dass alle bisherigen angestellten Vermutungen falsch waren und der Autor eine so grandiose Geschichte erzählt hat, die einfach nur schockierend, mitreissend und absolut unvorhersehbar ist. Dies war bestimmt nicht mein letztes Buch von Sebastian Fitzek.

 

Fazit: Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für jeden Thriller Fan.


LenaBo hat insgesamt 25 Rezensionen angelegt.


Der Augensammler

31.07.2010 Bewertung:  5 Sanicha vergibt 10 von 10 Punkten

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Meine Rezension:
Das Buch \"Der Augensammler\" von dem Autor Sebastian Fitzek zieht den Leser von Anfang an in seinen Bann. Das ganze Buch ist von der ersten bis letzten Seite spannend und man möchte einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt beim lesen sehr gut voran. Besonders gelungen und interessant finde ist, das die Seitenzahlen rückwärts laufen und das Buch mit dem Epilog beginnt. Dies hat mich zu Anfang etwas verwirrt und ich dachte schon dass das Buch falsch gebunden ist. Aber nachdem man dann das komplette Buch gelesen hat ergibt das alles einen Sinn.

 

Die Geschichte an sich ist in mehreren Kapiteln unterteilt. Hauptperson ist der Ex-Polizist Alexander Zorbach, der nach einem Traumatischen Erlebnis seinen Beruf gewechselt hat und nun für die Zeitung schreibt. Sobald die Geschichte von Ihm handelt, wird in der Ich-Form geschrieben.

 

Wenn von den anderen Charakteren geschrieben wird, ist der Schreibstil in Form einer geschriebenen Handlung. Es steht dann jeweils immer in der Kapitelüberschrift mit drin von welcher Person gerade geschrieben wird. So erhält man einen Überblick von allen Seiten, ohne das Informationen verloren gehen. Es ist dadurch auch sehr einfach eine Beziehung zu den einzelnen Personen auf zu bauen.

 

Der Autor versteht es sehr gut den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen, man versucht vergeblich dem Täter auf die Schliche zu kommen und wenn man denkt das Rätsel ist gelöst, kommt auch schon das Ende und man wird überrascht. Stück für Stück lüftet sich das Geheimnis um den Augensammler, bis man am Schluss die komplette Weite des Grauens erkennt. Bis zum Schluss ist dieser Psychothriller nervenzerreißend, spannend und maßlos direkt.

 

Es war mein erstes Buch von Fitzek, aber ich bin total begeistert davon. Die Weise, wie er den Leser in seinen Bann zieht versteht er richtig gut und man kommt nicht mehr von los. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand lesen und musste einfach wissen wie es weiter geht. Besonders beim Ende und damit der Auflösung wer der Augensammler ist war ich total geschockt. Aber am besten man liest das Buch selbst um zu erfahren, wie es Endet.

 

Fazit:
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Thriller-Fan, der Lust zum miträtseln hat und am Ende überrascht werden will. Ich kann das Buch nur empfehlen da es eine super spannende Geschichte ist und mich das Ende total gefesselt und überrascht hat. Die Geschichte verspricht \"Nervenkitzel\" pur.


Sanicha hat insgesamt 7 Rezensionen angelegt.


 
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