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Fantasy: Darkyn 1: Versuchung des Zwielichts
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Titel:      Darkyn 1: Versuchung des Zwielichts
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      1370
Autor:      Lynn Viehl
ISBN-10(13):      3802582691
Verlag:      Lyx
Publikationsdatum:      2010-04-15
Edition:      Taschenbuch
Number of pages:      400
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
Darkyn 01. Versuchung des Zwie
   


Rezensionen
Die Verfluchten

31.05.2010 Bewertung:  3 KimVi vergibt 6 von 10 Punkten

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Dr. Alexandra Keller ist plastische Chirurgin. Sie ist dafür bekannt, ein besonders schnelles Skalpell zu führen. Dadurch zieht sie die Aufmerksamkeit Michael Cypriens auf sich. Der geheimnisvolle Mann möchte sich unbedingt von ihr operieren lassen und bietet ihr einen hohen Geldbetrag. Doch Alex lehnt ab. Da Michael Cyprien dringend auf ihre Hilfe angewiesen ist, lässt er sie von seinen Untergebenen entführen.



Michael Cyprien gehört zu den unsterblichen Darkyn. Diese Wesen haben außergewöhnliche Fähigkeiten und ernähren sich von Menschenblut. Sie verfügen ausserdem über schnell einsetzende Selbstheilungskräfte, die eine Wunde innerhalb kürzester Zeit schließen. Bei einer Auseinandersetzung wurde Cypriens Gesicht entstellt. Er hofft, dass Alexandra Kellers Schnelligkeit ausreicht, um seine Gesichtszüge zu rekonstruieren. Alexandra ist wütend über ihre gewaltsame Entführung, doch schließlich willigt sie ihn die Operation ein. Sie sieht die schweren Verletzungen als Herausforderung an und ist fasziniert von der aussergewöhnlich schnellen Wundheilung. Nach der Operation kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der Alexandras Leben schlagartig verändert.

 

Meine Meinung

Versuchung des Zwielichts ist der Auftaktband der, in den USA bereits erfolgreichen, Fantasyreihe Darkyn. Die Handlung ist in der dritten Person geschrieben. Aus dieser Perspektive betrachtet man die erfolgreiche Chirurgin Alexandra und erfährt, aus welchen Gründen sie das Angebot von Michael Cyprien ablehnt. Alexandra wirkt, trotz ihres beruflichen Erfolgs, sehr sympathisch und humorvoll. Im weiteren Verlauf der Handlung kommt Michael Cyprien ins Spiel. Nach und nach wird man an das Wesen der Darkyn herangeführt und bekommt einen Eindruck von ihren Fähigkeiten, ihren Gebräuchen und ihrer Hierachie. Die verwendeten Begriffe wirken zunächst etwas verwirrend, da sich die von Lynn Viehl erschaffenen Wesen, von anderen blutsaugenden Geschöpfen unterscheiden. Sie ernähren sich von Blut, ihre Wunden heilen innerhalb kürzester Zeit und ausserdem hat jeder Darkyn spezielle Fähigkeiten, die ihn von seinen Artgenossen unterscheidet. Die Darkyn sind davon überzeugt verflucht zu sein und werden gnadenlos von einem geheimen Kirchenorden gejagt.

 

Das Geschehen wird in unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Dadurch wirkt der Einstieg etwas zäh und stellenweise sogar ein wenig langweilig. Doch sobald sich die ersten Handlungsfäden miteinander verknüpfen und man ein wenig Hintergrundwissen zu den geheimnisvollen Darkyn hat, nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf. Langsam gerät man in den Sog der Erzählung und folgt gebannt dem spannenden Geschehen. Die finalen Schlussszenen trösten über den recht schwerfälligen Start hinweg und wecken die Neugier auf den folgenden Band.

Die Liebesromanze zwischen Michael Cyprien und Alexandra wirkt nicht zu überladen. Man merkt, dass sich die beiden zueinander hingezogen fühlen. Da sich Alexandra aber nicht mit ihrem Schicksal abfinden möchte und Michael nicht den Respekt zollt, den er sonst von seinen Untergebenen erhält, ergeben sich manchmal recht humorvolle Situationen. Mit einem schwachen und hingebungsvoll aufseufzenden Weibchen, das sich dem unglaublich gutaussehenden Helden an den Hals wirft, ist die Hauptprotagonistin Alexandra nicht zu vergleichen. Romantische Szenen halten sich in Grenzen. Dafür wird man allerdings mit einer spannenden Handlung entschädigt.

