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Krimi/Thriller: Der Kruzifix-Killer
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Titel:      Der Kruzifix-Killer
Kategorien:      Krimi/Thriller
BuchID:      953
Autor:      Chris Carter
ISBN-10(13):      3548281095
Verlag:      Ullstein Taschenbuch
Publikationsdatum:      2009-06-15
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      480
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
DER KRUZIFIX-KILLER
   


Rezensionen
Auge um Auge

14.09.2009 Bewertung:  5 roccosmom vergibt 10 von 10 Punkten

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Die Geschichte beginnt mit einem Stück vom Ende des Thrillers – ohne jedoch zu viel zu verraten - und wechselt dann in die Vergangenheit um zu erfahren wie es überhaupt zum Ende gekommen ist. Dabei ist das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend.

Auf einen anonymen Anruf hin findet die Polizei eine bestialisch verstümmelte und gefolterte Frau. Durch ein im Nacken eingeritztes Doppelkreuz wird schnell klar, das der Kruzifix-Killer wieder zugeschlagen hat – obwohl dieser vor einem Jahr hingerichtet wurde. Es stellt sich heraus, dass damals der Falsche hingerichtet wurde und der Serienmörder wieder sein Unwesen treibt. Und der Mörder ist gut. Sehr gut. Er ist Hunter und Garcia immer einen Schritt voraus, hinterlässt keine Spuren am Tatort und lässt kein erkennbares Muster erkennen. Seine wahnwitzigste Tat, die schon zu Anfang erwähnt wird: Er hat Garcia nicht nur ans Kreuz genagelt, sondern ihm auch noch eine Dornenkrone aufgesetzt und Garcia an einem Herzmonitor angeschlossen, während er hinter kugelsicheren Glas zu Grunde gehen droht. Die einzige Chance ihn zu retten besteht darin, das Hunter den einzigen richtigen der vier Knöpfe drückt. Drückt er jedoch einen der drei falschen Knöpfe, geht das Dynamit hinter Garcia hoch…


Die gesamte Geschichte spielt in einem Zeitraum von ca. 4-5 Wochen. Dabei schreiten die Ereignisse rasant voran. Sprachlich gefällt mir sehr gut, dass alles nicht so wahnsinnig ausschweifend beschrieben ist. Ausnahme: Der Mord an der ersten jungen Frau. Er ist so barbarisch und bildlich dargestellt, dass ich mir beim Lesen die Hand vor dem Mund gehalten habe! Diese Erbarmungslose Brutalität ist nichts für schwache Nerven. Ansonsten hat der Autor hier ein gutes Mittelmass gefunden. Der Text ist von Anfang bis Ende super spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Von Eintönigkeit ist hier keine Spur. Besonders gefallen haben mir auch die übersichtlich, kurzen Kapiteln. Sie kann man schnell mal in einer etwas kleineren Pause lesen ohne dann mittendrin aufhören zu müssen - wie es bei manchen Büchern mit Abschnitten über 30 Seiten der Fall ist. Die beiden Protagonisten, Garcia und Hunter, sind einfach nur sympathisch und man wünscht sich gleich noch mehr von ihnen zu lesen.  Dabei steckt in beiden mehr, als man zu Anfang vermutet. Besonders Profiler Hunter überrascht immer wieder mit seiner beneidenswert guten Beobachtungsgabe.


Das schwarze Cover mit dem roten Kruzifixzeichen finde ich hervorragend gewählt. Dazu muss man nicht viel schreiben. Es passt einfach.


Der „Kruzifix Killer“ ist auf alle Fälle ein Roman den jeder Thrillerliebhaber in seiner eigenen kleinen Bibliothek stehen haben sollte. Der Leser wird von der ersten bis zur letzten Seite in atemloser Spannung gehalten. Mann will, nein, man muss einfach immer weiter lesen. Ich selbst habe das Buch in nur zwei Tagen gelesen und es schon etlichen Leuten weiter empfohlen.


roccosmom hat insgesamt 134 Rezensionen angelegt.


