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Untot mit Biss
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Titel:      Untot mit Biss
Kategorien:      Fantasy
BuchID:      905
Autor:      Karen Chance
ISBN-10(13):      349229183X
Verlag:      Piper Taschenbuch
Publikationsdatum:      2008-10-18
Edition:      6
Number of pages:      400
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

3 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Product Description
UNTOT MIT BISS
   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  2.5 Anonym vergibt 5 von 10 Punkten

UserpicHauptsächlich ein Vampirroman, beinhaltet „Untot mit Biss“ zudem auch noch eine Hellseherin, die mit der Vampirwelt vertraut ist.
Glücklicherweise erzählt die Autorin hier nicht seitenweise jeden Punkt der Biografie eines Vampirs auf. Hier wird sich nicht sehr lange mit Nebensächlichkeiten aufgehalten, man lernt die Charaktere durch Weiterlesen kennen. Und die Geschichte schreitet mit schnellem Tempo voran.
Einige Szenen waren jedoch etwas merkwürdig. Es gab manchmal einige Logiksprünge und die Autoren scheint gerne neue Informationen über die Protagonisten sehr plötzlich und in ungünstigen Momenten hervorzuzaubern. Zudem wurden mehrere Figuren meiner Meinung nach ohne großen Grund eingeführt. Sie waren dann einfach mit von der Partie.
Leider konnte ich mich weder mit Cassandra noch Antonio oder sonst einem der Figuren in irgendeiner Weise anfreunden. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich zu den derzeit wirklich sehr gehäuft auftauchenden Vampirromanen nicht wirklich einen Draht habe. Dennoch war es wirklich eines der besseren Bücher dieses Genres.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  1 Anonym vergibt 2 von 10 Punkten

UserpicFreunde werden zu Feinden und Feinde zu Freunden

Cassandra Palmer gerät in Panik als in ihr Reisebüro kommt und am Computer einen Artikel aus der morgigen Tageszeitung findet, der von ihrem baldigen Tod berichtet. Aber sie weiß sofort wer hinter dem Mordanschlag steckt: Der Vampir Tony, bei dem sie augewachsen ist, nachdem dieser ihre Eltern töten ließ um an ihre hellseherischen Fähigkeiten zu kommen. Doch bald ist nicht nur Tony hinter ihr her, denn auch der Vampirsenat und ein Magierkreis sind an Cassandra interessiert. Und schnell muss sie erkennen, dass aus Freunden Feinde und aus Feinden Freunde geworden sind.

Die Handlung des Buches besteht immer aus nur einem einzigen Handlungsstrang, Es geht die ganze Zeit über um Cassandra und ihre Fähigkeiten, sowie die Gründe ihrer Jäger sie für sich haben zu wollen. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass das Buch in der Ich-Form aus Sicht von Cassandra geschildert wird. Die Handlung ist meist actionreich, ein Angriff jagt den nächsten Hinterhalt und Cassandra und ihre Helfer/Beschützer haben kaum einen Moment Ruhe. Mehr Spannung kommt zudem auf, da Cassandra neue Fähigkeiten an sich entdeckt und plötzlich auch in andere Körper schlüpfen und in die Vergangenheit reisen kann.

Die Sprache ist leicht & locker, teils lustig und selbstironisch. Außerdem enthält das Buch einige Immer-durch-Bindestrich-verbundene-Worte. Außerdem ist die Sprache sehr modern.

Die Figuren wirken auf mich etwas oberflächlich. Sie haben keinen Tiefgang, man erfährt so gut wie nichts über ihre Gefühle und Gedanken, was wohl an der Erzählperpektive liegt.
Cassandra macht sich selbst das ein oder andere Mal über sich selbst lustig und empfindet ihre Visionen als nutzlos.
Eine amüsante Idee ist es, berühmte Persönlichkeiten in die Geschichte mit einzubauen. So sind einige Figuren berühmte Vampire wie Jack the Ripper, Rasputin und Raffael.

Mir persönlich hat das Buch zwar etwas besser gefallen als erwartet, aber die Fortsetzungen werde ich trotzdem nicht lesen.
Die Körperwechsel und Zeitreisen sind für mich etwas zu verwirrend, außerdem kommen zu den zahlreichen Vampiren noch zwei Magierkreise, Golems, Feen, ... hinzu und lassen einen schnell die Überblick verlieren.
Für mich ist das Buch einfach überzogen und auch der geschichtliche Hintergrund war für mich irgendwie fehl am Platz. Es wirkt oft so, als wäre der Autorin einfach nichts mehr eingefallen und so hat sie was Neues in die Geschichte eingearbeitet.
Ein Buch, das für mich einfach zu vampirös ist und mich nicht überzeugen konnte,bei dem etwas weniger sicherlich mehr gewesen wäre.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Anonym vergibt 10 von 10 Punkten

