| 24.09.2009 | Bewertung:
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Blindfisch /// Tista vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() ..... es geschehen noch Zeichen und Wunder! Zumindest in \"Messias\" von Ralf Isau. Wunder? Mysteriöse Vorfälle? Ausgeklügelter Betrug? Eine Verschwörung? Für Aufregung, nicht nur in der kath. Kirche sondern auch beim gemeinen Volk , sorgt in Irland ein nackter Mann mit blutenden Wundmalen, der offensichtlich vom Kreuz gestiegen ist, in einer Kirche vor den Augen des Pfarrers und dem Einhundertdreijährigen Seamus Whelan und sich als Jeschua vorstellt und bald alle überzeugt hat, dass er wirklich Jesu Christi ist. Viele mysteriöse Zwischenfälle führen auch den Leser auf die Spur eines Wunders - schwer kann man sich dem Geschehen entziehen und wird gefangen genommen von der Stimmung und von Jeschua. Natürlich möchten alle Beteiligen wissen, was da geschehen ist - vielleicht doch ein Wunder und der Heiland ist wieder auferstanden? Die Kirche mischt mit, ein Medienmogul hat seine Hände im Spiel und alles rankt sich um den katholischen Sonderermittler Hester McAteer, der von Rom nach Großbritannien geschickt wird, weil dieses \"Wunder\" in seiner Heimatstadt geschehen ist und er derjenige im Vatikan ist, der bisher noch jedes \"sogenannte\" Wunder aufgespürt und die Wahrheit ans Licht gebracht hat! Mir hat das Buch Spaß gemacht - es ist leicht zu lesen, fesselnd aufgemacht und in die Figuren kann man sich leicht hineinversetzen; die vielen Rückblicke in die Vergangenheit geben den Blick frei auf das bisherige Leben aller Beteiligten, Geheimnisse werden aufgedeckt, längst Vergangenes und Vergessenes kommt wieder ins Bewusstsein. Schön ist, dass bei allen Geheimnissen und Verstrickungen die menschlichen Beziehungen nicht zu kurz kommen und auch die Liebe zwischendurch und besonders zum Schluss immer wieder aufflammt. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und ich musste trotz aller Spannung zwischendurch grinsen. Ein leichte, aber geheimnisvolle Lektüre die viel Spaß macht! |
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Blindfisch /// Tista hat insgesamt 40 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Blindfisch /// Tista anzeigen. |
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| 01.10.2009 | Bewertung:
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silkedb vergibt 10 von 10 Punkten |
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![]() Inhalt:
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silkedb hat insgesamt 31 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von silkedb anzeigen. |
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| 31.03.2010 | Bewertung:
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KimVi vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() In der irischen Ortschaft Graiguenamanagh geschieht unmittelbar vor dem Osterfest ein unerklärliches Phänomen. Ein Rauschen und Brausen erfüllt das Innere der Kirche, die Glocken läuten wild und gleißendes Licht blendet den Pfarrer der Gemeinde und den ebenfalls anwesenden 103jährigen Seamus. Plötzlich ist kein Geräusch mehr zu hören. Es ist still geworden im Gotteshaus. Da fällt Seamus Blick auf einen nackten Mann. Dieser liegt direkt unter dem silbernen Kreuz, trägt eine Dornenkrone und blutet aus Wundmalen. Am Silberkreuz fehlt die Jesusfigur, nur die silbernen Nägel stecken noch in den Balken des Kreuzes und Blut tropft von ihnen herab. Da beginnt der unbekleidete Mann auf hebräisch um Hilfe zu rufen. Ist der Messias etwa nach 2000 Jahren zurückgekehrt? Als auch noch zwei allseits bekannte Sünder durch ein flammendes Himmelsschwert getötet werden, scheint das Jüngste Gericht begonnen zu haben. Graiguenamanagh wird zur Pilgerstätte und die Augen der Welt schauen gebannt auf das irische Städtchen. Der Vatikan schickt seinen besten Mann an die Pilgerstätte, den Päpstlichen Ehrenkaplan Monsignore Hester McAteer. Seine Aufgabe ist die Überprüfung von sogenannten Wundern und ihre eventuelle Anerkennung. Da der skeptische McAteer bereits etliche Scharlatane enttarnt hat, steht er in dem Ruf, der schärfste Kettenhund Seiner Heiligkeit zu sein. Gerade bei diesem Fall muss er die Wahrheit herausfinden, denn kein anderes Wunder war jemals so bedeutend für die Menschheit. In Graiguenamanagh muss er sich ausserdem seiner Vergangenheit stellen....