Psychologisches Katz-und-Maus-Spiel

01.10.2009 Bewertung:  5 silkedb vergibt 10 von 10 Punkten

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Inhalt:
Detective Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia ermitteln in einem Mordfalls. Doch es gibt auffällige Verbindungen zu einer eigentlich gelösten Reihe von Mordfällen. Handelt es sich hier um einen Trittbrettfahrer, oder wurde vor einigen Jahren tatsächlich der falsche gefasst und als Mörder hingerichtet? „Der Kruzifix-Killer“ ist wieder da und mit ihm auch die geheimnisvollen Anrufe die Hunter erhält. Wer ist der Mörder und was verbindet ihn mit dem Detective? Auch Hunter und sein Partner schweben nun in Gefahr und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …


Meine Meinung:
Ich bin absolut begeistert von Chris Carters Erstlingswerk „Der Kruzifix-Killer“.
Schon mit den ersten Kapiteln war ich gefangen im Geschehen, was sicherlich auch an dem Cliffhanger liegt, mit dem Chris Carter sein Buch beginnt. Statt strikt chronologisch vorzugehen, startet „Der Kruzifix-Killer“ mit einer dramatischen Schlüsselszene und springt anschließend fünf Wochen in der Zeit zurück. So ist von Anfang an Spannung aufgebaut und man fiebert geradezu dem Augenblick entgegen, an dem man erfährt, wie es Robert Hunter und Carlos Garcia ergangen ist.
Im Mittelpunkt des Buchs steht Detektive Hunter. Durch seine Vorbildung im Bereich der Psychologie, ergeben sich hier Ermittlungsansätze und Methoden, die ich als sehr interessant und zum Gesamtfall passend empfand. Dies ist sicherlich auf die persönlichen Hintergründe des Autors Chris Carter zurückzuführen, der im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft von Michigan tätig war.
Fachlich nahezu perfekt, hat Robert Hunter im privaten Bereich durchaus Ecken und Kanten, so dass mir diese Figur von Anfang an sympathisch war. Das Spiel der Figuren miteinander, hat in „Der Kruzifix-Killer“ generell sehr gut funktioniert und obwohl ständig neue Personen hinzukommen, hatte ich keine Probleme den Überblick zu behalten.
Von diesem Autor würde ich gerne noch mehr lesen und ich hoffe sehr, dass „Der Kruzifix-Killer“ der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, die noch viele spannende Stunden mit Detective Hunter bieten wird. Das Potenzial dazu hat der Autor Chris Carter ganz sicher.


Fazit:
Ich will mehr davon!


silkedb hat insgesamt 32 Rezensionen angelegt.


5-Sterne-Debüt

03.02.2010 Bewertung:  5 goat vergibt 10 von 10 Punkten

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Chris Carter hat ein Debüt vom Feinsten hingelegt. Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven, denn er geht ins Detail. Und das ist so grausam, dass es schon fast unerträglich wurde. Die Spannung, die gleich zu Beginn aufgebaut wird, zieht sich durch das ganze Buch hindurch, bis zum Schluss.

Detective Robert Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer. Dieser hat seinen Partner entführt und es gibt nur eine Chance ihn zu retten. Als Robert ihn findet, wird schnell klar, dass es ein Wettlauf gegen die Zeit ist und die Chancen stehen nicht sonderlich hoch.

Und genau an dieser Stelle erfolgt eine Rückblende. Und zwar fünf Wochen vor der Entführung Carlos Garcias. Der Autor beschreibt, wie die Morde des Kruzifix-Killers begannen. Dieser scheint Robert Hunter sehr gut zu kennen und immer ist er es, der angerufen wird. Das macht das Ganze irgendwie zu einem persönlichen Rachefeldzug. Aber die Polizei tappt mal wieder wie immer im Dunkeln.

Chris Carters Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Viel Spannung erzeugen natürlich auch die kurzen Kapitel. Über die Protagonisten erfährt man sehr viel und ich hoffe, dass es von Chris Carter zukünftig noch viel mehr zu lesen gibt. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne, denn es ist einfach lesenswert!!!


goat hat insgesamt 193 Rezensionen angelegt.