UserpicDies ist das erste Buch von Karen Chance und ist der Auftakt zu einer Reihe. Meiner Meinung nach ein sehr gelungener Auftakt. Nicht nur Vampire stehen hier im Vordergrund, sondern es treffen auch Wergeschöpfe, Dämonen und Geister aufeinander. Cassie Palmer, eine junge Frau, die als eine der wenigen Geister sehen und mit ihnen kommunizieren kann. Sie hat sogar ihren eigenen Schutzgeist, der ihr zwar so machnes Mal auf die Nerven geht, aber sich dennoch auf ihn verlassen kann. Es geht in dem gesamten Buch ziemlich actionreich zu und wird nie langweilig. Immer passiert etwas und Cassie hat nie viel Zeit mal zur Ruhe zu kommen. Der attraktive Vampir Mircea steht ihr am Ende zur Seite. Wie es bei den meisten Buch-Rreihen ist bleibt der Schluss offen. Ich hätte am liebsten sofort weiter gelesen, doch leider gibt es ja bisher keinen weiteren Band auf Deutsch. Also heißt es abwarten. Obwohl ich überlege, mir die englischen Ausgaben zu kaufe. Denn da sind bisher schon drei weitere erschienen. Das Cover finde ich ebenfalls sehr schön und wie ich gesehen habe, ist es im Original genau dasselbe. Ein wirklich spannendes Buch, dass mich nicht mehr los gelassen hat!

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

Userpic

Cassandra Parker ist etwa Anfang 20 und arbeitet in einem Reisebüro. Ein ganz normales Leben sollte man meinen, wäre da nicht ihre eigene Todesanzeige, die plötzlich als Bildschirmhintergrund auf ihrem Computer erscheint.

Nach und nach erfährt man, was es mit Cassie und ihrem Leben wirklich auf sich hat. Sie ist in einem Zeugenschutzprogramm, weil sie einen Mafiaboss verraten hat, unglücklicherweise ist dieser Mafiaboss zugleich ein recht mächtiger Vampir und Cassie hat die Fähigkeit die Zukunft vorauszusagen.

Zum dritten Mal in ihrem Leben wird Cassie gezwungen vor Tony zu fliehen, doch zuvor will sie noch ihren Mitbewohner Thomas warnen, damit er nicht in ihre übernatürlichen Probleme mit hineingezogen wird. Jedoch muss Cassie schon bald erkennen, dass Thomas eines ihrer Probleme ist, denn er ist ebenfalls ein Vampir, jedoch einer, der vom Senat geschickt wurde, sie zu schützen und Schutz hat Cassie bitter nötig. Bald hat es nicht nur Tony, der auch ihre Eltern auf dem Gewissen hat, auf sie abgesehen, sondern auch die Magier des weißen und schwarzen Kreises und Rasputin, der die Macht des Vampirsenates an sich reißen will und schon zwei seiner Mitglieder getötet hat.

Cassandra muss lernen ihre Vergangenheit wirklich zu verstehen und ihre Fähigkeiten und ihr eigenes Schicksal zu akzeptieren, will sie nicht zum Spielball einer der politischen Fraktionen werden und so ihre Freiheit verlieren.

In diesem ersten Band der Reihe um Cassandra Parker beschreibt in etwa Echtzeit 24 Stunden im Leben von Cassie. Die entwickelt in diesem Auftaktband das verwickelte und komplizierte politische Geflecht der verschiedenen Gruppen der übernatürlichen Wesen. Vampire sind untereinander durch Meister – Diener Verhältnisse in Hierarchien organisiert, in welchen die menschlichen Diener als Besitz ganz unten in der sozialen Leiter stehen. Welche Rolle die Satyr, Licht – und Dunkelelfen und Werwesen in dieser komplizierten politischen Struktur spielen werden wohl die nächsten Bände der Reihe enthüllen.

Trotz der derzeitigen Flut an Vampirromanen schafft es die Autorin dem Vapirmythos neue, innovative Aspekte abzugewinnen. Vampire müssen nicht unbedingt zubeißen um Nahrung aufzunehmen, sondern können Blut und Lebensenergie auch durch die Haut absorbieren, so kann jeder Passant durch unauffällige Berührungen zu einer kleinen, unauffälligen Zwischenmahlzeit eines Vampirs werden, die ihm nicht einmal auffällt. Auch erweisen sich einige illustre historische Persönlichkeiten als Vampire, wie Kleopatra und Jack the Ripper, die durchaus angesehene Persönlichkeiten in den Vampirclans darstellen.

Der Aufbau des Romans ist teilweise in Rückblenden erzählt, so erschließt sich Cassies Vergangenheit langsam über das ganze Buch verteilt, unterbrochen von Visionen von und Ausflügen in die Vergangenheit, was beim Lesen eine größere Aufmerksamkeit erfordert, der Spannung aber keinen Abbruch tut.

Einziges Manko der deutschen Ausgabe ist der dümmliche Titel „Untot mit Biss“. Dieser soll wohl eine Homage an die „Biss“ Romane darstellen und von Anfang an klar stellen, dass es sich um einen Vampirroman handelt, übersieht dabei jedoch, dass schon die Titel der „Biss“ Reihe eine teils katastrophale Übersetzung waren.


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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  1 Anonym vergibt 2 von 10 Punkten

UserpicEintopf statt Fünf-Gänge-Menü. Cassandra Palmer hat seit ihrer frühsten Kindheit Visionen. Nach dem Tod ihrer Eltern wuchs sie in der Obhut des Meistervampirs Antonio auf. So konnte er sich ihre hellseherische Gabe zu Nutze machen. Als Cassandra erfährt, dass Antonio für den Mord an ihren Eltern verantwortlich ist, ergreift sie die Flucht und lebt unerkannt unter "normalen" Menschen. Doch auch dort wird sie aufgespürt....

