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Fantasy: Dämonenherz
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Titel:      Dämonenherz
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      1160
Autor:      Julia Talbot
ISBN-10(13):      3547711657
Verlag:      Marion von Schröder
Publikationsdatum:      2010-03-02
Edition:      Hardcover
Number of pages:      416
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



   


Rezensionen
Leider eher durchschnittliche Unterhaltung

04.03.2010 Bewertung:  3 kleinfriedelchen vergibt 6 von 10 Punkten

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Annas Leben kann man nicht gerade als erfolgreich beschreiben. Sie ist 33 Jahre alt, geschieden, Single und ihr PR-Büro läuft nicht so recht. Als eine ehemalige, sehr erfolgreiche Schulkameradin auch noch davon ausgeht, dass das erarbeitete PR-Konzept doch kostenlos ist für eine alte Freundin, ist für Anna Schluss mit lustig. Ihr Leben muss sich einfach bessern! Und so überrascht sie sich selbst damit, den unglaublich reichen und mächtigen Finanzmogul Carl Weller um einen Job zu bitten. Dass Weller dazu auch noch atemberaubend attraktiv ist, erleichtert die Arbeitsbeziehung für Anna nicht gerade. Und obwohl er es ihr verbietet, verliebt sich Anna in ihn. Bald schon muss sie aber erkennen, dass Carl ein Geheimnis hütet. Was sollen diese Geschäftsreisen, auf denen sie für ihn rätselhafte Verträge ausliefern muss? Und hat sie nur geträumt, als ein Sandsturm durch ihr Zimmer getobt ist und ein riesiger Skorpion vor ihrem Fenster aufgetaucht ist? Je mehr Anna Wellers Geheimnissen auf die Spur kommt, desto gefährlicher wird es für sie. Denn Carl braucht Anna, um seine Unsterblichkeit nicht zu verlieren…
Die fantastischen Elemente der Geschichte, die die Handlung von einer normalen Liebesgeschichte unterscheiden, sind für meinen Geschmack etwas zu übertrieben. Ein riesiger Skorpion, der mit einer wachsenden Dornenhecke kämpft; auf einem Wiener Ball schwebt Anna plötzlich im Weltall. Da musste ich schon mehrmals unwillig das Gesicht verziehen. Abgesehen davon mangelt es der Geschichte an Vielschichtigkeit und komplexen Charakteren. Manchmal wirkte alles etwas unausgereift, denn es werden einige Details ungeklärt gelassen, was leider nicht mysteriös sondern eher unbefriedigend wirkt. Aber gut, bei der Geschichte erwartet man ja nun auch keine tiefgründigen philosophischen Abhandlungen, sondern etwas herzerwärmend Schnulziges für Zwischendurch, und das ist der Autorin durchaus gelungen. Aber auch die sympathische Protagonistin, ein unglaublich attraktiver Mann und viel erotische Spannung zwischen ihnen retten die Geschichte nicht wirklich über die etwas unglaubwürdige Handlung und das lahme Ende hinweg.
Mein Fazit: Dämonenherz ist eine nette Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen, die mich aber nicht so sehr gefesselt hat wie erwartet.


kleinfriedelchen hat insgesamt 60 Rezensionen angelegt.


Das war nix

05.03.2010 Bewertung:  2 Maren vergibt 4 von 10 Punkten

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Titel, Inhaltsangabe und auch Leseprobe ließen mich vermuten, dass hier ein paranormaler Liebesroman mit allen Zutaten, die ich an diesem Genre so mag, vorliegt. Eben das, was Autorinnen wie Christine Feehan, Sherrilyn Kenyon, Kerrelyn Sparks, usw. so schreiben und was ich in Massen mit größter Leidenschaft verschlinge. Auch verspricht der Text auf dem Buchumschlag, dass hier „die dunkle Seite der Romance: spannend, prickelnd und geheimnisvoll“ geboten wird. Leider war dies absolut nicht der Fall.

Es geht um Anna, eine junge Frau, die bislang nicht viel Glück im Leben hatte. Zusammen mit ihrer besten Freundin Vicky leitet sie eine PR-Agentur, doch diese läuft alles andere als gut. In der Liebe hat Anna ebenfalls kein Glück, und für gewöhnlich geht bei ihr schief, was alles schief gehen kann.
Doch es zeigt sich ein Licht am Horizont, als sie den schwerreichen Geschäftsmann Carl Weller kennen lernt. Anna ist fasziniert von ihm. Nicht nur, dass er die Lösung für all ihre finanziellen Probleme darstellen könnte. Nein, er ist auch genau der Mann, den sie haben will.
Leider gibt es da ein Problem: Weller darf nicht lieben und niemand darf ihn lieben. Denn er hat einen Vertrag, bei dem er für seine Unsterblichkeit seine Seele verkauft hat und alle hundert Jahre muss eine neue Seele her, damit die Unsterblichkeit bestehen bleibt.