Ein 2009-Highlight!

11.02.2010 Bewertung:  5 haTikva vergibt 10 von 10 Punkten

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Meine Meinung:

Es fängt in der Gegenwart an, in der Detectiv Hunter in einer brenzligen Situation ist. Diese wird nicht näher ausgeleuchtet und schon geht es ein paar Wochen zurück in die Vergangenheit, wo der Fall seinen Anfang hat.

Kaum geht es um die erste Leiche, musste ich an mich halten um nicht zu würgen. Wirklich ekelhaft und abnormal ist der Zustand beschrieben. Wobei ein Mord ja sowieso abnormal sein sollte...
Die Leiche ist ziemlich brutal zugerichtet worden und die Beschreibung des Tatorts, speziell der Leiche, ist nichts für zarte Gemüter.
Auch die weiteren Situationen mit Mordvarianten sind nur für richtig harte Thrillerfans etwas. Das ganze wird anfangs immer schlimmer, bevor es besser wird und sich die Handlung um die Verfolgung drehen kann...

Mit der Zeit werden einem die zwei Partner der Mordkommission vorgestellt. Hunter, der Ältere von beiden, ist ja ein ganz \"gewiftes Kerlchen\". Als ich ihm zum ersten Mal \"begegnete\", hätte ich nie für möglich gehalten, was in ihm steckt.
Er hat seit dem letzten großen Fall physiche Probleme. Und durch gewisse Vorgehensweisen des aktuellen Killers leidet Hunter nun auch noch psychisch. Der Killer spielt ein regelrechtes Spiel mit ihm und der Einsatz dabei ist nicht weniger hoch als ein Menschenleben...
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, bekommt er einen Grünschnabel zum Partner. Der stellt sich aber nach kurzer Zeit als eine gute Stütze heraus.

Auch wird jedes Opfer kurz vorgestellt und man kann sich ein Bild von dessen Lebensumständen machen. So, denke ich mir, kann man auch eine kurze Beziehung aufbauen. Nur um sie dann wieder zu verlieren.

Auf den Killer selbst wäre ich nie gekommen. Als es raus kam, war ich richtig verblüfft und konnte es nicht fassen. Aber was das Kruzifix mit den Morden zu tun hat, verstand ich ehrlich gesagt nicht. Es wurde auch nirgends aufgelöst.

Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Seite spürbar. Zwar nicht immer auf dem gleichen Level, aber sie hat sich wie ein roter Faden durch die ganze Handlung gezogen.
Wenn es um das Privatleben der beiden Detectives ging, bekam ich als Leser eine Verschnaufpause von der teilweise rasanten Handlung. Auch wenn wieder ein Opfer vorgestellt wurde, war von der Spannung wengier zu spüren. Aber sie war immer präsent.
Zum Schluss steigert sie sich aber fast ins Unermessliche und am Ende platzt noch eine kleine Bombe.

Die Handlung ist im personnellen Erzählstil geschrieben. Trotz der immer wiederkehrenden kurzen Rückblicke in die Vergangenheit der beiden Detectives, bleibt die Spannung erhalten. Der Autor hat das meiner Meinung nach richtig toll gemacht.
Ich musste mich immer wieder vom Buch losreißen, da es so fesselnd geschrieben war, dass ich alles andere um mich herum richtig vergaß. Detective Hunter ist mir in diesem Buch richtig ans Herz gewachsen und als das Buch zuende war, war ich richtiggehend traurig.

Fazit:
Für jeden hartgesottenen Thriller-Fan ist dieses Buch empfehlenswert!
Ich gebe fünf von fünf Sterne.


haTikva hat insgesamt 117 Rezensionen angelegt.


Spannung pur

31.03.2010 Bewertung:  5 Toschi3 vergibt 10 von 10 Punkten

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Die brutal zugerichtete Leiche einer Frau ruft Detektiv Hunter auf den Plan. Die Spuren sind trotz des üblen tatorts rar gesät, aber ein in die haut geritztes Kreuz ist ein erster Hinweis. Der Detektiv geht auf die Jagd und muss bald erkennen, dass der Mörder ihm sehr nahe ist...

