Warning: Creating default object from empty value in /www/htdocs/rezionde/components/com_booklibrary/booklibrary.php on line 2910
Fantasy: Das Bernstein-Teleskop. His Dark Materials 03
  Print


Titel:      Das Bernstein-Teleskop. His Dark Materials 03
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      809
Autor:      Philip Pullman
ISBN-10(13):      3453864247
Verlag:      Heyne Verlag
Publikationsdatum:      2002-11-01
Edition:      1.Auflage
Number of pages:      592
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4.5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Lyra und Will steht das schrecklichste aller Abenteuer bevor. Sie müssen in die Welt der Toten steigen, um eine alte Schuld zu begleichen und eine Erkenntnis zu gewinnen, die sie nur dort finden können. Währenddessen rüsten die Allermächtigsten zu einem alles entscheidenden Kampf ...
Aus der Amazon.de-Redaktion
Gleich vom Anfang der ersten Szene an wird Das Bernstein-Teleskop den Leser packen und nicht mehr loslassen. Wir verraten an dieser Stelle allerdings nur, dass man sofort feststellt, wer zum Schluss von Das Magische Messer Lyra gefangen genommen hat, obwohl es nicht klar ist, ob die Absichten dieses Individiums nun gut oder böse sind. Wir erfahren auch, dass Will nach wie vor im Besitz der Klinge ist, die ihn befähigt, sich den Weg von einer Welt zur anderen zu schneiden, und dass sich ihm mittlerweile zwei geflügelte Freunde angeschlossen haben, die fest entschlossen sind, ihn zur Bergfestung Lord Asriels zu begleiten. Der Junge hat allerdings nur ein Ziel vor Augen -- seine Freundin zu retten und ihr den Alethiometer zurückzugeben, ein Instrument, das ihr und den Lesern von Der goldene Kompass und dessen Fortsetzung so viel offenbart hat. Wir müssen auch nicht lange warten, bis wir das "Prickeln des Sternenlichts" auf Serafina Pekkalas Haut erfahren dürfen, während sie einen ausgehungerten Iorek Byrnison ausfindig macht und ihn für Lord Asriels Kreuzzug anwirbt.

In der Zwischenzeit kämpfen die zwei Fraktionen der Kirche darum, als erste an Lyra heranzukommen. Eine davon ist sogar bereit, einem ihrer Priester schon im Voraus Absolution zu gewähren, sollte es ihm gelingen, die Todsünde zu begehen, das Mädchen zu töten; für diese Tyrannen wäre dies nichts Geringeres als "eine heilige Pflicht".

In dieser letzten Folge seiner Trilogie hat sich Philip Pullman die höchsten Ziele gesetzt. Sie darf ihren Vorgängern in Sachen schierer Action und Originalität in nichts nachstehen und muss gleichzeitig alle noch bestehenden Rätsel auflösen. Die gute Nachricht hierbei ist, dass es keine ernsthaft schlechten Nachrichten gibt. Nicht, dass Das Bernstein-Teleskop keine verfahrenen und riskant-gefährlichen Situationen enthalten würde -- die gibt es zuhauf (wer wollte es auch anders haben?). Aber Pullman führt seine Trilogie zu einem Schluss, der sowohl friedlich als auch niederschmetternd ist. Mit einem Erzählstil, der klar und dennoch lyrisch und plastisch daherkommt, blendet sich der Autor mühelos in die Gedankenwelt seiner Hauptfiguren ein und wieder aus. Er wartet zudem mit einigen zusätzlichen Welten auf. In einer davon wird Dr. Mary Malone in eine scheinbar einfache Gesellschaft aufgenommen. Das Milieu der Mulefa (auch hier verraten wir nicht mehr) macht sie reich an Bewusstsein, während ihr Leben einem langsamen und gemessenen Rhythmus folgt.

Im Verlauf seines Epos erhält Pullman seine Szenen gewaltiger Schönheit und Zärtlichkeit aufrecht und gewährt uns sogar den einen oder anderen Moment der humorvollen Entspannung. An einer Stelle beispielsweise schikaniert Lyras Mutter eine Reihe kirchlicher Befehlsempfänger. Mrs. Coulter ist ohne Frage so berauschend und umwerfend wie eh und je. Kann es sein, dass wir sie letztendlich sogar bewundern werden, während sie ihr verzweifeltes Spiel zu Ende bringt? In diesem Fall -- wie auch sonst -- ist Das Bernstein-Teleskop wahrlich ein Buch der Offenbarungen, das sich von der sichtbaren Dunkelheit zur strahlenden Wahrheit bewegt. --Kerry Fried

   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicEin bisschen abschreckend wirkt der Hinweise auf die "Bestseller-Trilogie" auf dem Klappentext ja schon, aber wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, wird sich auch das dritte nicht entgehen lassen.

Denn nun beginnt der wirkliche Kampf. Die Handlung von Teil 1 rückt weiter zurück in der Erinnerung, fast wie eine Vorgeschichte zur Vorgeschichte, und macht den neuen und atemberaubenden Abenteuern Platz, die Will und Lyra jetzt erwarten.
Daran, dass mich dieses Buch an gewissen Stellen zu Tränen rührte, erkennt man zwei Dinge: Erstens, dass ich relativ nahe am Wasser gebaut bin und zweitens, dass Philip Pullman es schafft, seine Geschichten so gut zu erzählen, dass man wirklich davon berührt sein kann.

Obwohl mir Band 3 dieser Trilogie nicht so gut gefallen hat wie Band 2, vergebe ich 5 Sterne, da es trotz allem der grandiose Abschluss war, den ich mir erwartet hatte.

Anonym hat insgesamt 0 Rezensionen angelegt.


Das Finale!

13.11.2009 Bewertung:  3.5 Katara vergibt 7 von 10 Punkten

Userpic

\"Das Bernstein-Teleskop\" ist der Abschluss einer wundervollen und sehr fantastischen Trilogie von Philip Pullman. Lyra und Will stehen vor ihren schwersten Prüfungen und Lyra muss eine Entscheidung treffen, welche sie im tiefsten Inneren zu zerreißen droht. Eine Wissenschaftlerin schließt Freundschaften mit außergewöhnlichen Lebewesen und ist auf der Suche nach dem Geheimnis von Staub. Viele Handlungsstränge der ersten beiden Bücher werden zu einem fulminanten Finale zusammengeführt und Rätsel und Geheimnisse, die den Leser schon seit dem Anfang von \"His Dark Materials\" quälen, werden endlich aufgeklärt.

 

Ich habe auch den letzten Teil der Trilogie um Lyra mit viel Begeisterung gelesen, auch wenn das Ende schließlich sehr traurig war ( zumindest aus meiner Sicht). Ganz mithalten kann dieser Teil mit seinen Vorgängern zwar nicht, doch wer \"Der goldene Kompass\" und \"Das magische Messer\" gelesen hat, kommt einfach nicht drum herum, auch das Ende der Geschichte erfahren zu wollen. Zum Teil war mir \"Das Bernstein-Teleskop\" schon ein wenig zu abgehoben bzw. die Handlung recht weit hergeholt. Trotzdem machte am Ende alles einen Sinn und der Leser bekam einen akzeptablen Schluss serviert.


Katara hat insgesamt 75 Rezensionen angelegt.


 
Joomla templates by a4joomla