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Klassik: Jahrmarkt der Eitelkeit. Oder Ein Roman ohne Held.
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Titel:      Jahrmarkt der Eitelkeit. Oder Ein Roman ohne Held.
Kategorien:      Klassik
BuchID:      509
Autor:      William M. Thackeray, Makepeace Thackeray, Theresa Mutzenbecher
ISBN-10(13):      3423132442
Verlag:      Dtv
Publikationsdatum:      2004-09
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      915
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Anonym vergibt 9 von 10 Punkten

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Ein Roman ohne Held, so lautet der Untertitel des Buches. Trotzdem gibt es in diesem Buch ein paar Hauptcharaktere, die das Zeug zu einem Helden haben. Auf diesen über 900 Seiten kommt der Autor mit einer Hand voll Hauptcharakteren aus. Diese Charaktere werden so eindrucksvoll beschrieben, dass sie einem richtiggehend ans Herz wachsen. Auch mit den weniger vorteilhaften Charakteren fiebert man mit und man versucht immer noch zu hoffen, dass diese Handlungen noch zum Guten ausgehen.

Hauptsächlich geht es in diesem Buch um zwei Freundinnen, die gemeinsam aus einem Internat heraus in die weite Welt gehen. Die Laufbahnen der beiden könnten nicht unterschiedlicher sein.  Die eine ist verschlagen und wird auch noch vom Glück verfolgt, was zu einem Aufstieg bis in die höchsten englischen Kreise führt. Die andere hingegen ist nicht vom Glück verfolgt (ihr innig geliebter Mann stirbt und sie verarmt zusehends) und es erfolgt ein stetiger Abstieg. Über diese Achterbahn der beiden Leben handelt dieses Buch. Sehr gut wird das Leben im viktorianischen England dargestellt. Mit kleinen Spitzen versteht es der Autor, diese Lebensweisen der Personen darzustellen.

Mein ganz besonderer Held ist der  Major Dobbin. Dieser ist die faszinierendste Person im ganzen Roman. Er liebt die (leider verheiratete) Amelia abgöttisch. Er geht so sehr in dieser Liebe aus und wird doch immer wieder abgewiesen, obwohl man von Anfang an das Gefühl hat, das die beiden für einander bestimmt sind.

Ich gebe dem Buch nicht die volle Punktzahl, da im Mittelteil ein paar Längen vorhanden sind. Meiner Meinung nach beschreibt er darin zu ausführlich Personen und Begebenheiten, die für den Roman gar nicht relevant sind.

Fazit: Ein wunderbares Buch, das zwar sehr dick ist, aber aufgrund der tollen Charaktere und des viktorianischen Englands von Klassikerfans auf jeden Fall gelesen werden sollte.


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