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Fantasy: Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle
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Titel:      Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      2132
Autor:      Lisa Desrochers
ISBN-10(13):      3862520064
Verlag:      Rowohlt Polaris
Publikationsdatum:      2011-08-01
Edition:      Hardcover
Number of pages:      384
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Angel Eyes. Zwischen Himmel un
   


Rezensionen
Übersinnliche Teenieromanze

21.09.2011 Bewertung:  5 Nazena vergibt 10 von 10 Punkten

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Lucifer ist ein Dämon, wie er in der Bibel steht, inklusive Hörner, Schwanz und einem Herz aus Schwefel. Dann wird er als Luc Cain auf die Hölle auf Erden geschickt: in eine Highschool. Dort soll er eine Seele für die Hölle markieren. Ein schwerer Auftrag, davor sind schon mehrere Dämon gescheitert. Doch Frannie ist ein harter Brocken, außerdem hat Luc immer weniger Lust, ihre reine Seele zu verderben. Er empfindet immer mehr für sie, und auch Frannie ist nicht abgeneigt. Doch die Hölle lässt ihre Dämonen nicht los, und als auch noch sein himmlischer Gegenspieler sowie diverse andere Dämonen auftauchen, ist das Chaos komplett.
Auf den ersten- und auch zweiten und dritten- Blick liest sich die Beschreibung wie eine typische Teenie-Schmonzette: heißer, gefährlicher Typ und braves Mädchen, garniert mit einem Schutz Fantasy. Dazu noch nörgelnde Eltern und in dunkles Geheimnis des Mädchens… besonders tiefgreifend ist die Geschichte wirklich nicht, aber muss sie das denn sein? Der Roman war spannend und lustig. Mal abgesehen von den Fantasyelementen, konnte man sich mit den etwas stereotypischen Charakteren gut identifizieren, denn viele der geschilderten Situationen hat jeder einmal selbst erlebt. Zeitweise wird das „amerikanische Teenagerleben“ schon fast überspitzt dargestellt, was mir beim Lesen ebenfalls viel Spaß gemacht hat. Man liest abwechselnd aus Lucs und Frannies Perspektive, mitunter überschneiden sich Szenen auch, so dass man einen guten Einblick in das jeweilige Gefühlswirrwarr erhält. Spannend, lustig, flott zu lesen- mir hat der Roman zwei Nachmittage eine schöne Zeit beschert. Nur bitte- keine Fortsetzung. Der Roman hat zwar ein leicht offenes Ende, kann aber gut für sich stehen. Ich fürchte nur, eine Fortsetzung würde alles wieder kaputt machen. Für Fans von Romanen wie Twilight (es wird nicht allzu sehr ins Detail gegangen) sicherlich empfehlenswert. Mir hat es jedenfalls gefallen und ich vergeben 5/5 Sternen. Zwar ist es kein literarisches Meisterwerk, aber meine Erwartungen und Ansprüche an das Buch wurden voll erfüllt.

Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


Angel Eyes - Zwischen Himmel und Hölle

15.01.2012 Bewertung:  3 Seelchen vergibt 6 von 10 Punkten

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Kann es einen Gott geben, wenn so viele ungerechte und grausame Dinge auf der Welt passieren? Wenn ja, wie kann er all das Leid dann zulassen und sich dennoch \'Gut\' nennen? Fragen, die sich wahrscheinlich bereits so manch einer gestellt hat und auch Frannie kommt trotz ihrer katholischen Erziehung nicht umhin, sich damit auseinander zu setzen und Zweifel zu hegen.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Luc und Frannie, die den Leser abwechselnd in der Ich-Perspektive durch die Geschichte führen. Während der doppelte Ich-Erzähler besonders zu Beginn ein kleines bisschen verwirrend wirken kann, ändert sich das relativ schnell und man findet seinen Rhythmus. Zu Verdanken ist das nicht zuletzt des doch recht einfach gehaltenen Schreibstils, den die Autorin hier gewählt hat. So muss man sich als Leser neben zwei Ich-Erzählern nicht auch noch mit endlos verschachtelten Sätzen herumschlagen, sondern kann sich entspannt von der eher umgangssprachlichen Richtung durch die Geschichte tragen lassen.
Dadurch, dass sie beide Erzähler dieser Geschichte sind, lernen wir Leser Frannie und Luc am besten kennen. Während sie eher in der Kategorie \'normaler Teenager\' einzuordnen wäre, ist Luc als Abgesandter der Hölle alles andere als normal und hat auch kein Problem damit, das zu zeigen. Wenngleich sein Bad in der ihn anhimmelnden Mädchenmenge natürlich nichts anderes ist als Teil seines Jobs, fühlt er sich zunächst doch recht wohl in der Rolle des auffallenden, anziehenden Jungen, was sich mit der Zeit jedoch immer mehr ändert.
Gabe hingegen ist der Gegenpol von Luc, wobei Gegenpol hier nur auf den Himmel und die Hölle bezogen ist, denn so verschieden sind die beiden gar nicht. Wo Luc Düsternis und Geheimnis ausstrahlt und damit Verlangen in Frannie auslöst, strahlt Gabe grenzenlose Liebe und Sicherheit aus, doch im Kern wollen sie beide nur eins: Frannie. Doch auch, wenn die beiden Seelenfänger ihre Ähnlichkeiten aufweisen ist hier keinesfalls von einem Einheitsbrei der Charaktere zu sprechen, hat die Autorin doch darauf geachtet, ihnen mit Kleinigkeiten Persönlichkeit einzuhauchen und sie sympathisch, witzig und größtenteils glaubwürdig zu zeichnen.
Was die Handlung der Geschichte betrifft, so passiert neben kurzen Begegnungen mit Geschöpfen von Himmel und Hölle und dem Teufel persönlich eigentlich nicht wirklich viel. Frannies Seele wird sowohl vom Himmel als auch von der Hölle begehrt und so buhlen beide Kandidaten um ihre Seelengunst und versuchen, das Mädchen auf ihre Seite zu ziehen. Frannie allerdings, die zunächst nichts von alldem weiß, ist ständig hin- und hergerissen zwischen Luc und Gabe. Ist sie bei dem einen, will sie den anderen und auch nach über der Hälfte des Buches kann sie sich nicht entscheiden, wen der beiden sie denn nun wirklich und wahrhaftig will. War dieses Wechselbad der Gefühle und ihre Lust anfangs noch recht amüsant, wirkte es irgendwann nur noch nervig. Gestört hat mich dabei jedoch nicht nur diese Unentschlossenheit und das ständige Verlagen, sondern auch die Tatsache, dass durch diesen Faden der gesamte Strang um Himmel und Hölle und Frannies begehrenswerte Fähigkeiten in den Hintergrund gerutscht sind und nur hier und da mal erwähnt wurden.
Ein weiterer Handlungsstrang, der in dieser Geschichte enorm viel Platz einnimmt, ist die Tatsache, dass Frannie durch den frühen Tod ihres Bruders von Schmerz erfüllt ist. Dieser Schmerz zieht sich beinahe durch das gesamte Buch und macht sich für uns bemerkbar, indem wir immer wieder erleben, wie das Mädchen einen Schutzschild um ihr Herz errichtet, damit sie nicht noch einmal einen solchen Schmerz erleben muss. Während die Tatsache des Trauerns und des Selbstschützens durchaus authentisch wirkt und sensibel an den Leser gebracht wird, platzt der Knoten am Ende viel zu schnell. Seite um Seite leidet Frannie vor sich hin und weigert sich den Schmerz versiegen zu lassen, um nichts von den Ereignissen zu vergessen und dann bedarf es lediglich ein Gespräch und der schreckliche, die Kehle zuschnürende Schmerz ist weg. Hier hätte die Autorin vielleicht noch ein paar Seiten dranhängen und den Vorgang des sich selbst Verzeihens besser ausarbeiten sollen.
Besonders gefallen hat mir in diesem Buch Lucs Fähigkeit, Emotionen zu riechen. So zum Beispiel schwebt eine Schokoladenwolke um uns herum, wenn wir Liebe empfinden, Zitrone offenbart unsere Angst, Anis entlarvt uns als Neider und Ingwer lüftet das Geheimnis um unsere Begierde. Die Vorstellung, dass wir alle eine solche Geruchsexplosion sind, gefällt mir und ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn diese Geruchsemotionen häufiger erwähnt worden wären, als es letztendlich der Fall war.