Ein durchaus netter Konflikt, aus dem man eine herrlich dramatische Romanze hätte machen können. Hätte, denn leider ist das nicht geschehen. Was Anna an Weller findet, erschließt sich irgendwie nicht, sie gibt sich ihm ziemlich schnell hin, was allerdings von der Autorin ruckzuck und ohne viel Gefühl abgehandelt wird. Wer die bei paranormalen Liebesromanen oft ausführliche Erotik mag, wird hier enttäuscht sein, denn Liebesszenen werden sehr distanziert geschrieben und meist so früh ausgeblendet, dass man das Buch unbesorgt auch jüngeren Jugendlichen in die Hand geben kann. Von „prickelnd“, wie auf dem Klappentext versprochen, also keine Spur.
Was ja auch nicht unbedingt sein muss. Allerdings hätte Romantik dem Buch gut getan. Es wird zwar immer davon geredet, wie sehr Anna Weller doch liebt, aber wirklich rüber kommen ihre Gefühle nicht. Richtig spannend ist es auch nicht. Zwar ist die Handlung nicht direkt langweilig, aber leider oft ziemlich langatmig, vor allem, wenn Anna mal wieder herumreist, was sie recht viel macht.
Zum Ende hin gibt es eine ziemliche Überraschung, auch kam die Handlung dann so richtig in Fahrt. Da sind dann auch einige originelle Ideen drin, leider retten die nicht mehr viel. Weller bleibt blass und ist alles andere als ein anschmachtenswerter Held. Was Anna nun genau an ihm findet, hat sich mir nicht erschlossen. Auch Anna selbst bleibt recht blass, ich fand sie zwar nicht unsympathisch, aber wirklich interessiert hat mich ihr Schicksal irgendwann dann auch nicht mehr.
Insgesamt fehlen in diesem Roman Gefühl, Wärme und Herzlichkeit, die Liebesgeschichte überzeugt nicht. Auch ist der Schreibstil nicht so schön wie bei amerikanischen Autorinnen. Er lässt sich zwar flüssig lesen, aber es fehlt einfach dieses wunderbar leichte Erzählen, das dabei doch Tiefe in die Figuren bringt.

Empfehlen würde ich das Buch jenen Lesern, die Fantasyliebesgeschichten ohne Romantik und Erotik mögen. Mir hat das Buch leider nicht gefallen, den Anfang fand ich sehr vielversprechend und dachte bei jeder weiteren Seite, nun würde endlich die Liebesgeschichte richtig losgehen, tiefe Gefühle, Dramatik, eben das, was in Romanen dieser Art üblich ist.


Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Nichts Halbes und nichts Ganzes

26.03.2010 Bewertung:  2 KimVi vergibt 4 von 10 Punkten

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Inhalt

 

Anna Sternberg führt gemeinsam mit ihrer besten Freundin Vicky eine PR-Agentur. Besonders erfolgreich ist die Agentur allerdings nicht und deshalb erhofft Anna sich viel von dem Gespräch mit einer ehemaligen Klassenkameradin, die es mittlerweile zu einigem Ansehen gebracht hat. Der erfolgreichen Geschäftsfrau gefällt das PR-Konzept, das Anna extra für sie ausgearbeitet hat, doch bezahlen möchte sie nichts dafür, da sie es für einen kostenlosen Freundschaftsdienst hält. Frustriert gesteht Anna den geschäftlichen Misserfolg ihrer Partnerin Vicky. Da die Werbeagentur kurz vor dem finanziellen Ruin steht, muss möglichst schnell ein gut zahlender Auftraggeber gefunden werden.

Deshalb ergreift Anna ganz spontan die Gelegenheit den erfolgreichen Geschäftsmann Carl Weller um einen Job zu bitten. Da der gefürchtete Finanzmogul als eiskalt und skrupellos gilt, bietet Anna die Dienste ihrer Agentur an, um das Image des Geschäftsmannes aufzupolieren. Weller lässt sie zunächst im Ungewissen und stellt Anna auf die Probe. Obwohl seine Geschäftspolitik und seine überhebliche Art gegen Annas Prinzipien verstoßen, kann sie sich der unwiderstehlichen Anziehungskraft, die der äusserst attraktive Mann auf sie ausübt, nicht entziehen. Schon bald landet sie in seinen Armen. Doch Weller verbietet ihr energisch, sich in ihn zu verlieben. Ein dunkles Geheimnis scheint den unnahbaren Geschäftsmann zu umgeben. Die Verträge die in Wellers Firma abgeschlossen werden, erscheinen Anna mysteriös und auch sonst geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Bald kann Anna Traum und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden. Je näher sie dem attraktiven Mann kommt, desto gefährlicher wird es für Anna. Denn Carl Weller darf und kann nicht lieben...