Cassie fühlt sich selbstbewußt und erfahren durch ihr ach so schweres Leben, ist gleichzeitig aber sehr naiv und leichtgläubig, mit einer unangenehmen Portion Verachtung für normale Menschen, die ja so überhaupt keine Ahnung von der übernatürlichen Welt haben.> Bei der Zubereitung ihres Erstlingswerkes scheint Karen Chance die Zutaten für mehrere Gerichte auf einmal verwendet zu haben. Eine jungfräuliche sterbliche Heldin mit übernatürlichen Fähigkeiten, Vampire, Hellseher, Geister als Grundzutaten. Dazu Werwölfe, einen Werratten-Satyr, Dämonen, helle und dunkle Zauberer und einige andere Fabelwesen, bekannte Persönlichkeiten wie Rasputin und Raffael als Vampire und als besondere Würze Reisen durch Zeit und Raum. Als Sahnehäubchen dann noch Golems und Elfen. Am Anfang der Lektüre hatte ich das Gefühl, ich wäre mitten in den Topf gefallen statt die Suppe langsam Löffel für Löffel genießen zu können. Leser von „Untot mit Biss“ werden mitten in die unübersichtliche Handlung geworfen, Erklärungen kommen ab und zu als Rückblick – oft in Verbindung mit weiteren mystischen Figuren, zusätzlichen Handlungssträngen und neuen übersinnlichen Fähigkeiten. Hätte Karen Chance die Zutaten auf mehrere Bände verteilt, den Inhalt nur ein wenig chronologischer geschildert und eine Liste ihrer Zutaten beigefügt, wäre ihr Buch deutlich besser verdaulich gewesen. Doch so blieb ich am Ende mit dem Gefühl zurück, mir den Magen durch die Fülle der Zutaten verdorben zu haben und mir ist für längere Zeit der Appetit auf Vampirromane vergangen.   P.S. Vielleicht hätte ich mich auch wirklich besser durch den übersetzten Titel „Untot mit Biss“ abschrecken lassen sollen und von diesem Werk besser die Finger gelassen. Der Originaltitel „Touch the Dark“ ist weitaus passender.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4.5 Fascination vergibt 9 von 10 Punkten