 

Mein Fazit

 

Den Anfang dieses Romans fand ich recht zäh und schon fast etwas langweilig. Doch als sich die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verknüpft hatten, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Deshalb werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit doch zum nächsten Band der Serie greifen. Diesen Auftakt bewerte ich \"nur\" mit sechs von zehn Sternen, hoffe allerdings auf eine deutlich spannendere Fortsetzung.

 


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Super Story - aber am Schreibstil müsste noch gefeilt werden!

01.06.2010 Bewertung:  3 goat vergibt 6 von 10 Punkten

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Alexandra Keller ist von Beruf Chirurgin. Sie hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, vor allen Dingen für bedürftige Leute da zu sein, die sich solche Operationen im Normalfall nicht leisten können. Als sie zum wiederholten Male von einem gewissen Michael Cyprien kontaktiert wird, der ihr vier Millionen bietet, wenn sie ihn operiert, schlägt sie das Angebot erneut aus.
Erst als dieser sie entführen lässt und sie mit dem konfrontiert, was einmal sein Gesicht gewesen ist, willigt die junge Ärztin eher unfreiwillig in die Operation ein.
Nachdem sie sein Gesicht vollständig wiederhergestellt hat, verliert er die Kontrolle und macht Alexandra zu seinesgleichen. Doch diese weigert sich zu glauben, dass es Darkyns gibt. Vielmehr glaubt sie an einen Virus, als an einen Fluch und beginnt mit eigenen Nachforschungen ...

Die Bewertung des Buches fällt mir diesmal nicht sehr leicht. Die Story ist sehr spannend und hat mich extrem mitgerissen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band. Warum also nur drei Sterne?

Die Geschichte um die Darkyns ist etwas komplizierter. Meiner Meinung nach waren die Erklärungen manchmal etwas dürftig und es wäre hilfreicher gewesen, wenn das Buch über ein Personenverzeichnis verfügt hätte oder über eine Zeichnung, wer zu wem gehört und wer gegen wen kämpft.
Der Schreibstil der Autorin ist etwas derber. Das hat mich persönlich nicht gestört, aber Leser, die hier eine Romanze erwarten, werden sicherlich enttäuscht sein. Was mich allerdings gestört hat, ist die emotionslose Entwicklung der Charaktere. Alexandra ist zu Beginn eine liebenswürdige und hilfsbereite Ärztin. Nachdem sie in die Darkyn-Kreise gerät, bricht sie den Kontakt zu sämtlichen Patienten ab und verliert auch kein Wort mehr darüber - außer ein paar Einwürfen, dass ihre alte Arbeit ihr fehle. Ihre (lockere) Beziehung zu einem Arzt, die sie vor ihrer Wandlung führte, ist anscheinend schlagartig vergessen. Auch ihre Ausdrucksweise lässt plötzlich sehr zu wünschen übrig.

Die vielen französischen Sätze konnte ich zwar noch übersetzen - aber was ist mit den Lesern, die der französischen Sprache nicht mächtig sind? Da wäre ein Übersetzung wohl angebracht gewesen.
Mühe hatte ich allerdings mit einigen medizinischen Fachausdrücken wie: \"Keine mediotarsale Mobilität, diagonale Falte, Kahnbein versetzt, ebenso das Gelenk zwischen Calcaneus und Cuboid sowie die subtalaren Gelenke. Unter diesen Unständen sollte ich eine Osteotomie des distalen Teils des Calcaneus durchführen, kombiniert mit einer plantaren Caciotomie und einer posteromedialen Lösung.\"

Auf den letzten Seiten überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse und ich bekam das Gefühl, dass das Buch mit Gewalt zum Ende gebracht werden musste.
Auch wenn die Rezension jetzt größtenteils negativ klingt, so möchte ich doch noch mal klarstellen, dass ich nur mit dem Schreibstil der Autorin nicht so ganz zurecht kam. Die Handlung ist flüssig zu lesen und gefällt mir sehr gut. Ich würde mir nur wünschen, dass Lynn Viehl daran noch ein bisschen feilt und dann hätte ich auch kein Problem mit der Vergabe von fünf Sternen.

