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Horror: Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers
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Titel:      Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers
Kategorien:      Horror
BuchID:      485
Autor:      Marc-Uwe Kling
ISBN-10(13):      3548372570
Verlag:      Ullstein Taschenbuch
Publikationsdatum:      2009-03-11
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      272
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Die Känguru Chroniken
   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicAlles beginnt damit, das ein Känguru in die Wohnung gegenüber zieht. Nachdem es aber sowieso die meiste Zeit bei ihm verbringt und seinen Kühlschrank leer isst (besonders die Schnapspralinen), beschließt das Känguru zu Herrn Kling zu ziehen. Der so ganz nebenbei der Erzähler dieser Geschichten ist.

Ob das gut gehen kann?

Und schon sind wir mittendrin in Deutschlands ungewöhnlichster WG.

Die Känguru-Chroniken“ sind, wenn schon nicht ein Buch mit Handlung und Tiefgang, ein amüsanter Zeitvertreib. Es handelt sich hierbei um aneinander aufgereihte Episoden ohne roten Faden. Im Prinzip genau das was der Titel verspricht – die Chroniken über das Leben mit einem Känguru. Die Form des Buches hat mich ein wenig an Tagebuch-Eintragungen erinnert, es ist in Ich-Form verfasst und die Kapitel sind meistens kurz und knapp gehalten, ohne große Nebenhandlung. Es lässt sich locker an einem Nachmittag in einem Rutsch durchlesen. So erfahren wir unter anderem etwas über die freie Wahl der Tütensuppen, die Vermarktung von Klingeltönen, was passiert wenn man „amazon“ rückwärts liest und wie man es schafft, in 3 Tagen von Berlin-Schönefeld bis Berlin-Tegel zu fliegen. Auch Ausschnitte aus dem Buch des Kängurus „Opportunismus-Repression“ und „das Gespenst des Kommunismus“ dürfen hier bei nicht fehlen.

Auf jeden Fall muß man bei der Lektüre eins machen – aufhören zu fragen, wer oder was ist das Känguru, sondern es nehmen wie es ist – genau wie man das Buch nehmen sollte. Dann steht dem Lesevergnügen eigentlich nichts mehr im Wege. Die fehlende Handlung macht der Autor durch kreative Geschichten und Wortschöpfungen wieder wett - wie z.b. die „Jüdisch-Bolschewistische Weltverschwörung für eine gerechte Weltordnung , für Brot für alle und für die Ächtung von sogenannten Musikfernsehen e.V.“ Die Geschichten über und mit dem kommunistischen Känguru sind witzig, skurill und amüsant. Manchmal allerdings auch etwas zu bizarr bzw. auch zu brutal, so ist z.B. eine Szene, in der ein Hund quer über die Wiese getreten wird vom Autor so beschrieben, als wenn zum normalen Verhalten gehören würde.  Da ist für mich persönlich die Grenze des guten Geschmacks überschritten.

Sonst ist das Buch sehr originell und unterhaltsam und sicherlich die passsende Lektüre für zwischendurch. Wenn man keine philosophischen Höhenflüge erwartet, dürfte das Buch genau das richtige sein.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2 Anonym vergibt 4 von 10 Punkten

UserpicDirekt vorweg: Meiner Meinung nach funktionieren diese Känguru-Geschichten als Radio-Kolumne zum hören wunderbar. Als Buch zum selber nachlesen, ohne die typische Betonung etc. funktionieren sie leider nicht so gut.
Während ich mich durch die Radio-Kolumnen immer gut unterhalten fühle, war ich beim lesen eher gelangweilt oder gar komplett unbeteiligt dabei.
Natürlich, Marc-Uwe Kling gibt durch sein vorlautes Beuteltier seinen Senf zu allen möglichen Themen, die die Gesellschaft hergeben, er kritisiert alles, bei der Politik angefangen bis hin zu Talkshows und den Menschen an sich. Das alles allerdings satirisch verpackt, was allerdings gelesen oftmals einfach nur albern rüber kommt und mir selten ein Schmunzeln entlocken konnte.
Ich bleibe also dabei und werde die Känguru-Chroniken weiterhin auch höchstens im Radio anhören, aber nicht mehr lesen.

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Vorlaute Beuteltiere und andere Naturkatastrophen

19.08.2009 Bewertung:  2.5 silkedb vergibt 5 von 10 Punkten

Userpic

Inhalt:
Ein Känguru als Mitbewohner, das ist es was Marc-Uwe passiert.
Komischerweise scheint sich auch niemand daran zu stören, dass es da plötzlich ein Känguru gibt, das auch noch sprechen kann. Klar, dass das für einige Verwirrung im Alltag und im Zusammenleben sorgt und so hat Marc-Uwe auch direkt ein Thema für sein Buch gefunden: Er wird Känguru-Chronist!


Meine Meinung:
„Die Känguru-Chroniken“ hat mich teilweise sehr gut unterhalten. Ich bin jedoch auch ein wenig enttäuscht. Anfangs haben mich die Geschichten um Marc-Uwe und seinen vorlauten Mitbewohner sehr fasziniert und zum Schmunzeln gebracht. Ab ca. der Hälfte hatte sich der „Grund-Witz“ des Buchs aber schon etwas abgenutzt, so dass ich zunehmend gelangweilt war.
Vielleicht ist es aus diesem Grund besser, das Buch nicht in einem Rutsch zu lesen, sondern immer mal wieder ein paar Kapitel. Da „Die Känguru-Chroniken“ aus einzelnen Episoden besteht, die inhaltlich abgeschlossen sind, muss man auch nicht alles zusammen lesen.
Die Aufmachung des Buchs hat mir gut gefallen. Die kurzen Kapitel, mit passenden Überschriften und schönem Layout und die Fußnoten des Känguru haben sich gut ergänzt. Auch das gesamte Konzept des Chronisten Marc-Uwe, der ein Buch schreiben will, aber ständig vom vorlauten Beuteltier kritisiert wird, hat mir gefallen. Ich kann mir das Buch auch sehr gut als Lesung oder Hörspiel vorstellen. Vielleicht ist es für dieses Medium sogar noch eher geeignet.


Fazit:
Unterhaltsam, aber nur in kleiner Dosierung.


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