 

Meine Meinung


\"Dämonenherz\" lässt sich in das Genre \"Romantasy\", einer Mischung aus Romance und Fantasy, einordnen. Ich greife zwar gelegentlich zu Fantasyromanen, doch um romantische Liebesgeschichten mache ich gewöhnlich einen großen Bogen. Da auf der Rückseite des Buchs allerdings die dunkle Seite der Romance, mit den Worten spannend, prickelnd und geheimnisvoll, angekündigt wurde und der Buchtitel mein Interesse weckte, wagte ich einen Ausflug, in das sonst von mir vernachlässigte Genre.

Den Schreibstil empfand ich sehr flüssig und gut lesbar. Dadurch fiel es mir leicht in die Handlung einzusteigen und ihr, bis auf kleine Ausnahmen, relativ mühelos zu folgen. Zunächst lernt man die Hauptprotagonistin Anna Sternberg kennen. Die arme Anna ist privat und beruflich nicht gerade erfolgreich. Sie lässt sich leicht ausnutzen und wirkt insgesamt etwas naiv. Dennoch hat sie ihre Prinzipien. Deshalb wirkte es auf mich sehr unglaubwürdig, dass sie bereits bei der ersten sich bietenden Gelegenheit, mit ihrem potentiellen neuen Auftrageber im Bett seines Hotelzimmers landet. Das war für mich schon der erste Moment, an dem ich das Buch am liebsten zusammengeklappt und weggelegt hätte. Denn Anna hatte bei mir bereits alle Sympathiepunkte verspielt. Da ich der dunklen Seite der Romance allerdings noch eine Chance geben wollte, las ich tapfer weiter.

Der skrupellose Geschäftsmann Carl Weller wirkte auf mich zunächst zwar unnahbar, aber durchaus menschlich. Dadurch unterschied sich der Roman anfangs auch nicht besonders von \"normalen\" Liebesgeschichten. Erst nach und nach offenbarten sich Wellers dämonische Züge. Doch auf eine dunkle und spannende Fantasyerzählung wartete ich vergeblich. Denn die Handlung plätscherte langweilig vor sich hin und die eingestreuten Fantasyelemente konnten mich nicht überzeugen. Sie wirkten auf mich überzogen und absolut unglaubwürdig. An einigen Stellen im Buch kommt es zu Kampfszenen, doch selbst diese konnten die gähnende Langeweile beim Lesen nicht durchbrechen, sondern wirkten eher gestellt und hölzern. Insgesamt gesehen kam mir die Handlung sprunghaft und nicht durchdacht vor. Einige Handlungsfäden liefen ins Nirgendwo und das haarsträubende Ende brachte leider auch keine Aufklärung.

 

Mein Fazit

 

\"Dämonenherz\" konnte mich weder als Liebesroman noch als Fantasylektüre überzeugen. Für einen \"richtigen\" Liebesroman fehlte mir eine gute Portion Herzschmerz und das berühmte Knistern zwischen den Hauptakteuren konnte ich leider auch nicht feststellen. Die Protagonisten der Handlung blieben insgesamt recht farblos und deshalb wirkten sie hölzern. Richtig sympathisch war mir keine der handelnden Figuren. Der Fantasyanteil wirkte zu gewollt und unglaubwürdig. Positiv ist mir jedoch der flüssige und gut lesbare Schreibstil aufgefallen.

 

 


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Fantasy fürs Herz

15.04.2010 Bewertung:  4 Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten

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Anna ist in der Zwickmühle: ihre kleine PR-Agentur steht vor dem Aus, doch ein Auftrag für vom Finanzmagnaten Carl Weller könnte sie retten. Doch irgend etwas hat Carl an sich, dass sie zurückschrecken lässt. Und schon landet sie im zweiten Konflikt: denn Carl bringt ihr Gefühlsleben mächtig durcheinander. Doch auch Carl ist in der Zwickmühle: Er braucht Anna, um seinen dämonischen Pakt zu erfüllen, aber irgendetwas in seinem Dämonenherz scheint ihn davon abzuhalten...