 

Wow. Dieser Thriller ist endlich mal wieder einer, der richtig unter die Haut und an die Nerven geht. Schon der Aufbau der Geschichte: Spannungshöhepunkt am Anfang, dann Rückblende, ist toll gelungen. Sofort ist der Leser infiziert und nicht nur gespannt, warum der neue Detective in die Hände eines wahnsinnigen Killers geriet, sondern natürlich auch, wie es dann weiter geht. Der Schreibstil ist flüssig, vorwärtstreibend und schnörkellos. An manchen Stellen holt der Autor vielleicht etwas zu weit aus, aber was soll’s, die Spannung leidet nicht darunter. In einem geschickten Handlungsaufbau spielt Carter mit der Fantasie des Lesers und regt an mitzurätseln. Zum Glück, nach meiner Meinung, gestaltet er die beiden Hauptfiguren – die Detectives – nicht unnötig unsympathisch, heruntergekommen, alkoholabhängig oder sonst wie schräg, sondern stellt den (in meinen Augen) durchschnittlichen, übermäßig belasteten Polizisten dar. Dieses ist leider in vielen, besonders nicht-amerikanischen Krimis, gar nicht mehr so oft der Fall. Fazit: „Der Kruzifix-Killer“ ist ein Thriller, den man erst nach der letzten gelesenen Seite wieder aus der Hand legt und den man nicht schief halten darf (sonst läuft das Blut raus). Nichts für schwache Gemüter aber ein Muss für jeden Fan von Tess Gerritsen und Co. Dieser Kauf hat sich echt gelohnt.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Der Kruzfix-Killer mordet wieder

18.05.2010 Bewertung:  5 Bellexr vergibt 10 von 10 Punkten

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Robert Hunter ist Profiler und Detective bei der Mordkommission in Los Angeles. Vor ein paar Jahren verfolgte er einen perfiden Serienmörder, dem man den Spitznamen „Kruzifix-Killer“ gab. Durch Zufall kamen die Ermittler damals auf seine Spur, konnten ihn überführen und er wurde vor 1 Jahr hingerichtet. Eines Nachts werden Hunter und sein neuer Kollege Carlos Garcia zu einem Tatort gerufen. Eine wunderschöne junge Frau wurde auf bestialische Art zu Tode gefoltert und eine schier unmögliche Entdeckung machen die Ermittler bei der Leiche: Zwei übereinander liegende Kreuze im Nacken der Toten – Das Erkennungszeichen des Kruzifix-Killers. Kurze Zeit später erhält Hunter einen Anruf des Killers und ihm ist klar, damals muss der falsche Mann hingerichtet worden sein.

 

Chris Carter beginnt den Prolog mit dem Ende des Thrillers und lässt dies aber geschickt offen. Erst danach beginnt die eigentliche Geschichte, die sofort bei dem ersten Mord an der jungen Jenny einsteigt. Geschickt versteht es der Autor zwischen den Erzählsträngen zu wechseln und diese immer an der spannendsten Stelle zu beenden. So wird die Story zum einem aus Sicht der Ermittlungsarbeit rund um Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia erzählt, zum anderen erhält man jedes Mal vor einem nächsten Mord einen kurzen Einblick in das Leben des Opfers, bevor der Kruzifix-Killer wieder zuschlägt. Diese Wechsel erhöhen die sowieso schon äußerst spannend erzählte Geschichte noch um einiges und halten diese so das komplette Buch hinweg auf sehr hohem Niveau.

 

Allerdings muss auch gesagt werden, dass die Beschreibungen der Folterungen, die letztlich zum Tode der Opfer führen, äußerst brutal und wirklich nichts für schwache Nerven bzw. Mägen sind.

