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Krimi/Thriller: Toter Mann: Der neunte Fall für Erik Winter
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Titel:      Toter Mann: Der neunte Fall für Erik Winter
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      1173
Autor:      Åke Edwardson
ISBN-10(13):      3550087128
Verlag:      Ullstein Hardcover
Publikationsdatum:      2009-10-28
Edition:      Hardcover
Number of pages:      544
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Kriminalroman
Erscheinungsjahr: 2009
Aus d. Schwed. v. Angelika Kutsch
Gewicht: 812 gr / Abmessungen: 221 mm x 148 mm x 47 mm
Von Edwardson, Åke / Übersetzt v. Kutsch, Angelika

Ein verlassener Wagen im nächtlichen Göteborg, Schüsse auf einen bekannten Autor -- nichts scheint zusammenzupassen. Doch Kommissar Erik Winter spürt, dass ein mächtiger Gegner ihn belauert. Sind diese Vorfälle Köder, die ihn auf eine bestimmte Spur locken? Oder geniale Ablenkungsmanöver? Immer tiefer gerät Winter in ein verzweigtes Netz aus Lügen und Intrigen, das ihn weit in die Vergangenheit zurückführt. Dann geschieht ein Mord und Winter muss von vorn anfangen. Noch längst hat er nicht überall Licht ins Dunkel gebracht, da fordert ihn sein Gegner zum Showdown.

Pressestimmen:
"Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!" (hr)
"Dem schwedischen Bestsellerautor Ake Edwardson ist wieder einmal ein atmosphärisch dichter Kriminalroman gelungen, der sich Zeit für seine Figuren und ihre Verstrickungen nimmt. Für Freunde des schwedischen Kriminalromans ein Muss!" (HR1, 18.11.09)
"Ake Edwardson beweist mit Toter Mann erneut, dass er längst zu den wichtigsten schwedischen Autoren von guter und zugleich fesselnder Kriminalliteratur zählt." (NDR1, 10.11.09)
"Edwardson hält seine Leser bis zum tragischen Schluss des Krimis in Atem." (dpa, 30.11.09)

   


Rezensionen
Und alles begann mit einem Mädchen...

09.03.2010 Bewertung:  4 kleinfriedelchen vergibt 8 von 10 Punkten

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Ein verlassenes Auto auf einer Brücke in Göteborg. Im Fahrersitz ein Einschussloch. Keine Leiche, kein Blut, keine Spuren. Der Fahrer des Autos wird schnell ermittelt. Das Auto sei ihm gestohlen worden. Szenenwechsel: Vor dem Haus seines Nachbarn werden Schüsse auf einen Schriftsteller abgegeben. War er das Ziel oder sein Nachbar? Kriminalkommissar Erik Winter lassen diese Geschehnisse keine Ruhe. Hängen die beiden Fälle miteinander zusammen? Nur langsam finden sich die einzelnen Teile des \"Puzzles\", wie Winter es bezeichnet, zusammen. Und alles scheint mit dem Buch des Schriftstellers zusammenzuhängen, an dem er gerade schreibt. Ein Buch über ein Mädchen, das vor vielen Jahren verschwand...

Bereits die ersten Seiten des Buches \"Toter Mann\" vermitteln eine triste, düstere Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Wobei man gar nicht so richtig festmachen kann, woran das liegt. Vielleicht am grauen Wetter, vielleicht an den unterschiedlichen Charakteren, die alle von etwas geplagt werden. Seien es grauenhafte Kopfschmerzen oder schwere Entscheidungen hinsichtlich der Beziehung zu ihrem Partner, oder auch Skrupel hinsichtlich eines Mordes.

Auch fällt der leise Ton der Erzählungen auf. Emotionen werden eher sachlich als rührselig geschildert und es gibt auch keine rasanten Actionszenen. Anfangs wollte daher bei mir nicht so recht Spannung aufkommen, aber je mehr sich die verworrenen einzelne Handlungsstränge zu einem Bild zusammenfügten, desto schneller flogen die Seiten an mir vorbei.

Ake Edwardson füttert den Leser gekonnt Stück für Stück mit Informationen über die Geschehnisse, bis man schließlich das Gesamtbild erkennt. Dabei fand ich seine Vorgehensweise, pro Kapitel immer nur kleine Episoden aus der Sicht unterschiedlicher Personen zu schildern, sehr passend, da so der Eindruck eines Puzzles entsteht, welches zu lösen ist. Nicht anders geht es Kommissar Winter, der ebenfalls immer nur Bröckchen von Informationen findet, die anfangs keinen Sinn ergeben.

Gefallen haben mir auch die komplexen Charaktere. Da ist der Dezernatsleiter Winter, der sich mit heftigen Migräneattacken quält und nicht allzu zimperlich bei seinen Ermittlungen vorgeht. Oder Inspektor Bergenhem, der seinen Job satt hat, bei dem doch immer nur die Bösen gewinnen, und den schwere Entscheidungen hinsichtlich seiner Familie plagen. Statt einer oberflächlichen schwarz-weiß-Einteilung der Personen schafft Edwardson tiefgründige, glaubhafte Charaktere.

Der Schluss war mir dann leider zu abrupt. Der Mörder ist tot und zack, ist die Geschichte aus. Ich hätte mir eine etwas detailliertere Aufklärung der Geschehnisse am Ende gewünscht, da ich das Gefühl hatte, doch ein paar Details nicht verstanden zu haben. Vielleicht klärt sich das aber beim zweiten Lesen auf.


kleinfriedelchen hat insgesamt 60 Rezensionen angelegt.


Winters 9. Fall

02.04.2010 Bewertung:  3 Toschi3 vergibt 6 von 10 Punkten

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Der Fall beginnt ziemlich verwirrend: ein verlassenes Auto auf einer Brücke, Schüsse auf einen Autoren, keine Verdächtigen... und das Team um Kommissar Winter schlittert in seinen 9. Fall.

 

Für geübte Edwardson-Leser wird hier sicherlich ein feiner Leckerbissen an Krimikost vorgelegt. Ich bin Neuling. Und ich fand den Einstieg schrecklich! Der Schreibstil des Autors ist sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist abgehackt, kalt und distanziert. Nach 50 Seiten gab es gefühlte 50 Handlungsstränge und ich hatte mir geschworen: kommt noch eine einzige neue Handlungslinie hinzu schmeiße ich das Buch aus dem Fenster! Nach 100 Seiten war es nicht schlimmer geworden. Nach 250 Seiten kam sogar richtig Spannung auf. Und am Ende war das Buch gar nicht so schlecht.

 

Schlecht war für einen Edwardson-Neuling aber das viele Drum-Herum an privaten Problemen der Ermittler. Ohne diese Nebenschauplätze hätte das Buch insgesamt bestimmt nur 300 Seiten – und wäre damit ein größer Knüller! Leider sind diese Nebenhandlungen aber da und darum gibt es für das Buch auch nur ein GUT.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


 
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