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Fantasy: Alica und die Dunkle Königin
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Titel:      Alica und die Dunkle Königin
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      826
Autor:      Bernhard Hennen
ISBN-10(13):      3800051575
Verlag:      Ueberreuter
Publikationsdatum:      2005-07
Edition:      HC
Number of pages:      323
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
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Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicAlicas Vater ist seit Jahren verschollen und ihre Mutter, der es seit der Geburt von Alicas Halbbruder Paul sehr schlecht geht, liegt im Krankenhaus. Mike, Mutters neuer Freund, ist mit der Situation komplett überfordert und schiebt Alica in den Weihnachtsferien deshalb einfach zu den Großeltern ab. Das ist zumindest Alicas Meinung - und dann kriegt es Großvater noch nicht mal auf die Reihe, sie vom Bahnhof abzuholen! Also macht sich Alica mit ihrem Rucksack und ihrem zum Glück gut eingepackten Saxophon zu Fuß auf den Weg zu Haus Greifenstein, wo ihre Großeltern wohnen. Niemand ist zu Hause und alles ist stockdunkel. Auf der Suche nach einem Lebenszeichen ihrer Großeltern steigt sie auch zum Dachboden empor - und wird von einem weißen Schatten angefallen! Und das ist erst der Auftakt zu einer abenteuerlichen und gefährlichen Reise in die Vergangenheit. Alica soll dem Heinzelmann Wallerich helfen, die Geister eines weißen Falken und seines Herrn, dem jungen Husaren Francois, zu erlösen und nach Nebenan zu bringen. Doch keiner konnte ahnen, daß Francois sich in Alica verlieben würde und umgekehrt. Die dunkle Königin hat auch so ihre ganz eigenen Pläne und Alica findet sich in einer rasanten Reise zwischen Welten und Zeiten wieder...

Ein Roman von Bernhard Hennen ist immer ein Vergnügen: sprachlich wundervoll, gespickt mit Informationen, die spielerisch in die Handlung einfließen, als sei es das Normalste von der Welt - und Charaktere, die einfach liebenswert sind. Wir treffen Wallerich und Knuper wieder, die uns bereits in "Nebenan" begegnet sind. Alica ist mal nicht die schimmernde Teenager-Heldin, wie man sie in Fantasy-Romanen oft findet. Sie muß fast alles allein herausfinden, da es nicht durchgehend einen Gefährten oder Beschützer gibt. Das hat mir außerordentlich gut gefallen. Sehr oft ist sie komplett auf sich allein gestellt und das ist ihr großes Plus: sie wirkt echt, überaus lebendig und mit ihr kann sich jeder "normale Mensch", nämlich der Leser, identifizieren. Sie ist eine junge Dame, die mit beiden Beinen fest in der Welt, im Schnee, in der Vergangenheit und Nebenan steht und sich dank eines ausgeprägten Verhaltens sehr gut behaupten kann, auch ohne den großen Durchblick von außen portionsweise gereicht zu bekommen. Die sich zart entwickelnde Liebesgeschichte ist wunderschön beschrieben und man weiß beim Lesen gar nicht so recht, ob man seufzen, sich mit Alica aufregen, sie bemitleiden oder über Hennens feinsinnigen Humor lachen soll. "Alica und die Dunkle Königin" ist so, wie ein guter Film sein sollte: mit oppulenten und einprägsamen Bildern, überraschenden Wendungen und einer Story ohne Längen. Bis hin zu den Heinzelmännern, wie sie nur Bernhard Hennen schreiben kann. Leute, die "Nebenan" kennen, wissen, wovon ich spreche. Und alle anderen sollten es schleunigst herausfinden! Sucht im Supermarkt ruhig demnächst auch nach Hexen, denn Ihr glaubt ja gar nicht, was man braucht, um so ein Lebkuchenhaus in Schuß halten... Ich kann gar nicht glauben, daß das schon alles gewesen sein soll. ;o) Wann gehts wohl wieder nach Nebenan?

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