 

Einen Einblick in das Leben seines Protagonisten gewährt Chris Carter dem Leser nach und nach und dies auf eine sehr lebendig erzählte Weise. So bekommt man eine Vorstellung des Charakters von Robert Hunter, der sympathisch dargestellt wird, jedoch auch Fehler und Schwächen zeigen darf. Da man so schnell merkt, keinen ach so tollen Ermittler vor sich zu haben, sondern einen, der auch mal Emotionen zeigen darf, macht ihn für den Leser schnell greifbar. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Hunter’s Partner Garcia oder auch seine neue Liebe Isabella, sind facettenreich beschrieben, sodass man sofort ein Bild von ihnen vor Augen hat. Die Person des Kruzifix-Killers bleibt einem bis zum Schluss ein Rätsel. Man weiß zwar fast sofort, dass es sich hierbei um einen sehr intelligenten Menschen handeln muss, der über reichlich medizinische Kenntnisse verfügt, aber der Autor liefert dem Leser zu gut wie keine Hinweise in Bezug auf seine Identität.

 

Diese offenbart sich ihm erst auf den letzten Seiten des Thrillers. Und dies ist so überraschend und doch logisch umgesetzt, dass man sich wundert, nicht früher darauf gekommen zu sein.

 

Alles in allem ein absolut fesselnder Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.


Bellexr hat insgesamt 28 Rezensionen angelegt.


Im Visier des Killers

24.05.2010 Bewertung:  4 KimVi vergibt 8 von 10 Punkten

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Robert Hunter ist Detective beim Los Angeles Police Department. Er arbeitet dort beim Morddezernat und Serienmörder oder besonders schwere Mord- und Gewaltverbrechen fallen in seinen Bereich. Nach einer durchzechten Nacht wacht er in einer fremden Wohnung, neben einer unbekannten schönen Frau auf. Aufgrund seines Alkoholkonsums kann er sich nicht mehr an die Einzelheiten der vergangenen Nacht erinnern. Doch dazu bleibt ihm allerdings auch keine Zeit, da er an einen Tatort gerufen wird.

In einem abgelegenen Holzhaus wird die verstümmelte Leiche, einer ehemals attraktiven und durchtrainierten Frau gefunden. Sie wurde vor ihrem Tod grausam gefoltert und bestialisch zugerichtet. Der Täter entfernte ihr die Gesichthaut bei lebendigem Leib und erschwert so den Polizisten die Ermittlung ihrer Identität. Auch sonst sind am Tatort keine Hinweise auf den Täter zu finden, da er mit grösster Sorgfalt vorgegangen ist. Doch als Detective Hunter im Nacken der Frau ein eingeritztes Kreuz erblickt, stockt ihm der Atem. Denn dies war das Zeichen eines brutalen Serienmörders, der bereits vor Jahren sein Unwesen trieb und von Hunter und seinem damaligen Partner zur Strecke gebracht wurde. Doch schon damals zweifelte Hunter daran, dass sie den richtigen Täter gefasst hatten und nun scheinen sich seine schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Scheinbar wahllos schlägt der Killer erneut mit äusserster Brutalität zu. Er beginnt ein Katz und Mausspiel mit Hunter und seinem neuen Partner Garcia und ist ihnen dabei immer einen entscheidenden Schritt voraus.

 

Eindrücke


Der Thriller beginnt mit einem Telefongespräch . Mit den Worten \" Hallo Robert, ich habe eine Überraschung für dich...\" leitet der Kruzifix Killer seinen nächsten Schachzug im brutalen Spiel ein. Denn er hat Hunters neuen Partner Garcia in seiner Gewalt und gibt Hunter telefonisch die nötigen Informationen zu seiner Rettung. In einer äusserst spannenden Situation verlässt man diese Szene und die Handlung wendet sich den Ereignissen der vorangegangen fünf Wochen zu. Dabei verfolgt man das Geschehen vom Auffinden der ersten Frauenleiche und hat doch immer im Hinterkopf, dass Garcia bald selbst in die Fänge des Killers gerät.

