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Fantasy: Alera: Geliebter Feind
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Titel:      Alera: Geliebter Feind
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      1510
Autor:      Cayla Kluver
ISBN-10(13):      3492702163
Verlag:      Piper
Publikationsdatum:      2010-08
Edition:      Hardcover
Number of pages:      560
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

4 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Fantastische Ideen mit Potenzial

15.08.2010 Bewertung:  4 Purpurfalter vergibt 8 von 10 Punkten

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„In einem jeden von uns, selbst in guten Menschen, schlummert ein gesetzloses, wildes Tier,
das nur im Schlaf zum Vorschein kommt.\"
– Sokrates –

Inhaltlicher Überblick:

Der Roman „Alera – Geliebter Feind“ von Cayla Kluver erzählt die Geschichte der schönen Thronfolgerin Alera, die inmitten eines Krieges zwischen zwei Königreichen steht und deren Liebe aufgrund von Verpflichtungen, Misstrauen und Rivalität  kaum eine Chance zu haben scheint.

Es herrschen Feindschaft und Krieg: Im Königreich Hytanica passieren schreckliche Dinge. 49 Babys sind verschwunden, wovon 48 wieder vor den Stadttoren auftauchten, alle tot und schon verwest. Nach dieser schrecklichen Tat zog sich das verfeindete Königreich Cokyri plötzlich zurück und niemand wusste, wieso sie ihre schrecklichen Angriffe einstellten.

Als dann eines Tages der junge Narian aus Cokyri am Hofe auftaucht, beginnen die Vermutungen: Ist er ein Verräter, Spion und Feind oder vielleicht doch der Freund, der dem hytanischen Reich gut gesinnt ist?

Alera muss bis zu ihrem 18. Geburtstag einen Mann gefunden haben, den sie heiraten wird. Ihr Vater ist sich sicher, dass der einzig Richtige dafür Steldor der Hauptmannssohn ist. Doch seine Tochter mag deren Eitelkeit mitnichten und was noch viel mehr wiegt: Sie hat sich in Narian, den Jungen des feindlichen Königreiches, verliebt…

Eigene Stellungnahme:

Zuerst kurz ein paar Worte zu den Hauptcharakteren:

*Alera*

Sie ist die Kronprinzessin Hytanicas, sehr neugierig, teilweise noch kindlich naiv und versucht immer wieder den strengen Regeln und Anordnungen ihres Vaters zu entgehen. Auf der anderen Seite fühlt sie sich stark ihrem Königreich gegenüber verpflichtet und handelt gegen ihre Gefühle.

*Narian*

Von dem Großteil der Hytanier wird er als „der Feind“ angesehen und viele haben mehr oder weniger Angst bzw. Respekt vor ihm. Narian ist für sein junges Alter schon sehr weit, vor allem hat er eine außergewöhnlich gute Kampfausbildung genossen. Er meidet Publikum, ist eher etwas verschlossen und zurückhaltend. Wenn es jedoch zum Kampf kommt ist davon nichts mehr zu bemerken.

*Steldor*

Hier haben wir es mit einem auf sich selbst bezogenen, eingebildetem Schönling zu tun, der es liebt von Frauen angeschmachtet zu werden und ununterbrochen von sich selbst zu erzählen. Ob hinter dieser Fassade eventuell mehr stecken könnte bleibt abzuwarten.

Das Cover des Buches fällt sofort auf, man schaut Alera geradewegs in die leuchtend-blauen Augen und kann sich ihrem Blick nicht entziehen. Bild und Schrift sind wirklich wundervoll gestaltet und es harmoniert einfach alles, ein echtes Schmuckstück im Bücherregal. Beim Aufschlagen des Buches wird man mit einer tollen Kapitelübersicht überrascht, die schon einen guten kleinen Überblick über das Geschehen bietet. Auch der kurze Prolog trägt dazu bei, dass Spannung aufkommt und das Interesse des Lesers geweckt wird.

Für das Alter der Autorin wurde der Roman schon außerordentlich gut geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, verständlich und angenehm. Dass Formulierungen teilweise etwas einfach gehalten sind, kann man aufgrund der mangelnden Erfahrung nicht als negative Kritik äußern, denn man erkennt deutlich das Talent Cayla Kluvers für das Schreiben.