UserpicBogătia strică per omrnrnAutorrnKaren Chance: erfolgreiche Autorin aus den USA, Weltenbummlerin mit festen Wurzeln derzeit in Tampa / FloridarnrnBuchinhaltrnDie zwanzigjährige Cassandra Palmer, kurz Cassie, ist eine toughe moderne Frau. Sie ist Angestellte im Reisebüro, jobbt nebenher als Barkeeperin, liest Tarot-Karten und engagiert sich ehrenamtlich im Obdachlosenheim.rnDoch das ist noch lange nicht alles! Cassie kann Geister der Verstorbenen sehen und mit ihnen reden. Sie bewegt sich in einer Welt, in der paranormale Geschöpfe zum Alltag gehören.rnEigentlich ein erfülltes Leben, wäre da nicht Tony, ein skrupelloser Vampirgangster, in dessen Obhut sie mit vier Jahren geriet und der noch eine Rechnung mit ihr offen hat. Ebenso wie sie mit ihm, denn er ist derjenige, der für den Verlust ihrer Eltern verantwortlich zeichnet.rnSo zögert Cassie auch keine Sekunde, als eine als Todesanzeige getarnte Morddrohung auf ihrem Bildschirm erscheint. Eine turbulente Flucht beginnt…rnDoch nicht nur Tony ist ihr auf den Fersen!rnPlötzlich findet Cassie sich zwischen allen sprichwörtlichen Stühlen wieder. rnNeben Tony haben es auch der silberne und der schwarze Kreis der Magier sowie der Vampirsenat auf ihre Talente und Fähigkeiten abgesehen, mit denen Cassie teils erst im weiteren Verlauf umzugehen lernt.rnDie Welt ist aus den Fugen geraten. Ein Ungleichgewicht der Mächte droht außer Kontrolle zu geraten, denn die Pythia steht mit ihren über 400 Jahren und den daraus resultierenden Gebrechen kurz vor dem Alterstod.rnDie auserkorene Erbin hat zur dunklen Seite gewechselt und die Macht fokussiert zur offiziellen übergabe nun eine ganz andere Person…rnrnMeine MeinungrnKaren Chance legt mit ‚Untot mit Biss’ den ersten Titel einer neuen Serie aus der Welt des Paranormalen um Vampire, Magie und Geister vor.rnUntot mit Biss ist kein einfach zu lesendes Buch. Die Autorin konfrontiert den Leser mit einem wahren Potpourri aus paranormalen Wesen, Action und Erklärungen.rnHierbei den überblick zu behalten, ist selbst für den geübten Genre-Kenner mitunter ein schwieriges Unterfangen.rnChances Ideenreichtum reicht von Geistern, Geprägen und Vampiren über Werwesen, Satyrn und Dämonen bis hin zu Elfen, Feen und Drachen.rnAngereichert wird diese fröhliche Runde mit bekannten Figuren aus Geschichte und Legenden wie Christopher Marlowe, Raffael, Rasputin, Louis-César auch bekannt als der Mann mit der eisernen Maske, Mircea und Radu, beide Brüder des legendären Vlad III Tepes und selbst Jack the Ripper ist mit von der Partie, ganz zu schweigen von Cleopatra als Konsulin des Vampirsenats!rnObwohl Chance in einem durchaus flüssigen Stil schreibt, macht es ab und an Mühe, dem Ablauf zu folgen. Ausschweifende Abschnitte mit Erläuterungen und Vergangenheitsrückblenden lenken zu sehr ab und sorgen damit zusätzlich für Verwirrung beim Leser.rnNichtsdestotrotz hat mich Untot mit Biss gut unterhalten.rnIhre Arbeit mit Detailbeschreibungen ist dagegen gut gelungen und schafft eine lebhafte Atmosphäre, die den Leser schnell überzeugt.rnDer Roman startet sehr temporeich und die Seiten rauschen bis zum Ende des Buches in nicht weniger rasanter Geschwindigkeit am Leser vorbei.rnDer Plot ist und bleibt turbulent, hier hat die Leseprobe nicht zuviel versprochen.rnAuch Cassies moderne, flippige Art zieht sich kontinuierlich durch das gesamte Buch. Chance lässt sie diverse Lebenssituationen mit Pragmatismus, Humor und Selbstironie meistern. Insgesamt bietet sie eine durchgeknallte aber schlüssige Hauptfigur. Keine perfekte Heldin wie sie im Buche steht, aber gerade das macht sie sympathisch.rnWesen wie zum Beispiel Mircea oder Billy Joe erhalten ausreichend Charaktertiefe, um vorstellbar und nachvollziehbar zu wirken.rnKonservative Vampirverhältnisse wie beispielsweise die Verwandlung nach drei Bissen und die Hörigkeit gegenüber dem Erzeuger ergänzt die Autorin um neue Aspekte wie Meisterlevel oder die übertragung von Lebensenergien auch ganz ohne aktive Berührung des fremden Körpers. Althergebrachtes mit einem Schuss innovativer Ideen.rnDie Mixtur aus Magie und Vampirismus ist zwar nicht neu, hat mir aber gut gefallen. Cassies Visionen und außergewöhnliche Erfahrungen, ihre Gabe metaphysisch an andere Orte in anderen Zeiten, gegebenenfalls mit Begleitung, zu reisen und von anderen Personen Besitz zu ergreifen sorgen für frischen Wind.rnPunkte, die mir weniger gefielen waren zum einen der vielmals genutzte Ausdruck ‚Vamps’ und die Passage, in der sich über die üblichen Vampirgeschichten lustig gemacht wird. Auch wenn es inhaltlich in den Zusammenhang passte, so sollte Humor doch eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Die Nennung des Autors war hier nicht zwingend erforderlich, der Witz hätte auch anonym funktioniert.rnWas das äußere des Buchs betrifft, finde ich den Titel nicht ganz so gelungen. Den Originaltitel bedacht, hätte sich mehr daraus machen lassen.rnDas Hochglanzcover mit seiner Farb- und Motivwahl hingegen ist sehr ansprechend gestaltet. In vorwiegend schwarz und dunkelrot vermittelt es ein düster-elegantes Erscheinungsbild, das mir ausgesprochen gut gefällt. Auch ein Pentagramm findet sich hier wieder, wenngleich es nicht genau mit Cassies verwachsenem Tattoo übereinstimmt. Eine edle Verpackung, die erfreulicherweise dem amerikanischen Original entspricht und daher von mir mit einem Pluspunkt bedacht wird.rnrnFazitrnAlles in allem bereitet ‚Untot mit Biss’ ein flottes und vergnügliches Lesevergnügen. Ein Re-Read, nachdem ich dank dem aufschlussreichen Ende nun weiß, worauf das Hauptaugenmerk des Romans liegt ;-), würde mich vermutlich begeistern.rnZu Gute halten muss man sicherlich, dass es sich hierbei um einen Einführungsband in eine mehrteilige Serie handelt. Daher ist es vielleicht auch verständlich, dass viele Wesen und Zusammenhänge vorgestellt werden, um den Leser an die Welt der Cassandra Palmer zu gewöhnen und deren Vielfalt und Möglichkeiten darzustellen.rnNachdem der Aspekt um die Pythia nun geklärt ist, hege ich Hoffnung, dass es in Band 2 etwas strukturierter vorgeht und freue mich auf amüsante oder auch romantische Entwicklungen in der Fortsetzung.rnInsgesamt, dank des Aha-Erlebnisses zum Schluss und des Covers, immerhin 85 von 100 Punkten.rn

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3.5 Anonym vergibt 7 von 10 Punkten

