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Horror: Relics
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Titel:      Relics
Kategorien:      Horror
BuchID:      406
Autor:      Shaun Hutson
ISBN-10(13):      751510041
Verlag:      Time Warner Books
Publikationsdatum:      1986
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      0
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
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Beschreibung:      A series of murders in which the victims are horrifically mutilated is triggered by the archaeological discovery of a hidden chamber filled with the skulls of children. Investigations reveal the possibility of an even greater evil. The author's other novels include "Shadows" and "Death Day".
   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicWenn es in der Horror-Szene einen Schriftsteller gibt, der konstant die Leser mit einer schier unaufhaltsamen Welle aus Action, Horror und Gore versorgt hat, dann sicherlich der englische Schriftsteller Shaun Hutson. Seit seinem Debüt "Slugs", dass übrigens mehr als eine halbe Million mal in seinem Heimatland den Besitzer gewechselt hat und außerdem in höchst thrashiger Form verfilmt worden ist, ist der Mann unbeirrt seinen Weg gegangen - und hat sich stets einen Dreck um irgendwelche Zensuren oder Kritiken geschert.
"Relics", der siebte Roman Hutsons, kann zweifellos als Musterbeispiel für den harten Horror gelten, mit dem Hutson berühmt-berüchtigt wurde.
Wie es der Titel schon andeutet, dreht sich alles um "Relikte", in diesem Falle um die eines Keltengrabes, auf dass britische Archäologen stoßen und dass ihnen mehr als nur ein paar Rätsel aufgibt. Denn neben den Grabbeigaben stößt das Team auf einige höchst seltsame Anomalien, wie z.Bsp. unzählige Kinderskelette. Wurden etwa Kinder geopfert, um einen wütenden Dämon zu besänftigen? Viel Zeit, um eine Lösung zu finden, bleibt den Männern und Frauen nicht, denn schon kurz darauf sterben die ersten Opfer eines grausamen Todes. Und der unheimliche Killer hat es nicht nur auf die Archäologen abgesehen ...
Obwohl "Relics" gerade mal 269 Seiten lang ist, gelingt es Hutson mühelos, eine spannende, solide erzählte Geschichte
zu Papier zu bringen, die neben jeder Menge blutrünstiger Details - und dass kann man ruhig wörtlich nehmen! - außerdem auch ein paar interessante Fakten über die Kelten selbst zu Tage bringt. Logisch, dass Hutson kein zweiter Valerio M. Manfredi oder Michael Chrichton ist, was dass Hintergrundwissen betrifft, dennoch erfährt man immerhin einiges. Ähnlich verhält es sich auch mit der Schreibweise: Hutson ist mit Sicherheit kein großer Romancier - und wird es auch nie werden. Aber das ist auch gut so - in zweierlei Hinsicht. Schließlich gelingt ihm mit seiner kurzen, präzisen Schreibe hervorragend die Heraufbeschwörung einer unheimlichen, düsteren Atmosphäre, während er gleichzeitig gelungene Actionparts einstreut, die wirklich nervenzerreißend sind. Bis zum gelungenen Ende muss der Leser also keine Langeweile befürchten, dafür allerdings ein paar wirkliche heftige Splatterszenen durchstehen, die jeden italienischen Giallo-Regisseur vor Neid erblassen lassen würden.

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