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Horror: Necroscope Band 2: Vampirblut
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Titel:      Necroscope Band 2: Vampirblut
Kategorien:      Horror
BuchID:      412
Autor:      Brian Lumley
ISBN-10(13):      3935822340
Verlag:      Festa Verlag
Publikationsdatum:      2001-11
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      254
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Hörbuch-Rezension
Vampirblut ist der zweite Band der bemerkenswerten Hörbuchreihe Necroscope. Die komplexe Story besteht aus mehreren Ebenen: Da sind der ESP-Agent Dragosani und sein Chef, die beide versuchen, hinter das Geheimnis des Vampirismus zu kommen, um den Rat des „Untoten“ zu holen. Dann kommt der rumänische Vampirexperte Ladislau, der im Krieg einen Vampir töten musste, ins Spiel. Und schließlich die Familie Ferenczy, die seit langer Zeit in der Walachei, in Rumänien, nach dem Motto „Blut ist Leben“ existiert.

Langsam nimmt der Schrecken seinen Lauf, die Mächte treffen aufeinander, und allen wird klar: Der Tod ist nur der Anfang! Die Frage, ob am Ende alle tot oder nur „untot“ sind bleibt offen.

Brian Lumley, 1937 in England geboren, beendete 1981 seine Militärkarriere und arbeitet seitdem als Schriftsteller. Seine ersten Arbeiten standen unter dem Einfluss des Horrormeisters H. P. Lovecraft. Mit der Vampir-Saga Necroscope, erschienen seit 1986, löste Lumley eine Welle der Begeisterung aus. In den USA hat sich sein Werk über zwei Millionen mal verkauft. Brian Lumley hat bisher 50 Bücher veröffentlicht.

Eins ist sicher: Diese Produktion ist wortwörtlich als „Gänsehaut für die Ohren“ zu verstehen. Helmut Krauss bringt mit seiner Stimme die Hörer hart an die Grenze! Man ist neugierig, man kann auf keinen Fall aufhören, man muss weiterhören. Der Synchronsprecher schenkt seine sonore und imposante Stimme u. a. Marlon Brando. In dieser Produktion übertrifft er sich selbst.

Fazit: Unter der Regie von Lars Peter Lueg und der musikalischen Begleitung von Andy Matern entstand ein ausgezeichnetes Horror-Hörbuch. Aber Vorsicht: Hören auf eigene Gefahr!

Gekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 548 Minuten, 7 CD. --culture.text

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicDas nennt man wohl Fehlinformation: Obwohl im Klappentext von Vampiren die Rede ist (vom Titel selbst, "Vampirblut", mal ganz zu schweigen) sollte man diesen zweiten Band der "Necroscope"-Reihe nicht unbedingt mit klassischem Blutsauger-Horror á la Bram Stoker oder Anne Rice in Verbindung bringen. Was bereits der erste Teil der Serie, "Das Erwachen", zaghaft andeutete, wird nun in der Fortsetzung konsequent und auf äußerst rasante und unterhaltsame Weise weitergeführt bzw. zu Ende gedacht.
Noch immer im Mittelpunkt der Gesichte stehen der Totenflüsterer Harry Keogh und dessen Gegenspieler auf sowjetischer Seite, der Necromant Boris Dragosani, der Teil des mächtigen E-Dezernats ist, einer Art übernatürlicher Spionageabwehr. Auch die Briten besitzen ihrerseits eine solche Abteilung und versuchen alles in ihrer Macht stehende, Keogh dazu zu bewegen, sich ihnen anzuschließen. Gleichzeitig lernt der zwielichtige Dragosani mehr über den geheimnisvollen Vampir, der noch immer begraben in der Wallachei liegt - aber immer mehr die Kontrolle über sein Gegenüber gewinnt. Ausgestattet mit den vampirischen Kräften, kommt es schließlich zur Konfrontation. Doch wer wird in diesem Kampf der Sieger sein? Keogh, der die Toten auf seiner Seite hat? Oder etwa doch Dragosani, der dank des esich in seinen Körper eingenisteten Vampirparasiten ungeahnte Fähigkeiten besitzt?
Der Leser wird überrascht sein, wie dieses erste Finale der "Necroscope"-Reihe enden wird. Zuvor erwartet ihn jedoch eine spannende Reise quer durch die rumänische Wallachei inklusive Kurzauftritt eines Vampirjägers, hinüber ins kalte England, wo Harry Keogh mit dem Mörder seiner Mutter konfrontiert wird, bis in die Sowjetunion, genauer gesagt zum Hauptquartier des E-Dezernats, dem mysteriösen Schloss Bronnitsy. Das Erstaunlichste an diesem zweiten Band ist aber zweifellos die wilde, aber hervorragend harmonierende Mischung aus Horror, Fantasy und Thrillerelementen, die Lumley allesamt in die Geschichte einwirft und dadurch etwas vollkommen Neues und Eigenständiges kreiert. Selbst vor Dimensionstoren und Zeitlöchern kennt der Mann keinen Halt!
Man kann der Reihe also - nach dem eher verhaltenen ersten Band - wirklich bescheinigen, dass sie auf dem "richtigen Wege" ist, und Harry Keogh bestimmt noch vor so manche schicksalsträchtige Entscheidung stellen wird.

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