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Horror: Swan Song
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Titel:      Swan Song
Kategorien:      Horror
BuchID:      437
Autor:      Robert McCammon
ISBN-10(13):      1439156735
Verlag:      Gallery Books
Publikationsdatum:      2009-11-10
Edition:      Reprint
Number of pages:      864
Sprache:      Englisch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Amazon.com
Swan Song is rich with such characters as an ex-wrestler named Black Frankenstein, a New York City bag lady who feels power coursing from a weird glass ring, a boy who claws his way out of a destroyed survivalist compound. They gather their followers and travel toward each other, all bent on saving a blonde girl named Swan from the Man of Many Faces. Swan Song is often compared to Stephen King's The Stand, and for the most part, readers who enjoy one of the two novels, will enjoy the other. Like The Stand, it's an end-of-the-world novel, with epic sweep, apocalyptic drama, and a cast of vividly realized characters. But the tone is somewhat different: The good is sweeter, the evil is more sadistic, and the setting is harsher, because it's the world after a nuclear holocaust. Swan Song won a 1988 Bram Stoker Award for Best Novel. It's a monster of a horror book, brimming over with stories and violence and terrific imagery--God and the Devil, the whole works.
   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicEs gibt Autoren, bei denen man sich einfach fragen muss, warum sie hierzulande noch immer völlig ignoriert werden. Der 1952 im amerikanischen Bundesstaate Alabama geborene Robert R. McCammon ist so ein Fall. In den 80ern und frühen 90ern war er - neben King - vielleicht DER Horrorschriftsteller schlechthin. Obwohl seine ersten Werke zwar noch recht bescheiden und reichlich trashig wirkten, wurde McCammon mit jedem Buch besser und besser. Doch dann beschloss der Autor, sich vom Horror abzuwenden und es in anderen Genres wie z. Bsp. dem Historienroman zu probieren. Seitens seiner Fans - die es übrigens auch heute noch scharenweise gibt - war das keine große Sache, doch die Verlagswelt sah dass ein kleines bisschen anders und sorgte dafür, dass der gute Mann in einen tiefes seelisches Loch fiel und erst mal genug vom Schreiben hatte. Erst 2002 - nach mehr als zehn Jahren! - markierte McCammons triumphales Epos "Speaks the Nightbird" dessen Rückkehr und wurde entsprechend von Lesern und Kritikern gelobt. Anlass für McCammon, eine Fortsetzung zu schreiben, die sich "Queen of Bedlam" nennen und hoffentlich im nächsten Jahr veröffentlicht werden wird.
Zurück zum Buch: Wer den Klappentext von "Swan Song" gelesen hat, wird unweigerlich an einen ähnlichen Roman denken müssen. Die Rede ist natürlich von Stephen Kings Endzeitepos "The Stand - Das letzte Gefecht", dass McCammon sicherlich als Inspiration gedient haben mag, aber längst nicht so furchteinflößend ist. Denn während es bei letzt genanntem "nur" ein tödlicher Virus ist, der fast die gesammte Menschheit dahinrafft, so ist es bei "Swan Song" ein globaler nuklearer Holocaust, gegen dessen Folgen eine Seuche vom Typ Captain Tripps beinahe wie leichte Grippe wirkt. Dank dem Irr- und Wahnsinn mächtiger und uneinsichtiger Männer verwandelt sich die Welt - buchstäblich per Knopfdruck - in einen Ort des Todes. Aus pulsierenden Metropolen werden radioaktiv verseuchte Ruinen. Die Sonne verschwindet hinter undurchdringlichen Schmutzwolken, während die Felder dank schwarzem Regen und verseuchtem Schnee vollständig unfruchtbar gemacht werden.
Nur durch Zufall gelingt es dem kleinen Mädchen Swan, dem Inferno zu entkommen. Gemeinsam mit einem in die Jahre gekommenen, gutmütigen Wrestler namens Josh. Zuerst zu zweit, dann schließlich gemeinsam mit anderen, ziehen die beiden durch die zerstörten Vereinigten Staaten - Ziel unbekannt. Allerdings besitzt Swan eine Kraft in sich, die - wenn erst mal freigesetzt - tote Erde wieder fruchtbar werden lassen kann. Eine zweite Chance für die Menschheit?
Nicht, wenn Swan in die Hände des wahnsinnigen Colonel Macklin fallen sollte, der gemeinsam mit seiner eigenen Armee dass Land überfällt und plündert. Vom blanken Irrsinn und purer Kriegslust getrieben macht er sich auf die Suche nach dem Mädchen ...
"Erbarmungslos" ist vielleicht das passende Wort für McCammons Roman. Weder ist der Mann gnädig zu seinen Protagonisten noch zum Leser selbst. Mit alptraumhafter Intensität führt er uns an einen Ort, gegen den selbst Dantes "Inferno" noch harmlos wirkt. Dennoch schimmert selbst in diesen apokalyptischen Regionen noch immer ein schwacher Funke der Hoffung, der dafür sorgt, dass noch nicht alles verloren ist. Selten hat ein Autor den klassischen Kampf "Gut gegen Böse" mit solch einer packenden Intensität geschrieben. "Swan Song" ist jedenfalls ein Buch (oder sollte man besser "Klassiker" dazu sagen?) geworden, dass der Leser niemals vergessen wird.

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