UserpicCassandra Palmer, genannt Cassie, hat die Fähigkeit mit Geistern zu sprechen und in die Zukunft zu sehen. Durch diese Talente hofft sie, mehr über ihre verstorbenen Eltern herausfinden zu können und ihre eigene Haut zu retten, denn ein Vampir ist hinter ihr her.
Hilfe und Unterstützung bekommt Cassie im Hauptquartier von MAGIE (Metaphysische Allianz für Größere Interspezies-Erneuerung), einem Zusammenschluss von allerlei paranormal begabten Wesen und nichtmenschlichen Gestalten. So begegnet man schnell nicht nur Vampiren, Sehern, Magiern und Geistern, sondern auch Werratten, Golems, einem Satur und noch etlichen anderen Fantasygestalten.
Cassies Fähigkeiten wachsen sehr schnell und bald kann sie in andere Körper schlüpfen und dadurch auch durch die Zeit reisen.
Für ein wenig Erotik sorgt Mircea (Draculas großer Bruder), der zwar nicht einem normalen Liebesromanheld entspricht (dazu fällt seine Rolle leider zu klein aus), aber mir dennoch sehr sympathisch war.
Wirkliche Romantik kommt allerdings nicht vor und es gibt auch keine richtige Liebesgeschichte. Dafür aber recht viel Action, ungewöhnliche Ideen und ein breites Spektrum an Fantasygestalten. Nett ist auch, dass sämtliche bekannte historische Persönlichkeiten (der Mann mit der eisernen Maske, Rasputin, Raffael und noch etliche andere) auftreten.
Störend wirkt zum einen, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, was öfter ziemlich die Spannung nimmt. Dann kommen dermaßen viele Personen vor, dass man leicht den Überblick verlieren kann und man sollte sich in Sachen Fantasygestalten auch ein wenig auskennen, um das Buch wirklich genießen zu können.
Das Ende habe ich als sehr unbefriedigend empfunden; es bleibt nämlich ziemlich offen. Das mag daran liegen, dass dieser Roman der 1. Band einer Reihe ist, schöner aber wäre es gewesen, wenn es doch etwas mehr in sich abgeschlossen gewesen wäre.
Obwohl ich anfangs Probleme hatte, in die Geschichte zu finden, gefiel mir das Buch ab der Hälfte dann doch sehr gut und ich hab es dann in einem Rutsch durchgelesen.

Der Stil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, auch sprachlich ist der Roman schön.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Maren vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicInhalt:
Cassandra Palmer, genannt Cassie, ist 20 Jahre alt und lebt in Atlanta. Sie führt ein recht unspektakuläres Leben mit einem Bürojob, einem Nebenjob in einer Bar und ihren Engagement in einer Obdachloseneinrichtung. Doch Cassie hat besondere Eigenschaften, die sie von anderen Menschen unterscheidet. Sie hat Visionen und kann Geister sehen. Die besondere Begabung des Hellsehens ist es auch, die sie in die Fänge des Meistervampirs Tony brachte, als sie vier Jahre alt war. Schon Cassies Eltern hatten Kontakt zu Vampiren und Tony scheint ebenso verantwortlich für ihren frühen Tod zu sein. Cassie gelang vor einigen Jahren die Flucht und seitdem versteckt sie sich vor Tony und seinen Schergen. Ihre Talente stellen nicht nur für Tony eine Verlockung dar. Auch andere dem Übersinnlichen zugetane Personen und Kreise sind auf der Suche nach Cassie. Schließlich muss Cassie erkennen, dass sie schon lange aufgespürt wurde. Doch welche Absichten haben ihre Verfolger und „Helfer“ wirklich?
Meine Meinung:
Karen Chance verbindet in ihrem Roman „Untot mit Biss“ Elemente aus unterschiedlichen Bereichen des Paranormalen. Vampire treffen auf Geister, Hellseher auf Satyrn, Feen auf Magier und noch einiges mehr. Es fällt daher nicht immer leicht den Überblick zu behalten und nicht die Orientierung zu verlieren, wer nun welche Art von Wesen ist und mit welchen anderen Wesen Freund oder Feind ist. Da es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt, habe ich den Eindruck, dass die Autorin möglichst viele Personen und Lebensarten einführen wollte, um in späteren Bänden besser darauf zurückgreifen zu können. Die Handlungsperspektive mit Cassie als Ich-Erzählerin gefällt mir sehr gut. Cassie ist unkonventionell, locker in ihrer Sprache und humorvoll. Ebenfalls gut gelungen fand ich die Auftritte einiger historisch bekannter Persönlichkeiten in neuen Rollen. So zum Beispiel Cleopatra als Vampir-Konsulin, der Künstler Raffael der Cassies Kinderzimmer gestaltete und der „Mann in der eisernen Maske“ der einem Romanautor zum „Opfer“ gefallen ist. Ebenso gefielen mir einige für mich neue Ideen der Autorin rund um die Vampire. Abhängig von ihrem „Meisterlevel“ können sich auch Vampire unerkannt und tagsüber unter Menschen bewegen und die Energiegewinnung aus Blut muss keineswegs durch einen Biss erfolgen. Insgesamt gesehen, haben mir Anfang und Ende des Buchs gefallen. Der Mittelteil wies jedoch so deutliche Längen auf dass ich zwischendurch schon fast aufgegeben hätte. Besonders die Kampfszenen und das „Hickhack“ wem nun Cassie dienen oder helfen oder angehören soll war absolut zu viel des Guten. Erfreulich finde ich, dass das gelungen Titelcover der Originalausgabe für die Deutsche Version übernommen wurde. Es wirkt vom Motiv und der Farbgebung her sehr stimmig. Als Fehlgriff empfinde ich jedoch (mal wieder) den deutschen Buchtitel. Fazit: Für absolute Fans des Paranormalen empfehlenswert, jedoch nicht geeignet für Einsteiger in das Vampirgenre.

Maren hat insgesamt 176 Rezensionen angelegt.


Rezension

05.07.2009 Bewertung:  3 Anonym vergibt 6 von 10 Punkten

UserpicHeiter, actionreich und voller übersinnlicher Wesen

Wie würde man wohl reagieren, wenn man nichtsahnend in sein Büro kommt und am Computer den Artikel aus einer Zeitung vom morgigen Tag findet? Und wenn der Artikel dann auch noch vom eigenen Tod berichtet?

