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Die Hüter der Rose: Historischer Roman: Waringham Trilogie 2
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Titel:      Die Hüter der Rose: Historischer Roman: Waringham Trilogie 2
Kategorien:      Historischer Roman
BuchID:      226
Autor:      Rebecca Gablé
ISBN-10(13):      343103635X
Verlag:      Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth)
Publikationsdatum:      2006-01-19
Edition:      7
Number of pages:      1113
Sprache:      Deutsch
Bewertung:     

5 
Bild:      cover           Button Buy now



Beschreibung:      Aus der Amazon.de-Redaktion
Mancher Leser wird sich jetzt fragen: "Was habe ich eigentlich die letzten zwei Jahre gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen -- lesen Sie einen Textauszug!

Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich.

John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ...

Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest

Rebecca Gablé im Interview
"Das Leben ist zu kurz für alle Romane, die in einem schlummern."
In ihrem neuesten Werk Die Hüter der Rose entführt Rebecca Gablé ihre Leser ins England des 15. Jahrhunderts. Im Interview beschreibt die Bestsellerautorin ihren Helden John of Waringham, erzählt von ihrem Besuch in Coventry und gibt Einblick in ihre Zukunftspläne.


Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick


Das Lächeln der Fortuna

Das zweite Königreich

Der König der purpurnen Stadt

Die Siedler von Catan

Die Hüter der Rose


   


Rezensionen
Rezension

05.07.2009 Bewertung:  5 Zelda vergibt 10 von 10 Punkten

Userpic"Die Hüter der Rose" ist quasi "Das Lächeln der Fortuna" The Next Generation. Rebecca Gablé schreibt die Geschichte des Hauses Warringham fort, konzentriert sich aber nun auf die Kinder und Enkel der Personen, die die Handlung im "Lächeln der Fortuna" ausgemacht haben. Liebgewonnene Protagonisten aus dem ersten Teil tauchen bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Raymond) entweder gar nicht oder nur am Rande auf.

Daher ist es auch möglich, "Die Hüter der Rose" zu lesen, ohne die Vorgeschichte zu kennen. Es hilft aber und viele Querverweise stellen eine Verbindung her, die zwar nicht wesentlich zum Verständnis der Geschichte ist, aber alles abrundet (übrigens nicht nur zum "Lächeln der Fortuna", falls jemandem der Name "Durham" noch etwas sagen sollte).

Vom Stil her ist dieses Buch nahezu identisch mit den anderen historischen Romanen von Rebecca Gablé. Damit ist die Geschichte fesselnd, die Charaktere lebendig und wer den Stil bisher gemocht hat, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Abermals vermischen sich geschichtliche Fakten mit Fiktion, was einen besonderen Reiz von Rebecca Gablés Büchern ausmacht und das Buch kann nicht genug Seiten haben.

Trotz aller Lobhymnen stellt sich aber die Frage, wie oft sich das gleiche Rezept wiederholen lässt. Viele Charaktere sind zwischen allen historischen Romanen Rebecca Gablés fast austauschbar, die Ähnlichkeiten lassen den Reiz des Besonderen mehr und mehr verblassen.
In diesem Fall kommt hinzu, dass diese "Next Generation" oft wie eine blasse Kopie der Charaktere aus dem Vorgänger wirkt. John hat starke Ähnlichkeiten mit Robin und in vielen Personen scheinen "Lancaster-Eigenschaften" durch. Gerade Robin und der Duke of Lancaster waren im "Lächeln der Fortuna" für mich DIE tragenden Charaktere, beide für sich faszinierend und in ihrem Zusammenspiel einmalig. Hier taucht nur Robin zu Anfang noch auf, ist jedoch ein alter Mann, der keine Rolle mehr spielt. Das war natürlich nicht anders zu erwarten, die Nachkommen wirken aber nicht genauso faszinierend, was etwas wehmütig stimmt. Besonders deutlich wird das an Raymond, der so ganz anders wirkt als der junge Edelmann aus dem Vorgänger…

Das Ende des Buches dann macht deutlich, dass noch ein weiterer Roman über die Rosenkriege folgen soll, um "Fortuna" zu einer Trilogie zu machen. Nicht alle offenen Fragen werden beantwortet - eine Neuerung gegenüber den bisherigen historischen Romanen, aber nicht unbedingt eine Verbesserung.

Trotzdem ist dieses Buch noch brillant, was hauptsächlich daran liegt, dass ich dem Vorgänger am liebsten sechs von fünf Sternen gegeben hätte. Auch ohne Cliffhanger sind für mich alle (weiteren) Fortsetzungen Pflichtprogramm, die historischen Fakten einerseits und die fiktiven Personen andererseits sind dafür einfach zu faszinierend. Hoffentlich kommen aber bei weiteren Büchern ein paar neue Impulse hinzu, damit eine größere Eigenständigkeit entsteht.

Zelda hat insgesamt 179 Rezensionen angelegt.


 
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