So hat es leider nur zu drei Sternen gereicht!


goat hat insgesamt 193 Rezensionen angelegt.


Blutiger Auftakt der Darkyn Reihe

03.08.2010 Bewertung:  3.5 Tinkx vergibt 7 von 10 Punkten

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Alexandra Keller ist eine junge und sehr kompetente Chirurgin, die ihre Arbeit sehr liebt. Aufopferungsvoll kümmert sie sich um Opfer extremer Gewalttaten und versucht ihnen wieder ein Stück Leben zurückzugeben. Auch Michael Cyprien möchte ihre schnellen Hände in Anspruch nehmen, und da sich Alexandra bis auf weiteres weigert, lässt er sie entführen. Beim ersten zusammentreffen der beiden gerät ihre Welt ein wenig ins Wanken. Cyprien ist ein sehr alter und mächtiger Vampir, dessen Gesicht auf Grund grausamer Folterung total entstellt ist. Widerwillig nimmt Alexandra sich Michael an und operiert ihn. Es gelingt ihr, sein Gesicht wieder vollständig zu rekonsturieren. Doch dann fällt Michael im Blutrausch über sie her und verwandelt sie unfreiwillig. Alexandra will das nicht glauben das alles auf einen Fluch beruhen soll und beginnt eigene Nachforschungen anzustellen. Dann ist da noch Alexandras Bruder John Keller, der Priester ist. Die beiden haben kein sonderlich gutes Verhältniss, da sich Alexandra von ihm, seit dem Tod ihrer Eltern, in Stich gelassen fühlt. Irgendwie wird John dann in die Machenschafften einer geheimen Organisation hineingezogen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Darkyn zu foltern und zu töten. Allerdings ahnt John noch nicht welche Rolle er in dem ganzen spielt. Als Michael Alexandra nomals um Hilfe bittet, trifft sie auf die Durands, ebenfalls eine alte Vampirfamilie die der Organisation zum Opfer vielen. Alexandra schafft es wiederrum alle Äußerlichen Verletzungen zu heilen, doch Thierry stellt eine große Herausforderung dar. Dieser hat nicht nur körperliche Qualen erlitten sondern auch seelische. Wird sie ihm helfen können das Trauma zu überwinden? Und was hat es mit der Organisation auf sich?


Dies ist der Auftakt einer mehrteiligen Reihe von Lynn Viehl. Die Autorin hat mit den Darkyn eine eigene sehr komplexe und brutale Welt erschaffen. Wer denkt das es hier auch um Liebe und Romantik geht, der täuscht sich hier gewaltig (im wahrsten Sinne des Wortes). Die Handlung an sich ist sehr blutig und gewaltätig und für meine Geschmack definitv zu extrem. Zwar ist es auch sehr spannend dem ganzen zu folgen, aber durch den Schreibstil von Frau Viehl etwas schwieriger zu lesen. Die erste Hälfte des Buches geht noch, aber ab der Mitte wird die Sprache schon sehr vulgär. Was mich stört ist: Warum wird aus der lieben, hilfsbereiten Ärztin eine so dermaßen schreckliche und gewaltbereite Figur? Cyprien ist mir ebenfalls viel zu undurchsichtig und demnach nicht wirklich ausgereift. Allerdings finde ich den Charakter von Phillipe sehr interessant. Die bedingungslose Bereitschaft alles für seinen \"Herrn\" zu tun. Ich hoffe das wir in den nächsten Teilen mehr von ihm erfahren werden, wobei ich mir noch nicht sicher bin ob ich wirklich die nächsten Teile lesen werde. Im nächsten Band scheint es ja um Thierry zu gehen und auch hier werden wir sicherlich wieder mit sehr viel Gewalt konfrontiert werden. Positiv hingegen finde ich das Cover, den dieses finde ich sehr schön und ansprechend.

Tinkx hat insgesamt 18 Rezensionen angelegt.


 
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