Genau diese Erfahrung muss die Heldin, Cassie, in diesem Buch machen. Denn der Vampirsenat, vor allem der Vampir Tony, möchte Cassies übersinnlichen Fähigkeiten für sich nutzen. Lange weiß Cassie nicht worum es eigentlich wirklich geht, bis sie irgendwann erkennt, das mehr in ihr steckt als sie gedacht hätte.

Das Buch ist zeitweilen heiter, aber auch voller action. Sie und ihr Beschützer Tomas und die helfenden Geister geraten von einer gefährlichen Situation in die Nächste.

Die Sprache ist leicht & locker, teils lustig und lässt sich gut lesen. Weil es mein erster Vampirroman war, kamen mir manche Geschöpfe noch etwas ungewohnt vor.

Cassie war mir sehr sympathisch, ihre Selbstironie (sie nennt ihre Visionen ihr "aus-nächster-nähe-ticket") ist herrlich zu lesen.

Die anderen Figuren, wie zum Beispiel Jack (auch bekannt als Jack the Ripper) und Rafe (bekannt als Raffael) einzubauen, war ein lustige Idee.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich nicht weiß, ob ich noch andere Vampirromane lesen werden.

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  4 Anonym vergibt 8 von 10 Punkten

UserpicMan nehme eine coole Heldin, eine Prise Fantasy, einen gut-aussehenden Retter, packt das ganze ins 21. Jahrhundert und fertig ist die Urban-Fantasy. Auch hier treffen wir auf die üblichen Verdächtigen, aber ganz so einfach ist "Untot mit Biss" nun doch nicht.rnrnCassie hat die Fähigkeiten, die Zukunft vorher zu sehen (meist ungewollt, und auch nur das negative) und mit Geistern zu kommunizieren (von denen einer ihr ständiger Begleiter und Freund Billy Joe ist) . Groß gezogen von Vampiren ist es ihr gelungen, zwei mal dem Meistervampir Tony zu entkommen, der ihr natürlich immer noch auf den Fersen ist. Als sie ihre eigene Todesanzeige auf ihrem PC sieht, weiß sie, das es mal wieder Zeit ist, zu fliehen. Leider gelingt ihr das nicht ganz so wie geplant, und plötzlich findet sie sich in den Händen des Vampirsenats wieder. Langsam offenbart sich ihr, das doch viel mehr in ihr steckt als bisher angenommen, und schneller als sie denkt ist Cassie in einer sehr verzwickten Lage, sie muß sich entscheiden, wer Freund oder Feind ist, wem sie vertrauen kann.rnrnIch war von dem Buch sehr positiv überrascht, nach dem Titel "Untot mit Biss" hatte ich eher einen Roman a la Mary Janice Davidsons Vampirkönigin Betsy erwartet. Aber weit gefehlt. Dies ist eine Urban-Fantasy-Story mit einem sehr ungewöhnlichen Hintergrund und sehr ungewöhnlichen Protagonisten. Auf unserer Temporeichen Reise durch das Buch begegnen wir bekannten Persönlichkeiten der realen Zeitgeschichte wie Rasputin, allerlei Fantasie-Geschöpfen und natürlich noch Geistern. Die Liebesgeschichte nimmt in diesem Buch nicht unbedingt eine Hauptrolle ein, was ich sehr erfrischend finde und das Buch meiner Meinung auch aus der Masse der Vampir-Romane heraus hebt. Denn hierbei kommt es wie so oft alles anders, als man denkt (oder auch hofft), und trotzdem ist man mit dem Ergebnis zufrieden. Schön fand ich auch die Idee mit den Zeitreisen, mit allen was-wäre-wenn-überlegungen und (un)absehbaren Folgen.rnrnDie in Ich-Form verfasste Geschichte ist flüssig zu lesen und bedient sich einer modernen Sprache, so das man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann. Aber die komplexe Handlung wirkte teilweise etwas überladen auf mich. Aus den ganze Ideen hätte man glatt zwei Geschichten schreiben können. Außerdem war das Buch stellenweise etwas langatmig, die Erklärungen was Vampir-Strukturen und Politik angeht für meinen Geschmack etwas zu ausschweifend. Und doch hat es dem Lese-Vergnügen keinen Abbruch getan und ich freue mich auf Teil 2, der voraussichtlich im April 2009 unter dem Titel "Hinreißend untot" erscheint. An den deutschen Titeln sollte der Verlag meiner Meinung nach allerdings noch arbeiten ….......

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Rezension

05.07.2009 Bewertung:  0.5 Anonym vergibt 1 von 10 Punkten

UserpicAn diesem Buch habe ich wirklich Monate zu knabbern gehabt und schließlich war habe ich aufgegeben.

Die junge Cassie Palmer ist kein Vampir, aber eine Frau mit ungewöhnlichen Fähigkeiten. Sie kann mit Geistern reden und hat Zukunftsvisionen. Daher ist sie ein sehr begeehrtes Objekt in der Unterwelt, denn jeder will etwas vom großen Kuchen abhaben. Nur Cassie hat eigentlich nur Interesse an einem normalen Leben ...