Der Thriller wechselt die Erzählperspektiven und liefert umfassendes Hintergrundwissen über die beiden ermittelnden Polizisten in beruflicher und privater Hinsicht. Natürlich erlebt man auch die Ermittlungsarbeiten des Teams mit. Ausserdem gibt es Einblicke in das Leben der Opfer, bevor sie zu solchen wurden. Gerade dieser Aspekt hat mir gut gefallen, da man so eine Beziehung zu ihnen aufbaut, bevor sie zur Beute werden.

 

 

Meine Meinung

 

 

Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten den Einstieg in diesen Thriller zu finden. Denn bereits zu Beginn zog mich die spannende und fesselnde Handlung in ihren Bann. Denn durch die detaillierte Beschreibung der Ermittler und ihres beruflichen und privaten Hintergrundes, konnte man sich ein genaues Bild der beiden machen. Diese genauen Schilderungen empfand ich auch nicht als störend, sondern als willkommene Atempause während der Jagd nach dem Killer. Denn die ausführlichen Schilderungen der gefolterten Opfer konnte einem schon das Blut in den Adern gefrieren lassen. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem spannenden Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

Denn über Allem schwebte der Gedanke des drohenden Unheils, da man ja bereits wusste, dass Garcia in die Hände des wahnsinnigen Serienkillers gerät. Doch man konnte sich nicht sicher sein, wann und wie es passiert - und ausserdem wusste man nicht, wie diese für Garcia schier ausweglose Situation enden würde.

Ich habe bisher unzählige Thriller verschlungen und dieser konnte mich trotzdem noch begeistern und fesseln. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem es zum grossen Finale und damit der Enthüllung des Killers kommt. Denn mit diesem klischeehaften Ende hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, da mich die Handlung doch bisher so begeistert hatte. Keine raffinierte Auflösung, sondern nur ein Ende, welches mich schon eher an einen Ladythriller erinnerte . Ich konnte kaum glauben, dass alles so einfach sein sollte und auch das Motiv fand ich sehr enttäuschend, da es schon unzählige Male in anderen Thrillern verwendet wurde.

Zum Glück hatte ich vor Lesebeginn nur die Beschreibung auf der Buchrückseite gelesen und mich nicht mit der Inhaltsangabe im Buch beschäftigt. Denn diese verrät eindeutig zuviel und hätte mir sonst die Lesefreude getrübt.

Da ich aber insgesamt gesehen sehr gut und spannend unterhalten wurde, bewerte ich dieses Thriller-Debüt dennoch mit vier Sternen. Das Ermittlerteam war mir sehr sympathisch und deshalb würde ich gerne mehr vom Profiler Robert Hunter lesen.

 


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Chris Carter - \"Der Kruzifix-Killer\"

18.06.2010 Bewertung:  4 Stahlfixx vergibt 8 von 10 Punkten

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Über das Buch:
Robert Hunter, ein Ermittler im Morddezernat von L.A., kommt mit seinem (neuen) Partner Carlos Garcia zu einem Tatort an dem eine Frau grausam hingerichtet wurde, sie trägt das Zeichen des \"Kruzifix-Killers\", einem Serienkiller der gefasst, zum Tode verurteilt wurde und inzwischen schon hingerichtet wurde. Es ist schnell klar, dass es sich um keinen Nachahmungstäter handeln kann, denn die Handschrift ist eindeutig und Details darüber drangen nie an die Öffentlichkeit. Wie schon bei den ersten Morden geht der Killer äußerst umsichtig vor, er wählt seine Opfer scheinbar ohne jeglichen Zusammenhang und hinterlässt keinerlei Spuren. Der Täter sucht immer wieder den Kontakt zu Robert Hunter und versucht ihn in seine perfiden und blutrünstigen Spiele mit den Opfern einzubeziehen.