Gerade die erste Hälfte des Romans ist mit großem Detailreichtum verfasst worden, was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, da es mit fortschreitender Seitenzahl etwas langatmig wurde. In der zweiten Hälfte hat sich dies allerdings gelegt und der Roman wurde zunehmend besser zu lesen.

Die Autorin hat es geschafft, interessante Charaktere zu erschaffen, die auf der einen Seite sympathisch und glaubhaft wirken, zum Teil jedoch Handlungen vollziehen, die nicht zu dem jeweiligen Charakter passen wollen oder schwer zu begreifen sind. In der Leseprobe habe ich noch große Sympathie für Alera empfunden, diese hat im Buch allerdings etwas nachgelassen, da ich einige ihrer Handlungen nicht sehr gut nachvollziehen konnte (z.B. S. 97 ff, S. 503).

Die Geschichte ist interessant und gut durchdacht. Allerdings passt der Teil des Titels „Geliebter Feind“ nicht wirklich 100 prozentig zum Inhalt. Man erwartet einen Romantic-Fantasy Roman, bekommt jedoch einen märchenhaften Jugendroman geboten, der eher das Leben Aleras im Königreich Hytanica beschreibt, als den Fokus auf Fantasy oder die Liebesgeschichte zu legen. Es ging in dem Buch nur wenige Seiten um Alera und Narian und auch von Fantasy war noch nicht viel zu spüren.

Als Erwachsenenlektüre sicher für manche interessant aber nur Mittelmaß, wofür ich maximal 3 Sterne gegeben hätte. Als Jugendroman betrachtet ist dieses Buch jedoch herrlich und ich kann es allen Liebhabern der Biss-Reihe nur wärmstens weiterempfehlen, besonders wenn die Handlung in den folgenden Teilen etwas an Tempo gewinnt.

Zum Schluss möchte ich nochmal erwähnen, dass es durchaus sehr gute Stellen in dem Buch gibt. Die Seiten, die sich um Alera und Narian sowie die Feindschaft der Königreiche drehen, sind wirklich interessant, facettenreich und gefühlvoll beschrieben und ich hoffe genau solche Stellen werden im zweiten Teil präsenter sein.

Mein Fazit:

„Alera – Geliebter Feind“ ist der erste Teil eines Jugendromans, der Cayla Kluver ganz gut gelungen ist. Sie hat eine fantastische Welt mit interessanten Charakteren geschaffen und überzeugt mit Ideenreichtum.

Leider gingen interessante Stellen etwas in den vielen Detailbeschreibungen unter, aber da es sich bei diesem Roman um den ersten Teil einer Trilogie handelt, hoffe ich, dass sich die Autorin weiter entwickelt und steigert. Das notwendige Potenzial dafür ist auf jedenfall vorhanden!

Für Erwachsene mit Einschränkungen, für Jugendliche und Fans von Jugendromanen bedingungslos weiterzuempfehlen!


Purpurfalter hat insgesamt 11 Rezensionen angelegt.


Alera: Geliebter Feind

17.08.2010 Bewertung:  4 LenaBo vergibt 8 von 10 Punkten

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Alera ist die Kronprizessin von Hytanica, einem Königreich, in dem seit Jahren ein äußerst brutaler Krieg mit NachbarreichCokyri herrscht. Als wäre das nicht schon schlimm genug wird sie nun von ihrem Vater, dem König des Reiches, gegen ihren Willen dazu gezwungen an ihrem 18. Geburtstag einen geeigneten Thronfolger zu heiraten. Nur leider ist die Auswahl für einen Ehegatten nicht sehr groß, denn Aleras Vater hält nur den jungen, gutaussehenden Steldor für einen qualifizierten Nachfolger. Doch Steldor ist Alera zuwider: arrogant, gefühlskalt und äußerst aufgrindlich verhält er sich in jedem Moment, in dem Alera ihm begegnet.
Als Alera immer mehr an ihrer auswegslosen Situation verzweifelt, lernt sie den mysteriösen Narian kennen, der kurz nach seiner Geburt vor 15 Jahren von den Feinden des Reiches entführt und seitdem für tot gehalten wurde. Sie fühlt durch seine nette, gefühlvolle aber gleichzeitig auch verschlossene Art schnell zu ihm hingezogen und ihr Interesse beruht auf Gegenseitigkeit. Doch Alera weiß auch, dass ihr Vater einer Ehe mit Narian niemals zustimmen würde.
Nun muss Alera sich entscheiden: für die Tradition ihrer Heimat, die besagt, dass sie mit 18 Jahren den zukünftigen König heiratet und dadurch zur neuen Herrscherin des Reiches gekrönt wird oder für die wahre Liebe, die aber gleichzeitig auch verboten ist.

