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Krimi/Thriller: Biosphere
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Titel:      Biosphere
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1310
Autor:      Warren Fahy
ISBN-10(13):      3499252422
Verlag:      rororo
Publikationsdatum:      2010-05-03
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      496
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Biosphere
   


Rezensionen
Erschreckend faszinierend

08.05.2010 Bewertung:  4.5 goat vergibt 9 von 10 Punkten

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Wer einen spannenden Mix aus Thriller und Science Fiction sucht, ist mit \"Biosphere\" genau an der richtigen Adresse. Warren Fahy schont weder seine Figuren, noch seine Leser. Sein spannender Schreibstil gepaart mit den wisschenschaftlichen Ausführungen haben mich sehr schnell gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Über streckenweise Längen in der Erzählung konnte ich gut hinwegsehen.

Schon das Vorwort mit den prägnanten Fakten, die ja auf Tatsachen beruhen, haben mir ein äußerst mulmiges Gefühl beschert. Fakten, über die man sich sonst keine Gedanken macht, die alltäglich sind. Hier wird der Leser gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen und zu erkennen, wie massiv der Mensch in die Umwelt eingreift. Die Folgen sind bei Weitem noch nicht abzusehen.
Und genau das macht diesen Thriller so erschreckend faszinierend. Vielleicht entdecken wir tatsächlich irgendwann unser Henders Islands ...

Ein Manko gibt es in meinen Augen aber leider doch. Die Story erfährt ungefähr zur Mitte des Buches hin eine Wendung, die sehr ins Hollywoodmäßige abdriftet und bestimmt nicht jedermanns Geschmack trifft. Auch Protagonistin Nell kommt manchmal etwas gefühlskalt und desinteressiert rüber. Es wäre schön gewesen, wenn der Autor einige Charaktere etwas feinfühliger herausgearbeitet hätte.

Alles in allem hat mich \"Biosphere\" aber überzeugen können - nicht zuletzt durch die detailierten Beschreibungen der unheimlichen Spezies dieser Insel. Im Anhang des Buches findet der Leser Infotafeln, sowie Zeichnungen dieser \"Untiere\" und eine Karte von Henders Island.
Der Autor hat mit seinem Werk wirklich sehr viel Fantasie bewiesen.


goat hat insgesamt 193 Rezensionen angelegt.


Warren Fahy - \"Biosphäre\"

20.05.2010 Bewertung:  4 Stahlfixx vergibt 8 von 10 Punkten

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Über das Buch:

Eine Filmcrew, zusammengesetzt aus Wissenschaftlern, Bootsleuten und Schauspielern, die Naturdokumentationen live ins Fernsehen streamen, stößt im Südpazifik auf eine noch nicht erforschte Insel. Erwähnt wurde die Insel nur einmal 1791, als ein Schoner das Beiboot setzte und versuchte dort Trinkwasser zu finden, die Mannschaft aber an der unwirtlichen Geographie und Natur scheiterte. Nach dem Kapitän dieses Schiffes wurde die Insel Henders Island genannt, als \"unzugänglich\" kartographiert und auf Grund der wenig frequentierten, ungünstigen Lage, vergessen.

Die erste Erforschungstour der Filmcrew endet in einem Desaster, abgeschlossen vom Rest der Welt hat sich auf Henders Island eine ganz andere, als die uns wohl bekannte, Evolution abgespielt, die Tiere und Pflanzen sind monströs und extrem aggressiv... und die ersten Minuten werden live ins Fernsehprogramm gesendet.
Was würde passieren, wenn diese Spezies in unser Ökosystem eindringen und wäre es überhaupt möglich, dass die uns bekannten Arten und wir Menschen mit diesen zusammenleben. Können diese unbekannten Geschöpfe erforscht werden oder haben sich sogar intelligente Lebensformen entwickelt...


Meine Meinung:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, vor allem auch, weil die Thematik für mich in der Form neu war und mir nicht alles vorkam, als hätte ich es schon unzählige Male vorher so, oder so ähnlich, gelesen oder gesehen.

