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Krimi/Thriller: Das Geld war schmutzig: Roman
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Titel:      Das Geld war schmutzig: Roman
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      983
Autor:      Richard Stark
ISBN-10(13):      3552054790
Verlag:      Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.
Publikationsdatum:      2009-07-27
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      256
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
DAS GELD WAR SCHMUTZIG
   


Rezensionen
Perspektivenwechsel

02.10.2009 Bewertung:  3 silkedb vergibt 6 von 10 Punkten

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Inhalt:
Parker und seine zwei Komplizen mussten nach einem Überfall auf einen Geldtransporter ihre Beute in einer Kirche zurücklassen. Einer der Räuber wurde von der Polizei gefasst, konnte aber wieder entkommen. Eine Woche nach dem Überfall plant Parker nun gemeinsam mit seiner Freundin Claire, das Geld aus dem Versteck zu holen. Die Polizei überwacht jedoch immer noch den Bezirk und die Strassen, so dass sie sich zur Tarnung als Touristen ausgeben.
Doch Parker ist nicht alleine hinter der Beute her. Auch seine beiden Komplizen und eine Kopfgeldjägerin, die zu viel weiß, wollen ihren Anteil haben.
Werden sie es schaffen, das Geld unbemerkt von der Polizei aus dem Versteck zu holen?


Meine Meinung:
\"Das Geld war schmutzig\" ist ein Krimi aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive. Hier stehen nicht die vermeintlich Guten im Mittelpunkt, sondern die bösen Jungs. Parker ist ein Räuber und hat keine Skrupel unangenehme Zeitgenossen einfach aus dem Weg zu räumen. Es handelt sich hier auch nicht um einen verkappten Robin Hood oder ähnliches, er stiehlt und mordet um des Profits willen.
Und doch schafft es Richard Stark, dass man sich beim lesen dabei ertappt, Parker die Daumen zu drücken. Sich zu wünschen, dass er der Polizei abermals entkommen kann und er am Ende als Gewinner da steht.
Als Figur ist Parker einfach herrlich und so kann ich mir gut vorstellen, dass es um ihn herum eine ganze Buchreihe gibt. Bisher habe ich noch keinen weiteren Parker-Krimi gelesen, aber vielleicht werde ich noch mal zu einem der späteren Bücher greifen. Obwohl der Autor Richard Stark bereits verstorben ist, sollen weitere Bücher auf dem Deutschen Markt heraus gegeben werden.
Was mir an \"Das Geld war schmutzig\" jedoch fehlte, ist die Spannung.
Ich fand die Geschichte sehr durchschaubar und ohne wirkliche Spannungsbögen. So hangelte ich mich beim Lesen von Kapitel zu Kapitel und war auch längeren Pausen nicht abgeneigt. Vielleicht ist diese Gemächlichkeit aber auch genau das Merkmal dieser Parker Krimis, die ohne Effekthascherei und spritzendes Blut auskommen. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch auch vor allem an Freunde von klassischen Kriminalromanen.


Fazit:
Schnörkellos und mit Bodenhaftung.


silkedb hat insgesamt 32 Rezensionen angelegt.


Humorvoller Krimi

16.12.2009 Bewertung:  4 Maren vergibt 8 von 10 Punkten

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Hier ist der Held der Gauner – oder der Gauner der Held. Denn Richard Starks Protagonist Parker lebt von Raubüberfällen. Diesmal hat er den ganz großen Coup gelandet, doch das Geld hat er nicht bei sich, das ist an einem sicheren Ort versteckt. Leider weiß das nicht nur Parker; auch andere Verbrecher haben Wind davon bekommen und natürlich hätte die Polizei es auch gerne. Außerdem muss das Geld erst mal gewaschen werden, bevor man es verwenden kann. Was sich auch als nicht so einfach herausstellt.
Parkers Verbündete ist seine Freundin Claire, mit seinen anderen Komplizen verhält es sich so, dass er ihnen – zu Recht – nicht traut. Die wilde Jagd nach dem Geld gestaltet sich dann auch erwartungsvoll actionreich und mit der einen oder anderen Überraschung.