Meine Meinung:
Der Einstieg ins Buch ist wirklich außergewöhnlich und gelungen, der Leser wird direkt ins Geschehen katapultiert, man findet mit Robert Hunter seinen Partner Carlos als \"Spielball\" und potenzielles Opfer des Kruzifix-Killers. Danach beschreibt der Autor, wie es zu dieser Situation gekommen ist und die letzten Kapitel dienen der Aufklärung.
Da ich sehr viele sehr positive Kritiken zu diesem Buch gelesen und gehört habe, ging ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch heran, diese wurden leider nicht vollständig erfüllt. Der Kruzifix Killer ist ein guter, wenn auch ein sehr brutaler Thriller, der spannend unterhält, aber der Überflieger, mit dem ich gerechnet habe, war er nicht. Außer dem recht ungewöhnlichen Einstig und der etwas ungewöhnlichen Aufteilung der Geschichte, ist er auch weitgehend nach altbekanntem Muster gestrickt - zwei Ermittler, mit ihren persönlichen Problemen und ein intelligenter Serienmörder, der mit dem Ermittler spielt... Leider erinnerten die Spiele mit den Opfern und die Brutalität auch etwas an Saw, wer also diese Filme nicht gesehen hat, wird mehr \"Freude\" an dem Buch haben.
Die handelnden Personen sind gut beschrieben, auch die Geschichte der Opfer wird immer etwas beleuchtet, dadurch werden die Verbrechen für den Leser noch bestialischer, da die Opfer nicht nur als \"Kanonenfutter\" dienen, sondern dem Leser auch als Mensch vorgestellt wurden.
Insgesamt finde ich aber leider auch hier die oft so üblichen Unglaubwürdigkeiten - bei so grausamen Verbrechen arbeiten sicherlich nicht nur zwei Ermittler an dem brisanten Fall und kümmern sich um jede Facette der Ermittlung, von Patientenlisten in Krankenhäusern über Recherchen im \"Milieu\" und aktiver Tätersuche in Bars, nach einem Phantombild.
Ein großes Manko ist auch der Klappentext, der einfach zuviel verrät. Nachdem im Buch nicht allzu viele Möglichkeiten zur Rache gegeben sind, bzw. nicht so viele Personen beschrieben werden, die dazu Anlass hätten, kann man als \"alter Thriller Hase\" die Zusammenhänge leicht erahnen. Auch der Schluss war leider nicht nur etwas überzogen sondern auch etwas unglaubwürdig.


Mein Fazit:
Auf Grund meiner hohen Erwartung an das Buch, fällt meine Meinung etwas kritisch aus, aber prinzipiell, ein guter Thriller, für Leser mit einer gewissen Toleranz gegenüber sehr ausführlich beschriebenen und grausamen Details.


Stahlfixx hat insgesamt 42 Rezensionen angelegt.


Der Kruzifix-Killer

02.08.2011 Bewertung:  5 Themistokeles vergibt 10 von 10 Punkten

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Inhalt: Robert Hunter vom Morddezernat I in L.A. wird nach einer durchzechten Nacht, durch einen Anruf in dem Bett einer unbekannten, schönen Frau wach. Der Anruft ist von seinen Kollegen, denn es wurde eine Leiche gefunden. Hunter verabschiedet sich von der Unbekannten, die Isabella heißt, nicht bevor er ihre Nummer erhalten hat und macht sich auf den Weg zum Fundort. Dort angekommen, begeben sich Hunter und sein Kollege Garcia zu der Leiche, welche sich als junge, hübsche Frau erweist, die von ihrem Mörder entstellt und brutal ermordet wurde. Durch ein Doppelkreuz auf dem Nacken der Frau, weiß Hunter sofort um wessen Tat es sich handelt, die eines Mörders, der eigentlich gar nicht mehr leben dürfte, dem Kruzifix-Killer. Denn diesen hatten Hunter und sein ehemaliger Partner festgenommen und er wurde hingerichtet. Garcia und Hunter kommen berichtigte Zweifel daran, dass damals der richtige Täter erwischt wurde, da dieser zudem wie damals, Kontakt zu Hunter aufnimmt. Die Jagd nach dem Killer, der Hunter immer eine Spur voraus ist beginnt und Hunter selbst, weiß gar nicht wie gut er den Täter eigentlich kennt.