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Cassie Palmer geschrieben und das in einer sehr modernen Sprache. Eigentlich nicht schlecht, verspricht moderne Sprache doch eigentlich, dass sich ein Buch innerhalb kürzester Zeit gut lesen lässt, aber in diesem Fall leider nicht.
Ich habe vor Monaten begonnen dieses Buch zu lesen. Immer wieder ein paar Seiten und es wurde und wurde einfach nicht spannend. Teils hatte ich sogar den Eindruck, als würde gar nichts mehr passieren, bzw. nur absolut vorhersehbare Dinge. Außerdem wurde man zugeschüttet mit immer mehr mystischen und noch mystischeren Wesen, wobei sich der Fokus aber auf keines wirklich richtete. Und irgendwann habe ich es aufgegeben. Dieses Buch wird aus den oben genannten Gründen das erste seit Jahren sein, das ich nicht zu Ende lesen werde.

Zu guter letzt muss ich sagen, dass ich auch den Titel recht unpassend fand. Jedenfalls soweit ich dieses Buch gelesen habe.

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Verwirrend

06.02.2010 Bewertung:  2 goat vergibt 4 von 10 Punkten

Userpic

Normalerweise bin ich Fan von Vampirromanen aber hier kam ich mir vor, wie vom ICE erfasst und mitgeschleift. Die Autorin legt ein unheimliches Tempo vor und ein Ereignis jagt das nächste, bis man nicht mehr mitkommt. Alleine für die Vorgeschichte Cassandras wäre ein eigenständiges Buch hilfreich gewesen und nicht wie hier, alles in diese Geschichte gequetscht, ein zwei Sätze Erklärung abgeliefert und dann davon ausgehen, dass es der Leser schon verstanden hat. Die Protagonisten waren mir viel zu blass und eine Sympathie hat sich leider nicht einstellen wollen. Die Autorin hat so viele Personen in die Handlung mit einbezogen, dass es mir schwer fiel, den Überblick zu behalten. Fast hätte ich das Buch entnervt zur Seite gelegt. Fans von Stephenie Meyer oder Charlaine Harris würde ich diese Reihe nicht ans Herz legen. Eigentlich schade, denn man hätte einiges aus der Story machen können.


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Viel untot, nicht so viel Biss

24.05.2010 Bewertung:  3 Pharo72 vergibt 6 von 10 Punkten

Userpic

Es geht in diesem Auftakt einer neuen Vampir-Serie um die Hauptprotagonistin Cassandra Palmer, ihres Zeichens Hellseherin. Sie lebte gezwungenermaßen einige Jahre am Hof eines Vampirmeisters, der ihre Eltern töten ließ, um ihre nützliche Gabe gewinnbringend für sich zu nutzen. Cassie kann fliehen und für einige Jahre untertauchen, auch durch die Hilfe einiger Geister, mit denen sie mehr oder weniger kommunizieren kann. Letztendlich wird sie aber doch aufgespürt und kann nur durch die Hilfe von Tomas, eines Meistervampirs, der zu ihrem Schutz abgestellt war und in dem sie sich bitter getäuscht hat, gerettet und zum Vampirsenat gebracht werden. Dort erfährt sie, dass die Bedrohung ihrer Person noch ganz andere Ausmaße annimmt, aber auch wesentlich mehr in ihr steckt, als vermutet. Sie wird zum Spielball der kompletten übersinnlichen Gemeinschaft. Dabei kreuzen auch einige äußerst interessante Vampire ihren Weg und Cassie hat es nicht leicht zu entscheiden, wer es nun wirklich gut mit ihr meint.

Der Einstieg in den Roman erfolgt rasant und sehr spannend, weshalb mich auch die Leseprobe wirklich überzeugt hat. Etwas schwieriger wird es, als die Autorin nach der Flucht Cassies aus dem Vampirsenat mit einer ganzen Reihe von übersinnlichen Figuren aufwartet. Da erscheinen außer Vampiren noch Magier, Hexen, Elfen, Feen, verschiedenste Wer-Geschöpfe und noch andere mythologische Wesen, wie Satyrn, die einen unvorbereiteten Leser des Genres doch überfordern könnten. Dieses, sowie die Feststellung Cassies, dass sie als Geist in andere Körper eindringen und sogar in die Vergangenheit reisen und diese verändern kann, erfolgt so schnell hintereinander, dass eine teilweise Verwirrung wohl keinem Leser erspart bleibt. Vor allem das Agieren in fremden Körpern, verlangt doch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, um den roten Faden nicht zu verlieren. Etwas weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen.

Toll fand ich wiederum die Idee, bekannte einst lebende Personen bzw. zumindest literarische Figuren als Vampire wieder auf- bzw. weiterleben zu lassen. Der Schreibstil ist häufig sehr witzig, besonders aus der Sicht von Cassie, die jedoch manchmal auch etwas flapsig daherkommt. Weniger gefallen haben mir die doch recht langen Kapitel und relativ wenigen Dialoge, die den Lesefluss etwas beeinträchtigen.

Insgesamt ist es aber ein gut zu lesendes Buch für Fans des paranormalen Genres und das offene Ende lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Nachdem man nun erst mal viele Figuren am Rande kennengelernt hat, bleibt zu wünschen, dass viele davon in den nächsten Büchern wieder auftauchen und die Charaktere noch deutlicher herausgearbeitet werden. Ich werde der Serie auf jeden Fall treu bleiben.