Richard Stark schreibt in einem gut lesbaren, einfachen Stil. Die Sprache dient ihm allein als Mittel zum Zweck, nämlich die Geschichte zu erzählen, von schönen oder ausgefallenen Formulierungen kann hier keine rede sein. Die habe ich allerdings auch nicht vermisst, denn der Roman weiß durchaus gut zu unterhalten, auch wenn es die eine oder andere ein wenig langatmige Passage gibt. Zum Inhalt sei noch zu sagen: es ist die Jagd nach dem Geld, mehr nicht, aber auch nicht weniger. Die Figuren bleiben dadurch ein wenig blass.
Kurzweilig zu lesen ist der Roman aber dennoch, ein netter Krimisnack für zwischendurch.


Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Nett, aber mehr auch nicht

20.01.2010 Bewertung:  3 kleinfriedelchen vergibt 6 von 10 Punkten

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Einfach nur Parker nennt sich der Hauptcharakter in diesem Buch. Nachdem er und seine Kollegen im Vorgängerband „Keiner rennt für immer“ den großen Coup gelandet haben und einen Geldtransporter mit mehreren Millionen gestohlen haben, ist er zurück, um die versteckte Beute zu holen, die sie in einer alten Kirche zurücklassen mussten.

Um die Lage unauffällig zu sichten, mietet er sich mit seiner Freundin Claire in einer Pension ein. Doch die Wiederbeschaffung der Beute ist gar nicht so leicht: einer seiner Kumpanen wurde von der Polizei gefasst und hat bei seiner Flucht einen Polizisten erschossen, wodurch die Suche nach den Dieben nur noch verschärft wurde.  Straßensperren und Fahndungsposter machen Parker das Leben schwer.  Zusammen mit seinem anderen Kumpel McWhitney und einer Kopfgeldjägerin gelingt es ihnen schließlich, das Geld aus der Kirche zu holen. Aber auch einige andere zwielichte Gestalten wollen das Geld für sich haben.

Die Schlinge um Parker beginnt sich weiter zuzuziehen, als auch noch ein übereifriger Journalist meint, ihn gesehen zu haben und auch die Vermieterin ihn auf den Fahndungspostern wiedererkennt.

Gegen Ende hin kam es mir so vor, als wäre die Geschichte mit diesem Band noch nicht abgeschlossen. Gut, sie haben das Geld, aber was passiert nun?

Was von der Handlung her eigentlich recht spannend ist, kam irgendwie nicht ganz in die Gänge. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, weshalb man sich oft einiges dazu denken muss. Auch waren manche Gedankenzüge der Charaktere für mich nicht nachvollziehbar.

Es ist zwar nicht zwingend notwendig, die Vorgänger der Trilogie gelesen zu haben, aber hilfreich wäre es schon. Ich hatte oft das Gefühl, nicht genau zu verstehen, worüber die Buchcharaktere gerade reden. Man erfährt aber trotzdem in groben Zügen von dem Raub.

Schön an dieser Ausgabe war die Einleitung am Anfang, die einen Überblick über die Parker-Romane gibt.


kleinfriedelchen hat insgesamt 60 Rezensionen angelegt.


Heißes Geld

31.03.2010 Bewertung:  4 Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten

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Im dritten Teil der Parker-Geschichten muss jener das Geld, welches er im ersten Teil mit seinen Kumpanen erbeutet hat, irgendwie reinwaschen. Eine nette Kriminalgeschichte mal von der anderen Seite des Gesetzes aus erzählt. Um den Einstieg Nicht-Parker-Lesern zu erleichtern, hat das Buch einige Vorworte zu den ersten beiden Geschichten. Damit lässt sich die Handlung auch ohne Vorkenntnisse verstehen. In kurzen und kurzweiligen Kapiteln lässt der Autor den Gangster Parker eine Lösung für sein Problem, nun ja, zumindest suchen. Der Schreibstil ist intelligent und recht flüssig, wobei das Springen zwischen verschiedenen Zeitebenen gelegentlich einen kleinen Stolperstein dazwischen schiebt. Für meinen Geschmack ist das Buch zu sehr serienlastig. Auch mit Einstiegserleichterung sind Vorkenntnisse eindeutig besser und auch am Ende des Buches bleibt ein Cliffhanger. Trotzdem mal was völlig anderes zu den Standardkrimis und definitiv ein Lesevergnügen.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Roadtrip, der es an Spannung fehlen lässt

24.05.2010 Bewertung:  2.5 Pharo72 vergibt 5 von 10 Punkten

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Parker und seine Freundin Claire mieten sich in Neuengland als Touristen in einer Pension ein, um das bei einem Banküberfall erbeutete Geld, dass kurzfristig in einer Kirche zwischengeparkt werden musste, nicht aus den Augen zu lassen. Das Geld ist „schmutzig“, das heißt, die Banknoten sind registriert und müssen gewaschen werden, um überhaupt eingesetzt werden zu können. Mit einem besonderen Plan wollen Parker und sein Ex-Kumpan, das Geld unter den Augen der Polizei rausholen, aber auch eine Kopfgeldjägerin zeigt Interesse an der Beute.