 

Nun ja, hochgeistige Literatur dürfen wir wohl allein aufgrund der Inhaltsangabe schon nicht erwarten. Eher einen klassischen Frauenroman. Mit starken Frauen, erotischen Männern und vielen kleinen Konflikten. Dennoch schafft es die Autorin, eine interessante Handlung zu eröffnen. Die Protagonistin ist eben nicht die durchgestylte doppel-D Blondine, die einfach nur alles bekommt, was sie will. Sie bringt eine gewisse Intelligenz- und Gefühlsebene mit, die sie interessant machen.

 

Der Schreibstil ist ebenfalls dazu angetan, das Buch in einem Rutsch auszulesen: flüssig, keine Längen, keine Langeweile. Und wie in einem klassischen Frauenroman darf der Leser auch nicht hinterfragen, ob alles an der Handlung und an den Entscheidungen der Protagonisten so logisch ist.

 

Ein besonderes Lob möchte ich hier für das Cover geben. Sowohl das Bild als auch die Prägungen finde ich sehr ansprechend.

 

Fazit: Ja, es gibt wertvollere Fantasy. Ja, es gibt tiefgründigere Frauenromane. Aber ja: es waren sehr unterhaltsame Stunden mit diesem Buch. Und darum gibt es vier Sterne von mir.


Toschi3 hat insgesamt 81 Rezensionen angelegt.


Dämonenherz

15.01.2012 Bewertung:  3 Seelchen vergibt 6 von 10 Punkten

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„Dämonenherz“ ist eine -über die Grenzen des Normalen herausragende- Liebesgeschichte, die sowohl in Annas, als auch in Wellers Sicht geschrieben wurde. Wenngleich hier und da mal ein Wort zum Einsatz kam, welches nicht so richtig in den Rest der sprachlichen Ausarbeitung passen wollte, ist der Stil Julia Talbots angenehm und flüssig zu lesen.
Die Charaktere wurden von der Autorin allesamt sehr authentisch dargestellt, so dass es dem Leser leicht fällt, sich in die Haut der Protagonisten hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Gefallen hat mir hier besonders, dass Anna als Hauptcharakter -anders als in vielen anderen Fantasy-Romanzen- weder äußerlich, noch charakterlich perfekt ist. Sie ist eine völlig normale Frau, die in der Masse nicht unbedingt auffallen würde, ein kleiner Pechvogel, der ab und an auch mal durch Naivität glänzt und dessen Selbstbewusstsein im Laufe des Lebens etliche Dämpfer erlitten hat. Auch Weller, der durch sein Wesen völlig perfekt scheint, bekommt im Laufe der Geschichte Makel, die ihn nicht nur sympathischer machen, sondern auch realer wirken lassen. Die Wendung des Eindrucks, den der Charakter anfänglich bei dem Leser hinterlässt, wurde von der Autorin schön in die Geschichte eingefügt und ich habe mit Genuss gelesen, was hinter der Maske des arroganten und begnadeten Geschäftsmanns steckt.
Mit einem Händchen dafür was der Leser braucht, um der Geschichte zu folgen, beschreibt Julia Talbot die Gefühle der beiden Hauptcharaktere und schafft damit eine wunderbare Mischung aus Humor, übersprudelnder Leidenschaft, zaghafter Annäherung und Romantik.
Die Ideen, die hier verarbeitet wurden, sind zweifellos sehr interessant und bieten eine Abwechslung neben vielen anderen Fantasy-Romanen, jedoch hat die Autorin, meiner Meinung nach, nicht deren volles Potential ausgeschöpft. So werden viele Szenen, die über die Maße spannend sein könnten, nur angeschnitten oder oberflächlich abgehandelt, die Welt der Dämonen scheint von Anna einfach so hingenommen zu werden und auch der große Showdown wirkte auf mich unbefriedigend. Über die Hälfte des Buches wurde der Leser darauf vorbereitet, was Anna bevorsteht und dann ist nach ein paar wenigen Seiten alles gelaufen. Auch hätte ich mir gewünscht, ein bisschen mehr aus Wellers Sicht zu lesen. Gerade am Ende, wo sich alles zuspitzt und er sich in einem Zwiespalt befindet, wäre es interessant gewesen hautnah mitzuerleben, wie der Sinneswandel zustande gekommen ist.
Fazit
Dämonenherz ist ein schönes Buch für zwischendurch, welches mit Romantik und einigen erotischen Elementen zum Träumen verleitet.

Seelchen hat insgesamt 22 Rezensionen angelegt.


 
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