 

Alera – Geliebter Feind, ist der Auftakt einer Trilogie von der jungen Schriftstellerin Cayla Kluver. Durch ihren gefühlvollen und sehr gewählten Schreibstil unterstreicht sie die Atmosphäre der Geschichte, die ohne Ausnahme sehr mayestätisch und wie aus einer anderen Welt ist. Während des Lesens fühlt man sich, als ob man in eine Märchenwelt entführt wurde. Man vergisst völlig, dass man sich in der Umgebung des 21. Jahrhunderts befindet, und kann förmlich das Ambiente einer Umwelt riechen, die aus dem Mittelalter stammen könnte.

 

Auch die Darstellungen der Figuren des Buches sind so authentisch und real geschrieben, wie es mir selten in einem Roman vorgekommen ist. Von einer besonders mitfühlenden und liebenswerten Beschreibung der Alera bis hin zu einer Charakterdarstellung des Steldors, der hochnässig und oberflächlich erscheint…die junge Autorin schafft es durch ihre Wortwahl immer wieder genau den richtigen Einblick in  ihre Figuren zu erschaffen.

 

Trotz der schönen Beschreibung der Figuren, der Umgebung und auch der Gefühlswelt von Alera kam für mich ein wenig der Aufbau einer Spannungskurve zu kurz.

 

Fazit: Der erste Teil einer vielversprechenden Trilogie. Trotz ihres jungen Alters kreirt die Autorin eine außergewöhnliche und beeindruckende Welt, die zu träumen veranlasst. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch einiges von Cayla Kluver hören werden.


LenaBo hat insgesamt 25 Rezensionen angelegt.


Alera - Geliebter Feind

17.08.2010 Bewertung:  5 Switzerland vergibt 10 von 10 Punkten

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Inhalt:

Das Buch führt den Leser in das Land der Hytanica, mit seinen eigenen Legenden und Bräuchen, sowie die Angst vor dem Erzfeind, der sich seit dem plötzlichen und unerwarteten Ende des Krieges in seinem Königreich Cokyri verschanzt.

Erzählt wird die Geschichte von der hytannischen Kronprinzessin Alera, deren Vater vorhat, sie möglichst bald als seine Nachfolgerin einzusetzen. Das einzige Problem hierbei ist, dass sie als Frau nicht dazu bemächtigt ist Hytanica zu regieren. Dafür bräuchte sie einen Ehemann, doch die Einschränkungen des Königs bei dieser Wahl lassen eigentlich nur einen Kandidaten zu: Lord Steldor, der Traum fast jeden Mädchens im Reich und das Grauen Aleras.

Als dann auch noch Narian, ein seit dem Krieg als Baby verschollener hytannischer Junge, aus dem Reich der Corkyri in seine Heimat zurückkehrt, ist Aleras Gefühlschaos perfekt.

Meinung:

Die Welt, in der wir uns befinden, unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht außerordentlich von der menschlichen Welt der Vergangenheit. Obwohl es ein Fantasyroman ist, gibt es keine Drachen oder Elfen, sondern nur Menschen verschiedener Herkunft, weshalb es teilweise an eine Märchenwelt erinnert. Trotzdem hat Cayla Kluver eine eigene Welt geschaffen, mit ihren interessanten und gut durchdachten Charakteren, sehr detailliert überlegten Handelsabläufen am Hof und dem gesamten Reich, sowie einer vielversprechenden, fantasievollen Handlung, die nach dem Kennenlernen der Protagonisten und der Umgebung wohl in den Nachfolgebänden voll zur Geltung kommen kann.

Ich fand den Beginn etwas langatmig, nach dem Prolog mit der Legende hatte ich das Gefühl fast nur nebensächliche Alltagsgeschichten präsentiert zu bekommen, da Alera sowie der Leser über das einzig außergewöhnliche Geschehnis im Reich, dem Eindringen einer cokyrischen Frau, noch ziemlich im Dunkeln tappen. Mit der Zeit werden aber die Grundverhältnisse des Königreiches und der Charaktere, sowie ihrer herausragenden Eigenschafen so weit geklärt, dass die Geschichte an sich langsam in Fahrt kommt und von Seite zu Seite an Spannung gewinnt.