Mich hat der Roman nicht wirklich überzeugt. Obwohl eine recht gute Einführung auch für Neueinsteiger gegeben wird, hatte ich am Ende den Eindruck halt nur das letzte Drittel eines Romans zu lesen. Da das Buch ohnehin nicht dick ist, hätte diese Trilogie wirklich in einem Band erscheinen können, um das Ganze zu einer runden Geschichte zu machen.

So ist quasi schon alles passiert und es geht in dem ganzen Roman nur darum, das bei einem Raubüberfall erbeutete Geld von einem Ort zum anderen zu schaffen. Weder weiß man, was genau vorher passiert ist und warum, welche Personen in welchem Zusammenhang stehen, noch wie es danach weitergeht, d. h. ob ein endgültiges Absetzen mit dem Geld gelingt.

Auch sind mir die Charaktere, allen voran Parker, seltsam fremd und gleichgültig geblieben. Vielleicht muss man wirklich mehrere Romane von Stark lesen, um den Hype um die Figur zu verstehen. Interessant war es schon mal, einen Roman aus der Sicht der Gangster zu lesen, aber für einen liebenswerten Bankräuber war mir Parker dann doch wieder zu brutal und eiskalt. Generell hat sich wieder meine Abneigung zu Roadmovies auch in diesem Roman bestätigt. Gangster tricksen trottelige Polizisten aus, werden von noch trotteligeren anderen Gangstern gejagt usw.

Der Roman ließ sich flüssig lesen und hatte ein paar gute Momente, aber insgesamt nichts, was erinnerungswürdig wäre. Daher heute auch nur 2 Sterne von meiner Seite.


Pharo72 hat insgesamt 83 Rezensionen angelegt.


Spannende Geschichte mit unerwarteten Wendungen

25.01.2012 Bewertung:  3.5 killerbiene75 vergibt 7 von 10 Punkten

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Parker und seine Freundin mieten sich in einer kleinen Pension, ganz in der Nähe der alten Kirche, wo die nach dem Banküberfall gestolene Beute versteckt ist. Eine Kopfgeldjägerin taucht unvermittelt auf und will einen Teil des Geldes für sich beanspruchen und mit einsteigen. Leider sind wohl die Scheine numeriert und es läuft alles nicht ganz so wie geplant. Die Polizei jedoch lauert schon auf sie. Doch es gelingt den Gangstern doch noch an die Beute zu gelangen mit einem sehr gefählrichen Plan. Kaum dass sie das Geld haben, kommen die nächsten Gangster und wollen Ihnen das Geld wieder abnehmen...


Wertung
Das tolle an der Geschichte ist, dass es mal aus der Perspektive der \"Bösen\" erzählt wird und die Polizei eigentlich nur Nebenauftritte in dem Buch hat. Leider jedoch wird der Spannungsbogen nie sonderlich gedehnt und es ist alles eher ruhig erzählt. Dennoch war Geschichte sehr interessant und gut zu lesen. In dem Buch tauchen immer wieder mal andere Personen auf, die in einem der Voran gegangenen Bücher wohl schon mal bekannt waren. Aber auch wenn man, wie ich die Vorgängerbücher nicht gelesen hat, stellt das kein Problem da. Man wird eigentlich nur neugierig auf die anderen Bücher. Insgesamt waren auch die Protagonisten ganz gut beschrieben und die Erzählweise war sehr flüssig und interessant.

Fazit
Mir hat die Story doch recht gut gefallen und man hat auf jeden Fall das Bedürfnis auch mal die anderen Romane von Richard Stark zu lesen. Ein durchaus gelungenes Buch.

killerbiene75 hat insgesamt 17 Rezensionen angelegt.


 
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