Als Thriller würde ich es jetzt weniger beschreiben, ich finde die Geschichte geht schon eher in die Richtung \"Science Fiction\". Wobei das ganze Buch auf eine sehr reale Art geschrieben ist und bis auf den Schluss, der mir persönlich etwas zu überzogen war, auch überraschend informativ und gut recherchiert.

Als sehr positiv empfand ich die Zeichnungen der unbekannten Wesen und die kleine Landkarte von Henders Island. Neben der \"logbuchartigen\" Zeitaufteilung der Kapitel sorgte das für genau den richtigen \"Reality-Kick\", der dem Leser das Geschehen sehr wirklich erscheinen lässt.

Mein Fazit:

Ein spannender und informativer Öko-Thriller mit Science-Fiction-Tendenzen.


Stahlfixx hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Die Natur hat eigene Regeln!

24.05.2010 Bewertung:  3 roccosmom vergibt 6 von 10 Punkten

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Im Rahmen der Reality-Show „Sea Life“ entdeckt ein Luxusliner voller Wissenschaftler ein bisher unbekanntes Eiland. Jubelnd betritt eine erste Gruppe „Henders Island“. Doch die Insel ist gefährlich. Sie bildet ein eigenes Ökosystem, seit Urzeiten von der Außenwelt abgeschottet. Und Flora wie Fauna sind aggressiver als jede bisher bekannte Art. Nur zwei Wissenschaftler können dem Massaker entkommen und werden sofort von der Regierung von der Außenwelt abgeschottet. Navy und Militär besetzen die Insel zu Forschungszwecken. Doch die Insel will sich nicht erforschen lassen…

  

Nachdem dieser Thriller sehr spannend durchstartet, habe ich gedacht, dass die Seiten nur so verfliegen würden. Jedoch habe ich mich durch die Mitte des Buches eher gequält, als das ich sagen würde mich hat das Lesen erfreut. Erst die letzten ca. 100 Seiten waren wieder super spannend und ich habe es wieder genossen „Biosphere“ zu lesen. Anfang und Schluss der Geschichte haben mich einfach gefesselt. Dazwischen war mir der Schreibstil zu sehr wissenschaftlich. Vieles war so trocken beschrieben, das mir davon gar nichts in Erinnerung geblieben ist. Leider konnte ich zu den meisten Charakteren auch keine „Beziehung“ aufbauen. Nur eine Handvoll sind mir mit Eckdaten im Gedächtnis geblieben.

 

Was mir definitiv sehr gut gefallen hat, waren allerdings die tollen schwarz-weißen Zeichnungen der evolutionstechnisch total andersartigen Tiere. Bilder von den beschriebenen Arten mit in das Buch einzubauen finde ich wirklich einen klugen Kniff, da die visuelle Vorstellungskraft dadurch voran getrieben wird. Mir hat dieses Highlight auf jeden Fall sehr gut gefallen – und mich immer dazu gebracht doch noch weiter zu lesen. Zudem waren die Bilder die einzige Möglichkeit mir die Tiere bildlich vorzustellen. Allein von den Beschreibungen her hätte ich mir höchstens die Tellerameise selbst so anschaulich so ausgefeilt ausmalen können.

 

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Unterteilung der Handlung in Tagen und unterhalb der  Tage in Uhrzeiten. So bekommt man ein Gefühl dafür wie schnell sich die ganzen Ereignisse eigentlich entwickeln. Außerdem kann man so kleine Abschnitte auch immer mal gut zwischendurch lesen.

 

Das Cover gibt eigentlich genau den Inhalt des Buches wider. Es ist ganz blau-weiß gehalten und zeigt ein nebelverhangenes Eiland mitten im unendlichen Meer. Der komplette Buchumschlag glänzt dabei, als wäre er in Glanzpapier eingeschlagen. Sehr schön!

 

„Biosphere“ würde ich übrigens irgendwo zwischen „Lost“ und „Jurassic Park“ einordnen, mit einem Hauch Wissenschaftsmagazin. Eine interessante Mischung also, aus der man durchaus noch mehr hätte herausholen können. Wer gerne Bücher über Ökosysteme und Evolutionen liest, für den ist „Biosphere“ sicherlich richtig. Wer einfach nur einen Thriller erwartet, der sollte sich vorher überlegen ob „Biosphere“ die richtige Lektüre für ihn ist.