Trotz ihres jungen Alters hat Cayla Kluver einen flüssigen Schreib- und guten Erzählstil, besonders wenn man bedenkt, dass sie die erste Fassung (ich vermute, über die Jahre wurden noch einige Änderungen vorgenommen) im Alter von 13 begonnen und mit 14 fertig gestellt hat. Die Zielgruppe ist, vermutlich verursacht durch das junge Alter von Autorin und Protagonistin, eher für Jugendliche bis junge Erwachsene vorgesehen, daher ist die Erzählweise sehr gefühlsbetont und Narian der perfekte Held zum Verlieben- Die Sprache ist relativ altmodisch gehalten, was das Buch und seine Welt authentisch macht und Aleras Denkweise sowie das Verhalten der anderen Personen sind logisch und nachvollziehbar. Obwohl recht viele Charaktere auftauchen, ist es mir in diem Fall überhaupt nicht schwer gefallen, sie mir zu merken und von jedem ein eigenes Bild im Kopf zu haben, sowie zu wissen, in welchem Verhältnis jeder zur königlichen Familie steht.

Auch wenn Alera in manchen Situationen naiv handelt und denkt, werden doch einige Probleme angesprochen und aufgegriffen, die auch heute aktuell sind, wie z.B. das Aussuchen eines geeignete Ehemannes für die Tochter oder das Bild der Frau.

Besonders einige Details haben mich beeindruckt. Herrschen in Hytanica ausschließlich die Männer, haben in Cokyri die Frauen buchstäblich die Hosen an. Ich finde, dies ist sehr interessant, da sich so das Rollenbild der Geschlechter in den Urzeiten des Menschen auch entwickelt haben könnte. Andere Detailbeschreibungen fand ich aber auf Dauer auch nervig, wie die Kleiderfrage und die Beschreibung der Ausstattung der Räume im Schloss, aber auch die genaue Lage jedes Zimmers und den Aufbau des Schlosses fand ich manchmal sehr irritierend. Andererseits wird dem Leser so ein sehr genaues Bild des unbekannten Reiches, in das Cayla Kluver uns entführt, vermittelt.

Fazit:

Ingesamt ein schönes Buch, mit schleppenden Anfang, aber zunehmend fesselnder Geschichte und viel Potenzial, weshalb ich die Trilogie sicherlich auch weiterverfolgen werde und mich deswegen auch dafür entschieden habe, keinen Stern abzuziehen.

Schade ist, dass der 2.Teil noch nicht einmal in Amerika erschienen ist, ich konnte auch kein Erscheinungsdatum finden, weshalb ich befürchte, dass man sich nach dem offenen Ende noch längere Zeit auf die Fortsetzungen gedulden muss.


Switzerland hat insgesamt 3 Rezensionen angelegt.