Meinung: Der Roman war von Beginn an sehr spannend und man war sofort im Geschehen, was besonders gut gemacht war, dass ein Teil der Geschichte vorverlegt wurde, der zeitlich deutlich später spielt, aber einem gleich den Druck und sie Spannung vermittelt unter der die Ermittler stehen. Zudem fand ich waren die beiden Kollegen Hunter und Garcia sehr sympathisch gestaltet und beschrieben, wodurch mir die beiden echt ans Herz gewachsen sind, so unterschiedlich sie auch sind, aber irgendwie haben beide etwas an sich, dass man sie einfach mögen muss. Auch die Polizeiarbeit wurde richtig realistisch geschildert in dem Sinn, dass sie viel im Dunklen stochern und oftmals wirklich einfach tagelang nichts wirklich spannendes machen, was der ganzen Geschichte einen angenehm realistischen Touch verpasst.

Außerdem muss ich sagen, fand ich auch das Buch stilistisch sehr gelungen, da man deutlich merkt, wie die Spannungskurve immer mehr ansteigt, wie gut die Atmosphäre drum herum ist und zudem, dass man bis zum Ende nicht ganz sicher sein kann, wer der Kruzifix-Killer eigentlich ist und wo sein Motiv liegt.

Alles in allem muss ich sagen, dass es sich um einen sehr genial gemachten, spannenden Roman handelt, da die Dinge auf eine ziemlich realistische Weise geschehen und zudem auch vieles so passiert, dass man als Leser nicht sofort auf die Wahrheit kommt.


Themistokeles hat insgesamt 66 Rezensionen angelegt.


Famoser Auftakt

21.06.2012 Bewertung:  5 NiliBine70 vergibt 10 von 10 Punkten

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Detective Robert Hunter erhält einen Anruf. Und zwar vom Kruzifix-Killer, den er eigentlich glaubte, sicher ins Gefängnis gebracht zu haben. Und nun hat er seinen neuen Partner in seiner Gewalt und Hunter weiß, dass es eine Frage von Leben und Tod ist, dass sie keine Zeit verlieren dürfen.

Damit beginnt eine Thriller-Achterbahnfahrt. Es folgt eine zeitliche Rückblende, die Personen werden einem näher gebracht, Hunter und Garcia charakterisiert und auch der Kruzifix-Killer wird dargestellt, mit all seinen perfiden Mordideen und seinem Markenzeichen, dem Einritzen eines bestimmten Kreuzes in die Körper seiner Opfer. Doch dieses Zeichen kennt auch nur der wahre Mörder und wie sich herausstellt, erkennt der vermeintlich verhaftete und geständige Kruzifix-Killer, den alle sicher im Gefängnis wähnten, seine eigenen Markierungen nicht. Eine wahnwitzige, ungleich spannende Jagd beginnt.

Der Leser wird mit grausigen Details gefüttert, Tatorte bilden sich vor dem inneren Auge, man riecht förmlich das Blut und steht während der Autopsie neben dem Gerichtsmediziner und schaut ihm über die Schulter…

Und die Spannung steigert sich sukzessiv, man rätselt, wer der wahre Täter sein könnte, man betet, dass Garcia gerettet werden kann und alles gut wird. Doch die Spirale der Gewalt, aus unsäglicher Folter dreht sich immer schneller und am Ende steht ein Täter, auf den ich nie im Leben gekommen wäre, aber die Erklärung ist logisch, warum und das machte mir dann wieder Spaß!

Chris Carter hat mit diesem Erstling ein wahres Thriller-Highlight hingelegt. Der Stil ist eingängig, man wird nicht mit z.B. Fachchinesisch des Gerichtsmediziners erschlagen, der Aufbau der Situationen ist schlüssig. Es gruselt einen, man merkt auch manchmal dass man die Stirn runzelt oder einem gedanklich ein „Oh Gott“ entfleucht und das Herz schlägt auch des Öfteren schneller.
Ich bin begeistert und wünsche mir noch etliche Fälle gemeinsam mit Hunter, dem Einzelgänger und Garcia, dem Familienmenschen. Die beiden gefallen mir als Ermittler-Duo ausgesprochen gut!


NiliBine70 hat insgesamt 188 Rezensionen angelegt.


 
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