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Untot mit Biss - Touch the dark

23.01.2011 Bewertung:  2.5 KimVi vergibt 5 von 10 Punkten

Userpic

Cassandra Palmer, genannt Cassie, hat übersinnliche Fähigkeiten. Sie kann mit Geistern sprechen und hat Visionen. 

Als Cassie vier Jahre alt ist, werden ihre Eltern ermordet. Daraufhin nimmt der Meistervampir Antonio sie in seinen Haushalt auf und lässt sie dort aufwachsen. Als Cassie allerdings dahinter kommt, dass Tony selbst den Anschlag auf ihre Eltern angeordnet hat, um ihre Fähigkeiten für seine dunklen Geschäfte zu nutzen, flieht sie aus dem Vampirhaushalt. Sie verwischt ihre Spuren und versucht ein ganz normales Leben zu führen. 

Trotz aller Vorsicht ist es Tony jedoch gelungen Cassie aufzuspüren. Er schickt seine Untertanen aus, um sie zu töten. Erneut befindet sich Cassie auf der Flucht, unerwartete Unterstützung erhält sie dabei vom Vampirsenat. Der Senat hat seine erfahrensten Meistervampire ausgeschickt um sie zu schützen. Doch plötzlich ist nicht nur Tony hinter ihr her, sondern auch ein Magierkreis. Verwundert und misstrauisch steht Cassie dem plötzlichen Interesse an ihrer Person gegenüber... 

Meine Meinung


Fantasy ist zwar nicht meine Hauptleserichtung, aber gelegentlich greife ich schon zu sogenannten Fantasy-Reihen. Deshalb habe ich auch schon einiges von Laurell K. Hamilton oder Charlaine Harris gelesen. Aufgrund des Klappentextes und der Leseprobe habe ich mir voller Erwartungen dieses Buch gekauft. 


Selten musste ich mich beim Lesen so stark konzentrieren, wie bei diesem Band. Denn ohne Hintergrundinformationen wird man gleich mitten ins Geschehen geworfen und mit vielen verschiedenen Figuren und Zaubern konfrontiert. Unterschiedliche Formen der Magie, wie Schutz- und Grenzzauber oder Gepräge tauchen auf. Doch noch viel verwirrender sind die diversen Fantasyfiguren wie Vampire, Meistervampire, Magier, Golems, Elfen, Feen, Satyrn und verschiedene Wer-Geschöpfe und ihre Beziehungen untereinander. Mehrmals musste ich zurückblättern und einige Abschnitte erneut lesen, da ich die Übersicht verloren hatte. 

Im Laufe des Geschehens eignet sich Cassie neue Fähigkeiten an. Da sie nun in der Lage ist, in der Zeit zu reisen und Körper zu wechseln, muss man noch aufmerksamer lesen, um den Überblick nicht ganz zu verlieren. Meiner Meinung nach, wäre hier weniger mehr gewesen, denn die Unübersichtlichkeit des Ganzen hat mir viel von der Spannung und Lesefreude genommen. Die eigentliche Handlung hat darunter gelitten und der Erzählfluss war stellenweise stark gehemmt. Richtig in das Buch hineingefunden habe ich erst ab ca. Seite 300, da das Buch allerdings \"nur\" 397 Seiten hat, war das für meinen Geschmack, reichlich spät. Da bin ich von anderen Autorinnen dieses Genres besser unterhalten worden. 

Irreführend finde ich auch den Satz \"Verlieb dich niemals in einen Vampir\", direkt über dem Klappentext des Buchs. Denn diese Aussage hat mit der eigentlichen Handlung kaum etwas zu tun. Ausserdem finde ich den Originaltitel \"Touch the dark\" passender als \"Untot mit Biss\". 

\"Untot mit Biss\" wird als Auftakt einer spannenden, heiteren und romantischen Serie bezeichnet. Obwohl ich ein sehr großer Fan von Bücherserien bin und immer gar nicht erwarten kann, wie eine Reihe fortgesetzt wird und wie sich die Charktere weiterentwickeln, werde ich die Folgebände nicht lesen, denn dafür fehlt mir der Biss...


KimVi hat insgesamt 226 Rezensionen angelegt.


Lustig, aber etwas verwirrend

21.09.2011 Bewertung:  3 Nazena vergibt 6 von 10 Punkten

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Ich bin ein bißchen verwirrt. Ich kann mich nicht so recht entscheiden, ob es mir gefallen hat oder nicht. Der Leser wird genau wie die Protagonisten über den größten teil des Buches hinweg vollkommen im Unklaren gelassen, was sie ist oder ihre Fähigkeiten bewirken. Erst in den letzten 2 Kapiteln kommt wirklich Schwung in die Handlung, die \"Auflösung\" ist allerdings sehr verworren und lässt viele Fragen offen. Wenn man x-beliebig in der Zeit herumreisen kann, wieso kann man dann nicht auch alles verhindern oder so einrenken, wie es einem gefällt? Tomes Treuebruch ist unglaubwürdig, außerdem bleiben viele Fragen offen: Was wird jetzt aus dem Schwarzen Kreis, hat Myra nun auch Pythia-Kräfte und wie kommt Mircea zurück, wenn Cassie alleine verschwindet?


Nazena hat insgesamt 88 Rezensionen angelegt.


 
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