Alera - Geliebter Feind

30.03.2011 Bewertung:  4.5 Zibbi vergibt 9 von 10 Punkten

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Als nächste Thronfolgerin ihres Vaters soll Alera den narzisstischen Steldor heiraten. Alle weiblichen Adeligen himmelt den jungen Soldaten an, doch Alera fühlt sich in seiner Gegenwart mehr als unwohl. Die Kronprinzessin schafft es nicht, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie mit ihm ihr Leben verbringen soll. Gerne könnten alle anderen Damen ihn haben. Denn Alera ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt schon bereit ist für eine Beziehung, schon gar keine, die unter Zwang hervorrührt. 
Doch nach einem Zufall, den einen jungen Mann aus Cokyri - Hytanicas schlimmstes Feindesvolk - in ihr Königreich treibt, zeigen sich die ersten, zarten Interessen am anderen Geschlecht. Alera verliebt sich in Narian. Ihr Vater verlangt von Alera, nachdem er festgestellt hat, wie \"gut\" sich Narian und sie sich verstehen, sie solle mehr über den Feind herausfinden lassen und sich öfter mit ihm treffen. Die Protagonistin ist zu Beginn hin- und hergerissen, da sie Gefühle zu ihrem Volk, aber auch zum Fein, Narian, hegt. Durch den Jüngling erlernt sie nicht nur die Kampftechnik der Cokyrianer, sondern erfährt auch, dass dort nur Frauen die leitenden Posten haben. Für Alera, die Steldor heiraten soll, damit er der neue Herrscher über Hytanica wird uns sie eigentlich nur eine kleine Mitgift ist, eröffnen sich neue Weiten. Als sich im Laufe der Geschichte herausstellt, wie das Cokyri im Stande sei, Hytanica zu besiegen, beginnt für Alera eine Hetzjagd. Die Vorhersehung \"des blutenden Mondes\" sagt voraus, dass ein unter Hytanica geborener Junge, durch Cokyri aufgezogen, zurückkehrend nach Hytanica, dass Land zum Fall bringen wird. Es stellt sich heraus, dass Narian einst aus Hytanica entführt wurde und durch das feindliche Volk aufgezogen wurde und nun wieder in seiner Heimat ist. Alle Betroffenenbefürchten, dass Narian ihr Untergang sei. Doch Alera kann das nicht glauben und hält weiter zu \"ihrem\" Narian. Aus Angst, vom hytanicschen Volk getötet zu werden, um die Vorhersehung zu vereiteln und aus Angst, Cokyrianer könnten ihn foltern, flüchtet Narian...
Alera kann die Hochzeit mit Steldor nicht aufhalten und beugt sich (zunächst) ihrem Schicksal...
Fazit:
Der erste Teil der \"Alera\" - Trilogie ist ein bewundertes Werk der jungen Autorin! Die junge Amerikanerin hat einen tollen Schreibstil und einen tollen, besonderen Hang zur Romantik. Alle Buchcharakteren wachsen einem ans Herz. \":)\" Freue mich jetzt schon auf die folgenden Teil!


Zibbi hat insgesamt 1 Rezensionen angelegt.


Kluver: Alera

22.12.2012 Bewertung:  2.5 Nazena vergibt 5 von 10 Punkten

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Vor Jahren entführten die Cokyrer neunundvierzig Babys aus Hytanica, kurze Zeit später fanden die Hytanier achtundvierzig Babyleichen. Von einem vermissten Baby fehlte jede Spur.

Jahre später ist die Kronprinzessin Alera aus Hytanica im heiratsfähigen Alter und soll auf Wunsch ihres Vaters den jungen Soldaten Stendor heiraten, der somit König werden soll, wobei Alera als Königin eher schmückendes Beiwerk ist.

Alera kann Stendor jedoch nicht ausstehen. Eines Nachts wird eine cokyrische Frau auf dem Palastgelände gefangengenommen, kurze Zeit später ein cokyrischer Junge namens Narian, der sich jedoch als das lang vermisste Baby entpuppt. Während die meisten Narian misstrauen, da man sich seiner Loyalität nicht sicher sein kann, ist Alera von ihm fasziniert und sucht seine Nähe...

 

Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Den allergrößten Teil bestreiten Aleras Klagen über Etikette, ihre Pflichten als Kronprinzessin, Kleidung und den ach so phantastisch aussehenden doch unerträglich arroganten Stendor. Der "Feind", geliebt oder nicht, taucht erst nach dem halben Buch auf, als mir Alera schon längst gehörig auf die Nerven ging und jegliche Sympathien verscherzt hatte.

Es passiert einfach nichts! Auf jeder Seite wiederholen sich Aleras Zweifel bezüglich Stendor, dabei ist sie es selbst, die ein äußerst zweifelhaftes Benehmen an den Tag legt, wenn sie sich heimlich mit Narian trifft. Ihre Leibwächter sind wirklich nicht besonders professionell, denn sie merken lange nichts. Ich habe mich beim Lesen sehr gelangweilt. Erst in den letzten fünf Kapiteln nimmt die Geschichte endlich ein bisschen Fahrt auf.

Besonders gut ausgearbeitet sind weder die Charaktere noch das Königreich. Anhand der Schilderungen meint man, Hytanica bestehe nur aus dem Schloss und vielleicht drei Feldern rundherum, wenn die Cokyrer bis auf wenige Stunden zu Pferd an das Schloss herankommen.  

Insgesamt gesehen waren zwar hier und da ein paar interessante Stellen, die es aber auch nicht schaffen das Buch zu retten. Es gibt schon zig (besser geschriebene) Bücher dieser Art. Ich gebe 2,5 von 5 Sternen.


Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


 
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