Meine Meinung Das Buch beginnt mit einem Prolog der den Leser in die Vergangenheit des irischen Städtchen versetzt. Denn im Jahr 1460 geschah etwas, dass für den Verlauf der Erzählung von großer Bedeutung ist. Der Prolog und auch die folgende Handlung, die zur Osterzeit des Jahres 2009 stattfindet, wird in der dritten Person erzählt. Das Geschehen wird in mehreren Handlungssträngen beschrieben. Handlungsort, Datum und Uhrzeit stehen am Anfang jedes Kapitels und helfen so bei der Orientierung. Dadurch fällt der Einstieg in den Kirchen-Thriller leicht und der Handlung kann mühelos gefolgt werden. Die Protagonisten und ihre verzweigten Beziehungen untereinander, werden detailliert beschrieben. Sie wirken dadurch glaubhaft und menschlich und auch ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar. Besonders der Hauptprotagonist McAteer, der Kettenhund seiner Heiligkeit, fällt mir dabei sehr positiv auf. Denn er ist und bleibt dem Wunder gegenüber äusserst misstrauisch und sucht für alle Übernatürlichkeiten nach schlüssigen Erklärungen. Das fällt ihm nicht besonders leicht, wenn er es mit sprechenden Vögeln und der Schwerkraft widerstehenden Hirtenstäben zu tun bekommt. Die Auflösung des Falls kommt erst ziemlich zum Ende des Thrillers und durch die kleinen Wunder am Rande bleibt es bis zum Schluss sehr spannend. Zwar flaut die Spannung im mittleren Teil etwas ab, doch der zum Teil sehr humorvolle Schreibstil des Autors und die interessant geschilderten Nebenhandlungen, trösten darüber hinweg. Insgesamt bewerte ich den Thriller mit acht von zehn Punkten und kann gerade für Liebhaber von Verschwörungstheorien eine Leseempfehlung aussprechen.
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KimVi hat insgesamt 73 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von KimVi anzeigen. |
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| 31.03.2010 | Bewertung:
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Toschi3 vergibt 8 von 10 Punkten |
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![]() In einer irischen Kleinstadt ereignet sich die Wiederauferstehung Jesus’ – ein Wunder oder doch nur gut gemachte Scharlatanerie? Der vatikanische Gesandte, der die Geschehnisse aufklären soll, wird an den Schauplatz seiner eigenen Vergangenheit geschickt ... Mit diesem Buch legt Ralf Isau eine spannende Mischung zwischen religiöser Geschichte und Kriminalfall vor. In einem flüssigen Schreibstil führt er den Leser durch die Entwicklungen und überraschenden Wendungen des Romans. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und damit sehr leicht zu lesen. Die Aktualität der einbezogenen tatsächlichen Ereignisse geben dem Fall zusätzlichen Reiz. Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, manche Handlungsabschnitte ziehen sich etwas in die Länge. Dennoch ist die Geschichte gut aufbereitet und viele Leser werden gespannt mitverfolgen, wie sich die wundersamen Geschehnisse entwickeln. |
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Toschi3 hat insgesamt 61 Rezensionen angelegt. Alle Rezensionen von Toschi3 anzeigen. |
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: MESSIAS von Ralf Isau
Rezensionen