 


roccosmom hat insgesamt 134 Rezensionen angelegt.


Biosphere

15.06.2010 Bewertung:  1 Penthesilea vergibt 2 von 10 Punkten

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Der Luxusliner \"Trident\" befährt den Südpazifik, Schauspieler und ein Kamerateam berichten über eine Forschungsreise für die Reality-Doku \"Sealife\". Da erreicht die Trident ein Notruf. Sie folgt dem Notruf, landet auf einer kleinen Insel und das Grauen beginnt. Völlig abgeschnitten von der Außenwelt hat sich auf \"Henders Island\" in einer eigenen Evolution eine Flora und Fauna entwickelt, die tödlicher ist, als alles andere Leben auf diesem Planeten.

Nach einer spannenden Leseprobe enttäuscht das Buch auf ganzer Linie. Langatmig geschrieben, mit zuvielen unverständlichen wissenschaftlichen Erklärungen, wird das Lesen mühsam und anstrengend. Der Rest des Textes bleibt in seiner Wortwahl und Stilistik flach und eintönig. Selbst die grausamsten Vorkommnisse bleiben vorhersehbar, die Spannung sinkt auf den Nullpunkt. Und auch die unvermeidliche Liebesgeschichte verschafft der Geschichte keinen Auftrieb.

Einzig die schönen Skizzen vermögen zu überzeugen, leider reicht das nicht aus, um aus diesem eher mittelmäßigen Roman ein gutes Buch zu machen.


Penthesilea hat insgesamt 11 Rezensionen angelegt.


Fantastische neue/alte Welt

08.08.2010 Bewertung:  4 Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten

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Beim Dreh zu einer Realityshow macht die Crew einer Yacht eine unglaubliche Entdeckung: Eine Insel, die seit Millionen Jahren unberührt von der Umwelt eine eigene Entwicklung genommen hat. Doch schnell wird aus der Freude Panik, als sie den ersten Kontakt mit den „Bewohnern“ der Insel haben.

 

Was wäre wenn ... eine Insel ihre eigene unberührte Entwicklung nehmen könnte? Warren Fahy macht sich mit interessanten Thesen auf, diese Gedankenwelt zu errichten und schickt seine Hauptdarsteller in eine Welt voller unvorstellbarer Lebewesen. Dabei berücksichtigt er intelligent die Evaluationstheorien verschiedener Wissenschaftler.

 

Die Idee des Autors finde ich sehr spannend und auch gut ungesetzt. Die Kapitel sind meistens recht kurz gehalten. Zu lang geraten für meinen Geschmack die wissenschaftlichen Abhandlungen, sind aber für die Darstellung der Theorien wohl aber notwendig. So erscheint die Handlung des Buches „realer“.

 

Leider kommen für meinen Geschmack zu viele Personen vor, auch die Quote der Verluste ist unnötig hoch. Doch die Hauptpersonen werden gut vorgestellt, die Charaktere werden klar skizziert und macht die Personen in ihren Handlungen glaubwürdig. Das Ende ist etwas kitschig geraten.

 

Dennoch ist diese Geschichte faszinierend und spannend. Die kleinen Ungereimtheiten habe ich gern hingenommen.

 

Fazit: Biosphere ist Fiktion und kein Sachbuch. Spannende Unterhaltung ist für alle garantiert, die sich auf neue Ideen einlassen und das Einschalten des Kopfkinos beherrschen.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Toller Thriller