Fazit
Die Idee des Buches ist ohne Zweifel gut und wenngleich ich nun eigenes aufgezeigt habe, was mir nicht so gut gefallen hat, bereue ich nicht, die Geschichte gelesen zu haben. Wo Tiefen sind, sind auch Höhen und die hatte \'Angel Eyes\' definitiv. Ob nun in Form der lockeren Erzählweise, den Geruchsemotionen oder auch der sehr sympathischen Charaktere – ganz egal, dieses Buch wusste durchaus zu unterhalten und ich bin gespannt, ob die Autorin im Folgeband den Raum nach oben nutzt und ein bisschen mehr auf Frannies besondere Gabe eingeht, anstatt die Dreiecksbeziehung in den Vordergrund zu stellen.

Seelchen hat insgesamt 22 Rezensionen angelegt.


Spielball zwischen Himmel und Hölle

29.06.2012 Bewertung:  3.5 Pharo72 vergibt 7 von 10 Punkten

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Die 17jährige Frannie Cavanaugh aus einem behüteten katholischen Elternhaus verfällt sofort der dunklen Ausstrahlung ihres neuen Mitschülers Luc Cain, als dieser an ihrer Schule auftaucht. Überrascht stellt sie fest, dass auch er an ihr interessiert zu sein scheint, obwohl sie bei heißen Jungs sonst eher in der zweiten Reihe hinter ihren Freundinnen zurückstehen muss. Umso verwunderlicher, dass auch ein weiterer umwerfend aussehender Junge, Gabriel, Interesse an ihr bekundet. Was sie nicht ahnt, beide haben einen bestimmten Auftrag, nämlich ihre Seele für Hölle bzw. Himmel zu sichern, da eine ganz besondere Gabe in ihr schlummert. Ein Wettkampf überirdischer Mächte um sie entbrennt.

Meine Meinung:

Mit ihrem Debütroman gelingt Lisa Desrochers ein äußerst romantischer Fantasyroman, der vorwiegend Leserinnen im Teenageralter begeistern sollte, aber auch jung gebliebenen Erwachsenen Freude machen kann. Die Grundstory – Mädchen muss sich zwischen zwei übernatürlichen Wesen entscheiden – ist dabei natürlich keineswegs neu, birgt aber durch die Verlagerung zu Engeln und Dämonen doch einen gewissen Reiz.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Frannie und Luc erzählt, wobei deren Gefühlswelten eine schöne Tiefe erhalten. Von Beginn an bleibt dadurch allerdings Gabriel zu sehr im Hintergrund und hat eigentlich nie wirklich eine Chance. Die Zerrissenheit der Hauptfigur, die mal heiß für Luc entflammt, dann sich wieder am liebsten Gabriel völlig hingeben möchte, wird dabei etwas zu sehr strapaziert. Auch nimmt die Schwarz-Weiß-Malerei im wahrsten Sinne des Wortes (Luc trägt nur schwarz, sein Auto und Wohnung sind es ebenfalls, bei Gabriel dasselbe in weiß) extreme Formen an.

Durch die Einmischung weiterer Dämonen gibt es einige spannende Momente, wobei jedoch der Schwerpunkt des Geschehens sonst eher auf den Gefühlsverwicklungen der Protagonisten liegt. Das Buch ist leicht und flüssig geschrieben, lädt zum Wegträumen ein und hat ein zufrieden stellendes Ende. Allerdings ist auch Potential für eine Fortsetzung vorhanden, an der bereits geschrieben wird und die ich auch gern lesen würde.


Pharo72 hat insgesamt 83 Rezensionen angelegt.


 
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