30.05.2011 Bewertung:  4.5 Maren vergibt 9 von 10 Punkten

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Im Jahre 1791 läuft ein unter englischer Flagge segelndes, gekapertes französisches Schiff eine Insel an. Dort allerdings gibt es Ungeheuer, wie die Mannschaft feststellt. Flugs befielt der Kapitän, fortzusegeln, die Insel zwar auf der Seekarte einzutragen, aber niemandem zu erzählen, dass sie dort waren und was geschah.
In der heutigen Zeit läuft wieder ein Schiff jene Insel an. An Bord sind die Botanikerin Nell, so wie einige andere Wissenschaftler. Sie wollen die Insel näher erforschen, stoßen dabei jedoch schon bald auf unbekannte Lebewesen. Was zuerst harmlos und interessant erscheint, entpuppt sich sehr schnell als tödlich gefährlich. Was Nell und ihr Team jedoch nicht davon abhält, weiter zu forschen. Dabei stoßen sie auf Lebewesen, die keiner von ihnen je vorher gesehen hat und die es eigentlich nicht gibt. Die Neugier der Wissenschaftler ist geweckt. Vor allem, als sie feststellen, dass diese Wesen intelligenter sind als gedacht ...

Die Idee, eine Insel oder einen ähnlich abgeschiedenen Ort mit Wesen, die nicht der normalen Fauna angehören, zu beschreiben, ist nun ja nicht wirklich neu. In so manchem Buch und auch in Filmen hüpfen gefährliche Wesen herum, die es eigentlich nicht geben dürfte.
In diesem Roman aber ist die Umsetzung des altbekannten Themas ganz wunderbar gelungen. Das liegt vor allem an der Charakterisierung der Figuren. Denn Warren Fahy gibt nicht nur Nell und den anderen menschlichen Figuren Profil, sondern auch Hender, einem der Wesen. Und das absolut hervorragend. Ich fand es sehr berührend, wie Hender sich mit ihnen verständigt, wie sie sich annähern. Obwohl mir Nell als Protagonistin sehr gefiel, ist Hender ganz klar mein Liebling in diesem Buch geworden.
Sehr schön ist auch, dass die Geschichte durch sehr passende Illustrationen der Wesen unterstrichen wird. Im Anhang gibt es zusätzlich Beschreibungen der auf der Insel lebenden Kreaturen.
Mir hat der wissenschaftliche Touch in diesem Buch sehr gefallen. Es hat durch die Wesen natürlich ein wenig Fantasy und Science Fiction, doch wirkt es nie aufgesetzt, dem Autor gelingt es gut, seine Geschichte glaubwürdig rüberzubringen. Zudem ist der Roman richtig schön spannend und zwar durchgehend. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Wer gerne Science-Thriller liest und auch die Bücher von Michael Crichton mag, ist mit diesem Buch sicherlich gut bedient.


Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Spannender Ökothriller mit aktuellen Bezügen

21.09.2011 Bewertung:  5 Nazena vergibt 10 von 10 Punkten

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Der Prolog bietet einen sehr interessanten Überblick über den derzeitigen Stand der Lage. Viele Tiere wurden aus anderen Gebieten in bestimmte Ökosysteme verschleppt und richten enormen Schaden an, besonders auf tropischen Inseln. Der Autor dreht den Spieß in diesem Roman um: Das Ökosystem einer Insel greift den Rest der Welt an…

Eine Gruppe Wissenschaftler einer Reality -S how landet auf einer einsamen Insel. 11 werden von den Tieren dort getötet, die Navy übernimmt die Kontrolle und muss mit Entsetzen feststellen, dass die alteingesessenen Bewohner der Erde diesen Nischenbewohnern nicht gewachsen sind.

Die Darstellung der biologischen Experiment und Versuche war faszinierend und auch wissenschaftlich korrekt dargestellt und somit sowohl für Laien als auch für Leute vom Fach interessant. Im Buch wurden viele evolutionäre und auch soziologogische Fragen angeschnitten und sehr faszinierende Ideen entwickelt. Die Charaktere waren interessant dargestellt, doch traten sie hinter den wirklich faszinierenden und kreativ entwickelten Inselbewohnern zurück. Der Autor hat mit viel Erfolg ein wissenschaftlich fundiertes Ökosystem erdacht, dass in sich geschlossen und folgerichtig erscheint. Zum Schluß hin konnte er sich ein wenig Melodramatik nicht ersparen und das \"Happy End\" wirkte erzwungen, doch insgesamt war das Buch sehr überzeugend und das etwas schwache Ende schmälert nicht die Gesamtleistung des Autors.


Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


 
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